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Jozef liest die Frage von Frau T. v. Houten vor: „In meinem Traum saßen fünf kleine Vögel und warteten auf mich.
Sie saßen in der Form eines halben Bogens, konnten sich nicht bewegen und sahen aus, als ob ihnen sehr kalt wäre.
Die Federn des Vogels ganz rechts waren rosa mit grün, die des Vogels ganz links blau mit weiß.
Von den drei anderen wusste ich gewiss, dass sie da waren, aber ich sah sie nicht.
Sie blickten alle ängstlich zu mir, fürchteten sich also vor irgendetwas.
Das Vögelchen ganz rechts wollte ich ergreifen, doch da lösten sich alle drei auf.
Ja, meine Dame, was ist das nun?
Ich habe keinen Kontakt mit diesem Traum und der ist auch nicht zu Ende, es gibt keine geistigen Fundamente für ihn, die mich verbinden können, um dies zu erklären.
Trotzdem ist da doch etwas, das Ihnen und mir Gefühl gibt, und nun sehe ich Ihre Charaktereigenschaften.
Der eine hat ganz weiße Federn, das ist wahr.
Wir Menschen geben unseren Charaktereigenschaften Farben und diese Charakterzüge können auch fliegen, aber sie sind ängstlich, sitzen in uns auf einem Ast und wenn wir sie fangen wollen, greifen wir daneben.
So ist der Mensch mit sich selbst beschäftigt und wir sehen manchmal unsere Charakterzüge als Flügel, als Vögel; der „Träger der Großen Schwingen“ nun in Ihrem Leben ist das Bewusstsein für Ihre Persönlichkeit, Ihr Gefühlsleben; und das sind Tausende von Vögeln.
Nützt Ihnen das etwas, ich finde es in Ordnung, etwas anderes sehe und fühle ich nicht!
Nun, meine Damen und Herren, wann besitzen unsere Charakterzüge keine Angst mehr?
Und wann ist ihnen nicht mehr kalt?
Wenn die Wärme von unserer Liebe spricht, ändert sich die Farbe und (dann) ist keine Kälte zu erleben, dann sitzen sie auch nicht mehr in einem Bogen um Sie herum, sondern flattern umher und geben Ihnen ihre eigene Wärme zurück.
Dies können Sie verstehen!
Sie müssen nicht mit diesen Vögeln von außen sprechen, um sie zu fangen, sondern sie von innen heraus erleben und dann kommen sie zu Ihrem Leben zurück!
Sehen wir solche Tiere nicht alle fliegen, meine Damen und Herren?
Es gibt Charaktereigenschaften in uns, die noch keine Vögel sind, die noch im Ei stecken und manchmal anfangen, zu verfaulen, weil wir immer wieder wissen wollen, wann jenes Charakter-Ei herauskommt.
Und nun kommt es nicht heraus, denn wir geben jenem Teil von uns selbst keine Wärme und dann erstickt diese Quelle innerlich!
Doch gar nicht mal so verrückt, meine Dame?
Und was ist von all unseren Stink-Eiern zu sagen?
Wind-Eier?
Man meint nun, man besäße ein Hühnerei, und wenn man richtig hinschaut, steckt eine Schlange darin, ein kleines Krokodil, ein Stinktier!
Aber ich meine nicht Sie, meine Dame, dies gilt für uns alle!!
Und den eigenen Rest wissen Sie nun selbst!“
 
Herr G. Vermeulen fragt: „Von den ersten Offenbarungen aus der „Allquelle“ ab entstanden, bis ins Göttliche „All“ zurück, erleben wir jedes Stadium als sieben Übergangswelten für „Seele, Geist und Stoff“.
Habe ich das richtig (verstanden)?
Und wenn das „All“ erreicht ist, ist da dann auch derselbe Zustand, sieben höhere Welten, bevor die Seele als „Gott“ nun das eigentliche „Allstadium“ erreicht hat?“
Jozef sagt: „Womit der Mensch sich doch nicht alles beschäftigt.
Glauben Sie mir, hörte der unbewusste Teil der Gesellschaft hier zu, würden wir für verrückt erklärt, für Größenwahnsinnige, für Träumer, und trotzdem ...“
Wer die Bücher noch nicht gelesen hat, die Meister nicht kennt und nicht akzeptieren kann, dass wir diesen Kontakt erleben und ... glauben Sie auch dieses, wenn die Meister mich nicht für die „Kosmologie“ bis ins „All“ gebracht hätten, dann wäre diese Frage wahrhaftig wohl etwas zu hoch gegriffen, doch wir können antworten.
Ja, ich habe das Göttliche „All“ gesehen und erleben dürfen.
Auch dort sehen wir sieben Übergangsstadien, bevor wir jenes „All“ bewusst in unser Leben aufgenommen haben, und erst dann sind wir Menschen Göttliche Götter.
Dann repräsentiert der Mensch Gott?
Nein, Gott hat sich selbst durch das Leben verstofflicht und dann ist keine Rede mehr von Menschsein!
Und das ist unser endgültiges Ziel; wir leben dort ewig während weiter!
Das haben Sie also gut erfühlt.“
Frage aus dem Saal: „Aber das „All“ kann der Mensch doch nicht sehen, Herr Rulof?“
Jozef antwortet: „Sehen Sie, da haben wir es schon.
Sie sind Theosoph?
Mein Herr, wir analysieren das „All“ und wir haben es gesehen.
Die Meister haben mich dahin gebracht, sagte ich soeben bereits und das können Sie akzeptieren!
Ist das „All“ nicht sichtbar und analysierbar?
Sie sind als Mensch das „All“, mein Herr, also als Seele, Stoff und Geist, und als die Persönlichkeit sind Sie, wie Gott ist, auch wenn wir wissen, dass wir noch Menschen sind.
Doch das „All“ ist bewohnt.
Christus ist dort und mit Ihm Millionen Menschen, die ihren räumlichen Kreislauf vollendet haben und das „Allstadium“ erreicht haben.
So werden auch wir diesen Kreislauf einst vollendet haben.
Auch sie kamen vom Mond und gingen weiter, doch sie haben ihren irdischen Kreislauf für alle Göttlichen Gesetze vergeistigen müssen und ver-Göttlichen!
Und die Gesetze der „Allquelle“ als Vater- und Mutterschaft haben Sie auch.
Alles von dieser „Allmutter“ lebt in Ihrem Leben und es ist darin, dass wir – durch unsere Reinkarnationen – erwachen.
Und ist das so schlimm?
Soll das nicht (so sein)?
Wenn Sie die Sphären kennen, wissen Sie es, hinter diesem Universum lebt ein anderes und das ist durch unser Universum entstanden, denn alles Leben erschafft und gebiert und entwickelt sich evolutionär!“
 
Frau J. J. Mulder fragt: „In einem der Bücher steht: Mord führt Sie unwiderruflich zurück zur Erde.
Im Buch „Der Kreislauf der Seele“ bereitet Lantos Dumanché dem Leben von Roni ein Ende.
Müsste Lantos dafür nicht zurück auf die Erde?“
Jozef Rulof antwortet: „Sie lesen darüber im Buch, meine Dame.
Roni ging durch Hass und Niederreißen hinüber, jedoch gerade zur rechten Zeit, sonst hätte Lantos dies wiedergutmachen müssen.
Das heißt jedoch, dass wir durch Tausende von Möglichkeiten aus unserem Körper herausgerissen werden können, während dies dann die kosmische (rechte) Zeit ist.
Menschen können Selbstmord begehen, während es trotzdem kein Selbstmord ist, sofern sie sich selbst dadurch zur nächsten Evolution (weiter)helfen.
Nun ein Beispiel: Vater, Tochter und Sohn gehen in den Urlaub nach Deutschland, in die Berge.
Nach zwei Tagen wollte die Tochter zurück nach Holland.
Sie geht zurück und läuft sofort hinter dem Haus ins Wasser hinein und ertrinkt.
Der Vater und der Sohn halten eine Séance ab, sie haben einen guten und reinen geistigen Kontakt.
Die Tochter kommt durch und sagt: „Vater, dieses war mein Ende.
Der Tod kennt keine Sterbebetten.
Ich musste so hinaus und ich bin nun bei Mutter, macht euch also keine Sorgen.
Bald kehre ich zu euch zurück!“
Sehen Sie, so gehen mehrere Menschen hinüber.
Und dies ist dann doch kein Selbstmord, manchmal auch kein Mord, denn die Seele als Mensch sollte so hinübergehen; es sind nun die Lebensgesetze des Menschen, von ihm selbst aufgebaut, die jedoch durch die Evolution beseelt werden und das heißt hier „Sterben“, aber es ist „Weitergehen“.“
Herr J. v. Herwaarden fragt: „Sind Unfälle immer Ursache und Wirkung?“
Jozef Rulof sagt nun: „Ein Unfall kommt immer durch eine Ursache, so wie Leichtsinn, Gleichgültigkeit, manchmal durch Tollkühnheit oder durch wahrhaftiges Pech beispielsweise zustande; das ist begreiflich.
Doch es gehört dann zu Ihrem eigenen Leben und es ist also kein geistiges Karma, denn das meinen Sie.
Ist es nicht so?
Denn geistiges Karma und Ursache und Wirkung haben auf unsere Vergangenheit Abstimmung und das ist Wiedergutmachen.
Ein Unfall hat mit Wiedergutmachen nichts zu tun.
Verstehen Sie dieses auch?
Dann habe ich es!“
 
Frage wiederum von jemand anders: Aus den Fragegesprächen, die ich hier gehört habe, wird das Stoffliche ein wenig allzu leicht herausgenommen, wie das häusliche Leben für Mann und Frau und die Kinder und vor allem das sexuelle Leben, worin gerade die größten Gefahren liegen.
Denn wenn wir so ehrlich leben müssten, gingen wir zugrunde.
Ich habe noch viel mehr Fragen, aber die sind nicht einfach so eins, zwei, drei zu stellen und zu formulieren.
Sollte an diesen Abenden nicht das Stoffliche mehr in den Vordergrund gebracht werden können?
Im Voraus Danke für Ihre Antwort .
Jozef sagt: „Mein Herr ... es ist in der Tat wahr, was Sie sagen, aber in erster Linie haben wir hier geistige Entspannung, geistige Fragen, und zwar zu den Büchern.
Wenn Sie selbst Ihre Fragen so stellen, dass wir einen Vergleich mit (Ihrem stofflichen Leben) und für Ihr stoffliches Leben anstellen können, gehe ich darauf ein.
Manchmal bekommen wir diese Fragen.
Aber meistens bringe ich doch die Frage zur Gesellschaft zurück und ich gebe Beispiele, wie wir die geistigen Gesetze durch unser Leben in der Gesellschaft verstofflichen können.
Doch wenn Sie sagen: „Wir gehen dadurch, dass wir angenehm leben, zugrunde“, dann nehme ich das nicht hin.
Was sollen wir denn dann tun?
Gehen wir zugrunde, wenn wir die geistigen Gesetze für unser Leben „hinter dem Sarg“ erleben wollen?
Ist das möglich?
Wir reden hier nun über: Ihr sollt nicht töten!
Warum morden die Menschen, es gibt doch: Ihr sollt nicht töten?
Und dann kommt: Es gibt keine Verdammnis!
Und so weiter.
Hier werden die geistigen Gesetze erklärt und dann weiß der Mensch, wie er damit beginnen muss.
Was Sie da sagen, beinhaltet selbstverständlich: Ich werde schon sehen, was ich bekomme; ich nehme es nicht so schwer.
Ist dieses die Art und Weise, dahin zu kommen, uns selbst zu diesen Welten für den Geist zu führen?
Dadurch, dass wir die geistige Welt verstehen und kennen werden, wissen wir, wie wir unser stoffliches Leben einrichten müssen, und das ist der Sinn der Sache.
Wir könnten wohl auch sagen: Was Christus sagte, ist für den Menschen zu schwierig!
Doch durch die Lehre der Meister des Lichts bekommen wir unser eigenes Bild in die Hände und wir können weiter.
Haben Sie Probleme zuhause?
Kinder verstehen Sie nicht und brauchen Ihren Rat?
In der Tat auch für das sexuelle Leben?
Dies alles löst sich auf, wenn wir beginnen, das geistige Leben zu verstehen; doch nun stehen wir vor rein körperlichen Fragen und nicht vor geistigen.
Wollen Sie darauf eingehen, ist mir recht, ich gebe Ihnen Antwort, doch davor hat der Mensch Angst und, Hand aufs Herz, dies ist nicht so einfach, weil der Mensch in der Gesellschaft noch unbewusst ist!
Ich habe wenig Lust, an diesen Abenden sexuelle Fragen zu besprechen, wir wissen sehr sicher, wie wir leben und füreinander handeln sollen, hierfür besitzen wir zuerst Christus und nun das erweiternde Bild der Meister und ihre Bücher dazu, die Ihnen den Weg weisen, um mit jenem anderen Leben zu beginnen!
Und was Ihre Kinder brauchen, das wissen Sie nun selbst, Sie nehmen das von mir sowieso nicht an und da mische ich mich auch nicht ein.
Ich bin hier also für die geistige Welt, worum es allen Menschen geht.“
 
Herr Harteveld fragt: „Wenn die Erde zu ihrem ersten Stadium von vor der Schöpfung zurückkehrt und alles Leben zur „Allquelle“ zurückgekehrt ist, gehen wir dann zur astralen Welt?“
Jozef sagt: „Wenn der Mensch und alles Leben, mein Herr, den Kreislauf der Erde vollendet hat, leben Mensch, Tier, Blume und Pflanze bereits auf jener Seite und dieses Universum löst sich vollkommen auf; es kehrt zurück zum unsichtbaren „All“ und ist dann wieder „All-Energie“ geworden.
So wie es kam, sich gab und sich offenbarte, kehrt es zurück.
Doch das bewusste Leben, der Mensch, das geflügelte Tier, das Leben von Mutter Natur, repräsentieren dann Gott in allem!
Sie lesen das in den Büchern!“
 
Herr Leo Joost fragt: „Wenn die Befruchtung zustande gekommen ist, beginnt danach der Aufbau des Organismus.
Nun ist mir etwas nicht deutlich.
Beim Aufbau empfängt der Embryo die Nahrung und die Kraft von der Mutter.
Nun braucht er hauptsächlich etwas, um zur Zellteilung zu kommen, Zellbildung.
Würde der Embryo diese Gesetze nicht erleben können, dann stünde die Entwicklung still.
Er stirbt und wird ausgetrieben.
Nun waren meine Gedanken folgendermaßen: Der Embryo bekommt vom mütterlichen Organismus das Drüsensystem, unter anderem ein spezifisches Hormon, welches man dann nennt: das Zellteilungshormon.
In diesem Hormon steckt die Kraft, oder es geht eine Wirkung oder ein innerer Antrieb davon aus, welche (oder welcher) die embryonalen Zellen zur Teilung anregt.
Dieser Antrieb, den ich gerne so nennen würde, wird an einem zentralen Punkt in den Embryo aufgenommen und zur Wirkung angeschaltet und zur Teilung umgewandelt.
Dieser Punkt wäre dann die Zirbeldrüse, von der Meister Zelanus gesagt hat, dass diese Drüse ihre Wirksamkeit während des Wachstumsprozesses des Kindes in der Mutter hat.
Durch diesen inneren Antrieb beginnt die Zirbeldrüse mit ihrer Wirkung und so nimmt der Zellantriebs- und Zellteilungsprozess einen Anfang, bis die Frucht nach sieben Monaten ihre Funktion als fundamentales Werdungsstadium erreicht hat, woraufhin diese Drüse ihre eigene Funktion verrichtet.
Das Drüsensystem des Kindes übernimmt dies danach allmählich und stellt sich wieder auf seine eigenen Bedürfnisse ein, woraufhin das Kind einige Zeit später geboren wird.
Sofern Sie können, bitte eine Antwort.“
Jozef Rulof sagt: „Nun, Herr Joost, dies ist wieder wissenschaftlich und tief, doch die Antwort ist da!
Ich weiß, was Sie meinen, aber was Sie fühlen, ist es nicht.
Was Sie mit der „Zirbeldrüse“ meinen, sind die Mandeln.
Darüber hat Meister Zelanus früher bereits gesprochen.
Die Gelehrten wissen noch nicht, was die Mandeln eigentlich zu bedeuten haben.
Aber Sie glauben doch nicht, dass in unserem Organismus Organe vorhanden sind, die nicht die geringste Funktion besitzen und also überflüssig sind?
Das gibt es nicht, sogar der Blinddarm besitzt eine Funktion, jedoch – auch das ist damals erklärt worden – als Ausgangsteil für den Wachstums- und Blühprozess auf einem höheren Grad, also Abstimmung, auf einem neuen Organismus, der stofflich ist und den allein der „Vierte Kosmische Lebensgrad“ besitzt.
Dieser Teil also erschafft dort ein neues Leben und das ist für das Darmsystem die Ausdehnung, das Leben und der Stoff für diese Bewusstwerdung als Organ und ist als solcher geschaffen worden.
So gibt es Organe in unserem Organismus, die rein die Quelle besitzen für einen höheren Organismus, weil auch der Organismus sich ausdehnt und später eine geistige Struktur besitzt; das haben wir zu akzeptieren.
Diese Mandeln nun, Herr Joost, haben die Aufgabe, speziell für die Zeit des embryonalen Daseins in der Mutter, dafür zu sorgen, dass ein Organ nicht über die eigene Sphäre hinauswächst, und sind wie für den Kosmos der eigentliche Abschluss, den wir als die Atmosphäre für die Erde kennen.
Und dass dies unwiderruflich so ist, werde ich Ihnen gleich durch ein Beispiel beweisen.
Aber was ist nun die Quelle der Mandeln?
Was ist eigentlich diese Kraft?
Wodurch bekommen wir Halt mit dieser Kraft und ist diese Kraft zu analysieren?
Eben diese Mandeln nun besitzen die harmonischen Gesetze für (die) Ausdehnung, Wachstum, Blüte, Erwachen und das sehen wir in der „Allquelle“ wieder.
Alles Leben für das Universum und überall (dort), wo wir Leben sehen, besitzt dieses (Leben) diese Gesetze als ein Organ, welches verhindert, dass wir nicht Arme und Beine bekommen haben, so lang, wie der Raum tief ist.
In den Mandeln lebt nun die Zentrifugalkraft des Universums, darin sehen wir das Ursystem des „Allstadiums“ wieder, die gesetzgebende Macht des Universums, und das ist Sonnen-Ausstrahlung, also die Vaterschaft.
Es baut darüber hinaus an der Mutterschaft.
Diese nichtssagenden Organe besitzen also die „Allwissenheit“ für Ausdehnung.
Aber diesen Wert hat die Wissenschaft jenem Teil von unserem Organismus noch nicht gegeben; man kennt die Wirkung der Mandeln noch nicht!
Man nennt sie wiederum Mandeln, doch für die Göttliche Terminologie ist das Wort jetzt: das „Gehirn“ für alle Systeme; also diese Organe besitzen rein das Denkvermögen der „Allmutter“, das „Allprinzip“, lediglich für die Ausdehnung, weil die Organe und die Vater- und Mutterschaft wieder eine eigene Konstruktion besitzen und trotzdem wieder aus dieser Quelle genährt werden, sonst ... hören Sie nun gut zu ... würde sich ein Planet so ausdehnen, dass der Organismus für das Universum zerrisse.
Dies gilt nun darüber hinaus für die Gebärmutter und die Geschlechtsteile, für jeden Teil unseres Organismusses!
(Ist das) nicht wunderbar, Herr Joost?
Trotzdem wieder einfach und das ist Wahrheit, weil jeder Teil von unserem Organismus kosmische Bedeutung hat und durch das Universum entstanden ist; auch darin befinden sich diese Gesetze!
Dies also zu unseren Mandeln.
Exakt wenn die Frucht zwischen dem dritten und vierten Monat mit der eigenen Wirkung beginnt – das ist nun bei allem Leben Gottes für dieses Stadium zu sehen –, bremsen die Mandeln die Wirkung, das Wachstum, die Blüte und die Ausdehnung.
Das ist eine einzige Quelle und diese Quelle besitzt also die Kräfte und Lebensgesetze, um dieser Ausdehnung das Göttliche Stopp zuzurufen, sonst hätten wir Köpfe wie Räume und Hände wie Räume, doch genau diese Mandeln sorgen nun für das richtige Wachstum, bis da und nicht weiter.
Ist nun diese Erweiterung zustande gekommen und haben die Zellen, über die Sie reden, die eigene Aufteilung bekommen, was nun also wieder in allem Leben als Zelle vorhanden ist, dann beginnt diese Quelle mit dem letztendlichen Antrieb und dies ist das Fertigstellen des Organismus des Kindes in der Mutter.
Das geschieht zwischen dem sechsten und siebten Monat, danach geschieht das zur vollen Größe Heranwachsen für alle Systeme und erst dann kann das Kind geboren werden.
Aber nun die Phänomene.
Ich frage Sie nun: Glauben Sie, dass ein Phänomen, aus dem Organismus also entstanden, uns betrügt?
Dass also ein körperliches Phänomen keine eigene Bedeutung besitzt?
Dass wir nun von solch einem Phänomen zum Narren gehalten werden?
Schließlich, wenn ein Mensch krank ist und der Arzt sucht – dafür hat er studiert –, ist das Phänomen seine Wissenschaft.
Deutlich?
Aber die Wirklichkeit ist, dass wir nun durch das Phänomen bei einem Teil unseres Organismus eine Störung oder einen Antrieb erleben und das haben wir zu akzeptieren.
Nun eine andere Frage, bevor ich Ihnen die kosmische Bedeutung für die Mandeln gebe.
Wenn das Kind geboren wird, ist da dann etwas in jenem jungen Organismus, was krank ist, tot ist?
Verstehen Sie richtig, was ich jetzt meine und was die Meister Ihnen geben wollen.
Dieses Kind, als Neugeborenes, kann krank sein, gewiss, das ist möglich und das wissen wir.
Aber darum geht es uns nicht.
Unterschiedliche Störungen treten bereits zutage, die Babys sind schon krank, bevor sie geboren sind, doch das ist die „körperliche“ „Ursache und Wirkung“ und (das) ist nicht das, was wir meinen.
Psychopathie und Zurückgebliebenheit ist nun „geistiges Niederreißen“ und hat also eine andere Bedeutung, ist eine andere Welt und gehört zu diesem Niederreißen des Menschen.
Aber ... da ist etwas, das vollkommen überflüssig ist und diese Überflüssigkeit ist nun im Sterben und das nun, Herr Leo Joost, sind unsere Mandeln, denn sie haben ihre Wirkung vollbracht.
Und nun steht der Arzt vor einer Kraftquelle, die andere Organe stört und nun sieht er seine Krankheiten.
Wie viele Kinder leiden doch an den Mandeln?
Diese Mandeln sind die Quelle für viel Leiden und Niederreißen.
Dann gehen diese Dinger als erstes hinaus!
Aber der Arzt kennt die Wirkung der Mandeln nicht und weiß nicht, dass eben diese Organe ihre Wirkung bereits vollbracht haben und im Sterben sind, wodurch wir körperliche Phänomene sehen, die eine Krankheit repräsentieren, an der die Mandeln schuld sind.
Und nun das Seltsame.
Es ist geschehen, dass einem Jungen die Mandeln herausgenommen wurden.
Dann begann ein Wachstums- und Blühprozess von einer solch gewaltigen Kraft, dass dieses Kind in kurzer Zeit das Erwachsenenstadium erreicht hatte.
Zu einer enormen Größe dehnte sich der Organismus aus und lediglich, weil man die Mandeln herausgenommen hatte.
Sie sehen nun, dass diese Organe dies alles haben repräsentieren müssen.
Und nun: Warum hat nicht jeder Mensch dies zu erleben?
Nun bremsen all die Zellen, über die Sie reden.
Jede Zelle nun, sagte ich ja, egal, wofür diese Zelle auch dient, besitzt doch alles von der „Allquelle“, alles ... und nun sehen wir, dass alle Zellen das launenhafte Wachstum selbst aufhalten, wodurch wir zu akzeptieren haben, dass der Mensch, dem auch die Mandeln fehlen, trotzdem dadurch vor Ausdehnung beschützt wird, dass jede Zelle mehr oder weniger diese beschützenden Kräfte besitzt und solchermaßen handelt!
Beine und Arme, Körperbau, bekommen also exakt die Ausdehnung, für die das kosmische Gleichgewicht geschaffen wurde und die die „Allquelle“ dem Leben gegeben hat.
Das Gehirn nun des Menschen hat für den Organismus eine eigene Aufgabe zu erfüllen und so wurden durch diese Quelle die Mandeln erschaffen, doch das Gehirn gehört zum Menschen und ist kein kosmisches Organ, die Mandeln aber schon!
So können die Meister jedes Organ kosmisch und menschlich analysieren.
So haben die Augen für uns wieder eine kosmische Bedeutung, was Sie verstehen können.
Dies heißt, dass die Ärzte den menschlichen Organismus mit all den verschiedenen Wirkungen noch nicht kennen!
Also die Mandeln können herausgenommen werden und dasselbe gilt für den Blinddarm.
Mandeln sind also Organe, die ihre Funktionen bereits vollendet haben.
Lohnt sich das, Herr Joost?“
Leo Joost erwidert Jozef Rulof: „Prächtig ist es, riesig, großartig!“
„Dann fahre ich fort und Sie denken mal darüber nach.“
 
Ich habe hier eine Frage von Herrn J. Reitsma: Sie haben über Paul Brunton gesprochen, dessen Bücher über die östliche Mystik und die Magie von Tibet, Indien, China, Japan und das Alte Ägypten uns beim Lesen in ihrem magischen Griff gefangen halten.
Wie erklären Sie nun, dass Paul Brunton, der doch ein Eingeweihter ist, in seinen beiden Büchern „Höher als Yoga“ und „Das Super Ego“ von der östlichen Mystik zur Philosophie der Vernunft übergegangen ist?
Meint er hiermit die Metaphysik?
Trotzdem suchen wir in seinen Büchern vergeblich nach der großartigen Lehre der Meister, welche genau durch Ihre Bücher wiedergegeben wird und völlig rein die Analyse allen Lebens repräsentiert.
Besitzt Paul Brunton diese Weisheit nicht?
Ist er kein kosmisch Bewusster?
Jozef beginnt mit: „Herr Reitsma, Paul Brunton weiß nicht mehr als Sie wissen, im Gegenteil, Sie könnten ihm Unterricht geben.
Er ist weder ein Eingeweihter noch ein geistig Bewusster, er lief daran vorbei und kennt die okkulten, metaphysischen Gesetze noch nicht und weil er sie nicht kennt, ging er zurück zur menschlichen Vernunft, also dem Mit-beiden-Beinen-auf-der-Erde-Stehen.
Er wusste: „Ich komme nicht hindurch!“
Und wenn dieser Geist es nicht kann, was wollen Sie hier im Westen dann anfangen?
Wenn Sie denken durften, sich den Raum bewusst aneignen zu können, folgt bewusst das Zusammenbrechen, worüber wir hier bereits gesprochen haben.
Hier nun, Herr Reitsma, empfangen Sie kosmisches Yoga, weil wir Kontakt mit den Meistern haben.
Wäre Paul Brunton aber in die Niederlande gekommen, dann hätte ich ihn in die Lehre nehmen können und ich versichere Ihnen, er wäre ein hervorragender Adept geworden!
Dieser Mann wollte lernen!
Dieser Geist ist offen und er wäre dankbar für diese Weisheit gewesen, aber er glaubte nicht, dass dies im nüchternen Westen vorhanden wäre.
Darum ging er in den Osten und jetzt kann der Westen zum Osten sagen: „Komm ruhig, wir sind so weit!“
Und es ist dadurch gekommen, dass wir uns damals im Alten Ägypten für diese Lehre bereit gemacht haben.
Auch Paul Brunton ist einer aus dieser Zeit!
Das hat er übrigens selbst gesehen und gesagt.
Nun, Herr Reitsma, können Sie einen Vergleich mit den Büchern der Meister anstellen: Sie sind dazu in der Lage.
Wer und was ist Paul Brunton jetzt noch, im Vergleich mit Ihnen, der Sie dies alles hören und erleben können?
So gibt es viele, die etwas zu besitzen meinen, sich einbilden, dass sie bereits Eingeweihte sind; sie sind es nicht und das kann ich Ihnen beweisen!
Legen Sie Paul Brunton diese Fragen einmal vor?
Dann bekommen Sie keine Antwort und er denkt: „Die sind verrückt.“
Aber wir haben Beweise!“
 
Frau Jeanne Ehrhart fragt: „Ich wüsste von Ihnen gerne Folgendes: Gibt es „Monde“ in der Umgebung von Saturn, auf denen Leben vorhanden ist?“
Jozef antwortet: „Die Nebenplaneten, über die die Meister durch unsere Bücher sprechen, liegen im Universum verteilt.
Diese Monde, über die die Astronomen sprechen, haben eine andere Bedeutung.
Manchmal besitzen diese Monde wahrhaftig Leben und dann sind es also Mutterplaneten, oder (sie) haben Leben gekannt.
Sie sind jedoch, wie es heute der „Mond“ erleben muss, im Sterben!
Und das lesen Sie in den Büchern: „Das Entstehen des Weltalls“.“
„Ich habe hier die Frage – es sind mehrere Fragen, sehe ich – von Herrn Veenkamp: Die östliche und westliche esoterische Überlieferung erkennt, dass der stoffliche Körper der großen Propheten und Gottesgesandten von einem Mann und einer Frau hervorgebracht wurde, welche beide in einen aufgezwungen Schlaf versetzt worden waren.
Die allgemein herrschende Natur war also völlig ausgeschaltet, aber die Fortpflanzung kam unter dem Einfluss höherer Mächte während eines Zustandes von Geistverführung zustande, wobei der fleischliche Genuss ausgeschlossen war.
Ich werde zuerst diese Frage beantworten.
Herr Veenkamp, Väter und Mütter, glauben Sie das?
Wir stehen schließlich vor unserem eigenen Leben.
Wir wissen nun, dass Christus durch Maria und Josef geboren ist.
Ich war nicht dieser Josef, auch wenn ich denselben Namen habe, aber ich weiß es wohl!
All diese Propheten sind durch Mann und Frau auf die Welt gekommen.
Sicher ist, dass wir diese Gesetze im Alten Ägypten erlebt haben.
Wenn dort ein Träger der Großen Schwingen angezogen werden musste, waren die Hohepriester aus dem Tempel von Isis, Ra, Re und Luxor auf jenes Geschehen eingestellt.
Der Mann und die Frau, die das Einssein erlebten, waren nicht bewusstlos.
Er und sie waren geistig erhöht, doch die stoffliche Tat gab es auch!
Und nun etwas anderes.
Was hat stofflicher Genuss für die Göttliche Schöpfung zu bedeuten?
Nichts!
Das ist die Äußerung von (bestimmten Organen) und für bestimmte Organe.
Dachten Sie wahrhaftig, dass Gott sich etwas aus diesen Zuckungen macht, wenn ich es so nennen darf?
Hat Gott nichts anderes zu erleben und zu bedenken?
Er hat doch jenes Organ mit dieser Genuss-Wirkung verhaftet?
Glauben Sie mir, daraus haben die Menschen etwas gemacht und das ist Mist, hysterisches Getue ist es, sexueller Genuss ist es auch, doch für Gott ist dies völlig normal, etwas Selbstverständliches.
Und muss Er das ausschließen, nun, da wir wissen, dass dieses die Göttliche Teilung ist?
Wenn das nicht dabei wäre, mein Herr, Mann und Mütter, Väter ... was bliebe dann noch von diesem Göttlichen Gebären und Erschaffen übrig?
Wir als Erschaffer müssten dann zur Mutter sagen: Mach es selbst, es ist nichts dabei.
Doch dieses ist das Göttliche Geschehen für Mann und Frau, für alles Leben Gottes, und hierauf ist der Mensch so versessen!
Es ist die Freude des Paradieses, meine Damen und Herren, und die hat nichts anderes zu bedeuten als Göttliches Einssein, durch das die Teilung entsteht!
Dies hat also wiederum eine ganz andere Bedeutung, doch der Mensch hat ein armseliges Geschehen daraus gemacht!
Und das nun, was dem Menschen gehört, was vom Menschen ist, darf das wohl von einem Gesandten erlebt werden und nicht vom Menschen?
Muss dem Menschen bewusst der Teilungsprozess weggenommen werden, um heilig zu sein?
Können Sie etwas verderben oder verpfuschen, etwas besudeln, wenn Sie dieses bewusst erleben?
Pfui, wir verpfuschen den großartigen Teilungsprozess und das hat die „Allmutter“ nicht gemeint, denn sie gab ihm all ihr Leben!
Lächerlich wird nun alles und zwar das Allerheiligste für alles Leben Gottes, vor allem für uns als Mensch!
Josef und Maria wurden nicht durch höhere Geister aus ihrem Einssein als Mann und Frau verstoßen.
Das gibt es nicht!
Das kann Gott nicht gutheißen, während sie nichts dadurch erreichen sollten.
Im Gegenteil.
Sie hätten dann ein Loch in die menschliche Seele geschlagen, gerade dadurch, dass sie – also diese höheren Mächte – den Menschen unter ihren Einfluss gebracht hatten; das ist doch von uns und ist heilig Göttlich rein geblieben!
Mit anderen Worten: Auch wenn wir einen Jahrmarkt daraus machen, ist und bleibt die Teilung räumlich völlig normal, daran ist weder etwas zu verbessern noch zu verschandeln, das Geschehen ist ein Göttliches Gesetz!
No, Sir, nein, meine Damen und Mütter, dies gilt für mich und für Sie alle, ich bin Mensch und bleibe es, das lasse ich mir nicht nehmen, für keinen und von keinem Propheten.
Ich würde sagen, dass, wenn man nun über Jozef sagen würde: Du bist nur ein großer Dummkopf, dass das Wahrheit wäre.
Und noch etwas anderes.
Wenn Sie bewusstlos sind, können Sie dann als Mann und Frau gebären und erschaffen?
Also wir müssen bewusstlos geschlagen werden, um Gott zu repräsentieren?
Geschwätz ist es!
Unsinn ist es!
Ich gebe mich nicht hin und kann mich nicht hingeben, wenn ich bewusstlos bin.
Ich will meine eigene Schöpfung bewusst erleben.
Auch die „Allquelle“ will das und muss dann diese „Allquelle“, also als Gott, darin herumpfuschen?
Ist noch nicht genug Pfuscherei auf der Erde?
Auch dieses noch dazu?
Das gibt es nicht, Herr Veenkamp, das kann es nicht geben, dennoch sind es Überlegungen von heiligtuenden Menschen; die Kirche ist es!
Josef und Maria haben bewusst ein Kind erschaffen und das hätte man Josef fragen können, oder glauben Sie das vielleicht nicht?
Das fragen ihn noch Millionen Menschen „hinter dem Sarg“ und Josef sagt: „Mein Himmel, was wollen diese Männer und Frauen doch von uns?“
Wahrheit ist es!
Ich habe Josef und Maria gesehen und gesprochen.
Als ich diese Fragen stellte, brachte Meister Alcar mich zu dieser Wirklichkeit und dann brauchte ich nichts mehr zu fragen: Josef zeigte es mir und ich wusste es!
Und nun Ihre nächsten Fragen: Die mystische Art ihrer Vereinigung schenkt dem Organismus des Kindes eine besondere Unbeflecktheit?
Sie hören es nun.
Geschwätz ist das!
Ich bin kosmisch bewusst geworden und gehe über die Köpfe aller Propheten von (der Zeit,) bevor Christus kam, hinweg.
Ich weiß, dass meine Mutter Crisje und mein Vater, der Lange Hendrik, sich kein X für ein U haben vormachen lassen, dafür waren mein Vater und meine Mutter zu menschlich.
Und ist mein Organismus unbefleckt?
Ich bin nur ein völlig normales Tierchen!
Sie übrigens auch.
Wir alle haben zu tun mit: Wohin gehst du morgens, wenn du wach wirst?
Was wühlt in deinem Organismus?
Bist du frei von dem organischen Ding, das Organismus heißt?
Hast du keine natürlichen Bedürfnisse mehr?
Wenn dies alles vorüber ist – auf dem „Vierten Kosmischen Grad“ sind wir so weit – kann man von Reinheit sprechen, doch wir hier auf der Erde haben diese Funktionen noch zu vollbringen und das ist völlig normal.
Doch der Mensch will dies überbrücken durch Gerede, Geistig-Tun, und nun schieben sie es den Propheten in die Schuhe, aber das hat keine Bedeutung, wenn man die normalen Göttlichen Lebensgesetze kennt!
Bleiben Sie also normal, einfach, und Sie sind alles für Gott.
Tun Sie nicht so geistig verrückt.
Das von mir ist mir aufgetragen worden, sonst kämen wir vor Unwahrheit und Unwirklichkeit zu stehen und dann würde es Gefasel im Raum!
Ich lese noch: Christus bekam eine Vision, als Er noch bei den Essenern verweilte, und so wusste Christus also, im Alter von vierzehn Jahren bereits, dass Er vor tausenden Jahren ein Prophet gewesen war?
Wiederum Geschwätz, Herr Veenkamp, denn Christus kam aus dem „All“ zur Erde und das war die Fortsetzung vom Vorigen und nicht von dem, wofür der Mensch noch kein Bewusstsein besaß.
Alles menschliches Gerede, um den eigentlichen Kern als Gesetz herum, das können Sie akzeptieren!
Und so gibt es unzählig viele Dinge, Gesetze, vom Menschen erdacht, die durch die Schöpfung als menschliches Denken und Fühlen widerlegt werden; denn damals war alles bereits fertig, bereit; danach erst begann der Mensch, zu denken.
Noch eine Frage von Herrn Veenkamp, die lautet: Gibt es im Raum links und rechts, oben und unten zu erleben?
Nein, Herr Veenkamp, das gibt es dort nicht.
Wenn Sie erschaffen wollen, können Sie dann nach links erleben, nach rechts, oben und unten?
Nur Tiefe; durch die Liebe erleben wir dieses Göttliche Gesetz!
Für Gott gibt es also nur einen einzigen Weg zu erleben, um zu Ihm zurückzukehren, aber wir Menschen haben Linksabbiegen, Hinaufgehen, Rechtsabbiegen und Hinabsteigen daraus gemacht und das ist wirklich menschlich.
Da ist Raum und dieser Raum ist Tiefe, ist ein Weitergehen zu höherem Fühlen und Denken, und darin verirrt sich der Mensch.
Fühlen Sie das?
Ja?
Dann bin ich fertig mit Ihnen und mache weiter!“
 
Frage von Herrn A. den Heyer: Ich hätte von Ihnen gerne einen Rat bezüglich der Erziehung meiner kleinen Tochter Clara, die gemäß gesellschaftlichen Normen zurückgeblieben ist.
Aber mehrmals hat sie übernatürliches Bewusstsein erkennen lassen und dann wäre sie doch nicht zurückgeblieben.
Beispielsweise, als meine Frau ihr ein Bonbon gab, bat sie sofort um eines für andere Kinder um sie herum, die wir nicht sehen konnten.
Das ist doch keine Zurückgebliebenheit?
Vierzehn Tage bevor meine Frau begraben wurde, fragte sie: „Wer wird hier aus dem Haus getragen, Mutter?“
Jozef sagt: „Und sie ist doch zurückgeblieben?
Ja, für das gesellschaftliche Leben ist sie nun zurückgeblieben, aber bald „hinter dem Sarg“, also im Geist, nicht.
Doch Ihr Kind ist hellsichtig und auch gut!
Lassen Sie sie ruhig gewähren und machen Sie nichts, ist mein Rat für Sie.
Behalten Sie sie zu Hause, wenn Sie das können, ihre eigene Entwicklung geht weiter, sie wird sich selbst offenbaren.
Wir können hieran sowieso weder etwas ändern noch ihr etwas schenken; auch die Ärzte können ihr nichts geben!
Geben Sie ihr körperlich alles, was Sie können, und geben Sie den Rest Wachstum und Blüte anheim, körperlichem Erwachen.
Zufrieden?
Ja?
Dann fahre ich wieder fort.“
„Wer von Ihnen hat nun noch Fragen?“
 
Eine Dame im Saal fragt nun: „Was ist Ihre Meinung zu dem Ereignis und dessen Vorteil, wenn eine junge Mutter aus ihrer großen Familie fortgenommen wird?“
Jozef Rulof antwortet: „Das ist kein Fortnehmen, Mutter, sondern Evolution!
Lesen Sie das Buch „Jeus von Mutter Crisje“!
Darin werden solche Fragen gestellt und dann wissen Sie es für alles Leben auf der Erde.
Es ist das Weitergehen für den Menschen und hat also nichts mit Fortnehmen zu tun, es sind Gesetze!
Und diese versteht der Mensch noch nicht, weil wir sie unmenschlich finden.
Trotzdem ist alles zu analysieren, auch dies und das können die Meister; sie haben dies durch die Bücher getan.
Wenn Sie lesen werden, verstehen Sie dieses Ereignis.
Diese Mutter hatte ihren Kreislauf vollendet, Vater und Kinder müssen nun dafür sorgen, dass sie selbst es schaffen, und das ist die Göttliche Wahrheit!
Aber hierüber kann man zehn Bücher schreiben, wenn man dieses Ereignis menschlich und Göttlich analysieren möchte, das verstehen Sie sicher.“
 
Frage einer anderen Dame: „Herr Rulof, ich habe die Gesetze Gottes überschritten und muss zurück zur Erde.
Meine Frage ist nun: Werde ich dies bald in meinem nächsten irdischen Leben besitzen?
Ich möchte für kein Geld der Welt darauf verzichten.“
Jozef sagt: „Leute, Sie hören es, wieder eine Mutter, die keine Angst hat, zu bekennen, dass sie falsch gewesen ist.
Meinen heiligen Respekt gebe ich Ihnen, Mutter, meine Dame, glauben Sie mir!
Ja, wenn Sie wiederkommen, besitzen Sie alles von diesem Wissen als Gefühl; ich habe das hier schon früher erklärt.
Machen Sie sich also keine Sorgen.
Bald sehen wir einander auf der Erde oder im Raum wieder.
Und das alles lebt dann in Ihnen als Gefühl.
Und das ist Ihr Leben und Ihre Persönlichkeit und wenn das erwacht, werden Sie handeln, wie Sie es dann können, und so setzen Sie Ihr Leben fort.
Aber wer kann sich so beugen, und das vor der Gesellschaft?
Ich finde, Sie sind ein „Ass“, meine Dame!“
 
Frage einer Krankenpflegerin aus dem Saal: „Sterbenden werden oft Morphin-Spritzen gegeben, um das Sterben einfacher zu machen.
Welche Gefühle gibt dies für die Seele, die hinübergehen muss, Herr Rulof?“
„Schwester“, beginnt Jozef, „das können Sie jetzt sehen und erleben, da Sie dies nun alles in sich haben.
Diese Spritzen sind gut.
Weil dieser arme Mensch seine Schmerzen dann nicht so fühlt, kann sich der Geist ruhig für jene Seite lösen, denn die Schmerzen brachten Störung, Stöhnen war es.
Aber nun kommt Ruhe.
Wussten Sie das nicht?
Das ist kein Schaden für die Seele, im Gegenteil, es ist eine Wohltat!
Der Mensch in dieser Zeit kann das akzeptieren, früher kannte man das noch nicht, damals waren diese Sterbebetten anders, wie übrigens alles.
Man wurde damals bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten, weil es diese Betäubungen noch nicht gab!
Sie sehen es wiederum, wir schreiten schnell voran und das ist verständlich.
Bald haben wir alles Elend überwunden!
Erst dann stirbt der Mensch geistig bewusst!“
 
Frage von Herrn Reitsma: Kann der narkotische Schlaf, also während der Operation, nachteilig auf den Geist, die Seele, wirken?
Jozef sagt: „Nein, mein Herr, das geht nicht.
Trotzdem handelt es sich um Beeinflussung, doch diese löst sich auf; hierin kann der Arzt keine Störungen aufwecken.“
Frage: Kann die Seele nun (aus dem Körper) heraustreten?
Jozef antwortet: „Ja, gewiss.
Viele Menschen treten während der Narkose aus (ihren Körpern) heraus.
Eine Frau erlebte das und sagte in ihrem Schlaf zum Arzt, als dieser ihren Blinddarm entfernte (die Frau hat es mir selbst erzählt): „Herr Doktor, schauen Sie, dieser alte Mann auf der Straße liegt fast unter der Straßenbahn.
Oh, Hilfe, Hilfe, da geschieht ein Unfall!“
Der Arzt schaute aus dem Fenster ... und ja, der alte Mann lag fast unter der Straßenbahn.
Diese Frau war, als geistige Persönlichkeit, durch die Narkose außerhalb ihres Organismus und immer noch wissen die Gelehrten nicht, ob der Mensch eine Seele hat.
Eine bewusste Seele dann, als Mensch „hinter dem Sarg“.
Und diese Frau sah und erlebte das bereits, wodurch sie, durch meine Bücher, diese Wahrheit selbst erfuhr und dafür einstand.
Das geschieht öfter und ist Wahrheit!
Jedoch allein dann, wenn Sie diese Sensitivität besitzen, sonst erleben sie lediglich Ihre Narkose, diesen aufgezwungenen Schlaf.“
 
Herr Götte fragt: „Herr Rulof, was ist der Ring des Saturn?“
Jozef sagt: „Und nun lachen Sie, Herr Götte?
Sie lachen, weil Sie denken, jetzt habe ich ihn, endlich habe ich Rulof erwischt.
Jetzt schaut Herr Rulof dumm aus der Wäsche.
Ich sage Ihnen jedoch, wenn Sie eine Frage stellten, die nicht mit Leben, Seele und Geist zu tun hat, gehen die Meister nicht darauf ein, weil dies nicht zu ihrer Aufgabe gehört, obwohl sie allwissend sind für den Raum.
Kein Mensch weiß es, kein einziger Gelehrter, Herr Götte, dennoch bekommen Sie die Antwort, hier ist sie schon – für Herrn Joost, Berends und Reitsma, die Weltall-Erleber, etwas Prächtiges.
Als Saturn mit seinem eigenen Leben begann – was dieser Planet ist, ist jetzt egal –, beschrieb er seine eigene Bahn zwischen anderen Gesetzen, zwischen Vater- und Mutterschaft.
Diese Bahn nun hat Saturn durch seine Lage, durch zahlreiche elementare Verdichtungsgesetze für seine eigene Zeit und (sein eigenes) Stadium, verdichtet für den Raum.
Etwas anderes ist nicht geschehen; das ist es!
Aber warum nun gerade die verdichtete Bahn von genau diesem Planeten sichtbar ist?
Und woran ist das bewusst festzustellen, Herr Joost, Berends, und Sie alle?
Herr Götte, habe ich Sie?
Ist das nicht allerhand?
Ist das so?
Ja, so ist es, und was wissen Sie nun selbst davon?
Wodurch stellen wir fest, dass dies die Wahrheit ist?
Ich helfe Ihnen nicht weiter, doch Sie können es wissen.
Da sitzen Sie nun.
Als ich diese Frage Meister Alcar stellte und er wiederum mich fragte, woran wir das sehen können, an welchem Phänomen, hatte ich die Antwort und wir fuhren fort für die Kosmologie.
Wissen Sie es schon?
Niemand weiß es?
An der Bahn?
Ja, gewiss, das sage ich auch, das ist die Antwort, doch da ist mehr und das ist das wissenschaftlich Wahrhaftige für Saturn und das hätten die Astronomen wissen und sehen können, ein Kind versteht es, sie nicht!“
Herr Berends sagt: „Wäre ich doch jenes Kind.“
Jozef gibt uns nun: „Ein Planet ist nicht viereckig, nicht wahr, sondern rund.
Saturn ist rund, aber sein Ring ist ...?“
„Mein Himmel“, hören wir, „wie kann das sein?
Die Erde beschreibt keine runde Bahn, sondern eine Ellipse ... und so ist auch der Ring des Saturn.
Sie sehen es, dieser Ring ist nicht rund wie der Planet, sondern exakt so, wie er seine Bahn zu beschreiben hatte, ellipsenförmig, und entstand, als diese Bahn gerade so war, wie jetzt der Ring des Saturn ist; und nun stellen die Meister seine Zeit für den Raum fest und das ist kosmisch fundiert.
Nun, Herr Götte, wenn Sie noch mal meinen, die Meister fangen zu können, ich bin bereit.
Aber es ist Kunst!
Oder stimmt es nicht, diese Antwort überrumpelte Sie ein wenig, aber das ist Wahrheit!“
 
Frage aus dem Saal: Herr Rulof, wir haben soeben über Narkose gesprochen.
Ich habe als Kind etwas in der Art erlebt.
Als ich vor etwa zehn Jahren wegen einer Operation ins Krankenhaus kam, fühlte ich mich in einem traurigen Zustand.
Mir war, als ob ich von fürchterlichen Kräften umringt würde, denen ich mich anheimgeben musste.
Es war ein starkes Widerstreben in mir und ich tat mein Bestes, es von mir abzutun, aber dieses Abwenden und Widerstreben blieben, bis ich mich der Narkose unterzog.
Doch als ich wieder zu mir kam, saß ich ruhig in der Natur und kurz davor oder später, das weiß ich nicht mehr so genau, war ich in einem dunklen Tunnel und saß in einem Zug und dann wurde ich wach.
An diesem Tunnel kam also ein Ende und ist das nun das Wachwerden aus der Narkose?
Jozef sagt: „Ja, meine Dame, das war das Wachwerden aus der Narkose, aus dem Schlaf.
Der Schlaf war nun diese Finsternis und Ihre Angst war das Unbekannte, die Operation, nichts anderes.
Aber Sie sehen es: Wir bekommen Phänomene durch die Narkose und das ist Wahrheit, weil der Schlaf Unbewusstsein ist.
Das Zurückkehren zum Tagesbewusstsein ging durch einen Tunnel, den Sie als die Schlafgrade sehen müssen!“
 
Frage von Herrn Berends: Gibt es in der ersten Sphäre Menschen, die die Reinkarnation noch nicht akzeptieren wollen?
Jozef sagt: „Das gibt es nicht mehr, Herr Berends.“
Herr Berends: „Dann werde ich diesen Spiritisten mal ordentlich Bescheid sagen.
Ich habe das übrigens schon getan; ich schaue ab und zu noch mal (bei ihnen) vorbei.
Jenes Medium sagte: „Nein, dort weiß man das nicht.
Sie hören es – und ich hatte das auch in den Büchern „Geistige Gaben“ gelesen –, wie diese Menschen sich selbst etwas weismachen, sich als Medium ausgeben und es doch nicht sind.
All diejenigen, die sich in Den Haag als Medien ausgeben, sind keine, das weiß ich nun.
Ihre Antwort ist geistig rein, denn in der ersten Sphäre ist der Mensch schließlich geistig bewusst!!“
 
Frage von Herrn Veenkamp: Ist es möglich, eine Anweisung zu geben, wie man zum Verständnis für das Wort „Raum“ kommen kann?
Raum als Unendlichkeit!
Jozef antwortet: „Wenn Sie als Seele in die Mutter hinabsteigen, Kontakt mit der Erde bekommen haben, geboren werden, ist dies der Raum von der und für die Geburt!
Aber der Raum für den Raum, also für das Universum, ist das Erleben dieses Raumes und das Überwinden des Universums und danach gehen Sie weiter.
Genug?
Der Raum als Unendlichkeit nun ist das „All“-Stadium für den Menschen, für das geflügelte Tier und für das Leben von Mutter Natur, wo all dieses Leben das Göttliche Bewusstsein repräsentieren muss.“
 
Frau A. Uithol van Dijck fragt: „In der Zeitung las ich von einem Pferd, welches an epileptischen Anfällen leidet.
Kann das sein?
Und wenn ja, ist das dieselbe Art von Phänomenen wie sie beim Menschen vorkommen?“
Jozef Rulof sagt: „Meine Dame, alles Leben, welches Gehirn hat, also das tierhafte und menschliche Leben, kann diese Phänomene besitzen.
Das sind, das wissen Sie sicher, stoffliche Störungen, die zahlreiche Menschen behindern.
Das ist auch bei dem Pferd der Fall.
Bei Pferden hört man davon viel.
Meistens sind es die Tiere, die sich einmal richtig erschrocken haben.
Ich kenne einen solchen Fall bei uns auf dem Land.
Ein Bauer hatte solch ein Pferd und im unerwartetsten Augenblick lag das Tier am Boden.
Der Bauer wusste später immer im Voraus, wann diese Phänomene kommen würden; er hatte sein Tier kennengelernt.
Piet, so hieß jenes Pferd, hatte sich einmal durch ein Feuer erschrocken und ein halbes Jahr danach kamen diese Phänomene.
Und wie sind diese nun zu erklären?
Es ist eine Störung zwischen dem Kleinhirn und dem Großhirn, aber es hat mit dem Gefühlsleben zu tun.
Dieses Pferd benahm sich dann wie ein kleines Kind, suchte den Bauern auf, wieherte, war anders als normal und sehr anhänglich, etwas später ging es in die Knie, dann war es so weit.
Herzliche, sanfte Worte waren die Medizin für das Tier und es lief kurz darauf wieder weiter!
Mein Himmel, wie raste dann das Herz von dem Pferd.
Man konnte verfolgen, wo der epileptische Anfall sozusagen hinkroch; hatte er sich ausgetobt, dann sah man auch, dass das Tier ruhiger wurde.
Der Mensch handelt anders als das Tier.
Das Tier akzeptiert diesen Zustand, der Mensch nicht.
Der Mensch denkt, das Tier auch, aber der Mensch will sich widersetzen, das Tier nicht.
In Wahrheit fängt der Mensch dieses Phänomen verkehrt auf.
Gäbe der Mensch sich vollkommen anheim, wäre da keine Angst, dann ginge alles anders.
Dies haben die Ärzte festgestellt!“
Frau Devis fragt: „Da war letztens ein Herr, der meiner Freundin und mir erzählte, dass wir einander im sechzehnten Jahrhundert bereits gekannt hätten.
Er sagte, dass wir dadurch nun wieder zueinander hingezogen worden sind als zwei Freundinnen.
Kann das sein?“
Jozef sagt: „Natürlich, das kann sein, aber ich glaube, meine Dame, dass dieser Mann nun lediglich etwas vermutet.
Man muss schließlich kosmisch bewusst sein, wenn man in die eigene Vergangenheit zurückschauen können will.
Ist dieser Mann das?
Nein, nun nehmen wir dieses mal an, Sicherheit gibt es nicht.
Die Absicht ist gut, doch nun können wir alles auf wacklige Beine stellen und wissen es nicht.
Also Sie waren damals Mann und nun Frau, sie auch?
Oder ist sie jetzt ein Er?
Wenn die Welt uns hört, lacht man.
Trotzdem ist dies alles Wahrheit, doch es geht um die Sicherheit!
Meistens ist es jedoch der eigene Lebensgrad für das Gefühl und die Persönlichkeit, sodass der Mensch geistige Verwandtschaft fühlt und besitzt und das können wir akzeptieren.
Aber ja, wo sind alle meine Schwiegermütter, die ich in hunderttausenden Leben gekannt habe?
Wo sind alle meine Mütter und Väter und wo sind alle meine Kinder nun, in diesem Augenblick?
Wo leben sie?
Wenn Sie dies fühlen, muss Ihnen deutlich sein, dass wir mit Millionen Menschen auf der Erde geistig und körperlich Kontakt haben müssen und das ist wiederum die heilige Wahrheit.
Wir begegnen so vielen Menschen, von denen wir wissen, dass wir sie würden lieben können und die Anziehungskraft auf uns ausüben.
Etwas ist da in diesen anderen Menschen, das einen mit diesen Leben verbindet, aber man weiß nicht, was es ist.
Dann muss man unfehlbar sehen können, und zwar in der Vergangenheit, was man aus eigener Kraft niemals kann, auch wenn man empfindsam dafür ist, weil die Vergangenheit sich selbst verschlossen hat.
Aber sehr viele Menschen bekamen Phänomene, sahen sich an diesen Orten wieder und wussten exakt, wie eine solche Stadt, wo sie in diesem Leben noch nie gewesen waren, von innen und von außen aussah.“
 
Herr J. Rijsdijk fragt: „Können Sie mir eine richtige Erklärung hinsichtlich dessen geben, was nach dem Tod mit der Seele geschieht?
Es betrifft nun das Jüngste Gericht!
Laut dem Katholizismus gibt es drei Möglichkeiten, nämlich Hölle, Fegefeuer oder Himmel.
Oder inkarniert man?
Gibt es tatsächlich Todsünde, durch die die Hölle für uns offen ist?
Auch, wenn man sonntags die Messe versäumt?“
Jozef antwortet: „Zunächst bitte ich Sie, die drei Bücher „Ein Blick ins Jenseits“ zu lesen.
Sie wissen dann, dass das, was Sie jetzt fragen, alles Unsinn ist.
Es gibt eine Hölle, die eine finstere Welt ist, aber von ewig währendem Feuer ist nicht die Rede.
Einen Himmel gibt es auch, das sind die Lichtsphären, aber es gibt keine Verdammnis.
Kurzum, lesen Sie nur diese Bücher, sie sind genau dafür geschrieben worden.
Und ob Sie sonntags nicht und niemals mehr in die Kirche gehen, heißt nichts, auch ich gehe nicht mehr hin.
Dennoch bin ich gut katholisch erzogen worden, doch ich habe dieses Ärgernis nicht mehr hingenommen, als ich acht Jahre war; und so bekam ich Streit mit dem Herrn Pfarrer.
Das lesen Sie in den Büchern „Jeus von Mutter Crisje“, in denen Ihnen auch diese Gesetze erklärt werden.
Sie können diese akzeptieren!
Nein, mein Herr, keine Sorgen, aber gehen Sie der Sache selbst auf den Grund, lesen Sie und kommen Sie dann wieder, dann werde ich sehr tief darauf eingehen.“
 
Frau Brands fragt: „Wenn der Mensch ein Bein oder einen Arm durch einen Unfall verliert und trotzdem manchmal über den Schmerz in dem verlorenen Körperteil klagt, was ist das dann?
Ist das nicht Einbildung?
Meine Freunde sagten, es käme dadurch, dass die Lebensaura des Menschen noch immer Abstimmung oder Verbindung mit diesen abgenommenen Gliedmaßen hat, und das konnten wir nicht verstehen.“
Jozef sagt: „Meine Dame, das ist nicht die Aura, sondern das geistige Bein selbst.
Mein Bruder Bernhard fühlte mehr Schmerz in dem Bein, das er verloren hatte, als im stofflichen rechten Bein; das linke, welches abgefahren wurde, reagierte immer und er konnte deswegen sogar nicht schlafen.
Also die Gliedmaßen sind noch da, „hinter dem Sarg“ haben Sie Ihre Arme und Beine wieder.
Ich werde Ihnen eine schöne Geschichte darüber erzählen, erlebt von meinem Meister.
Mein Meister hatte einen Freund zu erwarten, der hinüberkam.
Und diesem Freund, so sagte Meister Alcar, fehlte der linke Arm.
Mein Meister holte ihn auf der Erde ab und brachte ihn in den Schlaf.
Als der Mann in seiner geistigen Abstimmung, dem Dämmerland, erwachte, stand Meister Alcar vor ihm und fragte: „Was hast du nun entdeckt?
Und wodurch weißt du, dass du auf der Erde gestorben bist und dass du das geistige Leben betreten hast?“
Sofort kam: „Ich habe meine beiden Arme und das kann doch auf der Erde nicht geschehen, ich habe die wunderbarste Offenbarung meines Lebens erlebt.“
 
So ist es, meine Dame, der Mensch, der von der Erde Abschied nimmt, wird Licht oder Finsternis betreten, wird dort den geistigen Organismus besitzen und so wissen, dass etwas Wunderbares geschehen ist, wodurch dieser Mensch plötzlich von (seinem ewigen Leben) und für sein ewiges Leben überzeugt ist!“
 
Frage aus dem Saal: „In meinen Mädchenjahren träumte ich, ich ginge nach Voorburg und kaufte dort eine Zeitung, um eine Anstellung zu suchen.
Ich las drei Adressen.
Als ich am nächsten Morgen wach wurde, wollte ich mich überzeugen und die drei Anzeigen existierten.
Was ist dies nun?
Von Geistern wusste ich nichts.
Und meine Anstellung war gut, ich wollte mich also gar nicht verändern.
Ist das nicht verrückt?“
Jozef sagt: „Meine Dame, das war ein Zukunftstraum und das ist möglich.
Millionen Menschen träumen und erleben echte Phänomene, werden gewarnt, bekommen Erfindungen durch ihre Träumerei, andere wissen sogar, auf welches Pferd sie wetten müssen, um zu gewinnen, wieder andere werden vor einem Unfall gewarnt.
Das ist bekannt und es hat mit Ihrem eigenen Bewusstsein und Ihrer Aufgabe, Ihrem Gefühlsleben zu tun.
Jeder Mensch besitzt Sensitivität, sonst wären wir keine Menschen, auch das Tier hat es.
Sie hören es, meine Dame, Sie können voraus träumen, Dinge sehen, die Sie erst morgen erleben werden, und das ist die natürliche Telepathie, das reine Gefühlsleben des Menschen und eines jeden Tieres.“
 
Jemand erzählt und fragt: „Heute wurde vom Radio durchgegeben, dass das Todesurteil über v. d. Waals vollstreckt ist.
Das Gnadengesuch war abgewiesen worden.
Wenn diese Dinge geschehen und die Strafe verdient ist, werden dann trotzdem diejenigen, die die Strafe vollstreckt haben und diejenigen, die die Unterschrift unter die Todesstrafe gesetzt haben, in dieser Situation beteiligt?
Erschaffen diese Menschen nicht Ursache und Wirkung?
Oder ist das Göttliches Recht, durch das diese Menschen strafen?
Ist es Ihnen möglich, hierauf eine Antwort zu geben?“
Jozef Rulof sagt: „Ja, v. d. Waals ist erschossen worden und diejenigen, hören Sie nun gut zu, welche die Gnade verweigert haben, sind die Mörder dieses Lebens und bekommen dies wiedergutzumachen!
Unwiderruflich, denn Christus sprach: „Ihr sollt nicht töten!“
Aber daran denkt der Mensch nicht, doch das ist Mord!
Alle stimmen sich auf dieses Ermorden eines Menschen ab.
Das muss der Richter einst wiedergutmachen; selbstverständlich steht v. d. Waals vor seinen eigenen Fehlern.
Wir haben nicht das Recht, den Menschen zu töten, sodass wir hier noch tierhaftes Recht erleben, was nicht von Gott ist, denn Er wird die Menschen in „Liebe“ behandeln!
Der Richter von unserer Gesellschaft ist ein geistig Unbewusster!
Für kein Geld der Welt würde ich diese Aufgabe besitzen wollen.
Man hat nun mit Ungerechtigkeit zu tun, und nicht nur das!
Sie hören es nun: Werden Sie König oder Königin und man ist dem Elend des Menschen verhaftet, sonst hätte man davon die Finger lassen müssen.
Doch das nimmt kein einziger Richter an; dieser Mensch meint, dass er für seinen Gott Gutes tut!
Aber wo bleiben wir nun mit dem Göttlichen Recht und mit den „Zehn Geboten“?
Einfach so beiseite werfen, weil sich ein Kind unseres Volkes vergessen hat?
Macht die Mutter, die Liebe für ihr Kind besitzt, das auch?
Kann das sein?
Muss das sein?
Warum gibt man all diesen „Wettläufern“ keine Chance, sich zu bessern?
Geht das nicht?
Ist es nicht das, was wir durch Christus gelernt haben?
Und denken Sie, dass derjenige, der die Todesstrafe fordert und dass sie oder er, die (oder der) die Strafe unterzeichnet, nicht an ihr anhaften?
Kein Richter oder König will ich hier sein, sofern ich handeln muss wie sie, also gegen die Gesetze der Liebe an, die von Gott geschaffen worden sind und für die Christus auf die Erde kam!“
 
Frage aus dem Saal: Herr Rulof, wissen Sie, was folgendes Phänomen zu bedeuten hat?
Weiße Ameisen bedrohen den Vatikan und insbesondere die Bibliothek.
Man tut alles, um diese Insekten aufzuhalten.
Wo kommen diese weißen Ameisen her?
Jozef: „Ja, meine Dame, ich habe davon gehört.
Ich werde es Ihnen sagen.
Das sind reinkarnierte Pfarrer, die auf jene Seite kamen und dann vor Christus landeten.
Christus sprach: „Geht zurück zur Erde und macht diese Verdammnis zu etwas Ungesetzlichem, „Ich“ habe das niemals gewollt!“
Und nun, meine Dame, fressen all diese weißen Ameisen die Verdammnis weg, sie sind nicht aufzuhalten, denn Gott hat diese Verdammnis nicht gewollt und dafür war Christus nicht auf der Erde!
Und Meister Zelanus sagt: „Schaut mal, sie haben alle einen kahlen kleinen Fleck auf ihrem Kopf, daran sind sie zu erkennen!“
Gelächter, die Menschen kommen nicht zur Ruhe, sie fühlen, dass Jozef Quatsch macht.
Und dann kommt: „Meine Dame, lassen Sie sie nur, verrückt, nicht wahr, aber man könnte sagen, diese weißen Ameisen (aber) auch.
Sie wollen geradewegs zur Bibliothek, sollen sie dort auch die Verdammnis ruhig wegfressen, dann haben wir mit diesem Ärgernis der katholischen Kirche nichts mehr zu tun.
Und, Hand aufs Herz, diese Verdammnis gibt es auch nicht!
Man muss darüber lachen, warum auch nicht, meine Dame, die Katholiken (aber) auch mit ihrer Verdammnis!
Jüngstes Gericht?
Ewige Verdammnis?
Das muss weg, muss hinaus!
Dann kann die katholische Kirche weiter und höher gehen, jetzt laufen die Menschen, die anfangen zu denken, zur Kirche hinaus.
Ein Kunststück ist es, meine Dame, wahrhaftig, Unser Lieber Herrgott hat sie zurückgeschickt, damit sie dieses Stück Arbeit für Ihn ein wenig ausbessern, denn Millionen Menschen haben sie hierdurch betrogen; lediglich Pfarrer sind geeignet, das wieder in Ordnung zu bringen.
Nun heiliger Ernst ... und das verstehen Sie sicher.
Das mit diesen weißen Ameisen ist ein natürliches Phänomen!
Es ähnelt dem „Alt“-Werden sehr, diese Papiere dort riechen muffig und die Ameisen wollen nun etwas anderes essen und darum fressen sie das tierhafte Getue aus dem Vatikan weg.
Dennoch, so verrückt (ist es) gar nicht, ich hoffe, dass diese kleine Armee das Ziel erreicht.
Hätten diese weißen Ameisen ein weißes Kreuz bei sich, mit ein paar Flaggen, dann wäre dies für Rom wieder ein Göttliches Wunder, doch das war nicht dabei.
Ich spaße nicht mit Göttlichen Dingen, aber diese ewige Verdammnis, meine Damen und Herren, muss da nun hinaus, der Mensch erstickt daran, denn Gott wird dem Menschen nicht als ein Vater der Liebe gezeigt, sondern als ein Hasser, ein Mörder, ein Gott der Rache und Gewalt!
Und kann das sein?“
 
Jemand anders fragt nun: „Ist Beichten noch erforderlich?“
Jozef Rulof sagt: „Meine Dame, das müssen Sie für sich selbst herausfinden.
Wenn Sie meine Bücher und das Wort der Meister akzeptieren können, gehen Sie nicht nur am Beichtstuhl vorbei, sondern außerdem aus der Kirche hinaus.
Warum beichten Sie nicht direkt zu Christus?
Das geht, doch Sie müssen dies selbst wollen und vollkommen bedenken.
Dieser Mann dort hinter diesem Gitter kann uns nicht mehr helfen und wir wissen es, er kann uns nichts vergeben, wir müssen dies doch wiedergutmachen, Sie lernen das durch die Bücher!“
 
Frage von Herrn van Straaten: „Mehrmals haben die Meister die Frage „Müssen wir beten?“ behandelt und davon die Gesetze und die Möglichkeiten für den Menschen analysiert.
Ich erzähle Ihnen zuerst meine eigenen Erlebnisse und hätte gerne (eine) Antwort.
Als ich drei Jahre alt war, bekam ich Nervenzusammenbrüche.
Mit dem Älterwerden nahm die Anzahl der Zusammenbrüche zu.
Als ich zwölf Jahre alt war, geschah es, dass ich vier bis fünf Anfälle pro Tag bekam.
Das war für mich nicht mehr auszuhalten.
Ich sagte damals zu meiner Mutter, dass ich einen Pastor haben wollte, damit er für mich betet.
Meine Mutter schaute hierauf seltsam, sorgte aber dafür, dass der Pastor kam.
Dr. Posthumus Meyes, niederländischer reformierter Prediger in Den Haag, kam und fragte mich, was mir fehlte.
Ich sagte spontan zu ihm, dass er für mich beten sollte, denn dass die Ärzte und Professoren mich nicht gesund machen könnten.
Ich sagte ihm, dass ich gesund werden wollte oder sterben, so könnte ich nicht länger leben.
Er sagte dann zu mir: „Aber beten musst du doch selbst.“
„Ja“, sagte ich, „aber Sie können es schöner als ich.“
„Dann werden wir es gemeinsam tun“, sagte der Pastor.
Nach dem Gebet habe ich nie mehr einen Zusammenbruch bekommen.
Dies war also ein Wunder für uns alle.
Später haben Sie mir das anders erklärt.
Ich lege sehr großen Wert darauf, dass Sie dieses Problem auch den Anwesenden hier erklären mögen; meinen Dank dafür.
Ich möchte hieran noch dies hinzufügen: Der Pastor sprach später oft über dieses Wunder in der Kirche und erzählte es seinen Gläubigen, vor allem, wenn er mich in der Kirche sah.
Er selbst sagte, dass er durch dieses Gebet tief bewegt war und für ihn stand natürlich fest, dass Beten alles überwindet.
Die Menschheit muss nun wissen, dass dies nicht wahr ist!
Die Meister haben es uns anders gelehrt, was wir akzeptieren müssen.
Bete für Kranke, heißt es, und ja, manchmal ist da wahrhaftige Hilfe, aber nicht immer und dann bekommt der Mensch seinen Kampf zu erleben.“
Jozef antwortet: „Sie alle kennen die Gesetze für Leben und Tod und die Gesetze für unser eigenes „Karma“; für Ursache und Wirkung auch.
Genügend Beispiele, um anzunehmen, dass Beten nicht immer hilft und dass wir selbst herausfinden müssen, wann wir beten können.
Ein Mädchen muss sterben; „musste“ sagte mein Meister, weil dieses Leben weiterging.
Und dies nun wurde von den Eltern nicht akzeptiert.
Im Gegenteil, sie taten alles, um ihr siebenjähriges Kind zu behalten.
Ich sagte: „Nichts zu machen.“
Das Kind starb und ging auf jener Seite weiter.
Noch ein anderes Bild.
Ein dreijähriger Junge musste sterben und zu den Lichtsphären zurückkehren.
Es wurden Gebete hinaufgesandt und Messen wurden gelesen, doch es half nichts.
Ich habe dies selbst, als ich heilte, mehrmals akzeptieren müssen und durch die Meister feststellen können.
Nun etwas anderes.
Lourdes ...
Viele gehen nach Lourdes, es sind dieses Jahr welche da gewesen, die dort gestorben sind, doch sie kamen wegen der Heilung und wegen nichts anderem!
Ein großes Problem ist es für den Menschen.
Andere wurden schlagartig gesund.
Und dieser Zustand, Herr van Straaten, ist der Ihre!
Sie haben selbst dieses Wunder erlebt, doch dies ist kein Wunder, dies ist der „Willen“ des Menschen!!
Sie haben sich selbst geheilt, indem Sie sich auf das Gebet einstellten; durch den „Willen“ „Alles oder Nichts“ bekamen Sie diese Nerven unter Ihre Gewalt und sie hörten dann auf Ihren Willen.
Das ist für einen „Zusammenbruch“ möglich, doch nicht für Tbc und andere ernsthafte Krankheiten und dennoch, auch darin sehen wir manchmal die Heilung durch den „Willen“ des Menschen, der letztendlich alles überwinden kann!
Noch ein anderer Beweis – ich kann Ihnen Hunderte davon geben –, durch den zutage tritt, dass der „Willen“ zu leben alles verarbeiten und überwinden kann.
Ich komme zu einem kranken Mann.
Er leidet an starken Schmerzen beim Atmen.
Der Rücken ist es und er kann sich nicht rühren.
Genau in dem Augenblick, in dem ich zu ihm komme, um ihm zu helfen, geht sein dreijähriger Junge zu einem Petroleumofen und würde sich lebendig verbrennen.
Ich stand plötzlich wie gelähmt an meinem Platz und rührte keinen Finger.
Dies bewirkte mein Meister, er hielt mich zurück.
Der Mann stürzt aus dem Bett, ergreift das Kind und schleudert es von sich weg.
Ich fange den Jungen auf und hiernach legt der Mann sich nieder.
Zu mir sagt er: „Du bist ja auch ein Herzchen.
Hattest du das denn nicht kapiert?“
Ich sagte: „Du bist gesund, stehe nur auf, es ist geschehen!“
Und ja, er steigt aus dem Bett und fühlt keinen Schmerz mehr in seinem Rücken.
Dieser Schmerz war komplett verschwunden!
Er war geheilt!
Dann fragte er: „Wusstest du das vorher?“
Ich sagte: „Nein, aber mein Meister handelte und ließ mich dort stehen; ich konnte keinen Finger rühren.
Er hat dieses Geschehen also vorher gesehen.
Natürlich hätte er es nicht so weit kommen lassen, wenn du eine andere Krankheit gehabt hättest; jetzt war es plötzlich möglich!
Ist dies nun durch Beten geschehen?
Der „Willen“ des Menschen ist es!
Das geht plötzlich und das geschieht immer plötzlich.
Wenn man die Pfarrer in Lourdes fragt, warum Gott dem einen Heilung gibt und den anderen dort sterben lässt, bekommt man keine Antwort.
Und ehrlich gesagt, es gibt Krankheiten, die man nicht einfach so durch den menschlichen „Willen“ überwinden kann.
Diese Krankheiten sind zu tief: Man müsste mit einem Mal den gesamten kranken Organismus überwinden und das kann kein Mensch!
Auch wenn dies mit Lähmungen durchaus geschehen ist!
Ihre Situation, Herr van Straaten, ist eine von Tausenden.
Ihr „Willen“ hat es gekonnt.
Oder müssen wir akzeptieren, dass Gott ungerecht ist?
Dass Er den einen erhört und das andere Menschenleben vernachlässigt?
Ist dieses nicht Sein Kind?
Das akzeptiert niemand.
Darum dann auch, Sie haben sich selbst geheilt und das können viele Menschen, es ist einfach-natürlich.
Sie haben alles eingesetzt und diese Nerven überwunden, durch Ihre innere Sensitivität, denn Sie sind empfindsam!
In Ihnen lebt ein ganz hervorragender „Heiler“, das wissen Sie sicher!
Beten Sie für Ihre Krankheiten, weil, Sie hören es jetzt, es Ihren „Willen“ erwachen lässt.
Aber wenn dieser andere Rest nicht dabei ist, den Herr van Straaten einsetzte, das Alles oder Nichts – denn darum geht es –, hilft Ihr Beten nicht, weil Sie es dann Gott allein überlassen und das wollen die Menschen nicht verstehen.
Doch dies ist es!!
Nehmen Sie das an, Herr van Straaten?
Ja?
Es ist auch keine andere Erklärung zu erleben, diese ist es!
Das wird das Einssein mit dem Raum.
Es ist das Einssein mit Ihnen selbst!
Und es wird „Willen“ ... und dieser Willen, meine Damen und Herren, kann Berge versetzen.
Sagte Christus nicht: „Wenn Ihr einen Glauben hättet wie ein Senfkorn ...“, Sie kennen den Rest, was dann?
Dann wandeln Berge fort, was heißen soll: Der Mensch besitzt einen Göttlichen „Willen“, doch der muss noch erwachen.
Wir Menschen wollen alles gratis empfangen und erleben, doch in uns leben diese Kräfte und Gesetze.
Aber wenn etwas kaputt ist, hilft Ihnen das „Wollen“ auch nicht mehr und dann haben wir diesen Verschleiß zu schlucken!
Etwas, das kaputt ist, bleibt kaputt, weil uns die stoffliche Realität fehlt, das ist deutlich.
Darum bekam der eine in Lourdes Heilung, der andere nicht, und der fühlt sich dann geschlagen.
Wenn sein Glauben nicht stark ist, verliert dieser Mensch auch das noch und es ist nichts übrig, nichts, bloß Leere!
Nochmals, warum der eine ja und der andere nicht?
Ich hoffe, dass Ihnen das deutlich ist.
Es gibt genug Beispiele, um zu zeigen, dass es der Mensch selbst ist, der sich für Tausende von Möglichkeiten heilen kann!
Noch ein Beispiel von einem Fall wie dem Ihren.
Ein sechzehnjähriger Junge ist unheilbar krank.
Kein Arzt, keine Schwestern und Brüder können ihm helfen.
Der Junge ist komplett gelähmt.
Eines Nachts kriecht er zum Meer und legt sich ins Wasser.
Warum?
Er weiß es selbst nicht, es ist der Drang in ihm, der ihn dazu zwingt, zu kriechen, und er fühlt, dass niemand ihn sehen darf.
Plötzlich springt er auf, er ist geheilt!
Was ist das?
Mein Meister erklärte mir diesen Zustand.
Niemand durfte dabei sein, diese anderen hätten ihn in diesem Zustand gestört.
Sie hätten ihn in diesem Kontakt, der durch Jene Seite zustande kam, bloß beeinträchtigt und dann hätte er nicht alles von sich selbst geben können, einsetzen können.
War dies ein Wunder?
No, es war der eigene Willen, mit der Hilfe eines astralen Wesens, welches wusste, dass es möglich war.
Tausende Möglichkeiten gibt es und all diese Menschen bekommen Hilfe, wenn der Raum, oder die astrale Persönlichkeit, sieht und fühlt, dass dieser irdische Mensch gesund werden will.
Indem Sie also Ihren ganzen Willen einsetzen, kann das Wunder geschehen, diese gelähmten Muskeln und Nerven zu beseelen und (ihnen) Kraft zu geben!“
 
„Ich habe hier von Frau M. Reinderhoff folgende Frage: Deuten das Sprechen und Pfeifen des Papageis auf erhöhtes Gefühl und einen höheren Grad von Intelligenz hin?“
Jozef sagt: „Diese Art, meine Dame, erfühlt den Klang und besitzt durch die Organe die Möglichkeit, es nachzumachen.
Nicht nur der Papagei ist dazu in der Lage, viele Vögel in der Natur machen andere nach oder können es!“
 
Frau Schuling fragt: „Der Mann meiner Freundin ist am 12. Mai 1940 gefallen, nachts um 3.45 Uhr.
Jedes Jahr wird sie nun um diese Zeit wach, entweder aus sich selbst oder manchmal durch ihre Kinder.
Bedeutet das etwas?“
Jozef Rulof antwortet: „Meine Dame, das bedeutet, dass Ereignisse, die für unser Leben Bedeutung haben, niemals verschwinden, sofern wir die Ereignisse noch nicht überwunden haben, nicht vollkommen erlebt haben und sie nicht aus unserem Fühlen und Denken verbannt haben.
Der Augenblick, der uns durch Trauer schlägt, den wir nicht anheimgeben können, jener Augenblick reagiert immer wieder und das hat mit okkulten „Gesetzen“ zu tun.
Wenn Sie die Bücher „Geistige Gaben“ lesen wollen, dann wird Ihnen auch das deutlich.
Es ist der geschlagene „Willen“ für den Menschen.
Ihr Verlust ist es, Ihre Liebe ist es, Ihr Denken und Fühlen ist es, was exakt pünktlich reagiert, weil Sie diese Zeit selbst festhalten.
Sie halten diese Zeit fest ... weil Sie innerlich nicht loslassen wollen, was Ihr Besitz und Ihr Leben ist.
Dadurch landen Sie immer wieder vor diesem Schock als Zeit und das hat nun – und das ist doch deutlich – mit Ihrem Gefühlsleben zu tun; das ist es.
Exakt pünktlich wird ein Magier wach, der sich für vier Wochen begraben ließ.
Diese Gesetze sind in den Büchern „Geistige Gaben“ analysiert.
Wiederum anhand von Tausenden von Beispielen zu erklären.
Hier ein anderes Bild, das ich selbst miterleben durfte.
Eine Mutter kommt zu mir und fragt, was ihre Gefühle zu bedeuten haben; sie schreckt immer wieder zu dem Zeitpunkt wach, in dem ihre Tochter in einem anderen Land durch eine Menge Probleme zu Tode kam.
Habe ich das zu tief erfühlt?, ist ihre Frage.
Und wie komme ich von diesem Zustand frei?
Ich musste die Diagnose stellen und gab ihr den Rat:
„Zunächst geben Sie alles anheim.
Ihre Tochter lebt weiter und Sie werden sie wiedersehen.
Können Sie das nicht, dann werden Sie niemals von Ihren eigenen Sehnsüchten frei und diese Gefühle werden Ihr Leben hier weiterhin vergällen.
Und wenn Sie das können, dann müssen Sie versuchen, Tag und Nacht, jede Stunde, dieses Elend zu erleben, denn dieses Elend von Ihrem Kind muss jetzt sterben!“
Und glauben Sie mir, meine Damen und Herren, das muss sterben, sonst werden Sie niemals frei von Ihren Erlebnissen!
Monate später kommt sie zurück und sagt: „Ich bin so weit, dieses Mal habe ich durchgeschlafen, die Zeit kam näher und siehe da, ich blieb ruhig.“
Warum?
Weil sie, als Mensch und Mutter, dieses Elend Tag und Nacht in sich trug und als der Augenblick kam, war da nichts anderes zu erleben und sie fühlte nicht mehr, dass sie es zuvor bereits verarbeitet hatte.
Noch ein anderes Beispiel.
Eine Dame kommt zu mir.
Sie kann – so erzählte sie mir – nicht in einem geschlossenen Raum sein.
Wenn ihr das doch widerfährt, dann bekommt sie das Gefühl, dass sie erstickt, und sie rennt zur Tür hinaus.
Daran ist nichts zu machen, sagen die Ärzte.
Auch wenn sie sie mit Medikamenten vollgestopft haben, es bleibt.
Was nun?
Ich bekam die Diagnose und ihr voriges Leben zu sehen.
Diese Seele als Frau war auch damals Mutter.
Und in jenem Leben ist sie lebendig verbrannt.
Gerade dadurch, dass sie sich eingesperrt gefühlt hat und dass sie keinen Ausweg sah, verlor sie jenes Leben.
Und nun ist ihr Zustand exakt derselbe.
Die Psychologen sagen: halb geisteskrank.
Wir sagen, durch die Meister: einst lebendig verbrannt.
Und wer hat nun recht?
Nichts zu machen!
Nichts, und dennoch?
Wenn ich sie hätte heilen sollen – was nicht möglich ist, denn wer kann sie genau dieselbe Situation erleben lassen –, hätte ich sie wiederum genau dieselbe Angst durchmachen lassen müssen, um nun herauszuholen, was darin steckt.
Dann erst wäre sie wieder sie selbst.
Erst auf jener Seite lösen sich all diese Phänomene auf.
Und ... glauben Sie auch das und akzeptieren Sie es, hier ist jedes Phänomen ein Gesetz und das soll heißen, dass der Mensch einst diese Probleme erlebt hat und das finden wir im Gefühlsleben des Menschen wieder.
Da die Ärzte noch keine Reinkarnation akzeptieren können, sind sie machtlos und schicken diese Leute eben fort oder geben diesen Patienten Medikamente, doch es ist der Geist und nicht der Stoff!
So kann ich Ihnen Tausende von menschlichen Zuständen analysieren, weil jedes Phänomen mit unserem inneren Leben zu tun hat.
Meine Damen und Herren, dies geht so weit und so tief, dass Sie es nicht glauben können.
Sie hörten soeben die Erklärung für die Heilung von Herrn van Straaten.
Dies war seine Heilung.
Aber was sagen Sie hierzu: Ein Mann, ein lieber Vater, geht hinüber.
Die Mutter weint sich leer.
Als der Mann starb, stand die Uhr plötzlich still.
Wer machte das?
Der menschliche „Willen“ wurde im Moment des Sterbens eingeschaltet.
Aber nun (geht es) um das, was die Frau erlebte.
Als sich der Zeitpunkt näherte, in dem der Mann hinübergegangen war, begann die Uhr langsamer zu ticken und in der Sekunde stand das Uhrwerk still.
Dann sprach die Frau: „Mein Liebling ist da!“
Und er war auch da und das Stehenbleiben der Uhr im richtigen Moment war für sie der geistige Gruß von ihrer Liebe aus den Lichtsphären!
Wenn die astrale Persönlichkeit das kann, was dann, wenn wir vor den menschlichen Halluzinationen stehen werden und dem natürlichen, also gesunden „Willen“!?
Fühlen Sie, was Jene Seite und der Willen des Menschen versetzen kann?
Und wie ganz einfach alles doch wieder ist?
Und ihr Mann kann das!
Das ist das Einssein mit dem Uhrwerk (der Uhr) und das ist wiederum, wenn Sie das Licht auf jener Seite besitzen, ganz einfach!
Zufrieden?
Ja?
Dann fahre ich fort, doch über dies alles könnte man wieder viele Bücher schreiben!“
 
Herr A. Brand fragt: „In den großartigen Büchern „Geistige Gaben“ steht: Gott ist Geist!
Der Geist Gottes hat jedoch eine Daseinswelt akzeptieren müssen, die der von den ersten Menschen aufgebaute „Himmel“ ist, das Reich also des Geistes für den Menschen.
Was bedeutet das?
Darf ich Ihre Antwort (bekommen)?“
Jozef sagt: „Sie sagen es schon, Herr Brand, Gott ist Geist und wir Menschen bekamen auch diesen Geist Gottes, doch das ist unsere Hülle für die Seele auf jener Seite.
Also die Seele wird dort vom „Geist“ abgeschlossen und das ist der Geist Gottes, für den Menschen das geistige astrale Leben.
Wir besitzen drei Körper, eigentlich zwei, einen für hier und einen für dort.
Hier leben wir im Stoff und dort in der geistigen Welt, wovon unser geistiger Organismus die Seele abschließt, denn die „Seele“ für alles Leben Gottes ist der Göttliche Kern in uns!
Deutlich?
Ja, so ist es!“
 
Frage von Herrn Th. Beyersbergen: Ein Klient von uns hat bereits seit geraumer Zeit Rheumatismus.
Ein Freund von ihm sagt: „Stecke Kastanien in deine Hosentaschen und du wirst gesund.“
Ist das Wahrheit?
Jozef antwortet: „Mein Herr, das kann sein.
Es gibt fast keinen östlichen Menschen, der kein Produkt von Mutter Natur bei sich trägt, um Krankheiten zu verhindern, denn das ist möglich.
Doch weil wir westlichen Menschen uns von diesen Naturgesetzen gelöst haben, helfen diese Dinge uns nicht mehr, abgesehen von einem Einzelfall.
In der Natur ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen und das ist verständlich.
Aber unsere Kastanien sind westlich und vor allem unser Gefühlsleben reagiert nun nicht, sodass noch allein die Sensitivität übrigbleibt, und das ist alles!
Fühlen Sie das?
Gar nicht mal schlecht ausgedacht, es kann helfen.
Nun noch ein kurzes Beispiel, durch das Sie diese Phänomene kennenlernen.
Ich war beim Militär und wir hatten lange Märsche zu machen.
Die Jungs liefen sich die Füße kaputt.
Ich nicht, und warum nicht?
Ich stopfte meine Hosentaschen mit frischem Gras voll.
Und später war es Heu.
Mein Schweiß zog in jenes Gras, ich bekam keinen Schmerz, aber diese Jungs schon, denn der Stoff, der sonst unser Knochensystem frisst, zieht aus dem Organismus und ins Gras.
Mehr ist nicht dabei!
Deutlich?
Dann kann ich weitermachen.“
 
Frage von Herrn Maartense: Letztes Jahr träumte ich, dass meine Frau sich nicht gut fühlte.
Und am Morgen war sie auch wirklich nicht in Ordnung.
Ich ging zu meiner Arbeit, doch ich dachte: „Bald liegt sie im Krankenhaus wegen ihres Blinddarms.“
Eine Stunde später war das Wahrheit.
Was ist das?
Jozef sagt: „Mein Herr, das ist die natürliche und reine Telepathie, Ihr Einssein mit Ihrer Frau, durch die Liebe zustande gekommen.
Haben wir nun Universelle Liebe in uns, dann ist das die Sensitivität, um derartige Dinge und Sachen im Voraus zu erträumen.
Doch es war Ihre Frau, die im Schlaf die Wahrheit gab und die Beweise!
Sie sehen es, unfehlbar übernahmen Sie die Diagnose.
Sie können ein Heiler sein!!
Und zwar ein guter!
Das ist nun bewiesen.
Sie fragen noch: Ich ging zu meiner Frau zum Krankenbesuch.
Als ich dort saß, wurde mir schlecht.
Zwei Tage später unterzog auch ich mich einer Blinddarmoperation.
Was ist das?
Unsere Einheit?
Übernahm ich ihre Krankheit?
Jozef sagt nun: „Dieses ist tiefer, mein Herr.
Dies geht zur Beeinflussung und weil der Blinddarm „geistig“ von unserem „Ich“ kaputt gemacht wird, ist dies die Wahrheit; der Blinddarm hat keine stoffliche Funktion mehr zu verrichten.
Sie können schlagartig Blinddarmentzündung bekommen.
Ich hätte den Ärzten Ihren Zustand erklären können, ich hätte ihnen im Voraus sagen können: So sieht der Blinddarm bei ihm aus, nicht entzündet und dennoch krank.
Sie waren durch dieses Geschehen geistig krank und dieser Zustand manifestierte sich auf Ihrem Blinddarm und dann fühlten Sie das Phänomen!
Das Ding ging hinaus, aber ich hätte Sie heilen können!
So sehen wir nun, dass wir Menschen wahrhaftig geistig eins sein können und dass wir einander helfen können, weil wir gegenseitig Krankheiten voneinander übernehmen können.
Was wir übernehmen können, können wir zugleich überwinden; das sind Gesetze!“
 
Frau To van Houten fragt: „Seele und Geist!
Hierüber habe ich mehrmals eine Frage gestellt und trotzdem weiß ich es noch nicht.
Muss ich verstehen, dass der Geist alles für das Gefühl umsetzt, welches doch die Seele ist?“
Jozef: „Meine Dame, die Seele ist der Göttliche Teil in uns und das sind Sie selbst, wie Gott es auch ist!
Doch der Geist, sagte ich schon früher, verschließt die Seele, das ist der Körper für die Seele und Sie selbst sind die Persönlichkeit, doch Sie reagieren durch Ihr Gefühlsleben.
Ist es nun deutlich?“
„Ich danke Ihnen, Herr Rulof, jetzt weiß ich es!“
Herr van Rossen fragt: „Viele Menschen, die die Vorträge besuchen, finden es merkwürdig, dass hier nicht gebetet oder gesungen wird.
Warum nicht?“
Jozef Rulof antwortet: „Wollen Sie uns zur katholischen Kirche zurückführen oder zum Protestantismus?
Diese Leute sollen ihre Kirchen noch nicht verlassen.
Sie sollen dies von mir noch nicht akzeptieren, sie sind nicht dafür bereit.
Wir beten hier nicht und singen auch nicht; wenn Sie damit anfangen wollen, gehe ich fort und Sie sehen mich hier niemals wieder, weil ich weiß, dass ich es mit Beten und Singen nicht schaffen kann.
Dies sind geistige Entspannungsabende und nichts anderes!
Und wir haben hier keine Kirche, keine Pastorenstunden, wir leben und denken anders, unser Denken und Fühlen ist „Universell“!
Sagen Sie das ruhig zu all diesen Leuten.
Ich fange niemals damit an und wenn die Meister es wollten, höre ich sofort auf damit.
Doch die Meister haben es mir gezeigt und ich weiß es nun!
Hier leben wir wie Schwestern und Brüder zusammen, was Sie außerhalb dieses Gebäudes daraus machen wollen, müssen Sie selbst wissen, das Beispiel ist da!
Und das Beispiel wird Ihnen hier Göttlich erklärt und darum singen wir nicht, wir hören zu!“
 
Fräulein Bruning fragt: „Gott gab es noch nicht und trotzdem ist Gott erschaffen worden.
Dies aufgrund dessen, was Meister Zelanus letzten Sonntag über die „Allquelle“ erzählte.
Im Buch „Die Völker der Erde“ steht es.
Nun ist meine Frage: War nun im allerersten Nebel die Energie anwesend, von der „Allquelle“ hervorgebracht?
Ich komme hiermit nicht richtig klar.“
Jozef sagt: „Die „Allquelle“ ist Mutter und diese Mutterschaft war für den Anfang der Schöpfung: Aura, also Protoplasma!
In dieser Energie als Protoplasma ist alles zu sehen und zu erleben, wodurch „Gott“ mit Seinem Leben beginnen konnte.
Also ... die „Allquelle“ ist nun „Gott“ und „Gott“ ist die „Allquelle“.
Dieses Wort Gott nun repräsentiert alles Leben der „Allmutter“, als Seele und Geist, Vater- und Mutterschaft und all diese anderen Lebensgesetze, die wir durch die Bücher und die Vorträge kennenlernen durften.
Ist es nun deutlich?
Ja?
Dann mache ich weiter.“
 
Frage aus dem Saal: Bei unserem Dahingehen von der Erde lassen wir allen stofflichen Besitz zurück.
Auch die Künste und Wissenschaften?
Hierauf antwortet Jozef: „Alles von Ihrer Persönlichkeit als Gefühl geht mit Ihnen mit, doch die Wissenschaft bleibt zurück, allein das Wissen werden Sie behalten.
Und dieses Wissen hat keinen Wert, wenn Sie keine Liebe besitzen, das verstehen Sie sicher!“
 
Herr P. v. Wingerden fragt: „War Lazarus wahrhaftig tot?“
Jozef Rulof sagt: „Nein, Lazarus erlebte den Scheintod ...
Sie können das akzeptieren, weil die Meister nie diese Gesetze erklärt haben, denn sonst hätte Christus auch nichts tun können!“
Frau Luyken fragt: „Meine Eltern hatten ein Geschäft.
Als ich im Bett lag, konnte ich trotzdem in das Geschäft schauen und dann sah ich (dort) ein monsterartiges Wesen stehen.
Einmal sah ich jenes Monster mit einem großen Messer und es wollte meinen Vater ermorden.
Dann begann ich zu jammern und zu schreien und durfte das Nachtlämpchen an haben.
Aber das Monster, es war ein Mensch mit fürchterlichen Pranken, ging nicht weg.
Wenn man in meiner Nähe über schaurige Dinge spricht, die mit Mord und Vernichtung zu tun haben, gehe ich fort; ich kann es nicht aushalten.
Was ist das nun?“
Jozef sagt: „Sie haben natürlich mal etwas Derartiges erlebt, sonst hätten Sie das nicht.
Was Sie sahen, ist das Böse von dieser Welt, das ist ein Monster!
Sie sind empfindsam.
Sicher ist, dass Sie einmal durch diese Monster das Leben verloren haben.
Daher diese Angst.“
Herr Reitsma fragt: „Ist Religionskrankheit dämonische Besessenheit?“
Jozef: „Lesen Sie das Buch „Seelenkrankheiten von Jener Seite betrachtet“ und Sie wissen es.“
Herr Reitsma fragt noch: „Und gilt das auch für Geisteskrankheit und Psychopathie?“
Jozef Rulof antwortet darauf: „Lesen Sie das Buch „Seelenkrankheiten von Jener Seite betrachtet“ und Sie kennen all diese Gesetze, und wenn es danach noch etwas gibt, was Sie nicht verstehen, dann kommen Sie wieder und ich gehe tiefer darauf ein!“
 
Herr de Wit fragt: „Jeder Mensch hat seine Zwillingsseele!
Nun dachte ich: Wenn meine Zwillingsseele schlecht handelt und sehr schlimme Fehler begeht, wie beispielsweise Adolf Hitler, was dann, wenn ich, ihre Zwillingsseele, nicht an jenem Bösen teilgenommen habe?“
Jozef sagt: „Eine schöne Frage, Herr de Wit.
Sie müssen dann, wenn Sie in den Lichtsphären angekommen sind, auf Ihre Seele warten.
Aber es gibt Möglichkeiten, und zwar diese: Sie können Ihrer Seele, die noch auf der Erde ist, tragen helfen und wiedergutmachen helfen.
Das geschieht meistens so.
Auch darüber könnte ich ein Buch schreiben.
Natürlich und einfach ist es, weil Sie nun nicht allein weiterkönnen.
Also das eine Leben hält das andere fest, vernichtet das andere jedoch nicht.
Aber eines von beiden kann dann nicht weiter, es besteht nun ein disharmonischer Zustand.
Erst dann, wenn das Leben, mit dem wir zu tun haben, wiedergutgemacht hat, gehen wir gemeinsam weiter.
Deutlich?
Ja?
Dann ist da eine andere Frage.“
 
„Hier kommt die Frage: Herr Rulof, was geschieht mit diesen Abenden, wird das gesprochene Wort nicht festgehalten?“
Jozef Rulof sagt: „Mein Herr, Sie sehen hier Fräulein Bruning beim Schreiben.
Sie nimmt zusätzlich zum „Wire Recorder“ alles auf und Frau Veenkamp wird alles tippen.
Wir hoffen, Ihnen dieses Buch bald in die Hände geben zu dürfen.
Wenn Geld da ist, geht es rasch zum Drucker.
Und ... es ist der Mühe wert!
Wollen wir hoffen, dass es so weit kommt.“
 
Hiermit, verehrter Leser, beschließen wir das Buch über die Fragen und Antworten in der Saison 1949-1951.