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Krankenschwester Z. Dreckmeijer fragt: „Es gibt Augenspezialisten, die Blinde durch Operation sehend machen können.
Wird hier nun in ein Göttliches Gesetz eingegriffen?
Sind diese Spezialisten durch eigenes Studium so weit gekommen oder ist es von den Meistern durchgesandt worden, beispielsweise durch Intuition?“
„Meine Dame, wir Menschen haben die Krankheiten geschaffen, nicht Gott.
Was wir im Urwald, wo die Gesetze entstanden sind, verpfuscht haben, dürfen wir nicht mehr überwinden und unschädlich machen?
Über das Niederreißen lesen Sie in den Büchern „Das Entstehen des Weltalls“.
Was nun der Arzt macht, kommt von Jener Seite, dafür leben die Meister von jeder Fakultät.
Sie dienen jetzt der Menschheit und wollen das „Königreich Gottes“ auf die Erde bringen und aus dem Menschen ein glückliches Geschöpf machen!
Nehmen Sie dieses: Eingreifen des Menschen in die Göttlichen Gesetze?
Das ist das Eingreifen für das Gute, meine Dame, Schwester, Pflegerin; dieses hätten Sie wissen müssen!
Oder wollen Sie, dass Gott den Menschen in seinem Elend auf der Erde, durch das stoffliche Leben, erdrückt?
Natürlich nicht, Sie müssen nun nicht rot werden, Schwester.
Überaus einfach ist es, doch von dem Menschen, der bewiesen hat, dass er denken kann, erwartet man etwas anderes und nicht dieses.
Ich weiß, dass Sie, wenn Sie nachgedacht hätten, die Antwort eigentlich wohl auch selbst gewusst hätten.
Wo bleibt nun also unser geistiges Nachdenken über die Göttliche Gerechtigkeit?
Sie verstehen es nun sicher und folglich fahre ich fort.
Oder sind hierzu noch Fragen?
Nein?
Das habe ich mir gedacht, Sie wissen es also.
Bald lösen sich alle Krankheiten vollkommen auf, das ist der „Willen“ von Christus, also von Gott.
Das können Sie akzeptieren!
Dieses Niederreißen, die elenden Dinge also für den Menschen, für das Körperliche und das Geistige – also für den inneren Menschen – ist unser eigenes Niederreißen gewesen; wir haben Psychopathie erschaffen und viele stoffliche Krankheiten; dafür legten wir bereits vor Jahrhunderten die Fundamente und diese sind jetzt unser eigener Besitz!
Ein Kind hatte bloß ein halbes Herz, trotzdem lebte dieses Kind.
Die Mutter ging mit ihrem Kind zum Arzt.
Der Arzt schaute das Kind lange an und dann kam: „Sagen Sie einmal, Mutter, haben Sie sich zu Beginn Ihrer Schwangerschaft nicht an der Gottesfrucht zu schaffen gemacht?“
„Was sagen Sie, Herr Doktor?“
Versteht diese Mutter das nicht?
„Ich werde es Ihnen deutlich sagen, Mutter.
Haben Sie dieses Kind wegmachen wollen?“
Dann kamen Tränen.
„Ja, gewiss“, sprach der Arzt, „Sie haben an der Krankheit Ihres Kindes selbst Schuld!“
Er konnte das an (den Phänomenen) und durch die Phänomene nachvollziehen.
Und wir, meine Damen und Herren, haben auf diese Art und Weise Tausende von Krankheiten geschaffen und wollen sie nun loswerden.
Aber von diesen prähistorischen Zuständen will und kann die Gesellschaft kein einziges Gesetz akzeptieren, weil ebendiese Gesellschaft nicht erkennen kann, dass wir selbst die prähistorische Epoche erlebt haben und jetzt die weiße Rasse (siehe rulof.de/Es-gibt-keine-Rassen) erlebt haben.
Aber mit uns ging dieses Niederreißen und jetzt haben wir den Salat!
Oder?
Dieser grüne Salat schmeckt nicht, sauer ist er und auch vergiftet, trotzdem müssen wir ihn essen, denn es gibt nichts anderes!
Die gesamte Göttliche Natur ist von uns besudelt, durcheinander gebracht und verhökert worden, doch das wissen die Menschen nicht.
Erst, wenn man „hinter dem Sarg“ erwacht ist, steht man vor dem eigenen Niederreißen und kann zurückblicken in es hinein.
Ich hatte es bereits zu akzeptieren und hierdurch können wir nun all dieses Niederreißen erklären, auch den Göttlichen wahrhaftigen Rest dabei!
Aber nun gibt es keine Verdammnis mehr!
Kein Jüngstes Gericht gibt es nun!
Und die Bibel beginnt mit Geschwätz!
Gott ist kein Vater des Hasses, Gott ist Liebe!
Und Millionen andere Lebensgesetze für unser stoffliches Leben und auch für das geistige bekommen nun die räumliche Analyse zu erleben und das ist es, was Sie nun hören, und nichts anderes!“
 
Ich habe hier die Frage von Frau M. de Reus: Erzählen Sie uns bitte etwas über den Chor der Engel?
In welcher Sphäre befindet er sich und wer darf darin mitsingen?
Jozef sagt: „Falls Sie meinen, dass dort Menschen mit Flügeln umherfliegen, die Engel sind, muss ich Sie enttäuschen.
Aber das wissen Sie nun durch die Bücher.
Natürlich, in den Büchern wird über den Menschen als „Engel“ gesprochen.
Das ist jedoch der Mensch mit seiner „Liebe“ und nichts anderes.
Keine Flügel also, die stecken in uns und sind größer und großartiger!
Aber ich verstehe, was Sie meinen, und Sie verstehen mich.
Ja, meine Dame, dort besitzt der Mensch sein geistiges Timbre und wir haben darüber schon einmal früher gesprochen.
Das ist das geistige Timbre Gottes für Seinen Geist und wir Menschen, Mann und Frau, besitzen das auch.
Und dort, wenn Sie die erste Sphäre erreicht haben, können Sie singen und Sie besitzen ein geistiges Timbre und das ist für jeden Funken Gottes!
Dort singt der Mensch auch, aber über das „Leben“, und jener Klang ist Ehrfurcht gebietend.
In den Büchern „Ein Blick ins Jenseits“ lesen Sie darüber und so ist es auch.
Deutlich?
Ich kann schon wieder ein Buch darüber schreiben, aber das ist heute Abend nicht nötig.
Sie müssen dort einmal dem Gesang lauschen, von Millionen Männern und Frauen zum Ausdruck gebracht, wenn sie die „Wiedergeburt“ besingen, oder letztendlich die „Liebe“!
Dann sinken Sie in sich zusammen, Sie können das gar nicht verarbeiten, meine Dame, Mutter.
Und ist das so merkwürdig?
Sollten wir dort nicht die Stimme unseres Geistes besitzen, nun, da wir wissen, dass Gott auch Geist ist und durch Seinen Geist zum Leben sprechen kann?
Sie hören es bereits, aber jetzt müssen wir all diese Fundamente offenlegen und das ist dann das Buch; ein großartiges Werk, der universelle Gesang des Menschen, als Väter und Mütter im Hinblick auf ihr Leben, welches Seele, Geist, Gefühl und die eigene Persönlichkeit zu repräsentieren hat, mit Abstimmung auf Gott, der ihre eigene Abstimmung ist und durch Gesang zum Ausdruck gebracht wird!
Deutlich, meine Dame?
Wenn Sie nun dafür sorgen, dass Sie bald die Lichtsphären betreten können, ist auch Ihre Stimme bei Ihrem Leben anwesend und Sie dürfen mitsingen.
Ja, meine Damen und Herren, Sie müssen singen; wenn Sie nicht dabei wären und Ihren Mund schließen würden, dann würde man dort Ihre Stimme vermissen und das Ganze hätte keinen Wert!
Und ist das wiederum nicht gerecht, nicht ehrlich?
So ist es, Kinder Unseres Lieben Herrgottes, auch das erwartet Sie alle!“
 
Ich habe hier noch eine Frage: Man betet so oft zu Gott, zu Seiner Persönlichkeit.
Wie wird ein solches Gebet nun angehört und erhört?
Jozef sagt sofort: „Meine Dame, Mutter von Kindern, Gott können Sie inständig (um etwas) bitten, wenn Sie auch die Tat erleben wollen, sonst ist Gott nicht zu erreichen und Er bleibt taub für Ihr Gebet, Er hört Sie also nicht!
Gott ist eine Persönlichkeit!
Und wodurch ist Er zu erkennen?
Sie und ich und alle Menschen sind Teilchen Seiner Persönlichkeit!
Das betrifft auch alles Leben von Mutter Natur und den Raum.
Also Gott ist erkennbar durch Sein Leben und den Charakter eines jeden Dinges als Stoff, Geist und Seele, als Gefühl.
Alles, was zum Leben gehört, ist Er.
Und was wollen Sie nun als Mensch von Ihm besitzen durch Ihr Gebet?
Ein Kindlein vielleicht?
Das Höchste, um das Sie Ihn bitten können?!
Ja, wenn Sie sich hierfür öffnen, ist es für Ihr Leben möglich, Kinder zu empfangen, und diese haben Sie einfach so von Gott bekommen, wovon wir, durch die Meister, jetzt die Gesetze und die Räume kennen und analysieren!
Aber bitten Sie Gott nun mal um Geld, um etwas anderes, das nun nicht mit Seinem Leben zu tun hat?
Dann ist er taub und hört Sie nicht.
Sie können also nicht für all Ihre Gefühle, Fragen und Sehnsüchte beten, meine Dame, Sie müssen dies durch die Bücher für sich selbst herausfinden.
Auch diese Fragen sind hier schon gestellt worden und führen uns wieder zum Gebet und den Gesetzen Gottes als Persönlichkeit, was Natur, Nacht, Licht, Leben, Gefühl, Stoff, Seele und Geist ist!
Vater- und Mutterschaft sind davon das Allerheiligste, weil diese Möglichkeiten uns mit der Evolution verbinden, wodurch wir Seine Schöpfungen und Persönlichkeiten überwinden können und uns aneignen können.
Wohl aber können Sie nun durch Ihr Gebet heilen.
Kraft erbitten können Sie auch, wenn Sie, als Mensch, diese stofflichen Fundamente dazulegen, denn die Perfektheit für Ihr Leben hier fällt nicht vom Himmel, dafür müssen wir unser eigenes Leben einsetzen.
Fühlen Sie nun den universellen Rest, für den Sie nicht und doch beten können?
Dann brauche ich es Ihnen nicht weiter zu erklären und gehe weiter.“
 
Frage von Frau M. de Reus: Ist es gerechtfertigt, dass der Mensch keine Aufmerksamkeit für seine nächste Umgebung hat, weil er zu vertieft in seine Arbeit ist?
Jozef sagt: „Meine Dame, auch dies ist ein Buch, ein großartiges Buch, so gewaltig ist das!
Wenn ich jenes Buch schreibe und auch noch ein Drehbuch daraus mache, verdiene ich Geld wie Heu, aber – wir sagen es immer – die Meister erklären die Göttlichen Gesetze und das ist notwendiger.
Wir werden jetzt kurz darauf eingehen und dann hören Sie etwas.
Ich habe bereits Fundamente dafür gelegt, woraufhin wir verstanden, was wir für die Gesellschaft und unser menschliches Einssein – unsere Ehe also – tun müssen, denn dieses geht gerade kaputt, und zwar durch das, wozu Sie eine Frage stellen!
Ja, meine Dame, schlimm ist es, wenn sich der Mensch durch seine Arbeit auflöst und dadurch den Göttlichen, himmlischen Rest vergisst und vernachlässigt.
Aber was nun?
Ich habe Filme gesehen, in denen der Mann, aufgelöst in seiner Arbeit, also seiner anderen Welt, Frau und Kinder vergaß.
Letztendlich standen sie vor (der) Scheidung.
Die Kinder brachten Vater und Mutter wieder zueinander zurück, es war ein prächtiger Film!
Der Mensch weinte, so bewegend war dieses menschliche und doch so einfache Drama.
Aber die Herzen dieser beiden Menschen gingen kaputt, von menschlichem Einssein blieb nichts mehr übrig.
Die Gesellschaft ist es nun, die den Menschen im Griff hat und an der er zugrunde geht; hauptsächlich durch das Geld!
Und das gilt für Mann und Frau.
Die Frau, meine Damen, gibt alles an ihre Arbeit, ihre Aufgabe.
Prächtig ist das, aber „polieren“ Sie Ihr inneres Leben und all Ihre Charakterzüge nun mal eine Runde, „waschen“ Sie sie, „bügeln“ Sie diese Charakterzüge mal in der geistigen Spur und das Leben wird anders, Mütter.
Das gilt darüber hinaus für den Mann, wenn er bis zum Hals in der Gesellschaft versunken ist; es steckt nun eine Aufgabe, auch für ihn, in der Ehe.
Ja, doch jetzt ist es noch die Kunst, dass Sie trotzdem – trotz Ihrer großen Aufgabe – Ihr eigenes Leben für „hinter dem Sarg“ nicht vergessen.
Kunst ist das!
Großartige Kunst ist es!
Wer kann es?
Ein Mensch unter Millionen bloß ist in der Lage, dieses Gleichgewicht beizubehalten, es ist der im Geiste Große, also der Liebe-Mensch!
Einer nur unter Millionen.
Also wenn der Mann und (die) Frau verstehen, dass das geistige Leben über alles geht und über allem steht und mit Geld nicht zu erreichen ist.
Aber wenn der liebe Mann viel besitzen will und das für sich selbst als das Einzige sieht und erleben will, dann reden Sie nur, machen Sie, was Sie wollen, geben Sie Filme und Theaterstücke hierüber, schreiben Sie Bücher, es hilft hier nicht, der Mensch selbst ist nicht dafür bereit.
Das haben Tausende Menschen akzeptieren müssen und Tausende Männer und Frauen bekamen Ihr Niederreißen zu erleben; Trennung von Tisch und Bett ist es, was übrig bleibt.
Nun gut, Sie alle kennen dieses Problem.
Bücher sind es, ja, gewiss, doch wenn der Mensch nicht will, sind auch wir machtlos.
Ich rede mich tot, hilft es?
Der Mensch will nicht lernen.
Immer wieder hört er jenes Teufelchen in sich, das es anders will.
Ja, gewiss, aber durch jenes Teufelchen geht unser Leben kaputt.
Sie wollen nicht denken.
Was wollen wir nun erreichen mit diesen anderen Lebensgraden, die sich in der Gesellschaft völlig aufgelöst haben, die nichts vom Leben „hinter dem Sarg“ wissen wollen und mit den Schultern zucken, geistige Wissenschaft zertrampeln, keinen Glauben, keinen Gott, nichts von all dem erleben wollen; Geld und Besitz sind alles für sie!
Diese Mentalität ist nicht zu erreichen, meine Dame.
Sogar unter uns leben Menschen, die sich völlig in ihrer Aufgabe aufgelöst haben.
Auch wenn sie hören, was sie tun müssen, auch wenn sie jetzt in der Lage sind, für sich selbst Vergleiche anzustellen, trotzdem sind dieser Stuhl und dieser Tisch mehr wert als ihr geistiger Raum, ihr Geist und ihre Persönlichkeit, doch jener bekommt diesen Charme und diesen „Willen“ nicht zu erleben, jenes Bügeln nicht, ich meine Putztüchlein, das Polieren!
Für die Frau ist dieses.
Man würde wünschen, dass sie nicht so sauber wären.
Trotzdem kann alles zusammen gehen; sie machen es jedoch nicht.
Der Mann ist in seinem Zustand noch schlimmer.
Wir können jeden Tag lernen.
Zwei Menschen hatten Streit, bereits großen Streit, weil er nicht mitging, um etwas für sie zu kaufen.
Er sagt: „Ich latschte mit in die Stadt.
Wir sollten Schuhe kaufen.
In vier große Geschäfte hinein und hinaus, da waren hunderttausend Arten von Schuhen.
Für sie war nichts dabei.
Ich sagte nichts, aber ich dachte: „Das machst du mit mir nicht mehr!“
Und beim nächsten Mal?
Streit, weil er sich weigerte.
Sie fort.
„Einen Monat lang“, sagt dieser große Kindmann, „hörte ich kein Wort mehr von ihr.
Schmollen, piesacken und nichts sagen, sie ritt der Teufel.“
„Solltest du nicht schnell weglaufen?“, denkt der Mann.
Hunderttausende Dinge, meine Dame, müssen wir erleben, die Teil unseres Charakters darstellen.
Bequemlichkeit ist es, wenn man nicht auf eigenen Beinen stehen kann, und hierdurch gingen Leben kaputt!
Bildet eine Persönlichkeit!
Wisst, was ihr wollt!
Darum sollte es ein gutes Buch werden.
Aber der Mensch beginnt trotzdem nicht, an sich selbst zu arbeiten.
Warum sollte man dann ein solches Buch schreiben?
Aber nun etwas anderes.
Sie bearbeitet rasch die Angelegenheit von Herrn Wichtig.
Er fühlt sich beleidigt, es ist seine Angelegenheit.
Er schimpft, sogar ziemlich schlimm, das Wort „Schlange“ kommt auch über seine Lippen und dann Weinen, nächte-, tagelang.
Die Ehe ist kaputt, er ist ein Unmensch, hat kein Gefühl, kein Verständnis, keine Einheit, er will auf eigenen Beinen stehen und gibt ihr keinen Boden, entfernt sie aus seinem Leben.
Hätte dieser Mann doch sagen können: „Wie lieb von dir, Liebling, das ist wunderbar“, denn sie machte es gut, verstand es, meinte, richtig zu handeln und konnte es auch.
Aber es war: „Nein, davon hast du die Finger zu lassen!“
Und so gibt es Millionen von Szenen, durch die der Mensch sich selbst zerbricht.
Mein Himmel, wie viel es doch ist, wovor der Mensch steht und dann Liebe fühlen muss für das andere „kleine Ich“ oder das große „Ich“, mit dem er zu tun hat und für das er Mann ist und sie Frau, Mutter.
Aber ist sie das?
Ist er ein Mann, ein Vater, ein Ehepartner?
Aufgelöste Teilchen von einer und für eine Mistgesellschaft sind es und nichts anderes!
Nichts!!
Und das ist die heilige Wahrheit.
Tausende Beispiele gibt es nun und all diese Dinge brachten eine tiefe Kluft zwischen Mann und Frau.
Unüberwindliche Klüfte sind es, wie Feuer speiende Berge so gefährlich, mordend sind sie, raffiniert niederreißend, weil wir uns selbst lieb haben und noch nicht einmal eine Katze, einen Hund; Geld ist es, das hat unsere Liebe.
Wenn Sie die Lehre der Meister und von Christus nicht erleben wollen, so bleiben Sie fort, Sie haben sowieso nichts davon.
Ich sage Ihnen: Allein dadurch, dass Sie beweisen, was Sie wollen und dass Sie diese Teufelchen überwinden wollen, gehen Sie weiter und bekommen (Sie) das Glück in die Hände.
Ich habe viele Menschen zueinander gebracht, sie erst niedergerissen und durch die Lebensgesetze wieder aufgebaut.
Dies war allein dadurch möglich, meine Dame, dass beide (es) wollten, wirklich wollten, Liebe hatten und ein wenig geistige Kraft, sonst ... ich wäre schnell weggelaufen und hätte nicht damit beginnen können, denn ich hätte sowieso nichts erreicht!
Und dies ist für oben und unten, meine Dame, für Künstler und für Bankiers, für Gelehrte, für König und Kaiser; Sie kennen diese Persönlichkeiten jetzt als Mann und Frau.
Nochmals, das macht die Kunst aus, ist Kunst und das eigentliche Alles für Mann und Frau, wodurch der Mensch sein Jenseits aufbauen kann, es jedoch nicht tut, nicht will, nichts dafür übrig hat!
Sie läuft weg, er auch und sucht etwas anderes, doch sie bleiben dieselben.
Manchmal finden Katzen- und Schweinenaturen – Charaktere – Einheit.
Auch Familien, die boxen, gemeinsam wettlaufen und springen, einen Handel betreiben, malen, schreiben, rudern und gärtnern, Tüncher und Bäcker, auch Krämer gehören dazu, Indianerhäuptlinge, Lappen, Chinesen leiden darunter, selbstverständlich auch Japaner, Amerikaner, Deutsche und Franzosen, Schweizer und Russen, der Adel und die Analphabeten, der Dieb und der Mörder.
Aber wenn es Homosexualität wird, meine Damen und Herren, ist es auch noch schmutzig und dreckig, kurzum, es ist ein Jahrmarkt! (Aus der Erklärung von Homosexualität an früherer Stelle in diesem Buch können wir ableiten, dass der Sprecher in diesem Satz nicht die Homosexualität als solche meint, sondern bestimmte homo- und heterosexuelle Ausdrucksformen, in denen die geistige Liebe für den anderen Menschen nicht im Mittelpunkt steht.)
Und dies alles muss überwunden werden, muss wieder in die harmonische Spur gebracht werden, wenn da Gefühl für Herzlichkeit ist, Verstehen, wenn da der „Willen“ ist, den eigenen Charakter nach geistiger Bewusstwerdung zu verschönern.
Aber wer will das?
Ich nun, meine Damen und Herren, muss das alles besitzen, sonst scheide ich aus für die Meister.
Ich passe mich an und will nun kein weißes Laken tragen und kein Heiliger sein.
Ich muss also zur Gesellschaft zurück und Sie müssen genau diese Gesellschaft loslassen und Ihr Leben auf das Geistige einstellen; ich habe nun zu viel davon und muss aufpassen, dass ich mich nicht auflöse, mich nicht von der Welt und aus der Gesellschaft entferne, was der Mensch wiederum nicht verstehen will, man will mich nun heilig sehen und ich bin und bleibe ein Gelderländer!
Und auch das ist Kunst, große Kunst, sonst würde das andere Leben durch das meine ersticken und das ist wiederum eine Kluft, die ich überbrücken muss, was ich immer gekonnt habe, sonst ... ich hätte mir nichts angeeignet.
Und das alles will ich Ihnen nun beibringen und es ist kinderleicht, wenn Sie wollen, wenn Sie zusammen wollen.
Denn sonst sind Sie machtlos!
Meine Dame, ich höre auf, es ist doch verlorene Liebesmüh.
Wenn Sie etwas davon haben, bin ich Ihnen sehr dankbar und habe nicht zu lebendig-Toten gesprochen.“
Frau de Reus antwortet nun: „Herr Rulof, ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen, ich weiß es jetzt.
Nochmals meinen Dank!“
 
Frage aus dem Saal: „Wie weiß der Mensch als Seele in der Welt des Unbewussten, also vor der Wiedergeburt, wann diese Geburt und Einheit zustande kommt?
Weiß die Seele, dass sie angezogen wird?
Können Sie meine Frage beantworten?“
Jozef sagt: „Ja, gewiss, meine Dame, das ist möglich, wir kennen diese Gesetze.
Die Seele ... nein, ich werde den Saal fragen.
Ich frage Sie, Mütter und Väter, wenn Sie ein Kindlein haben wollen, Sie als Mutter oder Sie als Mann, wer will das dann, Sie selbst?“
Wir sagen: „Ja, natürlich, wir wollen schließlich das Kind?“
Jozef sagt nun: „Das hätten Sie wohl gern, aber so ist es nicht.
Denn wenn es so wäre, Leute, dann hätten ja wir die Schöpfung Gottes in den Händen und das geht nicht, Gott ist und bleibt selbst Schöpfung!
Die Seele also, Mutter – Ihre Frage bekommt die Göttliche Antwort zu erleben – ist die Geburt.
Sie sehen als Mann und Frau bloß das Mittel und die menschliche Möglichkeit.
Wenn Sie das Gefühl bekommen, zu gebären und zu erschaffen, ist Ihnen jenes Gefühl bereits gegeben worden, die Seele ist nun der „Willen“!
Sie sind nun nicht mehr Mann und Frau, sondern Schöpfung, Wiedergeburt für einen Funken Gottes, und jenes Gefühl besitzt alles Leben Gottes, also auch die Natur, das Tier, die Blumen und die Pflanzen.“
Frage aus dem Saal: „Also dann hat der Mensch keinen eigenen Willen?“
Jozef sagt: „Hierin nicht, mein Herr, doch Sie sind dann eins, die Evolution des Funkens Gottes ist es, die Wiedergeburt, die auch Sie erlebt haben und in den eigenen Händen haben, und so ziehen wir neues Leben an, doch ich bin (es) und Sie sind es, die den Erschaffer, Mann und Frau also, beseelen und so kommt die Wiedergeburt zustande.“
„Aber“, sagt jemand aus dem Saal, „dann bin ich nichts mehr, dann habe ich keinen „Willen“, nichts eigentlich, was für Gebären und Erschaffen mir selbst gehört.“
Jozef sagt: „Sagte ich nicht gerade eben, dass Gott dies in den Händen gehalten hat?
Dies sind die Göttlichen Eigenschaften im Menschen, die trotzdem Göttlich und unangetastet bleiben, sonst ... würde der Mensch die Schöpfung ausrotten.
Oder stimmt es etwa nicht, Sie wollen gebären und wollen ein Kind; Millionen andere Menschen nicht!
Pfarrer und Nonnen nun weigern sich, zu erschaffen, und andere Mentalitäten weigern sich auch.
Was bliebe von der Schöpfung übrig, sagte ich Ihnen einst, wenn wir alle, die ganze Menschheit, katholische Priester würden?
In hundert Jahren wäre kein Mensch mehr auf der Erde.
Durch Heiligkeit und Keuschheit würden wir die Schöpfung ausrotten und hätten also Gott in die Hände bekommen.
Aber geht das?
Darum ist die „Seele“ für alles Leben Göttlich beseelt.
Schauen Sie nun die Natur an, Ihren Hund und Ihre Katze.
Und wir Menschen sind nicht anders.
Was ist das für ein Gefühl, durch das das Leben im Frühling erschaffen und gebären will?
Wissen all diese Millionen Vögel das, meine Damen und Herren?
Nein, das ist Gott selbst, die menschliche und tierhafte Evolution ist es und diese kennt man im Menschen noch nicht und auch nicht im Tier.
Man sagt: „Das ist die Natur.“
Aber was ist dieser Naturtrieb im Menschen und im Tier?
Gott ist es!
Die menschliche Wiedergeburt ist es, die Evolution als Reinkarnation!
Ist es nicht großartig, meine Damen und Herren, und was weiß der gelehrte Psychologe davon?
Nichts, für ihn ist es noch Naturtrieb, die Natur besitzt es.
„Nein“, sagt Jene Seite, „die Seele ist es und bleibt es, die sich als der Göttliche Funken, durch die Reinkarnationen, selbst zum Göttlichen „All“ zurückführt.“
Allein das ist es!
Aber worüber Sie stolpern, (das) kenne ich.
Nun ein anderes Bild, denn das hier lohnt sich und hierdurch lernen Sie Ihren Gott und sich selbst kennen!
Wenn wir anfangen, zu turteln, im Alter von zwanzig Jahren nach dem anderen Leben neben uns Ausschau halten, was ist das dann?
Nun, sagen Sie es mal?“
Und nun hören wir wieder: „Die Seele.
Sie sagen es ja?“
„Das Gefühl.“
„Nein, meine Damen nun ist es nicht die Seele, auch unser Gefühl ist es nicht.
Sie denken: Die „Drudel“, aber das ist es auch nicht.
Was ist es, das uns so auf die Hinterbeine stellt, wodurch unser Herzchen anfängt, zu schlagen?
Die Liebe?
Sie sagen Liebe?
Sie wissen dann noch nicht einmal, was Liebe ist!
Das ist es nicht, mein Herr, denn die menschliche und tierhafte Liebe ist etwas ganz anderes und steht außerhalb dieses großartigen Problems, welches kein Problem ist, wenn ich Ihnen sogleich die Göttliche Wahrheit gebe.
Was geht uns Menschen, für das Leben auf der Erde und für Gott, immer, für eine Weile, voraus?
Was?
Wann beginnt die Persönlichkeit, rein und pur für sich selbst zu handeln?
Wann eignen wir uns etwas an?
Wann beginnt das erst?
Wissen Sie es nicht?
Sie kennen das Leben und sich selbst nicht, meine Damen und Herren, und das lernen Sie jetzt kennen.
Hören Sie zu, Sie alle, und Sie wissen es sofort!
Wenn wir anfangen, zu turteln, sind es die Vater- und Mutterschaft in uns, die turteln, Liebe erleben wollen, aber das ist keine Liebe, das ist Erschaffen und Gebären.
Die eigentliche Liebe, über die Sie reden, lebt in der Persönlichkeit und ist das Gefühlsleben und wird der Charakter.
Und wie das ist, müssen wir, abseits der Schöpfung also, als Mann und Frau beweisen.
Aber: Das Erschaffen und Gebären geschieht von unserem Leben aus, und dadurch – jetzt kommt es – ist all jenes Leben in der Natur, ist das Tier so verrückt, auch so launenhaft, kennt es nur ein einziges Ziel, besitzt es nur ein einziges Gefühl, das Leben zur Evolution zu führen und das ist Gott selbst!
Hätten Sie das in sich selbst schon einmal gedacht und gefühlt?
Niemals, das gibt es nicht, aber das ist es!
Erst im Alter von sechs- bis achtunddreißig Jahren, ... beginnt die Persönlichkeit mit dem eigenen Leben.
Und das kennen Sie alle.
Wenn dieser innere Antrieb, jenes Gebären und Erschaffen für alles Leben, einschläft, ist der Mensch in der Lage, etwas für sich selbst zu erreichen, und das ist nun die Lichtsphäre in ihm und in ihr, die Weisheit und die Liebe.
Wie reagiert nun der Mensch?
Darüber haben wir soeben gesprochen.
Wie sind dieser Mann und diese Frau für die „Liebe“?
Sehen Sie, dass die Liebe für die „Persönlichkeit“ ist und bleibt und das Gebären und Erschaffen „Gott“ repräsentieren?
Dass es die Seele ist, dieser Willen, dass wir gebären und erschaffen, dass sie durch ihre Wiedergeburt Gott repräsentieren muss und dass sie also uns auf der Erde beseelen wird, um ihr einen neuen Körper zu geben, sodass sie ihre eigene Evolution fortsetzen kann?
Sie gibt, hören Sie nun gut zu, uns ihre Fähigkeiten wieder zurück, denn sie zieht bald uns wiederum an und dann kehren wir zurück.
Dies ist vom Entstehen des allerersten embryonalen Lebens auf dem Mond an schon so gewesen und kommt niemals in die Hände des Menschen, sondern bleibt Göttlich, denn sonst würden wir, wie ich bereits sagte, aus Göttlicher Schöpfung Geschwätz und Unwillen machen, also diese Göttlichen Gesetze durch unseren Glauben, Priesterschaft, kirchliches Getue ausrotten und dem hat Gott vorgebeugt!“
Aus dem Saal rufen die Leute: „Jozef Rulof, Sie sind eine Offenbarung!“
„Mein Herr, ein Wunder sind Sie.“
„Großartig ist alles!“
„Wir akzeptieren!“
Jozef sagt: „Sie sehen, wie einfach unser Leben doch eigentlich ist, wenn Sie die Gesetze kennen.
Meister Alcar ist ein Meister der „Universität des Christus!“
Und das können Sie akzeptieren, aber Sie müssen es nun wissen, dies ist Göttliche Weisheit und diese bekommen Sie nirgends auf der Erde.
Wir repräsentieren nun die „Universität des Christus“, die der ganzen Menschheit gehört!
Dieses, mein Herr, sind also die Göttlichen Offenbarungen.
Konnten Paulus und Johannes das erleben und durchgeben?
No, Sir, no, Lady, sie waren noch unbewusst!
Und auch ein Theosoph weiß es nicht, denn auch sie, so las ich und hörte ich aus ihrem Mund, reden daran vorbei und wissen es nicht, haben diesen Kontakt nicht.
Auch Krishnamurti steht nun stumm staunend da und kann einem nicht antworten.
Nach unserem Gebären und Erschaffen, meine Damen und Herren, kommen wir – wie bereits früher gesagt – zum Handeln.
Dann machen wir etwas aus der Persönlichkeit, was für die Psychologen wiederum ein Problem ist.
Nun, da das Erschaffen und das Gebären einschlafen, tritt dann nicht der Mensch selbst zutage?
Also erst läuft uns die Schöpfung voraus, (die) Vater- und Mutterschaft wollen Liebe, und erst, wenn dieses Göttliche Gebären und Erschaffen eingeschlafen sind, sehen Sie Ihren eigenen Charakter.
Dann haben wir zu beweisen, was wir wollen und wer wir sind, und das ist meistens wie ein fieser Schlag mitten in Ihr Gesicht.
Denn dann haben wir als Mensch vor Gott und Christus Farbe zu bekennen und unsere Kunst erreicht Raum und Tiefe, wenn Gefühl in uns lebt.
Wie tief ist nun der Mensch?
Welche Lebensgrade für die Gefühlswelt besitzt der Mensch?
Lesen Sie nun wiederum die Bücher „Geistige Gaben“ und Sie wissen viel, aber noch lange nicht alles; es ist bloß ein geistiger Krümel von Ihnen selbst für die Göttliche Persönlichkeit!
Und sehen Sie das nicht bei Ihrem Hund und Ihrer Katze, Ihrem Pferd und Ihrer Kuh, bei allem Leben wieder?
Die Seele also, meine Dame, zwingt den Menschen, zu gebären und zu erschaffen, und wer sich nun als Mensch weigert, zerschlägt alles für seine Evolution und ist dadurch ausgeschaltet.
Selbstverständlich stehen wir nun vor Millionen Lebensgesetzen und auch diese können die Meister eines nach dem anderen analysieren und dann sehen wir uns selbst und unser Göttliches „Ich“ als einen Lebensgrad auf der Erde, für Körper und Geist und letztendlich für die Seele als den Göttlichen Funken!
Wenn nun ein Mädchen, ich gebe Ihnen nun ein gesellschaftliches Bild zu sehen, ein Kind bekommt und noch nicht verheiratet ist, heißt sie eine Schlampe.
Aber für Gott ist sie harmonisch eins und lieb, süß, Gottglücklich auch, wenn die Gesellschaft es verstünde.
Doch diese mistige und unbewusste Gesellschaft macht aus diesem Göttlichen Gebären und Erschaffen dreckiges Getue und das Mütterlein heißt Schlampe.
Gott sagt nun: „Du gehörst Mir und Ich stehe hinter dir, nimm dir all diese Unbewussten nicht zu Herzen, unser Leben geht weiter.
Danke!
Mädchen, Mütterlein, danke, für Mich bist du keine Schlampe!“
Lasst diese Kirche, die jenes Leben ausstieß, sich nun selbst ruhig als Schlampe beschimpfen; der Pastor, der seine Tochter erst kürzlich zur Tür hinauswarf, ist ein armseliger Hund!
Ein Hund macht das nicht, noch nicht mal eine giftige Schlange, der Pastor doch, und dann stand sein Kind, dieses Mädchen, auf der Straße und stürzte nicht ins Unglück, weil Menschen da waren, die den Fall verstanden und die von der Persönlichkeit aus nun Liebe hatten, worum es Christus geht und wofür Er nicht gestorben ist, sondern was der Göttliche Kern ist und bleibt!
Nun, meine Damen und Herren, will die Mutter gebären.
Nun, da ist natürlich durchaus etwas dabei für die Persönlichkeit, wer mag diese Köstlichkeit nicht?
Ich rannte mich tot, radelte mich verrückt, das lesen Sie übrigens im Buch „Jeus II“, wegen dieser Liebe.
Meine Göttliche Schöpfung ist das und ich lief ihr hinterher, gehorchte, genau wie Ihre Lerche, Ihr ganz gewöhnlicher Spatz, auch Ihr Hund.
Oh ja, Miesje, Frau Ruikers aus dem Buch „Jeus I“, es gibt „Männer- und Frauenkatzen“, oder etwa nicht, jetzt kannst du das deiner Großmutter erzählen!“
Die Leute lachen herzlich; diejenigen, die „Jeus I von Mutter Crisje“ gelesen haben, kennen diese Geschichte, aber Jozef gibt nun noch kosmische Tiefe hinzu und das ist wiederum eine Offenbarung!
„Glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage: Ich habe alle Sokratesse dieser Welt schon lange in meiner Tasche!
Sie können jetzt kommen.
Ich werde ihnen einem nach dem anderen Unterricht geben, denn ich bin jetzt dazu in der Lage, das hören Sie!
Alles von Ihrem und für Ihr Leben ist zu analysieren.“
Jetzt sehen und hören wir Jozef Rulof beseelt sprechen; und er gab es bereits: Die Worte, die über seine Lippen purzeln, sind nicht mehr von dieser Welt; hinter dieser Persönlichkeit leben Meister, lebt Christus, Gott selbst spricht durch Jozef Rulof und das ist, so wie er es sagt, das Einssein mit dem Leben Gottes!
Jozef sagt nun noch zu uns allen: „Wollen Sie nun etwas anderes von mir hören, etwas, was eine Offenbarung für Ihr Leben und Ihren Charakter ist?
Etwas, was ich selbst habe erleben müssen und was das endgültige Alles ist für Mann und Frau und Euch zu der „Universellen Liebe“ zurückführt?
Ja ...?
Nein, ich mache es nicht!“
Stimmen aus dem Saal: „Machen Sie es, Jozef Rulof, machen Sie es!“
„So hören Sie ... noch etwas anderes und Sie wissen es.
Dieses ist ein Geschenk der Meister.
Ich habe es erlebt, habe dieser Lehrschule also folgen können und dürfen und dies sagt Ihnen: Alles ist Wahrheit!
Betreiben Sie Kunst, schreiben Sie, malen Sie, werden Sie Bankier, König, Kaiser, Prinz oder Prinzessin, werden Sie adelig und seien Sie Analphabet, werden Sie ein Bauer oder Krämer, Bäcker, (ein) Mann, der Blumen und Pflanzen züchtet oder Ihre Hunde-Rassearten, beschäftigen Sie sich mit Gelehrtheit, werden Sie ein Genie, ein Diktator, sogar ein Präsident ... seien Sie Sukarno, Stalin, Mussolini, ein König von Ägypten und wenn Sie wollen, ein Churchill, der Präsident von Frankreich, fahren Sie in einem Rolls oder in einem Mercedes Benz, in einem Bugatti oder in einem Alfa Romeo oder gehen Sie am Straßenrand und sammeln Sie die Schalen auf, auch wenn Sie Müllmann, Bürgermeister, Richter, Anwalt, Wettläufer, Boxer und Weltmeister sind, alles, alles nun – hören Sie nun gut zu – von Ihren Künsten und Wissenschaften und Ihrer Persönlichkeit, als Mann und Frau, kehrt zurück zu dieser menschlichen „Liebe“.
Gebären und Erschaffen kommen zurück zur Persönlichkeit und diese sind nun Ihre gesamte Beseelung, Ihre Einheit miteinander, worum es uns allen geht!
Also zurück zum Gebären und dem Erschaffen, denn das sind die Göttlichen Fundamente für den Menschen als Mann und Frau, für unsere Ehe, sofern nun die Rede ist von Verstehen und dem großartigen Kopfbeugen; diese Einheit ist es und bleibt es für unser Leben.
Diese Angelegenheiten nun, diese Titel also, Adel oder nicht, funkelnde Dinge sind es für den Charakter und (sie) geben Ihrem „Kuss“ die Tiefe.
Glauben Sie mir nun, wenn sie auf der Verdammnis stehenbleiben, bleiben Ihr menschlicher Kuss und Ihre Liebe „Alttestamentlich“ und repräsentieren einen Gott des Hasses!
Also (liebe) Leute, durch Erweiterung zu den Lichtsphären; ich schwöre es Ihnen allen, ich „küsse“ anders als Sie alle es können, mein Kuss besitzt universelle Tiefe!
Und wenn Sie alle dies alles nicht wollen und Sie es sich also nicht aneignen wollen, dann stehen wir vor dieser schrecklichen Kluft, meine Dame, Mutter, Mädchen, Mann und Jüngling, von der wir gerade eben sprachen.
Dieses ist Göttliche Wahrheit!“
 
Frau Munrooy fragt: „Ich saß in einem Autobus, in dem auch ein kleiner Hund saß.
Er kam zu mir und sah genauso aus wie mein verstorbener kleiner Hund.
Das Tier war sehr stark verschmust.
Was ist das?
Können Sie mir das erklären?“
Jozef sagt: „Nach allem, was ich soeben gesagt habe, ja, meine Dame, nun ist das möglich und das ist nichts anderes als dass Sie möglicherweise der Art Ihres eigenen kleinen Hundes begegnet sind.
Ihr Leben ist offen für das Tier, das Tier fühlt das und siehe da, meine Dame, da ist dann Einheit!“
 
Und sofort fährt er fort und sagt nun: „Ich habe hier einen Artikel aus einer Zeitung und den werde ich Ihnen vorlesen.
Er heißt: Lebendig begraben.
In entlegenen Klöstern von Tibet, wohin bis heute selten Europäer vorgedrungen sind, gibt es Menschen, die sich buchstäblich lebendig begraben lassen, um den Frieden des Nirvana nach einer kleineren Anzahl von Wiedergeburten zu erhalten als der normale Sterbliche, was alle unsere Vorstellungen über menschliche Askese übersteigt.
Ein englischer Reisender gab eine Beschreibung des Lebens dort.
Er erzählte Folgendes: Eltern, die ihre Söhne für das Leben solcher Klosterbrüder vorbestimmt haben, übergeben ihre Kinder im Alter von sieben oder acht Jahren den Lamas, Geistlichen des Klosters.
Bis zu ihrem elften Lebensjahr empfangen die Kinder Religionsunterricht.
Dann werden sie sechs Monate lang in einer völlig dunklen Zelle eingeschlossen, um zur Einkehr zu kommen.
Sie dürfen mit der Außenwelt nicht sprechen und haben keinen Kontakt mehr mit dem Menschen, das Einzige besteht darin, dass sie einmal pro Tag ein wenig geröstete Gerste durch eine kleine Luke empfangen.
Nach Ablauf dieser sechs Monate schließen die Kinder im Kloster ihr Studium ab.
Danach kehren sie für drei Jahre, drei Monate und drei Tage in die dunkle Zelle zurück, um anschließend im Kloster noch ein wenig anderen Unterricht zu empfangen.
Die Klosterbrüder sind dann etwa achtzehn Jahre alt, sie haben nun ihre Willenskraft vollkommen verloren und sind bereits so an das finstere Zellenleben gewöhnt, dass sie sich ohne Schwierigkeiten dem letzten Einschließen, das bis zu ihrem Tod dauert, unterziehen können.
Ich habe, schließt der Schreiber, persönlich die Zelle solch eines lebendig begrabenen Mönches gesehen.
Der Bewohner lebte bereits fünfundzwanzig Jahre in dieser Zelle und hatte während dieser Zeit kein Tageslicht mehr gesehen, kein Wort gehört oder gesprochen.
Wenn ein Mönch in die Zelle gebracht wird, mauert man die Tür hinter ihm zu.
Durch eine Luke wird ihm irgendeine Nahrung verabreicht.
Wenn die Nahrung bei der Luke fünf Tage lang unangetastet bleibt, wird die Tür aufgebrochen und der Leichnam entfernt.
Sie hören es, Leute.
Das ist Wahnsinn!
So schlimm, so schrecklich, so erbärmlich und dumm, unmenschlich ist es, armselig, unglaublich und trotzdem geschieht dies wahrhaftig.
Es ist, mit einem Wort, teuflisch, schlecht und unglücklich!
Was können diese großen Lama-Priester von uns noch lernen.
Wie viel haben diese Menschen, die großartig und stark sind für manche okkulten Gesetze, noch zu lernen?
Ist dies nicht mit Sicherheit zum „Komplett-irre-Werden“?
Das ist bewusster Selbstmord, und nehmen Sie ihnen das nun mal fort!
Wie glücklich können wir uns jetzt fühlen, dass wahrhaftige, geistige Meister zu uns gekommen sind.
Ich habe Ihnen früher schon mal gesagt: Die Meister legten Fundamente durch den Osten und wir alle – ich gewiss – gingen durch die Geisteskrankheit und den Tod zur astralen Welt, zu dieser Weisheit; nicht die der Lamas, sondern die von Jener Seite, und wir lernten dadurch.
Das sind noch solche Seelen, die sich selbst umbringen, um dahin zu kommen.
Doch ist es nicht, wie ich sagte, zum Verrücktwerden?
Nochmals, es sind bewusste Selbstmörder und die Eltern gleich mit, aber das wissen sie noch nicht.
Sie müssten mal wissen, was auf dieser so schönen Welt getan wird, auf dieser großen Erde, um geistigen Gewinn zu bekommen, Erwachen, Bewusstwerdung.
Vergleichen Sie nun Ihr Leben mit dem dieser Menschen und Sie wissen Bescheid.
Wie sind jetzt die Zustände für uns?
Ich hole dieses heraus und kann den weiteren dummen und erbärmlichen Rest ruhig über Bord werfen, es hat nichts zu bedeuten, denn diese sind Selbstmörder!!!
Und das sind nicht nur diese Kinder, sondern auch die Eltern.
Lachen Sie nun ruhig über die Dummheit, ich mache es nicht, weil ich weiß, wie der Osten sucht und sich quält, um Gott kennenzulernen, das Jenseits, wofür sie alle ihr Leben einsetzen!
Das haben wir auch im Alten Ägypten getan und gekonnt; später, als Isis, Ra, Re und Luxor erwachten, bekamen wir wahrhaftig geistigen Unterricht und wir gingen vorwärts.
Dieses von den Lamas ist abschreckend!
Barbarisch ist es und kann ja bloß im Osten geschehen.
Sie wissen jetzt sofort, dass nicht alles vom Osten zum Westen kommen muss, dass der nüchterne Westen mehr am Christus hat als an all diesen Problemen, von denen man hier übrigens auch nichts mehr haben will, aber was nun, für mich dann und für die Meister, darüber hinaus der nüchterne Stopp ist.
Aber dies ist auch wieder verkehrt, weil wir doch als Mensch mit diesem geistigen Studium beginnen müssen.
Aber nicht so; anders, und zwar durch die Lebensgesetze von Gott.
Solch ein Leben ist nicht umsonst gewesen, denken Sie das nun nicht, denn die Persönlichkeit hat sich etwas angeeignet und wenn dies hiernach in einem anderen Leben bewusst wird, dann sind diese Menschen die Genies unserer Gesellschaft.
Diese Menschen beweisen es.
Sie haben innerlich etwas, was ein anderer wiederum nicht besitzt, und das kommt bewusst nach oben.
Doch nun ist dies westliche Zivilisation oder beispielsweise ein Wettläufer, denn der „Willen“ dafür ist da!
Traurig ist es, unglaublich armselig und noch mehr, was alles mit einem einzigen Wort zu tun hat und „armselig anormal“ ist!
Mein Herr, ich bringe Ihnen etwas anderes bei!
Aber, Männer und Frauen, verschließen Sie sich jetzt, wie das Kind anfängt, es zu tun, und Sie sind „gut“, zumindest, wenn Sie dem Verkehrten durch Ihren Willen den Hals umdrehen.
Denn nun ist da etwas Gutes zu erleben.
Sie können durch diese Erzählung, die wirklich ist, lernen, lernen, wie es nicht sein soll!“
 
„Ich habe hier noch einen Artikel, aus einer Zeitschrift: Drei Seelen in einem einzigen Körper.
Man hat wahrscheinlich schon mal von gespaltenen Persönlichkeiten gehört; das sind Menschen, so schreibt man in dieser Zeitung, die in einem Augenblick sie selbst sind und im anderen Augenblick meinen, dass sie eine ganz andere Persönlichkeit sind.
Ein seltsamer Fall von einer dreifachen Persönlichkeit, Gespaltenheit also, trug sich kürzlich bei Christine Beauchamp zu, einem Mädchen in Boston, das meinte, nicht weniger als abwechselnd drei verschiedene Personen zu sein.
Die Zeit, für die diese Gäste Besitz von ihrem Körper ergriffen, dauerte von einer Stunde bis zu mehreren Tagen und alle drei hatten ihr eigenes Temperament und eigene Gewohnheiten.
Eine (Persönlichkeit) war mehr oder weniger kränklich, ruhig und prüde, während die zweite genau das Gegenteil war, nämlich eitel, lax in ihren sittlichen Auffassungen und mit mehreren Männerbeziehungen ausgestattet.
Die dritte Person, die sie darstellte, war weniger kompliziert, nämlich kindlich fröhlich und freundlich, ohne etwas von den Ausschweifungen der zweiten zu besitzen.
Nach einer siebenjährigen Behandlung durch einen Spezialisten verschwanden die fremden Gäste, die Besitz von ihrer Hülle, ihrem Körper also, ergriffen hatten und es blieb allein die echte Christine Beauchamp übrig, die weiter ein normales Leben führte.
Die Frage ist nun: Geht das, ist das wahr, können Sie uns das erklären?
Handelt es sich hier um Besessenheit oder ist dies ihr Unterbewusstsein?
Reinkarnation vielleicht?
Das Büchlein darüber, mein Herr, habe ich bereits 1937 gelesen.
Ich bekam es in die Hände und fragte damals meinen Meister Alcar, wie er darüber dachte, und dann erklärte er mir dieses Geschehen: „Ja, sie will zu Freunden gehen, um Weihnachten zu feiern.
Sie sitzt in der Straßenbahn, aber plötzlich kommt eine andere Dame in sie und die will fröhlich ausgehen.
Diese übernimmt auch ihr Tagesbewusstsein und dann sehen wir sie wieder auf dem Jahrmarkt, der Tanzfläche, trinkend und feiernd.
Als sie wach wird, also wieder sie selbst ist, muss sie akzeptieren, dass sie vor allem in einer anderen Stadt ist und also ganz einfach durch die Lokale gezogen ist.
Dieser arme Mensch als Mädchen leidet entsetzlich.
Mit einem Mal ist das Kind in ihr zurück und dieses Kind isst einem aus der Hand.
Immer wieder sehen wir andere Persönlichkeiten.
Und das ist nun Reinkarnation?
Nein, und doch hat dies alles mit ihr zu tun, mit ihrem Geist und ihrer Persönlichkeit.
Das ist geistige Besessenheit, wie es auch mit mir immer geschieht, aber dann wird gemalt, geschrieben, gesprochen und geheilt.
Ich beginne dann, zu sehen, und helfe den Menschen.
Bei ihr leben sich diese Burschen aus und das habe ich bei vielen Menschen gesehen; unsere Irrenanstalten sind voll damit.
Und was ist nun wiederum für Sie der Kern?
Dass Miss Beauchamp selbst nicht schlecht ist, sonst wäre sie unwiderruflich eingesperrt worden!
Ihre Persönlichkeit reagierte immer wieder und dadurch bekamen diese anderen Persönlichkeiten ihr Leben auch nicht vollkommen in die Hände und konnten sich nicht vollkommen durch sie ausleben.
Immer wieder war sie die Bremse und also für sich selbst der Eigenschutz.
Denn sonst hätte sie das Irrenhaus akzeptieren müssen!
Das haben die Ärzte später auch festgestellt.
Die eigene Persönlichkeit – und das gilt für uns alle – kann also der Eigenschutz sein.“
Sie haben denselben Zustand in dem Buch gelesen: „Seelenkrankheiten aus dem Jenseits betrachtet.“
Die Seele, über die wir darin sprechen, erlebte nichts anderes, doch dieser Mann hatte es viel schlimmer.
Gegen vier astrale Persönlichkeiten musste ich kämpfen, um ihn gesund zu bekommen.
Es lebte unter anderem eine Frau in ihm, die Französisch, Deutsch, Spanisch und Englisch sprach und die später, als wir sie besiegt hatten, zu mir sagte: „Dreckiger Mistkerl, nimm mir den Grafen nicht weg, ich muss diesen Lumpen nun leersaugen, er hat es mir auch angetan und mich dann weggeworfen.“
Und weil dieser Mann das nicht wollte, bekamen wir sie (aus ihm) heraus; also Meister Alcar, ich war nur der Kanal.
Aber wie viel habe ich doch von diesem Mann und durch seinen Zustand gelernt.
Ich bekam jede Reaktion, nach der die Psychologen suchen mussten, sofort erklärt und dann kannte ich jenes Leben und diese vielfältige Spaltung, was nichts anderes ist als Besessenheit, und zwar die bewusste Besessenheit; also nicht die krankhafte, denn dann ist der Mensch geistig krank und befindet sich unter den Irren.
Aber diese Menschen können auf der Straße umhergehen und bitten Sie um Feuer für ihre Zigarette und sind völlig normal, aber innen in ihnen spukt es!
Auch darüber hätten sie ein Buch mit tausend Seiten schreiben können, doch es ging Meister Alcar um die astrale Welt und das war der Zweck.
Miss Beauchamp hatte noch keine Dämonen zu erleben, aber ihre Persönlichkeit war durch das Erleben geteilt und nun können Sie sofort wissen, dass, wenn zu mir einer mit verkehrten Absichten kommt, ich dies sofort kapiere und dann sage ich: Die „Drudel“, verschwinde!
Aber bis jetzt hat es mich noch nicht gestört, im Gegenteil, es sind und bleiben Meister!
Diese Ärzte standen vor Rätseln.
Wären sie zu mir gekommen, dann hätte ich ihnen diese Miss Beauchamp analysiert und dann hätten sie (einen) Halt gehabt, dann hätten sie sie verschließen können.
Das haben sie letztendlich erreicht und dann wurde sie nicht mehr von der astralen Welt gestört.
Auch lohnenswert, doch Millionen Menschen erleben dasselbe, und hierdurch, meine Damen und Herren, bekommen wir das Gefühlsleben zu sehen und zu erleben.
Hierdurch fällt der Mensch, wird geschlagen.
Wir stehen jetzt, das lesen Sie in meinem Buch, vor der krankhaften Geisteskrankheit, das ist das Einssein von astralem und stofflichem Menschen.
Von Tausenden von Sachen nun kann man besessen sein!
Und die Schlimmste davon ist die „Sexuelle“, das fühlen Sie gewiss.
Nun geht Ihre menschliche, gesellschaftliche Persönlichkeit völlig kaputt.
Sie werden nun von diesen Schätzchen leergesaugt, und das Schlimmste von ihnen bei Miss Beauchamp wollte auf den Jahrmarkt.
Nun ein wenig tiefer und niedriger, dann ist sie die Unbewusste, aber die „verrückte Hure“, nicht wahr?
Hätten Sie das vielleicht übersehen?
Ab und zu ist dies auch bei Miss Beauchamp noch geschehen, aber dann anständig, sehr normal sogar, mit diesem Unterschied – sie wusste es selbst nicht und sie war es nicht selbst, es war eine andere!
Diese andere benutzte ihren Organismus.
Welt, Menschheit, kennen Sie all diese Sachen noch nicht?
So lesen Sie die Bücher von Jozef Rulof, von „Jeus von Mutter Crisje“, und Sie können sich selbst vor all diesen Problemen schützen!
Ist das nicht allerhand, meine Damen und Herren?
Ich mache Werbung für die Meister.“
 
Hier habe ich noch einen anderen Artikel: „Laut der Zeitung Waspada wohnt in Aceh jemand, der zweihundertacht Jahre alt ist.
Diese Person wurde im Jahr 1742 im Regierungsbezirk Pidie in Aceh geboren.
Laut der Zeitung sieht Abdurachman noch gesund aus.
Sein Sehvermögen ist nicht mehr so gut, aber sein Gehör ist hervorragend.
Er behauptet, bereits einmal verstorben gewesen zu sein.
Nach seinem Begräbnis sei er wieder aus seinem Grab auferstanden, zum Entsetzen der Umstehenden, die sich schleunigst aus dem Staub gemacht hatten.
Können Sie uns eine Antwort geben, Herr Rulof?“
„Liebe Zuhörer, dies ist wieder etwas, was Sie mit dem Scheintod verbindet.
Das ist nichts anderes als Scheintod!
Uns geht es darum, wissen zu dürfen, wie dieses lange Leben dieses Menschen eigentlich möglich ist.
Und doch ist es gar nicht so seltsam, wenn Sie die geistigen Gesetze für den menschlichen Organismus und für die Wiedergeburt kennen.
In einer Million Jahren wird der Mensch etwa dreihundertfünfzig Jahre alt.
Die kosmisch harmonische Alterszahl ist ... etwa zweihundertfünfundsiebzig Jahre, doch diese Zeit ist noch stofflich gerechnet.
Nun werden Sie sich fragen, was ist dies alles?
Sie hören es schon, wir erleben nun Zukunft.
Es sind Prophezeiungen für die Wissenschaft, die der Gelehrte einst wird akzeptieren müssen, weil sich der Mensch in seinem Organismus, also körperlich, evolutionär entwickelt.
Das ist auch erklärbar!
Ich hoffe zunächst, dass das, was bei diesen Abenden behandelt und festgehalten wird, in Buchform erscheinen wird.
Ich lege das dann in Ihre Hände, um gemeinsam dieses Buch zu verbreiten, denn wir bekommen wahrhaftige Prophezeiungen für Künste und Wissenschaften zu erleben und darüber hinaus für unser „Wissen“, die geistigen Wissenschaften!
Es wäre wahrhaftig sehr schade, wenn dies alles verloren ginge, aber ich sehe, dass Fräulein Bruning damit beschäftigt ist.
Wir werden unserem gemeinsamen Geisteskind der Meister das Leben geben.
Der Mensch nun geht auf der Erde zu früh dahin, stirbt zu früh, weil er durch Hunderttausende von Krankheiten geschlagen ist, wodurch also das Körperliche durch den Geist unterminiert ist oder niedergerissen wurde.
Und das ist die Disharmonie für den Menschen als Organismus.
Das verstehen Sie, nicht wahr, diese Gesetze haben wir bereits mehrmals behandelt.
Ist dies alles vorbei, also aufgelöst und überwunden, dann lebt der Mensch auf der Erde länger.
Auch das ist wieder einfach, denn wir befinden uns nun noch in einem körperlichen und geistigen Chaos.
Dies also zuallererst, weil Sie wissen müssen, dass, wenn es diese Erweiterung nicht gäbe – wodurch auch wir diese kosmische Zeit dann nicht erleben könnten – dieser Mann sie auch nicht gekannt hätte.
Doch diese kosmische Zeit kam durch die neue Geburt, also im Körper, zustande.
Ich werde das erklären.
Durch den Scheintod nun – dies ist das Zurückkehren des Geistes zum vierten Schlafgrad für das Sterben – bekam der Organismus neues Leben, neue Lebensaura zugeteilt, welche aus dem Kosmos, wodurch der Körper entstanden ist – auch das kennen Sie – genährt wurde und hier eine Wiedergeburt wurde.
Auch die Alten Ägypter kannten diese Gesetze und viele wurden dort Hunderte von Jahren alt, weil sie sich nun durch okkultes Studium diese Lebensmöglichkeit aneigneten.
Das sind keine faulen Reden, das ist Wahrheit.
Darüber hinaus von zahlreichen Forschern angetroffen und im Westen bekannt gemacht worden.
Es sind also Gesetze, die überwunden werden können, weil der Mensch mit dem Kosmos eins ist, selbst jedoch, durch Millionen von Leben hindurch, Disharmonie gebracht hat.
Auch Lazarus erlebte den Scheintod, sonst ... hätte Christus hier nichts tun können.
Bald, wenn die Gelehrten die Seele, den Geist und das astrale Leben kennen, wird alles anders.
Dann braucht der Mensch nicht von einem Grab wegzurennen, weil der Verstorbene aufsteht, denn dann weiß der Arzt, wann der Mensch scheintot ist, und dann ist keine Rede von Begraben!
Hier ist also pur das Phänomen des Sterbens vorhanden, das Herz klopft nicht mehr stofflich, aber geistig ist Herzschlag festzustellen, und wenn der nicht da ist, kommt der Geist als astrale Persönlichkeit frei von den stofflichen Systemen und muss den Organismus verlassen.
Aber wenn dieser geistige Herzschlag da ist, saugt der Geist in diesem Augenblick die neue Lebensaura in sich auf und bekommt also eine weitere neue Existenz, welche nun auch die Wiedergeburt ist.
Nun aber etwas anderes.
Hätte ich mit diesem Mann sprechen können, kurz nach seinem Aufstehen aus dem Grab, dann hätte ich ihn sofort, also durch die Weisheit der Meister, mit diesem neuen Leben verbinden können.
Wir hätten dann auch dieses neue Leben gesehen und gefühlt, denn dieser Augenblick verbindet ihn mit einem anderen Leben.
Meistens (mit) dem letzten, das der Mensch erlebt hat, denn diese Fundamente sind dann noch da!
Und dann kommen auch die Erinnerungen aus jenem Leben zurück, sodass – dies ist auch schon geschehen – der Mensch sich veränderte und für seine Familienmitglieder wirres Zeug sprach, was aber trotzdem wirklich und wahr war, weil er sich wieder eins mit seinem vorigen Leben fühlte.
Und darin nun war er kein Mann, sondern eine Frau!
Aber jetzt wurde genau dieser Mann für verrückt erklärt!
Dies ist auch geschehen und zwar im Alten Ägypten, auch in Indien, Priester waren es!
Auch schon wieder einfach, weil durch das okkulte Studium all diese Lebensgesetze für den Menschen zutage getreten waren.
Und doch, ganz einfach ist alles, dies sind keine Wunder, sondern körperliche und geistige Lebensgesetze für den Menschen als Stoff und als Geist!
Ich durfte sie durch meine Meister alle kennenlernen.
Und von ihnen kommt auch unsere Weisheit!
Dieses nun für den Scheintod.
Können Sie es verstehen, meine Lieben?
Wiederum eine Offenbarung, oder nicht, und trotzdem natürlich wirklich.
Wie kann es auch anders sein, wir Menschen sind kosmisch tief und besitzen alle Gesetze des Raumes!
Ich mache weiter.“
 
Frau H. Smits v. d. Wall-Perné fragt: „Es ist ungefähr fünfunddreißig Jahre her.
Ich war immer auf der Suche und war immer mit der komplexen Göttlichen Frage beschäftigt.
So geschah es, dass ich eines Nachts wachgerufen wurde.
Es stand jemand vor meinem Bett in einem durchscheinend-weißen Kleid.
Ich musste aufstehen.
Plötzlich, wie, weiß ich nicht, stand ich neben ihm, ich bekam auch ein weißes Kleid an, wir stiegen auf, hatten unsere Hände gemeinsam gefaltet und waren im Gebet, jedoch ohne Worte, also in Gedanken.
Ich kann unmöglich erzählen, wie großartig alles war, es wurde immer heller um mich herum und ich hörte prächtige Musik.
Dann kehrten wir zurück zur Erde und als ich wieder in meinem Bett lag, hörte ich noch immer zarte Nachklänge.
Nach diesem Mal habe ich mehrere Dinge gesehen und alles hat einen gewaltigen Eindruck auf mich gemacht.
Ist das wahrhaftig, Herr Rulof?
Was war es überhaupt, ich fühlte mich so glücklich.“
Jozef sagt nun: „Meine Dame, Sie waren auf jener Seite!
Sie haben Kontakt mit einem Ihrer Lieben gehabt, womöglich ein Meister, jemand, in jedem Fall, mit dem Sie zu tun haben.
War es nicht großartig?
Man würde es jedem wünschen, dann wüsste der Mensch, dass es möglich ist!
Und dass „hinter dem Sarg“ Leben ist!
Sie haben natürlich alles Mögliche erlebt, Musik, die Berührung mit dieser anderen Persönlichkeit, die Kraft, die von dieser Hand ausstrahlte, das Aufsteigen und das Einssein, Ihre geistige Abstimmung, denn sonst hätten Sie dieses Gewand nicht getragen.
Sie wissen nun also, wohin Sie bald gehen, denn wenn nicht, dann hätten Sie, glaube ich, wohl etwas anderes gesehen.
Und Ihr Mann und Ihre Lieben hier können nun wohl sagen, ob Sie das wahrhaftig verdient haben.
Ihr Mann nickt schon, er will sagen, sie ist so.
Nun, dadurch können Sie beide glücklich sein.
Sie sehen es, nicht nur ich erlebe diese großartigen Dinge.
Nun können Sie sicher auch mich verstehen, meine Dame.
Ich habe auf diese Art und Weise alle Räume von Gott erleben müssen, dadurch schrieben die Meister die Bücher.
Verstehen Sie nun überdies, was es kostet, dies alles zu verarbeiten?
Der Mensch, der selbst etwas zu erleben bekommt, ist sofort für mich offen und besitzt Ehrfurcht für meine Aufgabe; weil sie wissen, wie schwierig es ist, wenn man die Himmel zu sehen und zu erleben bekommt, und dann trotzdem freiwillig da hinauszusteigen, um hier auf der Erde zu leben.
Bewahren Sie das, meine Dame, bald werden Sie dieselbe Persönlichkeit wohl wiedersehen und dann erleben Sie die Gesetze Gottes, wovon Sie jetzt bereits etwas haben erleben und anschauen dürfen!“
Die Dame sagt: „Darum habe ich Ihre Bücher so genossen, Herr Rulof, und ich kann dadurch sagen: Alles ist Wahrheit!“
Jozef sagt noch: „So ist es, meine Dame, und wenn die Menschheit dies bejahen könnte, hätten wir es geschafft.
Letztendlich geht es uns doch darum, dem Menschen Erweiterung zu schenken, unser Kampf ist: Den Menschen und die Gesellschaft zur geistigen Evolution zu führen, wofür auch die Meister ihre Leben einsetzen!
(Ich wünsche Ihnen) Stärke, meine Dame, und fahre fort!“
 
„Ich habe hier die Frage von Herrn Nies: Sie haben gesagt, dass Planeten und Sterne keinen Einfluss auf den Menschen und seinen Lebenswandel haben, aber die Sonne und der Mond haben das wohl.
Doch wenn Sie mit den Planeten und den Sternen Gespräche führen, dann ist dies doch der Beweis von Beseelung und Wirkung, was doch im Kosmos unentbehrlich ist?
Ich nehme an, dass der Astrologe seine Irrtümer hat, dass aber auch etwas Gutes darin steckt, scheint mir jedoch nicht ausgeschlossen.
Gerne würde ich von Ihnen eine Erklärung dessen hören.“
Jozef sagt: „Mein Herr, oft haben wir hier über die Astrologie gesprochen und gemäß den räumlichen Gesetzen diesen Stoff und diese Möglichkeiten erklärt.
Waren Sie damals hier?
Ja, dann wissen Sie also, was ich gesagt habe, doch es ist Ihnen noch nicht deutlich.
Zunächst stehen wir hier, um zu forschen, und nicht, um einander fertigzumachen.
Mit anderen Worten: Es geht uns um die Weisheit; ob Sie die von mir noch nicht akzeptieren können, tut nichts zur Sache.
Ich erzähle Ihnen wieder, was die Meister mir erklärt haben, und nichts anderes.
Es ist doch nicht beabsichtigt, dass wir einander nicht verstünden?
Sie müssen nun akzeptieren, dass ich außerhalb meines Organismus Reisen mit den Meistern habe machen können, also „hinter dem Sarg“, und dort sind mir diese Gesetze erklärt worden.
Ich sah sie also!
Ich erlebte sie!
Ich habe nichts mehr zu glauben, ich weiß, dass es so ist!
Wenn Sie dies auch erleben könnten, hätten wir es schon geschafft.
Was ist nun das Reden mit dem Leben?
Mit Sonne, Mond und Sternen?
Wenn Sie sich auf das Gebären und Erschaffen einstellen, mein Herr, können Sie dann nicht dem Gerede der Seele zuhören, wenn Sie wissen, dass diese Seele aus dem Raum kommt und von Ihrem Leben angezogen wird?
Wenn Sie diese Einheit besitzen, ist das möglich.
Sie müssen sich selbst dafür verlieren wollen.
Das ist das Hinabsteigen zu diesen Lebensgesetzen für die Seele und nun ist jenes Leben für Sie offen.
Nun werden Sie „sehen“ und dieses Sehen ist das Erleben dieser Gesetze und ist dann auch Verbindung.
Dies nun bekam ich durch meinen Meister Alcar zu erleben.
Hierfür haben wir also diese Reisen gemacht.
Mit Hund und Katze können Sie nun reden, auch mit Blume und Pflanze, mit Ihrer Kunst, mit allem, was Bestandteil unseres Lebens ist, also mit Seele, Leben und Geist, mit dem Tod, der Wiedergeburt, mit Gott, Christus, Vater- und Mutterschaft, mit den Sternen und den Planeten.
Und dann erzählt all jenes Leben vom eigenen Dasein und der eigenen Evolution.
Das können Sie nun verstehen und das ist Wahrheit.
Ich sage Ihnen immer wieder: Ich bekam das alles durch die Meister.
Wären sie nicht zu mir gekommen, dann hätte ich von all dem auch nichts gewusst und ich lebte nun möglicherweise noch in ’s-Heerenberg!
Lesen Sie nun das Buch „Jeus von Mutter Crisje“ und Sie stehen vor diesem ersten Kontakt und können anschließend meinem Einssein mit der astralen Welt folgen.
Nun mal gut zuhören.
Ich frage Sie: Kann eine Handvoll Stoff Ihre Persönlichkeit beseelen?
Geht das?
Sie verneinen kopfschüttelnd und so ist es!
Wohl gibt es das jedoch für Ihren Organismus.
Nun kommt das Wort: Wie will nun ein wenig Stoff der Erde, Stein, Granit, also der Stoff mit all seinen Eigenschaften, durch den der Planet Erde entstanden ist, Ihr inneres Leben besiegen?
Geht das?
Nein!
Darum nun sind die Astrologen auf einem verkehrten Weg.
Wir hingegen wissen, wozu die Astrologie dienen kann, und das erkläre ich Ihnen jetzt!
Zu mir kam eine kranke Frau mit Ausschlag auf Armen und Körper.
Es war eine sehr lästige Krankheit und es war nichts daran zu machen.
Ich musste die Diagnose stellen und bekam diese von meinem Meister.
Jene Frau wäre heilbar gewesen, wenn ihr Herz es hätte verarbeiten können, aber das war nicht der Fall.
Wir hätten sie dann in die Erde gesteckt und sie durch die Erde, nun also durch den Stoff, heilen lassen.
So etwas ist möglich und mehrmals geschehen; Priester aus dem Alten Ägypten wendeten diese Heilmethode an.
Nun kann also der Stoff für die Heilung dienen, aber, frage ich Sie: Wäre diese Dame dadurch innerlich verändert worden?
Aber nein, das gibt es nicht!
Und nun suchen die Astrologen es im Raum.
Ich weiß jetzt, dass die Erde das höchste Bewusstsein für diesen Raum besitzt, die Erde also als Stoff und Boden, woraus sie zusammengesetzt ist.
Die Erde, als Planet, hat also eine ganz andere Entwicklung gekannt als Jupiter, Venus, Saturn, Uranus, Mars, der Mond und die Sterne, weil die Erde als Planet zwischen Sonne und Mond – dem Vater und der Mutter für den Raum – einen Platz für dieses Universum bekam.
Dies ist doch deutlich, nicht wahr?
Nun, was wollen die weniger entwickelten Planeten, die ein niedereres Bewusstsein besitzen als die Erde, nun für den Menschen und die Erde tun?
Die Erde?
Ja ..., denn die Erde als Planet und als Stoff, also als Organismus, empfängt Kräfte von der Sonne und auch noch vom Mond, doch dies gilt alles für den Stoff und nicht für den Geist!
Und wollen nun die Astrologen „Beseelung“ von diesem Stoff empfangen und erleben?
Wenn ich mit diesen Systemen eins bin, ist das mit dem zu vergleichen, was ich hier erleben kann, wenn ich die Musik des Künstlers erlebe und weiß, was Beethoven und die anderen Komponisten gemeint haben, und dann sprechen wir von Einheit mit den Künsten!
Dies nun sagt, und das ist deutlich, dass ich, auch wenn der Meister, der Lehrer, mich beseelen wird und sagen wird, wie ich auf meiner Geige spielen muss oder wie ich die Pinsel führen muss, (dass) ich mir seine Kunst trotzdem aneignen muss!
Er ist nicht in der Lage, mir seine Kunst zu schenken.
Und das gilt auch für den Raum!
Der Astrologe sagt, dass er unter von ihm bestimmten Sternen lebt.
Ist das nun etwas zum Beseelen?
Kann dieser Stern als Meteor oder etwas anderes mir und Ihnen Wissenschaft und Beseelung geben, wenn allein der Mensch dazu in der Lage ist und wir wissen, dass Gott uns nichts schenkt?
Können ein Stück Stein und ein bisschen Erde uns nun beseelen für die Künste und Wissenschaften und uns, das akzeptiert der Astrologe auch, vor dem Tod beschützen, nun, da wir wissen, dass der Tod Evolution ist und es keinen Tod gibt?
Warum regt sich der Astrologe nun über den Tod so auf, den es doch nicht gibt?
Warum berechnet er den Tod?
Das habe ich nämlich erlebt mit jemandem, der einem Astrologen zufolge tödlich verunglückten sollte, wenn er an einem bestimmten Tag verreisen würde.
Dieser Mann reiste trotzdem, auf meine Verantwortung, und es geschah nichts.
Was sagte der Astrologe später?
Ja, es hätte sich ein kleiner Fehler in seine Berechnung eingeschlichen und das wäre bedauerlich.
Gibt es Bedauern im Raum?
Kann man den Menschen, der Gott ist, berechnen?
Ja, das geht, wenn man die Seele und das innere Leben kennt, doch Erde als Stoff und Granit und Gaskugeln, mein Herr, die haben für Ihre Seele und geistige Persönlichkeit keine Bedeutung, wohl aber, wie ich schon sagte, für den Organismus.
Doch darum geht es uns nicht, auch dem Astrologen nicht.
Es geht hier um die geistige Beseelung und darum ist das, was die Astrologen behaupten, Geschwätz!
Der Tierkreis ist eine menschliche Erfindung!
Jenes Ding sagt etwas über den menschlichen Charakter, das ist richtig.
Aber was will mein Charakter im Hinblick auf die Göttlichen Systeme anfangen?
Das nun, mein Herr, ist die menschliche Persönlichkeit und das werde ich Ihnen noch kurz erklären.
Der Mensch nun ist Gefühl, Leben, Geist und Seele und besitzt den Charakter, was jetzt die Persönlichkeit ist!
Gott hat das auch!
Und wir bekamen es von Gott.
Und nun stehen wir im Hinblick auf Gott auf der Erde mit all diesen Gefühlen, Leben, Geist, Seele ..., handeln jedoch durch unsere Persönlichkeit, die allein Erweiterung bekommt durch die Vater- und Mutterschaft.
Also das, was wir uns jetzt aneignen, ist unser gesellschaftlicher Besitz.
Darum geht es dem Astrologen.
Das will er nun berechnen.
Und dafür macht er ein Horoskop, nicht wahr, welches nun eine Berechnung für unser Leben hier gibt, als Persönlichkeit.
Hören Sie nun gut zu, die kosmische Antwort gebe ich Ihnen jetzt ... aber von der Seele, dem Leben, der Vater- und Mutterschaft, was Gott ist und wodurch der Raum geschaffen wurde, kann er nichts berechnen, denn das sind die Göttlichen Gesetze, deren Entstehen kennt er nicht, deren Seele nicht und deren Geist nicht.
Seine Rechnerei ist also nichts anderes als gesellschaftlich Erfühlen, was die Kartenlegerin auch kann und manchmal mit Treffern, weil sie wieder telepathisch eingestellt ist und uns nun zu den geistigen Gaben führt und näher zur Wahrheit kommt als die Rechnerei des Astrologen.
Dieser besitzt keinen Halt, weil er Leben und Tod, die Seele und den Geist nicht kennt und keinen Halt durch den Tierkreis hat, weil der Tierkreis keine Göttlichen Fundamente besitzt und von Menschen erfunden wurde!
Genauso sicher ist dies, wie dass die ersten Worte aus der Bibel mit Unwahrheit beginnen und im Widerspruch zur Göttlichen Wahrheit stehen; das gilt zugleich für den Astrologen!
Ist das nun nicht etwas ganz anderes?
Nochmals also: Der Stern und der Planet kann den Menschen zwar für die Heilung beseelen, aber nun betrifft es nicht den Geist oder das innere Leben, das steht vollkommen außerhalb und dieses ist nicht zu erreichen, denn das muss der Mensch sich aneignen und durch seine Millionen Leben hindurch verdienen!
Zufrieden, mein Herr?
Ja?
Dann bin ich froh, weil Sie denken können.
„Hinter dem Sarg“ und bald hier bekommen die Meister durch die Gesetze von Gott recht oder ... alles wäre für uns Ungerechtigkeit.
Dann hätte der eine alles und der andere nichts, und geht das?
Astrologen berechneten, dass dieser Mann und (diese) Frau einen Jungen kriegen sollten und siehe da, es war ein Junge, aber Tausende Male wurde es genau ein Mädchen!
Sie hören es, es ist ein Treffer.
Aber ein Treffer ist keine Göttliche Wissenschaft und ist weder eine räumliche Einheit noch Seele oder Geist.
Es ist natürliche Telepathie mit einem Zusammenbringen von Zahlen, einem letzten Viertel auch, doch davon bleibt nichts übrig, wenn die Gesetze von Gott selbst sprechen, die wir als Mensch, auch das Tier und das Leben von Mutter Natur, zu akzeptieren haben.
Rosenkreuzer betreiben viel Astrologie, Millionen andere Menschen, Gelehrte, aber auch Ungebildete, betreiben Astrologie und akzeptieren es.
Eine Dame fragte mich: „Betreiben Sie keine Astrologie?“
Ich sagte: „Nein.“
„Ja, sehen Sie, das ist nun schade, ich hätte keine Nierenkrankheit bekommen, wenn dieser und jener Stern nicht in dem und dem Haus gestanden hätte.
Das habe ich dem Arzt auch gesagt.
Können Sie etwas für mich tun?“
Ich sagte: „Nein, denn Ihr Nierenstein muss hinaus, meine Dame.“
Und der Arzt lachte sie mitten in ihr Gesicht hinein aus, auch der wusste es besser.
Vater, Großvater und Urgroßvater hatten alle dieselbe Krankheit gehabt.
Die Sterne vielleicht auch?
„Meine Dame“, sagte ich, „berechnen Sie Ihre Sterne und Sie sind gesund.
Ich kann nichts für Ihre Gesundheit tun, Sie können es doch berechnen?“
Wenn dieser Stern, wenn dieser Planet nun aber dort gestanden hätte, dann wäre ich gesund.
Und dann hätte ich nicht tödlich verunglücken können.
Doch jetzt hatten wir einen Platten und flogen gegen einen Baum.
Aber meine Damen und Herren, der Knecht des Werkstattbesitzers wusste mehr als die Astrologen.
Er sagte: „Mein Herr, es ist riskant, mit diesem Reifen diese Fahrt zu unternehmen, denn ich fühle den Schlauch schon, dadurch werden Sie Unfälle haben!“
Doch der Astrologe-Fahrer wusste es besser, die Zahlen hatten es ihm bewiesen.
„Ja“, sagt er zu seinen Mitfahrenden, „es steht gut für uns, unser Haus sieht gut aus.“
Wir haben – sage ich Ihnen jetzt – unser Haus getüncht.
Aber der Werkstattjunge wusste es.
Der Reifen war es und dadurch liegen sie nun mit geschienten Armen und Beinen im Krankenhaus.
Jeder muss über diesen dummen Friseur herzlich lachen.
Da liegt er nun mit seiner Astrologie.
Durch zahlreiche Beweise können wir zeigen, dass der Mensch sein Hobby gefunden hat, aber die Meister sagen: „Astrologie wird niemals Wissenschaft.“
Und das gibt es auch nicht, wohl aber Handlinienkunde und Grafologie, denn das hat wiederum mit menschlicher Realität zu tun!
Astrologie hängt im Raum und bekommt niemals Halt, niemals!
Der Astrologe kann keinen Tod berechnen, weil er das innere Leben nicht kennt!
Und was er berechnen will, hat mit der Persönlichkeit zu tun und diese, meine Damen und Herren, ist in dieser mistigen Gesellschaft ertrunken und kann allein durch die Vater- und Mutterschaft herausgeholt werden, das soll heißen, durch die Reinkarnation für den Menschen als Seele und nun nicht als Geist, weil der Geist wieder ein Organismus ist, der „hinter dem Sarg“ die Seele in einen Schleier hüllt.
Und das sind wieder Gesetze von Gott für den Menschen und für alles andere Leben!
Nun noch dieses, meine Damen und Herren.
Sie hören hier alles Mögliche und auf jede Frage bekommen Sie die räumliche Antwort.
Stellen Sie sich vor, dass die Menschheit das alles bald akzeptieren muss, weil das alles dann wissenschaftlich bewiesen ist.
Was muss das dann für die Meister sein?“
Aus dem Saal wird gesagt: „Sie sind die Genies, die kosmisch Bewussten, und Sie sind das auch, Jozef Rulof!“
Jemand anders sagt: „Was ich hier so höre, mein Herr, was ich lerne und was Sie uns erzählen, wenn das alles wahr ist, dann sind Sie für mich das größte geistige „Genie“ auf der Erde!
Das möchte ich Ihnen wohl sagen!“
Jozef sagt noch: „Leute, dieses ist Wahrheit!
Einst wird die Menschheit das verstehen und wir bekommen recht!“
 
„Aber ich gehe wieder zu etwas anderem über.
Ich habe hier die Frage: Hat die Mission Daseinsberechtigung?“
Jozef sagt: „Nun dachten Sie natürlich, dass ich diese Mission, und was damit zusammenhängt, kaputt mache.
No, Sir, no, Lady, Väter und Mütter, das ist notwendig!
Durch das, was die katholische Kirche und der Protestantismus machen – auch wenn dies ganz anders geschehen könnte –, werden Fundamente für das Urwaldgefühlsleben gelegt und man zieht den Menschen hinauf zu Gott, was das Notwendigste für alles ist, was die Menschheit erleben kann.
Sie bekommen nun ein anderes Bewusstsein, nicht wahr, einen Glauben auch.
Wenn die katholische Kirche nun nicht dominieren wollte und nicht, genau wie der Protestantismus, den Menschen vor der Verdammnis stehen ließe, wenn keine katholische Einheit und Dominanz auf der Erde angestrebt würde – das geht zu weit, aber diese Kirche will das, wenn es ginge, gerne besitzen –, wäre auch jenes Missionswerk notwendig, denn der Mensch auf jener Seite macht es auch.
Millionen leuchtende Geister steigen hinab in die Finsternis, um auch diese Menschen dort zum Licht zu bringen.
Aber was will die katholische Kirche?
Wenn es möglich wäre, die gesamte Menschheit beichten lassen und den für sie einzigen Glauben der Menschheit aufdrängen.
Und ist dieses der einzige Glauben für die Menschheit?
Gibt es keinen höheren Idealismus?
War Christus nicht der räumliche und Göttliche Kommunist?
Doch!
Nun will die katholische Kirche keine Reinkarnation akzeptieren.
Und Maria hat die unbefleckte Empfängnis erlebt?
Aber das ist nicht wahr, genau wie andere dogmatische Dinge über Gott, die nicht wahr sind, aber man will den Menschen zwingen, Dinge zu akzeptieren, die doch gemäß dem Raum Unwahrheiten sind, die darüber hinaus Millionen Menschen nicht mehr wollen, weil sie durch die Wissenschaften einen anderen Gott kennenlernten.
Doch die Kirche würde die Alleinherrschaft gern erleben; dann hätte kein Mensch mehr etwas zu sagen und (man) dürfte auch nicht mehr denken, oder etwa nicht?
Dann würde für den Menschen gedacht.
Und das kennen wir!
Wäre nun der geistige Raum auch bei ihrer Lehre, dann würde das Leben schöner, auch großartiger.
Doch früher oder später laufen all diese Schwarzen (als die Kontaktabende zwischen 1949 und 1952 abgehalten wurden, war „Schwarzer“ noch eine gebräuchliche Anspielung auf die dunkle Hautfarbe) doch wieder aus der Kirche hinaus, weil auch sie einen Gott, der verdammt, dann nicht mehr akzeptieren können, und dann stehen wir vor dem leeren, nichtssagenden Anfang!
Doch dem zum Trotz ist die Mission erforderlich, denn sie holt den unbewussten Menschen aus dem Leeren, Nichtssagenden.
Und hierdurch werden die ersten Fundamente für Gott, Christus und die Himmel gelegt!
Aber immer noch, meine Damen und Herren, ist da noch das Fegefeuer und das ewig währende Brennen in der Hölle; und das ist bedauerlich!
Lediglich bedauerlich ist es, auch wenn wir wissen, dass auch daran ein Ende kommt!“
 
„Ich fahre fort und lese vor: Sind wir Menschen notwendigerweise in Disharmonie mit den Göttlichen Gesetzen?“
Jozef sagt: „Meine Dame, es ist keine Disharmonie zu erleben.
Dies besagt, dass wir unserer eigenen Evolution folgen und (sie) zu erleben haben, deren Gesetze kennen wir noch nicht und erleben sie also für Gott und Christus, die Himmel und unser Leben in der Gesellschaft verkehrt; dies ist es, und nicht anders!
Aber ich fühle, was Sie wissen wollen.
Gott hat keine Disharmonie geschaffen.
Das ist das „Leben“!
Vergessen Sie nicht, wir entstanden und lebten in den Wassern, kamen aus diesen Wassern zum Vorschein und sind jetzt Mensch.
Was haben wir in all diesen Millionen Jahren und Leben getan?
Fehler begangen?
Ach kommen Sie, was sind Fehler?
Dass Sie Ihr Leben noch nicht verstehen können?
Dass wir Den-Gott-allen-Lebens nicht ausreichend gegrüßt haben?
Äpfel gestohlen haben?
Also geklaut?
Getötet?
Ja, wir sind Mörder, aber wir wissen, dass wir auf die Erde zurückkehren werden, um dieser Seele ein neues Leben zu schenken, und dann ist alles wieder im Reinen.
Ist da nun noch Disharmonie?
Sie leben allein unter Ihrem verkehrten Denken, doch dieses Denken werden Sie verändern, und zwar gerichtet auf die Göttlichen harmonischen Lebensgesetze für die Vater- und Mutterschaft, für (die) Wiedergeburt also, für unser harmonisches Leben in der Gesellschaft, bis wir wissen und akzeptiert haben: Ihr sollt nicht töten, Ihr sollt lieb haben, wie Christus es gesagt und gemeint hat.
So ist es!
Sie hören es nun: Jede verkehrte Tat werden wir wiedergutmachen und jeden verkehrten Gedanken korrigieren und dann ist von Disharmonie keine Rede mehr, denn nun erleben wir unsere eigene Evolution, wir kehren durch das Leben zu Gott zurück!!!
Und ist das nicht gerecht?
Hätten Sie etwas anderes daraus machen wollen?
Dies ist die Göttliche Gerechtigkeit, Leute, Väter und Mütter.
Wir machen wieder gut, was wir verbrochen haben, und wir gehen in keine Hölle mehr.
Das ist Geschwätz und wäre Göttliche Ungerechtigkeit, die jedoch nirgends in der Schöpfung zu sehen ist, oder zu erleben.
Zufrieden?
Ja?
Dann habe ich noch etwas anderes.
 
Die Frage ist: Können Sie mir sagen, was linkshändig ist?
Ist das Degeneration?“
Jozef sagt nun: „Ob Linkshändigkeit Degeneration ist?
Das müssen Sie den Gelehrten mal fragen.
Für ihn ist das möglicherweise so.
Die Meister sagen und die Gesetze erklären, dass der Mensch, der linkshändig ist, durch sein Herz schreibt und nicht durch seinen Verstand.
Dieses Phänomen ist für die geistigen Gesetze das „mütterliche Schreiben“!
Ist das nun keine echte, geistige Antwort?
Mütterlich Schreiben soll heißen, dass wir auf die Herzkräfte zu hören haben.
Das Gefühlsleben gibt sich anheim, es muss zuhören.
Wenn Sie nun hiergegen angehen, dann stehen Sie vor Disharmonie, weil hier nun der Organismus dominierend wirkt im Hinblick auf die erschaffende Kraft, welche die Persönlichkeit, also das Gefühlsleben, besitzt.
Sie hören wohl mal sagen: Hören Sie auf die Stimme Ihres Herzens, und hiermit meint man dann das, was Sie kennen.
Doch der Linkshänder erlebt etwas ganz anderes und zwar dieses: Dass nun die reine Schöpfung sprechen muss und das ist die Mutterschaft; die Liebe wird nun der Göttliche Kern im Menschen.
Linksschreiben ist also, dass das Gefühlsleben auf die dominierenden Kräfte des Organismus hört und das ist das menschliche Herz und die Gesetze führen uns zur Mutterschaft.
Hätten Sie das erwartet?
Alles ist schon wieder zu analysieren, wenn Sie den Organismus kennen mit der Seele und dem Geist und dem Gefühlsleben im Hinblick auf Gott und Seine Lebensgesetze, denn, meine Damen und Herren, dies ist nun ein Gesetz für das Schreiben und ist wiederum ganz einfach!“
Aus dem Saal wird gesagt: „Ja, wenn man es weiß!“
Jozef lächelt und fährt fort.
 
„Hier die Frage: Wenn jemand Selbstmord begangen hat im Meer und nicht begraben ist, wie erlebt er oder sie dann den Verwesungsprozess?“
„Sind Sie nicht begraben, wenn Sie im Meer Selbstmord begehen?
Und meinten Sie, dass es da nun keine Verwesung gäbe?
Leute, lernt denken.
Ich sage Ihnen nun jedoch, dieser wasserartige Wurm, der unseren Verwesungsprozess besorgt, ist ein ganz anderer als der von Mutter Erde, also unserem Grab.
Wussten Sie das nicht?
Wir können dessen unwiderruflich sicher sein, dass dies die Würmer werden in Gestalt eines Haies oder einer anderen Art von gewaltigem Tier aus den Wassern und das ist dann unser Grab.
Doch wir werden dann durch die Magensäfte des Tieres verdaut.
Und diese Säfte haben selbstverständlich einen anderen Geruch.
Der Gestank der Zersetzung für Mensch und Tier ist also für das stoffliche, irdische Grab anders und sogar wundersam besser.
Wohl aber erleben wir merkwürdige Kapriolen im Magen unseres Haies, denn wir sehen weiter und erleben, bis wir verdaut sind, und dann kommen wir los.
Aber nicht los von den Wassern, denn wir bleiben in den Wassern und mit dem Ort des Selbstmordes verbunden, bis unser eigentliches Leben auf der Erde zu Ende gegangen sein wird.
Dann kehren wir als Mensch zur Welt des Unbewussten zurück, um ein neues stoffliches Leben zu beginnen, oder wir leben geistig auf jener Seite weiter.“
Eine Dame im Saal sagt nun: „Das ist dann gar nicht so übel.
Ich meine, das Verdauen im Magen eines Haies.“
Jozef sagt: „Meine Dame, haben Sie niemals von Jozef im Magen des Walfisches gehört?
Das war ich, meine Dame, und ich kann Ihnen folglich alles darüber erzählen!
Ich stelle Jonas zwar etwas auf den Kopf, aber man könnte es so sagen.
Ja, das hat schon etwas für sich, Mutter, sofern wir nicht mit diesen Problemen zu tun hätten, denn auch dieser Selbstmord verschließt uns für den normalen Evolutionsprozess und das haben wir zu akzeptieren.
Lesen Sie nur das Buch „Der Kreislauf der Seele“ und Sie wissen es.
Doch ich weiß, was Sie meinen.
Sie denken: „Man sollte sich nun am besten im Meer begraben lassen können, denn jenes Säuern im Magen eines Hais ist nicht so verwesend wie in der Erde.“
Dachten Sie das nicht?
Nun, meine Dame, in diesem Meer ist es schlecht für Ihr astrales Leben, denn wir bekommen nun keine körperliche Lebensaura durch die Zersetzung zu uns in die Sphären, also keine Kräfte, die grobstofflich und also trotzdem geistig sind, die dort Bestandteil des Stoffes sind, die uns in der astralen Welt als der „Boden“, auf dem wir laufen, dienen müssen.
Die fehlen uns nun und darum ist diese Zersetzung anders als die der Erde (es) uns geben kann.
Mit anderen Worten: Wir leben auf der Erde und nicht in den Wassern und das hat räumliche und geistige Bedeutung für alle Gesetze unseres Organismus und unseres geistigen Weitergehens!
Also, Mutter, wir gehen wieder in den Sarg hinein und akzeptieren diese Gesetze; was für den Fisch ist, muss für den Fisch bleiben und was von der Erde ist, muss der Mensch bewahren.
Und das ist wiederum selbstverständlich!
Ich kann noch ein dickes Buch darüber schreiben und all diese Warums und Wofürs noch analysieren, doch dieses ist der Kern, um den sich alles dreht, und hiermit müssen Sie sich zufrieden geben.“
 
Herr Berends fragt: „Aus Teil III des Buches „Das Entstehen des Weltalls“, dem Kapitel über die Pyramide von Gizeh, möchte ich gern Folgendes wissen: Steht das Wort Pyramide im Wörterbuch oder wurde diese Bezeichnung von den Meistern gegeben, mit der das Stoffleben und das geistige Leben gemeint sind?
Wenn die Priester aus dieser Zeit die Großen-Schwingen besaßen und als Instrument für Jene Seite benutzt werden konnten, dann ist meine Frage: Wie ist es möglich, dass von diesen geistigen Gaben so wenig übrig geblieben ist, zumindest in Ägypten?
Wenn die Pyramide ein Göttliches Wunder ist, woran ich nicht zweifle, und in diesen großartigen Bauwerken die Geburt von Christus und Sein Leben und der Kreuzestod festgehalten worden sind, wie muss man das dann verstehen?
Dass bei der Geburt von Christus der Polarstern die Pyramide beschienen habe?
Noch eine Frage: Als der Planet Erde sich noch verstofflichen musste, lag da bereits fest, dass die Felsen in dieser Umgebung, also mit einem im Voraus entworfenen Ziel und Plan, kommen würden?“
Noch eine Frage: Wie ist es möglich gewesen, diese Tausende von Kilo schweren Steinbrocken aufeinanderzusetzen, ohne dass mechanische Hilfsmittel vorhanden waren?
Und noch etwas anderes fragt Berends: Wie viele Jahre brauchte man, um ein solches Göttliches Wunder zu vollenden?“
Jozef sagt: „He, he, wir haben es geschafft.
Und nun die erste Frage, Herr Berends.
Den Namen „Pyramide“ hat der Mensch jenem Gebäude selbst gegeben und das ist zu erklären, weil das Ding der Aufbau vieler Steine ist und nun Pyramide wird, jedoch für den Raum – nicht für das Universum nun, sondern für Jene Seite – etwas ganz anderes ist; und hören Sie nun: Vater- und Mutterschaft ist und Wiedergeburt, wofür die Sphinx und die Pyramide dienen!
Also, das „Leben“ des Menschen auf Göttlicher Abstimmung ist der Pyramide verhaftet und ist der geistige Kern für dieses Gebäude!
Selbstverständlich ist nun auch, dass die Meister die Ankunft des Christus durch den Bau dieses großartigen Tempelgebäudes festgehalten haben.
Sie lesen dies übrigens in den Büchern „Das Entstehen des Weltalls“.
Über dieses Geschehen ist wiederum ein dickes Buch zu schreiben, aber das fand Meister Alcar nicht notwendig, es ging den Meistern allein um die räumliche Weisheit, das Leben nach dem Tod und die geistige Bewusstwerdung natürlich, für Seele, Leben und Geist, hinzu kommt die astrale Persönlichkeit, und dann sehen Sie den Menschen „hinter dem Sarg“ und vor Gott, das „All“-Stadium!
Was den Polarstern betrifft, der einst die Pyramide beschienen hat, Folgendes.
Das Licht des Polarsterns spiegelte sich auf der Pyramide.
Das war möglich, weil die Pyramide mit einer Marmorplatte verkleidet war, die das heutige Bild abschloss.
Diese Platte wurde jedoch im Lauf der Zeiten vernichtet, wodurch sich dieses Phänomen auflöste.
Der Polarstern ist für den Raum nicht mehr oder weniger als ein Stern, der Norden, Süden, Westen und Osten verbindet und dadurch also eine Aufgabe bekommen hat für dieses Universum, jedoch durch den Menschen, den Astronomen, Gestalt bekam, weil er sich daran festklammern konnte.
Und nun ist die kosmische Antwort für den Polarstern, dass auch Norden, Süden, Westen und Osten ein eigenes Leben geschaffen haben.
Die Zentrifugalgesetze für das Universum also erschufen eigenes Leben, wodurch wir nun diese Millionen Sternbilder besitzen.
Nicht der Mühe wert, Berends?“
Berends: „Es ist enorm!“
„Dann das Wegrollen dieser Steine.
Wir finden dort drüben noch immer Orte – viele Orte wurden hingegen von den Meeren überströmt –, wo diese Steinbrocken zu finden sind, aus denen die Pyramide gebaut wurde.
Diese Steine wurden zur Baustelle hingerollt und dann hochgezogen, also in die Höhe gehebelt, bis die bestimmte Höhe erreicht war.
Solch ein Bau dauerte ungefähr fünfundsiebzig Jahre und weniger, je nach der Größe des Werkes.
Ich glaube, dass Ihre Fragen beantwortet sind, Herr Berends, obschon darüber noch viel zu erzählen ist.
Selbstverständlich über die Sphinx und die Pyramide als die Vater- und Mutterschaft für den Menschen auf Göttlicher Abstimmung, wozu darüber hinaus das Leben des „Messias“ gehört, doch was auch wieder für den Menschen ist, weil Christus das „All“ zu repräsentieren hat, welches wir uns als Mensch aneignen müssen.
Dass dies etwas ganz anderes ist als das, was man gegenwärtig daraus machen will, verstehen Sie sicher, und auch anders als das, was das Buch „Die Steine Sprechen“ darüber sagt, Berends!“
„Ich bin Ihnen sehr dankbar, Herr Rulof, großartig ist alles für mich, und ich glaube, für alle Menschen hier die einzige Wahrheit!
Denn es führt uns zu Gott zurück!“
„Ich habe noch eine eigenartige Frage“, fährt Jozef sofort fort: „Können Sie uns etwas über Freundschaft erzählen?“
 
„Meine Damen und Herren, was ist Freundschaft?
Wie ist Ihre Freundschaft?
Was hat Freundschaft zu bedeuten?
Was erreichen wir durch Freundschaft?
Gibt es auf jener Seite noch Freundschaft?
Nein!
Und warum nicht?
Das alles werden wir nun einmal zusammen behandeln.
Freundschaft ist das erste Fundament für die Liebe, jedoch gibt es Hunderttausende andere Fundamente für diese geistige Liebe, von der diese Freundschaft Bestandteil ist.
Freundschaft ist und bleibt Bruder- und Schwesterliebe, keine Mutter- und Vaterliebe, denn dann hätten wir wieder direkt mit diesen anderen Fundamenten zu tun, welche die „Liebe“ repräsentieren, und davon kennen Sie selbst eine ganze Menge!
Und selbstverständlich ist nun, dass jeder Charakterzug Grade besitzt, und so sehen wir nun auch sieben Grade für Freundschaft, und zwar: Die vortierhafte, tierhafte, grobstoffliche, also gesellschaftliche Freundschaft, hiernach kommt die geistige, die räumliche und die kosmische, die uns also geradewegs mit der Universellen Liebe verbindet!
Wenn Sie die wahrhaftige Freundschaft wollen, dann stehen Sie vor all den eigenen Gedanken, die unser Wörterbuch repräsentieren, wovon Bestandteil sind: Herzlichkeit, Wohlwollen, Pflichtgefühl, Glauben vor allem – wer einen Freund nicht akzeptieren kann, glaubt ihm nicht und das ist keine Freundschaft, – (zudem) noch Anhänglichkeit, Wahrheit, Heiterkeit oder Reinheit.
Vor allem die Ehrlichkeit, und so weiter, (sie) haben alle mit dieser Freundschaft zu tun und sind Fundamente des Charakterzuges, der uns Menschen mit der Universellen Freundschaft verbindet und letztendlich „Liebe“ wird!
Wie Sie diese Freundschaft nun geben müssen und erleben wollen, haben Sie selbst in den Händen.
Aber ... welche Freundschaft wollen Sie geben und erleben?
Von dem Menschen, der mit Ihnen tratscht, der die geistige Freundschaft nicht kennt?
Wer sind Ihre Freunde?
Zeigen Sie mir Ihre Freunde und ich kenne Sie, sagte jemand.
Und das ist (die) Wahrheit!
Ist Ihre Freundschaft dominierend?
Ist diese wahrhaftig, ganz natürlich, dann stehen Sie mit Ihren Freunden vor der Liebe.
Mann und Frau nun, die keine wahrhaftige Freundschaft besitzen, erleben nun auch keine Liebe, haben keinen wirklichen Kontakt und keine Einheit zu erleben, weil die Freundschaft das großartigste Fundament für die Liebe ist!
In der Gesellschaft gibt es natürlich Freundschaft, auch für Mann und Frau.
Meistens ist sie nicht da und es besteht kein Kontakt, keine Einheit, auch kein Gefühl, nichts; die Menschen, als Mann und Frau, haben diese Fundamente noch nicht gelegt, sie begannen auf einmal, alles zu fordern und erleben zu wollen, und so blieb vom Fundamentelegen wenig übrig.
Solche Ehen scheitern, alles scheitert nun, weil da keine Einheit ist.
Ist Ihre Freundschaft allein durch Ihr Hobby zustande gekommen, weil Sie Kaninchen züchten, Tauben züchten?
Ist das Ihre Freundschaft?
Haben Sie eine Kartenspielrunde aufgebaut und ist das Ihre Freundschaft?
Also ist Ihre Freundschaft durch die Gesellschaft aufgebaut?
Das ist möglich, ist und bleibt aber grobstofflich und hat nichts mit der geistigen Freundschaft zu tun.
Fühlen Sie es bereits, meine Dame?
Ist Ihre Freundschaft auf die Rennerei in der Stadt abgestimmt, hat sie denselben Geschmack wie Sie, für Ihr Hütchen, Ihr Kleid?
Ist dies Ihre Haus- und Gartenfreundschaft?
Grade also, der Entwicklung und des Gefühlslebens, im Hinblick auf Freundschaft, meine Damen und Herren, und hieran werden Sie denken müssen.
Je höher wir jetzt, durch die Künste und die Wissenschaften, kommen, desto mehr wird sich die menschliche Freundschaft verändern und jetzt wird sie selbst feststellen, zu welchem Lebensgrad sie gehört.
Oder etwa nicht?
Und wir kommen nicht drum herum, dafür haben wir Farbe zu bekennen.
Das ist unfehlbar sicher!
Glauben Sie mir, die Freundschaft wird ein philosophisches System und das können Kant und Schopenhauer Ihnen jetzt auch erzählen.
Wer Jene Seite kennt, weiß, wie eben diese Freundschaft zusammengesetzt ist und mit welchen Fundamenten wir zu tun haben.
Das Leben ist tief, meine Damen und Herren, und Sie hören es, der menschliche Charakter erlebt Ausdehnung, die menschliche Freundschaft führt Sie zu den Lichtsphären, zum Raum und zu Golgatha, weil sie diese Verbindungen besitzt.
Und nun müssten Sie sich fragen: Wer bin ich?
Was habe ich noch für einen einzigen Charakterzug zu lernen?
Dies alles, meine Damen und Herren, sind die Fundamente für Ihr geistiges Leben, hier hinter lebt die eigentliche Liebe!
Von dieser Eigenschaft alles und wir haben es geschafft!
Ich habe dies alles erleben müssen und mir aneignen müssen, denn sonst hätte Meister Alcar mit mir nichts anfangen können.
Und nun die Universelle Freundschaft, Züge nun, die Bestandteil des Kernes sind, welcher die Freundschaft ist.
Ein dickes Buch ist darüber zu schreiben.
Beispielsweise: Ist Missgunst in Ihnen, dann kommen Sie nicht weiter.
Ist kein Raum in Ihrem Fühlen und Denken, können Sie nicht geben, dann stehen Sie still!
An einen toten Punkt ist es nun gekommen!
Und so weiter, man muss immer Erweiterung suchen, nach Liebe also.
Züge von Herzlichkeit, Verstehen, das Beugenkönnen vor der Wahrheit, das Gönnen eines Gedankens, entsetzlich schwierig wird es schon und nun haben wir noch immer mit diesen kleinen Fundamenten zu tun, die noch immer keine Freundschaft sind und durch die der Mensch seine Persönlichkeit sieht und kennenlernt.
Es gibt also eine natürliche Freundschaft, die uns mit allem Leben verbindet, die der Mensch jedoch – und auch das Tier – nicht will, weil diese Freundschaft bereits im prähistorischen Leben in tausend Stücke geschlagen wurde, mordend vernichtet wurde, denn so ist der Mensch gewesen, der jedes Fundament durch Hass und Niederreißen bewusst und unbewusst herniederholte.
Diese Freundschaft, verstehen Sie sicher, ist unser Einssein mit allem Leben Gottes.
Völker haben keine Freundschaft mehr, weil der Glauben an diese Einheit durch Kriege und andere Dinge völlig ausgerottet worden ist.
Oder etwa nicht?
Hier können Sie nicht drunter hervorkommen, auch das Tier hat die Freundschaft für den Menschen vollkommen verloren, es sei denn, wir können zu diesen natürlichen Fundamenten zurückkehren, und dann bekommen wir erneut unseren Kontakt zu erleben und der ist das natürliche Fundament mit dem Leben, für die Freundschaft!
Jeder Gedanke nun für die Gesellschaft steht vor der Freundschaft, sonst ... haben wir kein Leben mehr, keine Harmonie.
Alles geht jetzt gemäß den Systemen, der Chef steht über dem Menschen, seinem Knecht, denn nun ist alles Geld!
Wollen Sie, meine Damen und Herren, heute Abend dieses dicke Buch mit fünfhundert Seiten erleben und zu Ende bringen?
Denn tief ist nun Ihre Freundschaft zu allem Existierenden, Ihrer Gesellschaft, zu Ihrem Mann und Ihrer Frau und Ihren Kindern, Brüdern und Schwestern, zu Vater und Mutter!
Was haben wir davon?
Wie ist unser Gefühl, unser Willen?
Und haben wir schon damit begonnen?
Wie ist die Freundschaft des Arztes zu seinen Patienten und des Magnetiseurs zu seinen Kranken?
Wir gehen weiter, zur geistigen Freundschaft, die uns mit der wahrhaftigen Liebe verbinden muss, sonst bekommt unser Leben keine Bedeutung!
Meine Dame, mein Herr, was wollen Sie?
Freundschaft ist heilige Ehrfurcht, Achtung vor dem Leben und vor Jener Seite, vor Gott, Christus, vor dem Menschen, vor allen Sternen und Planeten!
Und diese wird jetzt räumlich tief.
Ehrfurcht vor dem Besitz deines Freundes ist ein Fundament von großer Bedeutung, Wahrheit, keine Dominanz darf dabei sein, sonst treten wir einander schon wieder zur Tür hinaus und dann liegt unsere Freundschaft da und „schnappt nach Luft“!
Ich höre lieber auf, es wird langweilig.“
„Nein“, ruft man im Saal, „machen Sie weiter, Jozef Rulof, wir lernen dadurch.“
Jozef sagt: „So, ist das so?
Wahrhaftig?
Sie lernen dadurch?
Wussten Sie dies nicht?
Ist dies neu für Ihr Leben?“
Aus dem Saal: „Wir haben so noch nicht darüber nachgedacht, das ist neu für uns, weil wir nicht denken.“
Jozef sagt: „Das ist (die) Wahrheit, mein Herr, meine Dame, Sie denken nicht!
Wenn wir darauf pfeifen, ganz klar zu faul sind, uns aufeinander einzustellen oder ein Wort und einen Gedanken zu Ende zu bringen, schaffen wir es niemals.
Freundschaft will nicht betrogen werden und verlangt, dass jeder Gedanke erst mit denjenigen, mit denen wir zu tun haben, zu Ende gebracht wird.
Wenn ich etwas Verkehrtes tue, Fehler mache, müssen Sie es dann zuerst bei Fremden suchen, um dort zu analysieren, was richtig und verkehrt in und an mir ist?
Die wahrhaftige Freundschaft spricht sich aus und fängt mit der Analyse an, die uns dann mit der Liebe verbinden wird und hält Christus und Golgatha vor Augen!
Aber es wird bereits ein Urteil gefällt und dann haben wir nichts mehr zu sagen und zugleich liegt die Freundschaft wieder da und schnappt nach Luft!
Einer von zwei Freunden geht irgendwo hin.
Der andere Freund fragt: „Was hast du da zu tun?“
„Ach, einfach ein bisschen reden, er bat mich, zu kommen.“
Der Erste fühlt bereits: Falsch ist es, fort, Freundschaft, ich werde dort bald betrogen.
Und jawoll, der Mann kehrt zurück.
Der andere sagt: „Eigenartig ist es, wie sieht deine Jacke aus, bespuckt, Schlamm ist es, du steckst unter dem Matsch eines anderen, mein Himmel, wie ist das schlimm, wie ist das unmenschlich.
Wie hast du dich so beeinflussen lassen?“
Fort, Freundschaft!
Ein Loch ist da.
Ein dreckiges Getue ist es nun, von Bestehlen und Beklauen ist nicht die Rede, aber der Freund hörte auf Niederreißen und alles ist futsch!
Vollkommen zerbrochen ist dieses Fundament und hieran ist nichts mehr zu ändern, das menschliche Gift tut alles.
Hören Sie nun ruhig auf, bereiten Sie dem ruhig ein Ende, sonst muss geredet werden und diese Ehrlichkeit ist nicht da.
Schulkinder, was wollt ihr eigentlich von mir?
Ich habe hier nichts anderes und höre also auf, Sie fangen nun aber an, nachzudenken.“