Frederik, oh, Frederik, was für ein Tag!

Pastor Dicksma hat soeben Elsjes und Renés Ehe geweiht.
Orgelklänge des himmlischen Bach gaben diesen beiden Seelen himmlisches Glück, Schwingen, damit sie ein enormes Leben beginnen sollten.
Diese Seelen sind für ewig verbunden, Renés Schüler vollendete seine Aufgabe auf eine Art und Weise, von der der Mensch lernen kann.
Diese freie Gemeinde bekam Beseelung dadurch, ihr Prediger führt die menschliche Seele allmählich zu einem Vater der Liebe.
Gesegnete Stunden sind es, die man jetzt durch diesen Menschen erleben kann.
Du musst seinen Predigten jetzt mal lauschen.
Sie liegen dort drüben auf den Knien, diese beiden übernatürlichen Kinder Unseres Lieben Herrgottes.
Was nicht notwendig war, haben sie dennoch getan; sie wollen sich nicht von dieser Gesellschaft lösen, sie wollen ein Beispiel dafür geben, wie es sich gehört und was es werden wird!
Darum weihte Pastor Dicksma diese Ehe; sie wollen durch die Kirche zum Licht ... durch das, was die Apostel von Christus empfangen haben, zum Raum, das Universum zweier Seelen von ein und derselben Farbe, wie Blumen so lieb zueinander!
Wir gehen nach Hause.
Alles ist vorbei, heute feiern wir.
Erica flüstert mir ins Ohr:
„Frederik, oh, Frederik, was für ein Tag, wie!“
„Was für ein Tag, meine Liebe!“
Sie hat meinen Arm, Anna spaziert neben Karel.
Wir steigen in die Fahrzeuge und fahren zu Hans’ Schloss, wo unsere Kinder wohnen.
Hat Elsje es so gewollt?
Hans wollte es so erleben.
Hans selbst!
Vier Jahre haben wir gewartet, gewartet auf eine Antwort, die uns von den Himmeln geschenkt werden sollte.
Und als sie kam, stand Hans in unserer Mitte.
Dann sagte Hans, was er wollte, und er ging weg, für lange Zeit von uns hinweg, wie er sagte, um mit sich selbst zu beginnen!
Diese Nachricht bekam René von seinen Meistern.
Seinen Meistern, seinem Orden, dem er dient.
Hans ging weg, legte aber all seinen Besitz in Renés und Elsjes Hände.
Es kam noch:
„An diesem Tag werde ich an euch denken.
Aber ich werde arbeiten, ich verspreche es euch!“
Das war für uns der Augenblick, in dem wir akzeptieren konnten, dass Hans von seinem Elend frei war.
Er hat diese abscheuliche Folter hinter sich.
Er ließ uns durch René wissen, dass er später zurückkehren würde, damit René auch seine Angaben aufnehmen würde.
Auch wenn René es besser wusste als er, trotzdem sollte der Mensch von der Erde wissen müssen, was ihn erwartete, wenn er sich selbst das Leben raubte und ihm ein verfrühtes Ende setzte.
Es sollte ein gesondertes Buch werden.
Dann jubelten wir laut.
Dann küssten wir einander vor Glück, wegen unseres Hans!
Wir haben für einige Hunderte von Gulden Blumen für Hans gekauft, vor seinem Porträt aufgestellt, aber es gingen fünftausend Gulden und noch mehr zu den Armen.
Etwa tausend Menschen werden das Glück mit uns teilen, zur Ehre einer Seele, die gesiegt hat!
Was dies für Hans gewesen ist, führt dich zur feuchten Kälte eines Grabes, das im Grunde kein Grab mehr ist.
Es ist nun eine Folterkammer für die Seele als Mensch!
Dann setzten René und Elsje ihre Ehe fest.
Vier Jahre des Wartens, vier Jahre großen Glücks.
All unsere Gedanken gingen zu Hans und wir wissen nun, dass er uns gefühlt hat, dort in dieser schrecklichen Einsamkeit, seinem scheußlichen Elend.
Doch zuvor haben wir großartige Dinge erlebt.
Die Sitzungen gingen erneut weiter.
Zwei Monate ließ René vorübergehen, dann kamen die Gelehrten zurück und ihnen wurden die Gesetze erklärt.
Erica und Elsje waren immer noch verreist.
Eines Abends sagt René zu Karel:
„Wann kannst du weg, Karel?“
„Weg?
Wohin?“
„Wir gehen Elsje und Erica hinterher.“
Zehn Tag später saßen wir schon im Zug.
Anna, Karel und ich.
Wir sollten die Damen in Kairo treffen.
Und das geschah!
Mohammed hatte sich unterdessen bei den Damen angemeldet.
Karel bekam wieder einen übernatürlichen Beweis, der nicht bloß auf wackeligen Beinen stand, sondern in allen Details berechnet, durchfühlt und erlebt wurde, zumindest die Dinge, die kommen würden, der Kontakt von René mit ihm und anderen Seelen dieser Welt.
Dann lebten wir alle zusammen unter der Pyramide und der Sphinx.
Hier im Alten Ägypten ist Marja für ihre Liebe erwacht.
Unterwegs bekam sie die Neigung, nach Ägypten weiterzureisen.
Erica fand, das sei eine Offenbarung.
René schickte die Telegramme weg, dass er und wir bald folgen würden.
Elsje hatte unterdessen ihr Leben vor Erica offengelegt.
Sie sagte wörtlich:
„Ich wusste, als ich Hans heiratete, dass ich René sehen würde.
Ich wusste, dass ich an Hans wiedergutzumachen hatte, darum bat ich um jene Tracht Prügel, und ich bekam sie.
Ich musste noch etwas geschlagen werden.
Aber jetzt ist es ein Segen!
Ich wünschte, dass Hans uns noch so eine Tracht Prügel geben könnte, dann hätten wir ihn noch bei uns.
Jetzt ist alles anders!
Ich gehöre zu René, Erica.
Wusstest du das nicht?
Meinen Namen gab ich mir selbst.
Der kam einfach so in mir auf, ich habe Maria komplett gegen Marja getauscht.
Ich wusste nicht, dass er aus der Vergangenheit zu mir kam, aber ich war mir dessen so sicher.
Und als ich René zum ersten Mal sah, wusste ich, dass er es war.
Dann habe ich mich für Hans eingesetzt, denn ich wollte keine Fehler mehr machen.
Ich machte diese Kleidung für René und für Hans.
Für den einen, um ihm zu zeigen, dass ich da war und für den anderen, um ihn für das Schöne in der Mutter zu öffnen.
Hans hat das nicht gesehen und nicht gefühlt, aber ich hatte meine Erfüllung davon, denn ich sah ja ihn?“
„Wusstest du das alles?“, fragte Erica.
„Frag nur René danach, der wusste es auch.
Ich habe ihn übrigens immer gesehen.
Als Mädchen von sieben Jahren habe ich ihn schon gezeichnet.
Ich suchte nach ihm und fand ihn nicht.
Ich wusste jedoch, dass es ihn gab.
Als ich Hans begegnete, war es, als ob eine Stimme von innen her zu mir sagte: Nimm ihn, flehe ihn an, dich zu nehmen, und setze dich völlig für dieses Leben ein, er führt dich zu dem anderen, der für dich geboren ist.
Und Hans wollte nicht!
Hans stolperte!
Hans hatte mich lieb, als sei ich sein Kind.
Aber ich war sein alles und dadurch, dass ich alles für ihn war, offenbarte sich sein früheres Leben.
Als René mit den Sitzungen begann, habe ich das Ende schon gesehen.
Ich tat alles, ich sprach mit Hans, aber ihm war nicht zu helfen und wir haben uns nichts vorzuwerfen!“
Wir spazierten alle zusammen am Nil entlang.
René und Elsje, Erica und Karel, Anna und ich.
Was diese Stunden für uns zu bedeuten gehabt haben, brauche ich nicht zu erzählen und ich gehe auch nicht darauf ein.
Sie sind mir zu heilig.
Wir sahen, dass Elsje und René begannen, sich darauf vorzubereiten, ihre kosmische Weihe zu empfangen.
Als René fühlte, dass sie bereit waren, brachen wir auf zu Mohammeds Palast.
Dort sollten sie ihre Tempelweihe empfangen.
Viele Priester kamen zu uns!
Und dann erlebten wir, wie zwei Seelen für diesen Raum geweiht wurden.
Es geschah auf die Art und Weise, die die Tempel von Ra, Re und Isis gekannt haben.
Diese Kinder empfingen dort das Höchste, was ein Mensch erleben kann.
Im Alten Ägypten, erzählte Mohammed, als beide zu Füßen der Göttin auf den Knien lagen, war dies das Allerhöchste, das zwei Seelen von Gott empfangen konnten.
Dies geschah allein für den „Träger der Großen Schwingen“!
Das war nicht der höchste Priester, sondern das war der Göttliche Kontakt für den Tempel!
Das war die Seele, die zwischen Leben und Tod die Weisheit empfing und als ein Gott akzeptiert wurde!
War so eine Seele, so ein Träger der Schwingen gestorben und war der Tempel nicht mehr im Besitz dieses Kontaktes, dann wären Monate und Monate der Vorbereitung vorübergegangen.
Diesem geistigen Wunder wurde dann die Seele hinzugefügt, eine Priesterin, wodurch sie ein neues Leben empfangen würden.
Jetzt hieß es abwarten.
Wer von den Priestern würde es sein, der sich für diese neue Geburt einsetzen würde?
Das wusste niemand!
Das sollte sieben Priestern durch die Göttin als visionäre Bilder geschenkt werden.
So empfingen dann die Hohepriester visionäre Bilder und klebten die aneinander zu einem Ganzen.
Hierin konnten keine Fehler gemacht werden.
War ein einziges Bild nicht real, taugte der Empfang nicht.
Der eine empfing beispielsweise etwas vom Charakter des Priesters, der als Erschaffer für das heilige Einssein gerufen wurde.
Ein anderer bekam etwas über die Jugend des Priesters zu sehen, wieder andere etwas aus der Vergangenheit, wodurch gezeigt werden musste, wer bereit war, die Universelle Pflicht zu vollenden und wodurch der Tempel ein neues Leben anziehen und den „Träger der Großen Schwingen“ empfangen würde.
Dann gab es ein Fest und heilige Vorbereitung, die manchmal Monate und Monate, aber auch Jahre dauern konnte, weil kein Priester bereit war.
Auf diese Art und Weise wurde nun eine reine Seele angezogen, damit der Tempel Weisheit empfangen würde.
Was dies für diese Seelen war, ist unvorstellbar, kein anderer Mann und keine andere Frau auf der Erde haben solch eine Vorbereitung für ihre Ehe erlebt, erleben können, dafür war keine Seele geöffnet!
Auch wenn du noch so keusch und heilig bist, davon weiß die Seele nichts.
Das war allein in solch einem Tempel möglich!
Und diese Gesetze wurden René und Marja einfach so in die Hände gelegt!
Mohammed sorgte für die heilige Fertigstellung.
Von nah und fern kamen die Priester und Priesterinnen zu diesen Leben.
René und Elsje lebten abgeschieden; wir bekamen sie vier Monate lang nicht zu sehen.
Sie standen Tag und Nacht unter Kontrolle, über ihre Leben wurde gewacht!
Marja sollte geboren werden.
Elsje musste in diesen Monaten sterben!
Und sie starb auch!
Jetzt bekam René als der „Träger der Großen Schwingen“ ein neues Leben in die Hände!
Mohammed sah die Gesetze, er kehrte eines Abends zu unserem eigenen Leben zurück und erzählte mir rein das, was bereits ich und Karel und Erica wussten, wie unsere Leben gewesen waren.
Karel konnte jetzt kontrollieren, so viel er wollte, es passte alles haargenau.
Endlich war Elsje gestorben!
Dann erlebten wir eine Tempelweihe.
Mein Gott, dachte ich, wie ist bei uns alles arm, wenn du das östliche Geschehen siehst und Vergleiche ziehst.
Die Gewänder die sie trugen, waren von nicht gekannter Schönheit!
Elsje war tot und begraben.
René wird alles darüber beschreiben, ich lasse meine Finger davon, ich kann seine Gefühle und die von Marja sowieso nicht darstellen.
Mohammed dankte mir dafür und sprach: Lass Rachi-Hadschu das doch selbst machen, Frederik?
Und er hatte recht, ich wäre darunter zusammengebrochen.
Als die Priester, einundzwanzig an der Zahl, wussten, sahen, aus dem Universum die Nachrichten bekommen hatten, dass Elsje gestorben war, trat Marja zutage und wir sahen sie zum ersten Mal wieder.
Karel war eine Offenbarung in diesen Tagen.
Zu mir sagt er:
„Frederik, ich werde sterben.
Ich will es noch ein Mal tun.
Ich sperre mich auch ein!
Es ist etwas so Gewaltiges, was ich hier erlebe, dass ich auf meine Knie fallen kann, um dich für alles Mögliche und sonst noch was wiederum um Vergebung zu bitten.
Mann, wie musst du gelitten haben, als wir dich zur Tür hinausjagten und auf den Bauernhof schickten, um dein Leben zu bessern.
Kannst du mir wirklich vergeben?“
Dann sahen wir Marja, habe ich ja schon gesagt.
Schöner denn je.
Was hatten sie mit jenem Leben angestellt?
Wie ein Engel war sie!
Ich konnte meinen Augen nicht trauen.
Erica und Anna weinten sich leer!
Ich nicht minder!
Karel auch!
Wir fielen vor ihr nieder!
Auch die Priester!
Zahlreich wir wie waren lagen wir René und Marja zu Füßen.
Das Licht, sagt Mohammed, für den Westen.
Marja ist ein anderes Wesen!
Elsje kennen wir nicht mehr, die ist tot!
Ein großes Wunder ist es.
Und nun die Weihe.
Himmel und Erde bekommen Einheit.
Kosmische Liebe und Himmlische Weisheit offenbaren sich.
Da sitzen sie, auf einem Thron des Glücks, hundertvierunddreißig Männer und Frauen liegen ihnen zu Füßen!
Mohammed liest alte Formeln.
Die Göttin von Isis lebt in unserer Mitte, sie segnet diese Leben!
Diese Seelen sind auf der Erde, um den Menschen Weisheit zu schenken, sie sind der Kontakt mit vielen Welten, wovon wir bereits die Gesetze empfangen durften.
Köstliche Kräuterdüfte atmen wir ein, die unser menschliches Riechorgan streicheln.
Ihnen werden die Gesetze des Raumes vorgelesen.
Sie müssen hier nicht nur Ja und Amen sagen, sondern auch beweisen, was sie können.
René muss die Fragen beantworten können, die universell sind, sonst ist er kein „Träger der Schwingen“!
Wir wissen, was er kann und wie tief sein Leben ist.
Dann folgen die Geschenke.
Von Mohammed ein Vollblut-Schimmel, auch (für) Marja so ein prachtvolles Tier als Geschenk.
Perlen und Diamanten, so viel sie wollen, vor diesen Leben öffnen sich Welten.
Und das einfach so umsonst!
René wird dies alles jedoch mit seinem Blut bezahlen müssen.
Hierfür werden sich diese beiden einsetzen müssen!
Es ist ein Film!
Unser Abendessen war ein Ehrfurcht gebietendes Wunder, du bräuchtest hundert Buchseiten dafür, um alles darüber zu sagen.
Dann die Reisen, die wir machten.
Jetzt kennen sie meinen Sultan!
Auch die Haremsdamen.
Karel sagte tausendmal, dass er ein Schloss dafür gäbe, wenn Hans dies noch hätte erleben dürfen.
Aber dann strauchelte er bei Elsje, die nun Marja heißt und ein neues Leben begonnen hat.
Dort sind wir dreieinhalb Monate geblieben, um auszuruhen.
Wie viele Würdenträger wir kennenlernten, die unsere Freunde geworden sind, ist allein schon ein Schatz für dieses Leben.
Und all diese Menschen wollen diese Menschheit unterstützen.
Dies sind keine Maharadschas, die Krieg führen wollen, dies sind Priester vom alten Stamm!
Sie repräsentieren das Tempelleben der Göttin von Isis.
Natürlich wurden ihnen die Gesetze erklärt.
René trat hervor als Rachi-Hadschu und ihm wurde alle Ehre geschenkt.
Wiederum bereisten wir das Weltall durch unseren jungen und doch so alten Meister.
Nun genoss Mohammed (es).
Er stellt ihm Fragen, die noch nie gestellt worden waren.
Er sagt wörtlich: „Ich gebe eine Million Pfund für dieses Leben.
Ich will ihm mein ganzes Leben lang zu Füßen liegen.
Könnte ich das doch kaufen“, seufzt er, „denn dies ist himmlisches Brot!“
Und ich zog einen Vergleich mit unserem nüchternen Westen.
Als ich ihn fragte: „Aber geht das nicht von hier aus?“, antwortete er:
„Wir können diese Gesetze nicht verändern, Oteb.
Wir müssen uns vor der Göttin beugen!
Sie ist es, die will, dass der Westen erwacht!“
Was Mohammed meinte, ist für ihn selbst.
Dort sind wir Menschen begegnet, die ihre Vermögen gern für ein wenig Weisheit geben wollen.
Aber sie stellen dir Fragen.
Und sie wissen innerhalb von einer Sekunde, ob du es auch bist.
Dieses Leben wurde akzeptiert.
Marja bekam den Stern des Ostens links an die Brust geheftet und danach die „Wings“, die Großen Schwingen!
Zehn Abende der Göttlichen Schönheit hat René ihnen geschenkt.
Das Feuer, das man ihm schenkte, die Fragen, die gestellt wurden, streichelten auch sein Gefühlsleben.
Keine einzige Sekunde brauchte er zu zweifeln.
Sofort ist jenes Leben bereit, zu antworten.
Mohammed sagte mir:
„Ist es nicht ein Wunder, Oteb?
Ist es nicht eine Göttliche Gnade, dem lauschen zu dürfen?
Und dachtest du, Oteb, dass wir nicht wüssten, ob er die Gesetze kennt?
In nur fünf Minuten, durch eine einzige Frage, wissen wir schon, was die Seele für unser Bewusstsein erleben kann.
Wie viele waren hier und sind zusammengebrochen?
Wir haben diesen Leuten eine Tracht Prügel gegeben, sie durch unsere Fragen auf den Scheiterhaufen gebracht und ihnen dann etwas Brot gegeben und etwas zu trinken geschenkt, um nach Hause zurückzukehren.
Dies ist es!
Dies ist ein „Träger der Schwingen“, wie wir es noch nicht erlebt haben, aber wir wussten, dass er zu uns zurückkehren würde.“
Das musst du selbst erleben können, um die Macht und das Göttliche davon erleben zu können, das ist doch nicht nacherzählbar, du glaubst es nicht.
Bis in den Morgen saßen wir auf unseren Sitzungen beieinander.
René kehrte zu seinem Tempel zurück.
Marja hat er auf den Ruinen die Gesetze erklärt.
Er hat uns den Platz gezeigt, wo wir gelebt hatten.
Alte Sprachen flossen einfach so über seine Lippen.
Karel wurde weiß währenddessen!
Die Liebe, die wir für ihn fühlen und besitzen, ist unbegrenzt.
Was wir für diese zwei Kinder besitzen und durch Gott bekommen haben, grenzt an das Unglaubliche!
Karel und Erica haben sich dort verändert, wie sie es niemals gedacht hätten.
Auch sie bekamen ihre Note für das gute Betragen.
Dann erlebte ich den Höhepunkt meines Lebens.
Anna und mir wurden Geschenke angeboten, aber am nächsten Tag wurden auch wir für die Ewigkeit aneinandergeschmiedet!
Jetzt erst bekamen Karel und Erica ihren Wunsch erfüllt.
Ich kann kein Wort darüber schreiben, mein Stift weigert sich nun!
Das müssen wohl die anderen nach meinem Tod tun!
Womöglich komme ich dann selbst noch kurz zurück!
Auch das, wissen wir, ist möglich!
Das Allerheiligste bewahren wir doch für uns selbst!
Wenn du alles dafür tust, kannst du diese Heiligkeit auch im Westen erleben und empfangen, du musst lediglich etwa fünfzigmal dafür sterben wollen, sonst bekommt es niemals einen Kontakt mit deinem menschlichen Herzen.
Wir sind dafür gestorben!
Zigmal!
Wir wollen jeden Tag dafür sterben!
Wir werden unsere Köpfe vor allem beugen!
Das brachte uns zum Überwachen, zum Hinabsteigen in ein anderes Leben und (dazu,) für es das Gute zu fühlen.
Wir sind nicht sentimental, wir wissen, was wir tun, es ist übernatürliches Glück!
Und dann kam das Ende dieser Reise.
Karel und Erica wollten erst noch zurück zur Sphinx.
Wir haben alle zusammen eine Wüstentour gemacht, Mohammed als Reiseführer, nicht zu vergessen.
Wir haben uns zu Füßen der Sphinx niedergelegt und die Antwort gehört, wofür Karel zusammengebrochen ist.
Wir standen in der Turmkammer, wir waren in der Vergangenheit und im Jetzt, in Himmeln auf der Erde!
Und wir gönnten das allen Menschen, jedem!
Zu Hause angekommen begannen wir mit unserer Arbeit.
Die Sitzungen kehrten zurück, René hat bereits mit seinen Büchern begonnen.
Marja ist natürlich Tag und Nacht in unserer Mitte, wir wollen keine Sekunde auf sie verzichten.
Ich fühlte mich todmüde!
Ich muss es ehrlich zugeben, es hat mich gewarnt, dass ich nicht mehr der bin, der ich vor einigen Jahren war.
Als wir nach Hause kamen, ruhte ich mich aus, man zwang mich, mich auszuruhen.
Sie sind mir gefolgt.
René kam zu mir und sagte:
„Schau mal, Frederik, wir brauchen einander nichts zu berichten, aber hast du deine Warnung gefühlt?
Weißt du, wie lange wir dich hier noch besitzen dürfen?
Ruhe etwas aus, auch wenn du Tag und Nacht arbeitest, ruhe dich bei deiner Arbeit aus, du kannst es.“
Ich wusste damals, dass er mir in allem folgte.
Ich habe unterdessen mit den Büchern begonnen.
Ich weiß, wie viel Zeit ich noch habe, dieses Wissen bekam ich nicht nur von René, sondern auch von Mohammed, der es in meiner Aura sehen konnte.
Ich werde bereit sein, dieses schöne Leben zu verlassen; für mich war dieses Dasein ein Paradies!
Ich kann sagen, dass sich die Menschen mit dem, was ich lernte, glücklich machen können, auch mir schenkte es alles!
Ich weiß wohl, dass ich oft anders hätte handeln können, aber ich kann zufrieden sein.
Und für das Logbuch ist es dasselbe.
Ich habe die Dinge so stehenlassen, wie sie zu mir gesprochen haben.
Ich hätte sehr sicher Worte verändern können, die etwas hart klangen, aber ich wusste – und das habe ich auch erlebt –, dass sich der Stoff selbst gestaltet.
Daran brauchen wir Menschen nichts zu verändern, weil es dich zur Inspiration führt.
Es geht von alleine!
Zumindest, wenn du dich öffnen kannst, dann erlebst du diese Heiligkeit und das Leben hat deinem Bewusstsein etwas zu sagen.
Falls die Worte Euch hindern, schaut dann gut, worum es geht.
Es ist eine Maske, die uns zeigen will, wie du handeln musst.
Und manchmal war diese Maske eine falsche, das soll heißen, da hätte ein anderes Wort stehen müssen.
Ich lasse es so, weil ich auch das lernen will und hoffe, mir die Gesetze davon zu eigen machen zu dürfen.
Ich habe in diesen vier Jahren hart gearbeitet.
Der erste und zweite Teil sind fertig und ich bin bereits ein ganzes Stück mit dem dritten Teil fertig.
Ich bin Tag und Nacht (damit) beschäftigt gewesen; ich hatte nichts anderes zu tun.
Wir alle hatten sehr viel zu tun.
Karel hat unterdessen eine eigene Einrichtung bekommen.
Ein eigenes Krankenhaus, ihm unterstehen viele, die gerne mit ihm arbeiten.
Ein Geschenk von Mohammed für Karel!
Wie findest du es?
Du hättest ihn sehen müssen, unseren Karel.
René hat das gesamte Gebäude so eingeteilt, wie Vater Karel es haben wollte und (wovon) er trotzdem nichts wusste.
So gehen hier die Gefühle von Mensch zu Mensch.
Und dann haben wir Karel überrascht.
Ein eigenes Krankenhaus?
Stell dir vor, der Wunsch seines Lebens.
Es können ungefähr dreihundert Kranke aufgenommen werden.
Es stand noch keine zehn Tage lang leer, von nah und fern kamen die Menschen.
Die Kranken wollen nicht mehr von ihm fort, die geplagt sind, wollen nicht abreisen, und das ist jetzt möglich, sie dürfen so lange bleiben, wie sie wollen.
Karel hat Hilfe bekommen und kann tun und lassen, was er will.
René und Marja gaben ihrem Vater auch noch etwas in seine Hände, als Geburtstagsgeschenk fiel ein Palast von einem Krankenhaus für Karel ab.
Es stand am Eingang geschrieben: „Für Karel, von Unserem Lieben Herrgott!“
Du hättest ihn sehen müssen!
Mohammed war stolz darauf, ihm das zu schenken.
Eine große Ehre für diese Seele.
Karel weinte, wir konnten es dann auch nicht fassen, wir erstickten wahrhaftig an unserem Glück!
René arbeitet hart!
Sitzungen mit Astrologen, Psychologen und Medizinern, sie haben ihn nicht leer machen können.
Und er hat das richtige und einzige Wort als Anerkennung bekommen.
Er ist ein geistiges Wunder, (das) mussten alle akzeptieren.
Aber René und wir wissen nur allzu gut, dass wir ihre Fakultäten nicht auf den Kopf stellen können, das kommt später!
Aber was sie darüber sagen, ist Gewinn!
Hier kommen sie nicht gegen an.
Natürlich muss er der Wissenschaft beweisen, dass er recht hat.
Trotzdem sagten alle Gelehrten: Wir wissen es nicht ...
Dies ist unglaublich, dies ist übernatürlich, für all diese Systeme muss man ihm die Doktorwürde geben!
Sie haben ihn so scharf angegriffen, dass ich dachte: Mann, erzähl nun mal, was du weißt.
Aber er ging mit den Gelehrten von einem Grad zum anderen, nicht nur durch den Raum bis ins All, sondern (er) kehrte von dort aus zum menschlichen Wesen zurück und erklärte die Gesetze für das geistige und stoffliche Leben!
Er wird all diese Sitzungen selbst beschreiben, ich brauche das nicht zu tun, ich würde nur deren Gewalt mindern.
Was sie ihm geschenkt haben, ist bereits ausreichend, denn jede Sitzung spricht für sich selbst.
Auch eine Ausstellung seiner Kunst schenkte ihm Erfüllung.
Er bekam schöne Kritik!
Er hat einen Christus gemalt.
Jetzt kannst du nicht mehr sagen, dass er sich vergriffen hat, jetzt ist es ein Kunststück, das in ihrem Haus hängt, wo sie ruhen und den Ernst für den Raum erleben!
Auch hat er Christus mit seinen Aposteln umherwandelnd dargestellt und Marjas Portrait ist ein Wunder geworden.
Das kleine Kreuz hängt jetzt auf ihrer Brust.
Wir wissen, was dies für sie beide zu bedeuten hat.
Ich zeichne diese Dinge nicht mehr auf, denn es ist nicht mehr nötig!
Das Gesetz spricht für sich selbst!
Und hinzu kommt, dass ich in diesen vier Jahren Zeit gehabt habe, um nachzudenken.
Ich schrieb für jeden etwas im Tagebuch nieder.
Mit Karel habe ich angefangen, damit sie etwas von mir besitzen werden für bald, wenn ich nicht mehr da bin.
Da steht:
„Ja, Karel, auch wenn wir jeden Tag miteinander reden, nie habe ich dir erzählt, wie ich dich finde, auch wenn du viel im Logbuch finden wirst.
Darin steht vieles, das zu dir gehört.
Habe ich Fehler gemacht, so vergib es mir, ich bin kein Meister.
Ich tat mein Bestes, weil ich fühlte, dass andere dadurch würden lernen können, mehr gab ich nicht.
Ich brachte eher die Fehler ans Licht als die guten Dinge, denn durch Ersteres lernen wir, das andere baut ein nichtssagendes Podest, welches du jetzt doch nicht brauchst!
Wenn ich an unsere kleine Reise zu den Fjorden zurückdenke, muss ich lächeln.
Du fandest mich nett, ich hielt dich für einen richtigen Angeber.
Erica zog mich an, und warum, das wissen wir jetzt!
Du warst es nicht, denn jenes Bewusstsein war noch nicht da.
Ich nehme jetzt kein Blatt vor den Mund, du kennst dich jetzt, du weißt, was es ist und (was) zu deinem Leben kam.
Du warst ein Wichtigtuer, nicht viel anders als der Gockel, den wir später kennenlernten, auch wenn du andere Eigenschaften hattest, die es möglich machten, in dich hinabzusteigen, sonst wäre ich verschwunden.
Eine schöne Zeit war es trotzdem und es ist so viel darüber zu sagen, aber ich gehe nicht darauf ein.
Ich habe die Fakten sprechen lassen, das Übernatürliche.
Es sind schon so viele Romane geschrieben worden, dies soll kein Roman werden und dennoch hat dein Leben für alle gesprochen.
Bald, Karel, kennt dich jeder.
Doch ich habe deine Hausnummer nicht erwähnt, ich weiß sie nicht mal selbst.
Aber alles ist gut!
Wunderbar ist es, es könnte nicht besser sein.
Ich habe eigentlich nichts mehr, ich finde das Leben so schön, ich habe es so gut gehabt, du warst trotz allem solch ein guter Freund für mich!
Was habe ich lernen dürfen, Karel.
Gerade an den Dingen und durch deine Gräben lernte ich so eine Menge.
Ich habe gesehen, wie du dich verändertest.
Eine Sache, erzähle jedem, der es nur hören will, dass dir, wenn die Persönlichkeit sich beugt, dieses gesamte großartige Universum offen steht.
Du kannst dann immer weiter.
Durch unseren Jungen haben wir diese Gesetze kennengelernt.
Kopfbeugen vor dem Recht, das führt dich zu Gott zurück.
Du kannst dem nie entkommen!
Und wir haben gesehen, nicht wahr, Karel, dass es so ist.
Kerl, wie bist du schön geworden!
Was für ein wunderbares Leben bist du nun!
Wie liebe ich dich, Karel!
Und dann wissen zu dürfen, dass wir bald Hand in Hand gehen werden, um mit den Meistern das Universum kennenzulernen?
Glaubst du, dass ich schon ersehne, gehen zu dürfen?
Egoistisch?
Wirklich, ich sehe mich schon im Raum.
Zum Mond, den Planeten, überall bin ich nun zu Hause.
Und wir wissen wiederum, dass dies kein Geschwätz ist.
Das erste, was ich dort tue, ist natürlich, Hans aufzusuchen, aber möglicherweise kommt er uns ja holen.
Ich könnte dir jetzt schon sagen, wer von uns als erstes geht, Karel!
Willst du es wissen?
Ich bin es!
Ich fühle eigentlich jetzt schon, dass ich dabei bin, mich von dieser Welt zu lösen.
Ich küsse jeden Schritt, wo ich gegangen bin.
Bald werde ich von allem Abschied nehmen.
Du wirst es nicht merken, aber ich tue es, denn ich komme nicht mehr als Stoffmensch hierher zurück.
Weißt du, Karel, was in Renés Brief steht?
Dass du die Bücher lesen wirst, wenn ich weg bin, denn auch dies muss da noch hinein.
Und du wirst keinem ungeborenen Kind eine Samtjacke anziehen, auch wenn es eines der höchsten Rasse (siehe rulof.de/Es-gibt-keine-Rassen) ist, damit wartest du, bis alles vorbei ist.
Stimmt es oder nicht!
Ich bin der Erste, Karel!
Der Rest (kommt) bald, hörst du es?
Den Rest bald, wenn ich weg bin!
Erica, du bist für mich ein Schatz gewesen.
Ich liebe dein Leben!
Ich liebe dich!
Ich habe dich so lieb gewonnen!
Mehr ist nicht dabei!
Alles wirkt so winzig, wenn ich jetzt noch etwas sagen will.
Ich gehe allem nach, allem.
Aber ich weigere mich, zu schreiben.
Ich kann keine Hand rühren, ein Zeichen, dass es gut ist.
Lass es so!
Du weißt es wohl.
Ich bin in deinem Herzen gewachsen.
Ich lebe in deinem Herzen!
Du bist nicht nur meine Mutter, sondern auch meine Schwester.
Ich bin alles für dich und du für mich!
Noch mehr als das!
Räumlich ist es!
Ich sehe dich dort drüben wieder.
Ich glaube, dass wir auch dort gemeinsam wohnen werden.
Was immer unter den Menschen verkehrt lief, wenn sie begannen, zusammen zu wohnen, wurde für uns ein Paradies.
Und das nun für die Welt?
Erica, es war so wunderbar!
Ich habe dich all diese Zeit nicht gesehen, nicht gefühlt, und dennoch waren wir nahe beieinander.
Manchmal sah ich dich monatelang nicht, aber du saßest mit mir am Tisch und wir saßen einander gegenüber.
Ist es nicht universell!
Die Menschen wissen noch nicht, wie es sein muss.
Sie ziehen sich gegenseitig das Leben auf und reißen es so in Fetzen.
Wir hielten es in Form, Knitterfalten gab es nicht.
Ist das nicht wundervoll gewesen?
So muss es sein!
Wenn ihr Gefühl füreinander habt und du ein wenig Liebe gibst, ist ein anderer Mensch das Höchste, was du auf dieser Welt erleben kannst.
Wie großartig ist Freundschaft?
Und dann all diese schöne Liebe, die du davon bekommst?
Aber achte auf die Punkte!
Ein einziger verkehrter Gedanke bereits wirft dich aus jenem anderen Leben und dann stehst du vor den Krümeln deines nichtssagenden Charakters.
Dies wird die ganze Menschheit!
So wird es werden!
So wird es dann sein!
Glaubst du das?
Also trotzdem hatte ich noch etwas zu sagen.
Bald alles andere.
Anna?
Jetzt erst kann ich dir sagen, was du für mich gewesen bist.
Aber ich schreibe noch einen anderen Brief für dich allein.
Hier folgen nur ein paar Gedanken.
Weißt du es nun?
Weißt du es?
Ich sehe dich am kleinen Fluss sitzen ..., dem Gewässer, das wir so lieb haben, wo wir die Flitterwochen für hiernach gefeiert haben!
Ich sehe dich spazieren gehen, ich sehe dich gehen, ich sehe und ich höre dich denken.
Du bist es!
Du bist mein Göttliches Ende!
Alles!
Ohne dich bin ich flügellahm!
Oh, wie werden wir bald reisen und ziehen.
Millionen Gesetze werden uns dort drüben erklärt.
Aber ich bin der Erste, der aufbrechen darf.
Ich sorge dafür, dass unser Haus dort in Ordnung ist.
Du hast noch ein paar Jahre, um dich für deine große Reise bereit zu machen.
Jahre der Vorbereitung, meine ägyptische Schönheit!
Aber du kommst dorthin!
Du weißt, was du willst.
Und wir machen uns dort zusammen bereit, zum vierten kosmischen Raum zu gehen, wo wir abwechselnd Mutter und Vater sind.
Ist es nicht wunderbar?
Dann werde ich dich empfangen, wie du noch nicht empfangen wurdest.
Und das wissen wir dann bewusst, denn wir werden immer weiter werden, da sind kein Schlaf, keine Krankheiten, keine Angst mehr.
René hat uns diese Gesetze erklärt.
Wir schweben dort im Raum als stoffliche Menschen.
Was hier auf der Erde ein Priester kann, können dort Engel besser und perfekter.
Die Tibeter levitieren sich jetzt schon.
Ich habe das mit eigenen Augen gesehen.
Ich könnte dir von meinem eigenen Leben noch so vieles erzählen.
Ich lernte im Osten so viel.
Ich habe erlebt, Anna, dass sich ein Priester in nur einer einzigen Stunde Tausende von Meilen entfernte.
Unsinn?
Du weißt sehr gut, dass ich mit unseren heiligen Dingen nicht spotte.
Ich habe das mit meinen eigenen Freunden kontrollieren können.
Ich gab diesem Mann tausend Dollar, um es zu wissen.
Es war eigentlich eine Wissenschaft, aber ich verlor sie.
Und dann zu bedenken, dass wir einst Menschen in ätherischerem Stoff sind, wie werden wir dann sein?
Wie werden wir dann leben und lieb haben?
Ich darf nicht daran denken, denn es reißt dich auf vor Glück.
Doch das erwartet uns, und jeden, der damit beginnt.
Was haben uns die letzten Sitzungen gelehrt?
Schwingen bekommen wir, Göttliches Bewusstsein.
Wir fliegen von einem Planeten zum anderen.
Wir können zum allerersten Anfang der göttlichen Schöpfungen zurückkehren.
Und das als Menschen?
Aber ja!
Fühle doch, Anna, meine Königin dieses Raumes, was uns erwartet!
In den Lichtsphären machen wir uns bereit, um diesen bewussten Grad zu erreichen.
Mit allen Gesetzen des Raumes werden wir eins sein.
Wir wissen, wie wir erwachen und wie wir alles Leben erleben können.
Ist es nicht so, Anna?
Wir dringen zu allen Lebensgraden durch, nichts hält uns auf, nichts, denn wir sind Götter!
Alles Elend der stofflichen Welt haben wir überwunden.
Wir leben ohne Unterschied für den Funken Gottes!
Dies ist es, wofür Christus auf die Erde kam.
Siehst du „Ihn“ nicht wandeln, Anna?
Ich sehe Ihn jede Sekunde!
Er weist mir jede Sekunde den Weg, Gott selbst kommt zu mir und sagt: Frederik, hier sind noch ein paar Briefe, stellst du sie rasch für mich zu?
Glauben dies die Menschen?
Einst stehen sie oben darauf.
Jetzt zertrampeln sie Ihn noch, bald lernen sie Ihn kennen, aber dann sitzt Er nicht auf einem Baum, um sie auszulachen, Er lebt im Universum, auch im kleinsten Insekt ..., in allem, wenn du nur hinter jede Maske schaust!
Wir gehen zu höheren Regionen, Welten für das Gute, weil wir das Verkehrte besiegen durften!
Siehst du unser Schloss dort drüben, Anna?
Siehst du die Veilchen, die Mageriten und die Maiglöckchen?
All diese prächtigen Blumen deines Herzens?
Fühlst du, dass wir von Herz zu Herz eins sind!
Fühlst du auch, wie tief das Leben ist?
Du hast das Recht, das du alles von mir weißt.
Ich war einst verheiratet, Anna ..., aber ich wurde schrecklich betrogen.
Ich habe also meine Sorgen und meine Tritte empfangen.
Diese Frau schenkte mir drei Kinder, Anna.
Aber die Cholera nahm jenes Leben von mir fort.
Und später erfuhr ich, dass auch sie ihr Lehrgeld bekommen hat, dass sie aber ihren Kopf gebeugt hat.
Damals sah sie es als eine Strafe an!
Ich weiß es wohl besser.
Die Kinder haben ihr die Augen geöffnet.
Dann hatte sie auf ihren bloßen Knien zu mir zurückkehren wollen, aber in meinem Leben war sie, an der ich wiedergutzumachen hatte, gestorben.
Geradewegs vom Herzen aus, und dann ist so ein Tod Universell!
Die allerletzten Gedanken sterben ab!
Ich hatte zwei Mädchen und einen Jungen.
Du hättest sie sehen sollen.
Aber ich schließe die kleinen Porträts in den Brief mit ein, den ich für dich zurücklasse.
Auch sie wirst du kennenlernen.
Und dann noch etwas.
Karel darf nun wissen, dass ich Arzt war.
Ich war Kinderarzt, Anna.
Mich interessierte alles an Kindern, aber plötzlich bekam ich genug davon, weil ich diese Ungerechtigkeit nicht mehr verarbeiten konnte.
Ich habe jedoch mein Studium in Wien vollendet.
Ich war wirklich kein Pfuscher in meinem Fach.
Ich betrieb auch Psychologie, Anna.
Ich habe auch darin meinen universitären Grad erreicht.
Ich habe all diese Gelehrtheit über Bord geworfen.
Ich wollte sogar kein gelehrtes Wort mehr hören.
Mir wurde schlecht davon.
Ich habe angefangen, nach Bauernart zu reden, auf diese Art lernte ich viele Dialekte.
Aber ich habe all diese Jahre Katz und Maus mit Karel gespielt.
Du kannst es ihm erzählen!
Das ist dann ein extra Geschenk für sein Leben und seine Persönlichkeit.
Findest du es seltsam, dass ich das immer für mich behielt?
Jetzt besaß ich alle Kraft, Anna.
Du hast es gesehen.
Ich konnte es jetzt mit zehn Gelehrten aufnehmen.
Wer denkt, dass er etwas ist, hat seine Kräfte schon verloren.
Wenn du denkst, dass du etwas weißt, weißt du nichts!
So behandelte ich all diese Herren.
Als Erica ihre ersten Phänomene bekam, dachte ich: Frederik, jetzt wirst du es haben!
Ich danke Gott, dass ich ihr über den Weg geschickt worden bin, wovon wir alle Gesetze kennenlernen durften.
Siehst du, Anna, im Urwald habe ich Tausenden von Schwarzen das Lebenslicht schenken dürfen.
Ich hatte Mitleid mit all diesen Müttern dort.
Dann durfte ich Gott kennenlernen, auch wenn ich die Gesetze nicht verstand.
All diese Jahre spielte ich den dummen Mann, aber jetzt lernte ich.
Ich bin ein Kind geblieben, große Menschen schlagen alles kurz und klein, wie du selbst sehen durftest.
Ich war also irgendwie vorbereitet!
Ich habe all diese Lehrsätze in mich aufgenommen, erlebt, auch vollendet.
Als ich sah, wohin es mich bringen würde, (dass) ich all jenen Betrug zu akzeptieren hatte, auch von meiner Frau, brach ich zusammen.
Jahrelang habe ich dazu gebraucht, mich selbst wiederzufinden.
Dann gab ich mich als Kurier aus, Anna, und versorgte so unterwegs die Kinder von vielen.
Wo meine Hilfe nötig war, gab ich alles von mir, ich wollte kein Geld mehr dafür haben.
Ich habe nie eine einzige Frage unbeantwortet gelassen, nie hat ein Mensch vergebens auf mich gewartet, aber ich ließ mich nicht mehr betrügen!
Das lernte ich!
Und als ich sah, was ich noch für viele tun konnte, begann ich, für diese Masse zu denken!
Jetzt weiß ich, weißt du, dass es so sein musste!
Unser Leben ist das!
Zwanzig Jahre lang bin ich gereist.
Ich habe im Grunde alle Völker erlebt.
Ich bin bei jeder Nationalität zum Tee geladen.
Ich war ein Freund von Fürsten und von Armen, das weißt du übrigens schon so lange.
Ich sah, dass genügend Gelehrte auf der Welt waren, mir ging es um hohen Besitz!
Du findest mich doch nicht schwach, dass ich meine Arbeitsstelle dadurch niederwarf, denn ich weiß ja, dass es so sein musste?
Ich durfte Tausenden von Menschen helfen, Anna, links und rechts kamen sie auf mein Leben zu.
Und immer machte ich aus allem etwas Schönes, das mich dann weiter brachte auf diesem Weg.
Ich sah, dass es gut war, was ich machte.
Ich habe Leben und Tod bereits als Junge kennengelernt, doch damals sagte mir der Tod, dass er das Leben war.
Ich verstand ihn damals noch nicht, doch von dem Augenblick an bin ich ihm entgegengelaufen.
Erst jetzt, vor einigen Jahren, fühlte ich, dass seine Maske fallen würde!
Und wie ist seine Maske gefallen?
Auch wenn ich kein Genie in meinem Fach war, ich habe dennoch das Leben geboren werden sehen, wie Gott es geschaffen hat.
Karel wird wohl staunen, aber ich war dadurch stark, ich wusste!
Diese Schläge haben gesessen!
Ich konnte sie schließlich immer auffangen.
Mir ging es darum, ihre kleinen Persönlichkeiten zu sehen.
Einfachheit lernte ich, in allem!
Womöglich war ich zu einfach, aber dann hätte ich diese Herzen nicht öffnen können.
Wenn Karel das gewusst hätte, dass ich Doktor war, hätte ich ihn nie bekommen, nie öffnen können.
Fühlst du es nun auch so?
Und du, Karel?
Hätte ich dich erreicht, wenn du gewusst hättest, was ich wusste und (was) in mir lebte?
Wir hätten einander das Leben sauer gemacht.
Ich beugte mich vor dir!
Ich ging für dich aus dem Weg, ich sagte immer: Für Euch die Ehre!
Du warst immer der Erste, aber ich trottete hinterdrein!
Ich ging dir jedoch in allem voraus.
Wissenschaft ist Macht, aber wenn du dich selbst dadurch verlierst, bist du ärmer als eine Ratte unter der Erde.
Ist es nicht so?
Unsere Leben haben entschieden, die karmischen Gesetze zwangen mich, den Urwald zu verlassen.
Jetzt habe ich mehr erreicht, unendlich viel mehr, denn ich lernte denken.
Ich lernte, wie es nicht sein soll!
Jetzt weißt du im Grunde alles von mir.
Wo du hergekommen bist, weiß ich.
Wie du deine Hiebe erlebtest, weiß ich auch, auch wenn ich das erste Wort davon noch hören muss, ich weiß es!
Du siehst es, auch hierin sind wir genau gleich, wir schweigen, wir bewahren etwas für den Augenblick, in dem es geboren werden kann.
Jetzt ist es Macht, Besitz, früher war es durch unsere Köpfe geflogen, zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus, ohne dass wir darüber nachgedacht hatten.
Jetzt ist es für Karel ein Schlag; hätte ich mich selbst ausgespielt, dann wäre ich ein minderwertiges Subjekt gewesen und er hätte sich die Füße an mir abgeputzt.
Hätte ich ihm alles darüber erzählt, dann hätte er mich niemals akzeptiert.
Jetzt ist es eine Quelle geworden, aus der wir alle schöpfen.
Jetzt ist Wissenschaft Raum, Liebe, Glück, ich tat etwas für andere damit, aber im richtigen Augenblick.
Ich nahm mir vor, diese Weisheit zu begraben, und das ist mir vollkommen gelungen.
Siehst du, hierdurch verstand ich René.
Als ich leer war, nichts mehr war, kamen die Universellen Wahrheiten auf mich eingestürmt und weckten mich auf.
Ich verließ meinen Thron und stieg zum Nichts hinab, bekam aber Schätze dafür zurück!
Ich will nicht sagen, dass jeder so handeln soll, du fühlst wohl, das wäre Unsinn.
Jedes Leben ist anders.
Einst jedoch gibst du diese Ehre anderen und du gehst bergab, zurück zu den niederen Ländern, wo aber Gott und Seine Schöpfungen zu deinem Leben sprechen!
Und dann bekam ich ein Glück nach dem anderen in die Hände.
Stofflich war ich reich bedacht worden, denn ich hatte alles; Vater und Mutter hinterließen mir einen großen Besitz, den ich zu nutzen wusste.
Wenn ich weg bin, wirst du wissen, wie du mit jenem Besitz handeln musst.
Als Erstes lässt du von „Masken und Menschen“ Tausende Bücher drucken und die teilst du dann den Menschen aus.
Ein Stückchen neues Leben ist das.
Und wer helfen will, kann sie austeilen wie wir, die Menschen lernen dadurch denken, sich beugen, sie bekommen Liebe und Gefühl durch unsere Leben.
Dies ist mein Geschenk für Millionen Seelen von dieser Welt.
Das weiß René, diese Ehre bekam ich.
Bist du jetzt nicht glücklich, Anna, dass ich keinen Jahrmarkt aus deinem Leben gemacht habe?
Wir einfach hätten wir unser Glück doch zerstückeln können?
Du weißt schließlich alles?
Lebte ich nicht unter und in deinem Herzen?
So sehen wir, die Himmel sind in unserem Leben erwacht.
Machst du daraus einen stofflichen (Himmel), stehst du auch im Stoff und du hast diese Gefühle zu akzeptieren.
Ich war doch wirklich kein Betbruder, kein Heiliger, und trotzdem bekam ich so viel!
Ich will nie, dass du anfängst, mich als einen guten Mann zu sehen, denn ich habe Fehler!
Ich habe noch viel an mir zu verändern, Anna!
Und ich werde mein Allerallerbestes tun, um dir das zu schenken!
Ich arbeite an mir!
Ich danke dir aus tiefstem Herzen für die Offenbarungen, die du mir schenktest!
Ich sah dich und (er)kannte dich sofort!
Jetzt ist alles gut!
Keinem einzigen verkehrten Gedanken haben wir einen Raum gegönnt und so muss es sein!
Ich lebe in dir!
Ich lebe unter deinem Herzen und bleibe da!
Der Rest folgt noch!“
Als ich all diese Dinge ein wenig geregelt hatte, konnte ich mich vollkommen dem Logbuch widmen und ich erlebte diese Jahre in beispiellosem Glück.
Bis die Zeit kam und René mir erzählte, dass Hans frei war und sie an ihre Ehe denken konnten.
Für Dicksma öffnete er sich deshalb, weil er sein Leben mit dem irdischen Glück vereinen will, weil auch die Menschen später sehen werden, dass du nicht alles über Bord werfen darfst, was von Gott und den Engeln auf die Erde gebracht worden ist.
Dicksma verstand ihn sehr gut und fand, diese Ehe sei das erste wahrhaftige Band, das er geweiht hat.
Diese beiden Seelen wissen, was sie erwartete.
Und René wusste, dass Elsje durch das andere Leben keine Kinder gebären konnte.
Aber wenn fünf oder zehn Kinder dagewesen wären, selbst dann hätte sich Marja für sein Leben offenbart, denn die universellen Gesetze trugen diese Leben zum weltlichen Altar!
Und auch jetzt war da Verstehen und war da Glück!
So sehen wir, was nicht mehr geht, ist auch nicht mehr möglich!
Und dennoch weiß René, dass er Seelen anziehen wird!
Auch Marja weiß es!
Ist es nicht ein Wunder!
Diese Ehre bekommen sie!
Diese Gesetze können sie erleben!
Hans nicht, der war nicht dazu fähig!
Der hatte andere Gesetze zu erleben, zuerst sich selbst!
Was diese beiden anziehen werden, ist frei von Finsternis.
Die Leben, die durch diese Seelen geboren werden, befinden sich in Göttlichem Reichtum, werden eine Aufgabe zu akzeptieren bekommen, die selbstverständlich auf diese Entwicklung abgestimmt ist!
Und so setzt sich dieser Orden fort!
Dieser Orden bringt Bewusstwerdung, auch das Haus Israel hat damit begonnen!
Dies ist ein neues Zeitalter!
Die höhere Bewusstwerdung für alle Kinder dieser Welt!
Der Beginn des Königreichs Gottes!
Das ist es!
René wollte, dass sie ihre Leben mit dem von anderen verbinden würden.
Und jetzt haben wir das große Glück schon erlebt, dass viele Pastoren für die Gesetze offen sind und öffentlich gesagt haben, dass die Bibel neu geschrieben werden muss.
Sie wissen schon, dass das Alte Testament mit einer Lüge beginnt, Unsinn erzählt.
Sie wissen auch, dass diese Bibelschreiber vor einer unglaublichen Aufgabe standen und nicht mehr von diesem Sonnensystem wissen konnten, als ihre Nasen lang waren.
Du musst nicht anfangen, auf diese Menschen zu schimpfen, auch wenn sie genau wie wir ihre Fehler werden akzeptieren müssen.
Sie werden einst zurückkehren, um diese Fehler zu korrigieren!
Und erst dann bekommen wir neues und bewusstes Leben auf der Erde.
Du siehst es selbst, wenn die Menschen alles von der Kirche wissen, verlassen sie sie.
Sie glauben nicht an einen Gott, der hasst, der Krieg führt, der ungerecht ist!
Das kann nicht sein!
Und so quält sich die Wissenschaft weiter herum!
Kommt nie zu wirklicher Macht über die Menschheit, weil da Löcher sind, die niemand schließen kann.
Und dennoch muss es geschehen!
René bekommt jetzt schon Hilfe von all diesen Pastoren und das ist enorm, alle sind für ihn offen.
Sie rücken bereits damit heraus, sie lavieren nicht mehr drum herum.
Sie können kein Wort mehr spielend über ihre Lippen kommen lassen, sie ersticken daran, weil sie wissen, dass es keine Wahrheit ist!
Sie wissen, dass sie hierdurch ihren Gott herabwürdigen und besudeln!
Siehst du, diese Pastoren gibt es schon!
Und zu ihnen gehört Dicksma!
Ein Prachtkerl ist er!
Er bekommt das Böse, er hat jetzt bereits seine Kämpfe zu liefern, aber sein Gefühl sagt, so ist es!
Und ist es nicht erfreulich?
Dr. Lent hält bereits Vorträge über die universellen Gesetze.
Er schaut hinter die Geisteskrankheit!
Und viele Gelehrte fragen sich, wo dieser Kerl den Lärm herholt, (woher) er das Wissen bekommen hat, so deutlich ist alles.
Durch Freud und andere werden jetzt die Schleier des Raumes zu fallen beginnen.
Die Masken haben keine Bedeutung mehr, sie schauen dahinter!
Ist das nicht schön?
So bekommen wir neues Bewusstsein.
Ein neues Leben hat begonnen, dieses „Jahrhundert“ bringt Erwachen für jede Seele!
Und nun sitze ich hier, denkend.
Das Fest ist Ehrfurcht gebietend.
Karel hat zahlreiche Gelehrte eingeladen, um diese Heilige Angelegenheit zu erleben.
Alle reden über Hans und haben ihn lieb gewonnen.
Ein anderes Einssein als vor Jahren.
Die Ten Hoves sind auch da!
Van Stein ist auch da, auch wenn er und Van Hoogten, auch Ten Hove, sich von den Sitzungen verabschieden mussten.
Karel gönnt ihnen das Leben!
Ich habe selbst gesehen und gelernt, sagt Karel, wie schwierig es ist, bis du es selbst verstehst.
Sie können nichts daran tun, wir werden ihnen noch eine Möglichkeit geben, Mensch zu werden!
Schnucki ist anders!
Ich sehe sie dort mit Erica reden.
Marja kommt gerade dazu und hört den Frauen zu.
Eine schöne Gruppe sind sie.
Schnucki sieht anders aus, weil ein wenig Alter in ihre Augen gekommen ist.
Und er, der Dickwanst, ist etwas gemütlicher geworden, er spielt sich nicht so auf.
Ich glaube, dass ich jetzt anders über diese Seelen denken werde.
Wahrhaftig, da kommt Ten Hove auf mich zu.
„Und, Frederik?
Bist du glücklich?“
„Das bin ich, mein Freund.
(Und) du?“
„Ja, Frederik, ich werde es sein.
Ich bin dabei, kleiner zu sein, etwas kindlicher, du verstehst mich schon.
Ich war so weit weg, wie?“
„Gratulation, Joke ...!
Glückwunsch, ich meine es ernst!
Auch Grüße an Schnucki.“
„Hat Karel es dir schon erzählt?“
„Was?“
„Ich komme in sein Haus.
Ich werde mich mit seinem Haus verbinden, wir bringen alles zusammen, zueinander.
Ich glaube, dass es dies ist!
Jetzt kannst du sehr viel mehr auffangen!
Wir müssen eins sein, müssen alles für die Kranken tun, mit uns allen bist du so stark wie nur was!
Ist es nicht wahr, Frederik?“
„Gratulation, Joke.
Wahrhaftig, Karel weiß es.“
„Kannst du meine Prahlerei vergeben, Frederik?“
„Gratulation, Joke.
Wahrhaftig, du bist ein anderer Mensch geworden.
Sehnst du dich immer noch nach Abendkleidung?
Hopst du gern auf der Tanzfläche umher, Joke?“
„Kerl, hör auf.
Ich bin dabei, jenes Mirakel zu töten.
Ich trampelte auf meinen Kranken herum.
Noch ein paar Wochen und ich hätte in eine Fabrik gehen können.
Ich glaube, Frederik, dass es höchste Zeit ist.
Ist Karel nicht ein Ass?“
„Ich muss dir in allem gratulieren, Joke.
Schau, da ist Schnucki.
Hallo, meine Liebe?“
„Hallo, Frederik?
Darf ich dir danken für alles?
Willst du meinen Dank akzeptieren?“
Ich verstehe dich, meine Liebe.
Ich bin so glücklich.
Schau, da ist auch noch Van Stein.“
„Hallo, Frederik!“
„Tag, mein Guter.
Wie geht’s?“
„Nun, Frederik, hast du es gehört?
Auch ich bin mit von der Partie.
Wir werden eine ganze große Gemeinde, eine Stadt errichten, allein für unsere Kranken.
Junge, wie gut sie es haben werden.
Ich hoffe, Frederik, dass du dies noch erleben wirst.
Ich bin so glücklich, was für ein Schafskopf ich doch war.
Karel ist ein Wunder!“
Und da ist auch noch Van Hoogten.
„So, Evert ... zum Glück, ich habe es schon gehört.
Mein Himmel, was für ein Fortschritt.
Einheit unter den Gelehrten.
Alles beieinander, aus einer einzigen Hand zur Perfektion.
Wie wird Gott euch danken!
Was für ein Segen doch für die Kranken und diese Menschheit!
Jungs, zehn Flaschen Champagner auf meine Rechnung.“
Wir trinken, und zwar gut!
Ich habe noch nie so mitgemacht.
Nach dem opulenten Abendessen sitzen wir zusammen und die Frauen um uns herum.
Karel legt seine Pläne offen.
Geld ist genug da.
Millionen sind da!
Herren, Jungs, wir werden ein anderes Leben beginnen.
Wir werden dienen!
Wir werden jetzt die Wahrheit erleben.
Wir waren Banditen, die Guten ausgenommen.
Ich war ein Bandit, ich war ein Tierarzt für Menschen!
Ich schäme mich noch!
Wenn diese Gesellschaft es nicht kann, weil da immer Streit ist, machen wir es!
All diese großartigen Ideen scheiterten durch egoistische Interessen.
Erst ich, das ist vorbei!
Erst die Kranken.
Ich weiß wohl, so fährt Karel fort, es gibt genügend Einrichtungen auf dieser Welt, die uns voraus sind, aber hier ist es noch nicht!
Eins in allem, aber lebendig bewusst für die Kranken.
Vier Psychologen, drei Psychiater, sieben Internisten, drei Chirurgen, sieben Frauenärzte sind schon da!
Sagt dir das nichts?
Hans’ Einrichtung nehmen wir in uns auf.
Hans wird Vergnügen an seinem Werk haben.
Jungs, auf die Gesundheit aller zukünftigen Kranken!
Es lebe die Liebe!
Es läuft hervorragend so, schöner könnte es nicht sein!
Dies sind Menschen, dachte ich, als alles bereits wieder zur Vergangenheit gehörte und wir diese beiden Glückseligen allein ließen.
Eine Hochzeitsreise brauchten sie nicht zu machen, wir wissen, dass sie aus ihren Körpern heraustreten und jetzt den Raum wählen.
René sagte zu mir:
„Wir gehen zusammen zum Mond, Frederik!
So weit habe ich es bringen dürfen.
Wie findest du es?
Und dort feiern wir unser Einssein, eins mit den Gesetzen Gottes, wir besitzen die „Großen Schwingen“!
Als ich in den Schlaf fiel, mich noch kurz auf diese Leben einstellte, sah ich, dass sie aufbrachen.
Geradewegs gehen sie zu Gott zurück!
Ich sehe diese Gewänder.
René trägt Sandalen, in denen du das Universum siehst.
Die von Marja sind himmelblau!
Hand in Hand gehen sie, unsere Kinder.
Jetzt lösen sie sich vor mir auf.
Ich bin noch nicht so weit, dass ich ihnen jetzt folgen könnte, aber das kommt noch.
Aber nach dem Einschlafen bekam auch ich die Sehnsucht, ein wenig weiter zu schauen, als an Kräften und Gefühl in mir ist.
Ich rechnete ein klein wenig auf etwas ... „Gnade“!
Hierfür bist du Mensch, immer ist jene Sehnsucht in unserem Leben vorhanden.
Wer sagt, dass es nicht so ist, lügt bewusst, und wir stehen wiederum vor einer grobstofflichen Maske, mit der ich nichts mehr zu tun haben will.
Ich rief den anderen zu:
„Anna?
Wollen auch wir einen Ausflug empfangen?
Wahrhaftig, ich sehe, dass sich auch Karel und Erica bereit machen, um die Göttliche Bühne zu betreten, „Sein“ Firmament zu küssen und den erworbenen ... menschlichen Besitz zu „Seinen“ Füßen niederzulegen.
Ich glaube jedoch, dass uns dieses Unbekannte von René geschenkt wird.
Oh, meine Güte ... ich bin draußen!
Anna, ich bin draußen, ich stehe außerhalb meines Schlosses und lebe, denke, sehe jetzt bewusst in die „reine Klarheit“!
Siehst du mich glitzern?“
Anna schlägt ihre Augen auf, sie fragt:
„Wo sind wir nun, Frederik?
Mein Oteb, wo sind wir?“
„Wir sind im „Licht“ aller Lichter, mein Liebling.
Wir gehen jetzt zur Wiese Unseres Lieben Herrgottes, aber wir müssen vorsichtig sein.
Schau, da ist auch Karel.
Sieh (mal), Erica macht sich los!
Siehst du deine schönen Sandalen?
Siehst du, wie großartig dein Gewand ist, mein Engel!
Auch hier tragen wir die Natur, in der wir leben, unsere Füße sind geistig gepflegt.
Dies sind unsere Sandalen!
Diese!
Wie wunderbar bist du, Anna.
Oh ..., wie werden wir dieses Großartige verarbeiten können.
Dennoch muss es sein!
Karel, Erica, kommt, ich gehe euch voraus zur Göttlichen Wiese, ihr werdet euren Lebensbaum sehen.
Jetzt steht ihr in der Blüte ... all eure Charakterzüge blühen, meine Kinder.
Wir gehen dorthin, wo ich René zum ersten Mal sehen durfte.“
Hand in Hand, wir schweben, wir verlassen unser stoffliches Schloss.
Wir wissen, dass wir leben, wir sind bewusst!
Aneinander geschmiedet sind wir.
Vier Hände ineinander, so glücklich wie Kinder, Wissenschaft gibt es nicht!
Und doch?
Ist dies nicht das Endgültige für all „Sein“ Leben?
Die große Sehnsucht?
Vier Menschen sind es, wirklich, aus Fleisch und Blut ... Kinder ein und desselben Vaters!
Wir wissen!
Wir wissen auch, wo René mit seinem Universellen Wunder ist.
Er spricht zu unseren Leben und sagt:
„So ist es gut, Karel, Erica, Anna und Frederik!
Dies ist das Geschenk Unseres Lieben Herrgottes.
Geht weiter, wir wachen weiterhin!“
Wir sind auf der „Wiese“!
Der Ort ist es, an dem sich die menschliche Seele vorbereitet, um die Lichtsphären zu betreten, an dem du aber deinen eigenen „Lebensbaum“ so siehst, wie du selbst bist, hier stehst du vor dem Göttlichen Altar!
Jetzt sehen wir Millionen von Bäumen, Menschen sind es ... Kinder von Ihm, der über uns wacht.
Er sieht an den Blumen, wie weit du bist, und wie (und ob) wir Menschen „Sein“ Leben lieb haben!
Wie kann es auch anders sein!
Wer wandeln in einem Paradies umher, aber es gibt noch mehrere, deren Gesetze und (deren) Liebe wir uns zu eigen machen werden.
Wir wissen, wovor wir stehen!
Wir sind jetzt allwissend in diesem Raum, der uns gehört, wir haben dafür gelebt, getragen, verstanden, wir sind es geworden!
So hat, sehen wir jetzt ... Gott es gewollt!
Dies hat Er für uns Menschen geschaffen!
Hier bekomme ich meinen ersten geistigen Kuss.
Karel und Erica auch.
Anna lebt in meinem Herzen!
Wir sind nun ewig währende Einheiten geworden, leuchtend sind wir und unser Glück ist Ehrfurcht gebietend!
Und das durch unseren René?
Aber ja, ja ... eine Offenbarung ist es!
Wir leben hier, wir wandeln in unserem eigenen erworbenen Glück umher, dieser gesamte Raum ist reine Liebe und wir saugen uns vollkommen voll.
Wir leben in einer eigenen Lebensabstimmung, es ist verdient, wissen wir, weil wir unsere menschlichen Köpfe vor „Seinen“ Gesetzen beugten!
Jetzt haben wir keine Masken mehr, all unser Denken und Fühlen gemäß den stofflichen Gesetzen ist bewusst, wir verstehen alles!
Der Tod lacht ... er besitzt ein großartig schönes Gewand ... er sagt: ... „Ich streute Vergissmeinnicht, Maiglöckchen und Margeriten ... weil deine menschlichen Charakterzüge eine himmlische Repräsentanz besitzen wollen.
Jetzt ist alles gut ... wir sind nun ewig während eins.
Richtig ... und das durch mich?
Jetzt kannst du denken!
Ich bin Gefühl, Licht, Leben ... aber vor allem ... „Liebe“!
Liebe!
Liebe!“
So ein Tod aber auch!
Ich bin jetzt dreiundzwanzig Jahre alt und die anderen sind doch noch etwas älter, als ich es bin ... nur Anna hat meine Jugend erreicht ...!
Karel wirkt wie sechsunddreißig, Erica ein wenig älter, ich glaube, nur ein paar Minuten, doch du siehst es an ihrer Gestalt; durch ihre unglaublich schöne Ausstrahlung stellst du dies bestimmt und sicher fest.
Wir wissen es schon, die „menschliche Seele“ bleibt jung und ist ewig während, und in dem Maße, in dem Blüten den Raum repräsentieren, stehst du jetzt bewusst im Göttlichen Frühling vor dir selbst und vor denen, die zu dir gehören.
Fühlst du so einen Kuss auf deinen Lippen brennen?
Sag nun mal, dass du diese verrückte Liebe nicht erleben willst?
Ich glaube es nicht!
Jedes Menschenkind erwartet, einst die „reine Klarheit“ zu erleben und alles davon kennenlernen zu dürfen!
Wir kennen einander und wir wissen, wo wir vor diesem Bewusstsein gelebt haben.
Fühlst du jetzt, Alter gibt es in dieser Welt nicht, Jungsein ist, alles zu besitzen!
Wir gehören zueinander, sonst hätte einer nach dem anderen akzeptieren müssen, dass diese Gnade nicht für das Leben von jetzt beschieden ist.
Wir wären dann nicht so weit.
Und jede Mutter, jeder Mann – Kinder gibt es in der Göttlichen Schöpfung nicht, die Seele ist, sehen wir jetzt, Millionen Jahre alt – kann dieses Ehrfurcht gebietende Glück empfangen.
Wir beugen uns vor allem!
Dann kamen vier Tauben angeflogen, mit Friedenszweiglein in ihren Schnäbeln, die dieses Göttliche Zeichen in unsere Hände legten, und wir knieten nieder.
Wir wurden vom Gott allen Lebens berührt!
Ein Kuss ist es!
Ich liebkoste Seine Nachricht, dankte, und ich weinte wie ein glückliches Kind.
Karel auch!
Erica auch!
Auch Anna!
Dies waren wir selbst!
Noch nie waren wir so nahe bei „Seinem“ Leben.
Wir fühlten Seinen Atem,
Seinen Herzschlag in uns kommen.
Unser Göttlicher Funken reifte, stand für dieses Bewusstsein in einer Göttlichen Blüte.
Aber es gibt noch Tausende von Welten, die wir besiegen müssen, wussten wir in dieser Sekunde sofort, und das ist das nächste, wofür wir dienen werden.
Wir gehen höher und bewusst weiter.
Immer höher, bis wir sind, wie Er ist!
Millionen Arten von Blumen hießen uns willkommen und baten unser menschliches Herz um Liebe.
Wir stiegen in diese Leben hinab und wurden eins mit dieser Glückseligkeit.
Wir verstanden!
Da waren Blumen, die sich in den Wolken auflösten, ein Zeichen, dass sie bereits mit diesen anderen Welten eins waren und in diese ihre Fühlhörner aussandten, die Lebenssäfte in sich aufsogen, wodurch sie hier bereits eine Vergeistigung empfingen und erlebten.
Und das ist auch für den Menschen von der Erde.
Oh, Mutter ... wie wenig Eure Kinder von Eurem Leben und Euren Herzlichkeiten wissen ...!
All dieses Leben geht zu Gott zurück.
Millionen von Vögeln sehen wir, sie kommen zu uns.
Sie setzen sich auf deine ausgestreckte Hand und sprechen eine Sprache, die du verstehst.
Jetzt weinst du, du kannst nicht anders ... und deine Tränen haben jetzt Bedeutung ... Glück ist es!
Wir wissen nun, dass all dieses Leben „Seine“ Gesetze hat akzeptieren müssen.
Löwen und Tiger sehen wir nicht ... dieser wunderschöne Vogel lebte einst im Urwald und war wild ... gehörte zu einer anderen Tierart ... wir sehen und haben zu akzeptieren, dass alles Leben sich evolutionär entwickelt, sich verändert ... was früher im prähistorischen Epochen lebte, blüht hier als ewig währende Ruhe und (ewig währender) Frieden, ist jetzt „Liebe“ geworden!
Wir haben dies zu akzeptieren!!!
All dieses Leben geht zu Gott zurück!
Wir brauchen hier kein Wort zu sprechen, denn unsere Herzen sind eins, wir sprechen von Gefühl zu Gefühl.
Ich dachte ... mein Gott, wie kommen wir zurück.
Wie müssen wir unser Leben bald dort fortsetzen?
Trotzdem muss es sein ... wir sind noch mit unserem Schloss eins und verbunden.
Ich sehe mein eigenes Gewand – ich kann es nicht darstellen, ich besitze diese Macht nicht ... sonst müsste ich Buchbände füllen, doch ich glaube, dass ich dafür keine Zeit mehr besitze.
Ich bin „Licht“ ... Leben, Liebe ... mein Gewand und das der anderen ist durch meinen Willen entstanden ... die Liebe und das Verstehen sind es, die mich umstrahlen wie ein dichter Schleier aus Stoff.
So ungefähr ist mein Gewand, es strahlt, es lebt, jede Charaktereigenschaft, die einen Teil meiner Persönlichkeit ausmacht, siehst du darin, lebt darin, aber ich selbst bin es, der dir jetzt zulacht, meine Liebe gibt, in allem!
Was ist jetzt irdischer Besitz, stoffliche Schönheit?
Mein Gewand und das der anderen ist Raum!
Und du siehst diesen Raum in meinen Augen ... auch in denen von Erica, Anna und Karel.
Mein Gott ... oh, wenn Eure Kinder dies einmal wüssten?
Wir stehen bewusst auf der Göttlichen Bühne ... dies ist es!
Raum und Glück sind es, wofür Gott Seine Kinder geschaffen hat!
Schaue ich jetzt zurück zur menschlichen Bühne, dann sehe ich all diese Menschen weinend.
Haben sie dieses Ende erwartet?
Nein, aber es ist da!
Die Männer drücken die Frauen, ihre Liebe, an ihre Herzen, diese Mütter strahlen plötzlich wie Engel, so wundervoll ist diese Offenbarung für den Menschen.
Auch diese Leben lösten sich vollkommen auf und auch wir wissen jetzt, wohin sie gehen werden und wofür sie leben.
Die menschliche Bühne und die Göttliche sind ein und dasselbe Leben; wo das Leben sich auch befindet, dort spielt es, lebt es, kann es dem anderen etwas von sich selbst geben ... hinter all dem lebt „Er“!
Er folgt unserem Spiel ... hört, lauscht genau.
Er sitzt in unserer Mitte und wir sehen und fühlen Ihn gar nicht!
Aber hast du das gesehen?
Papa ... hast du das gesehen?
Ich habe es gesehen, mein Kind ... ich habe es schon so lange gesehen.
Glücklicherweise bist du jetzt bereits in der Lage, es zu sehen!
Das ist eine erfreuliche Neuigkeit, sagt ein Vater zu seinem eigenen Kind, ruft die Mutter ihrem Glück auf der Erde zu und flüstert ein liebevoller junger Mensch seinem Mädchen ins Ohr ...
Und hinter diesem Geschehen steht der Glauben, die Kirche für dein Leben ... wenn es sie nicht gäbe, hättest du kein Glück ... sie ist es doch, trotz allem, die dir die ersten Sandalen schenkte!
Auf Wiedersehen, Pater!
Bald bekomme ich recht ... ich, aber wenn du unbedingt recht haben willst, siehst du deine eigenen Blüten nicht ... jetzt bist du ein Unbewusster!
Auf Wiedersehen, mein Lieber ... viele Male wirst du zurückkehren müssen ... weil du mich und andere uns verdunkeln ließest.
Ich sehe Geistliche von der Erde im Saal, sie wollen auf die Bühne klettern, um den Spielern zu danken, doch sie rutschen wie glitschiger Stoff von den Brettern ab und in ihr eigenes Dasein zurück.
Hilf diesen Menschen, gib ihnen die Hand, Karel, zieh sie in dein schönes Leben hinauf, du kannst es!
Ich sage dir ... Männer und Frauen weinen, ich höre ihren „Kuss“!
Aber Gott sagt, dass alles gut ist!
Jetzt fangen wir ein neues Leben an, alle ...!
Die letzten Phänomene haben eine vernichtende Genugtuung gebracht oder eine abschreckende Wahrnehmung, ein „Wissen“ ist es; das Licht hier und im Saal verdunkelt sich.
Das Licht, in dem wir leben, löst sich auf, diese Göttliche Gnade ist erlebt worden, das Ende ist da!
Und davor haben wir wiederum unseren Kopf zu beugen.
Die Menschen schauen noch, gebrochen, aber sehnsuchtsvoll, offen und bewusst, strahlend sind die Gesichter, diese kleinen menschlichen Räume ... vom Kindsein an bekannt ... jetzt, da sie das strahlende, gesegnete Lebenslicht ihres Gottes haben anschauen dürfen, jetzt, da sie wissen, dass hinter all dem ... unsere gute Erde, das Leben, weitergeht, als ob sich nichts geändert hätte.
Im Gegenteil, schöner, anmutiger, herrlicher ist es hier, worin wir leben und mit uns all die Millionen, die vor uns durch ihren Sarg weitergingen.
Die Menschen von der Erde gehen heimwärts, alle versuchen jetzt, zu schweben ... Männer und Frauen liegen auf den Knien und beten, danken, auch sie wurden berührt, wurden geöffnet, haben ein neues Leben begonnen und lernten „denken“!
Auch sie sehen bald ihre Blumen, ihren eigenen Lebensbaum in Blüte ...!
Auch ihre Masken fielen ab!
Aber sie wollen tausendmal dieses Spielen erleben, spielerisch fühlten diese Kinder, wie sie sich veränderten, besser wurden, und keiner von ihnen fühlte einen Schock ... so lieb ist Unser Vater in „Seinen“ Himmeln!
Hast du das gesehen?
Ich habe es gesehen!
Wir alle wissen!
Wir kehren zu unseren Schlössern zurück und werden unser stoffliches Leben beenden müssen.
Eine große Menge Blumen war da, als wir zurückkehrten.
Unsere Herzen sind geöffnet, Mutter Erde geht weiter, bis alle ihre Kinder diesen Göttlichen Kontakt erleben, sie weiß dann, dass ausschließlich „Gut“ ... „Glück“ ... „Liebe“ auf ihrem Körper ist ... was nun der letzte kleine Rest ihres Lebens zu akzeptieren und zu bewundern hat ... doch dann hat sich ihre Zeit dem „Ewig währenden“ weiter genähert ...!
Fühlst du dies?
Dann löst auch sie sich auf, steht auch sie vor ihrem Sarg, genau wie es auch ihre Mutter erlebt hat, die sterbend der „Erde“ trotzdem all ihr Wissen weitergeben wird.
Mutter Mond ... ich bin Leben von Eurem Leben, Seele von Eurer Seele, Geist von Eurem Geist ... doch über unserem Leben sehen wir das „All“!
Die Menschen haben ihr Göttliches „Ich“ gesehen!
Oh, mein Christus, jetzt wollen wir für Euch sterben und (auch) leben.
Jetzt ist es möglich!
Vergebt uns unsere Fehler ... wir werden wiedergutmachen!
Dienen!
Und zwar durch den stofflichen Besitz all Eurer Welten!
* *
*
Das Logbuch ist fertig, das Ende ist da, auch meines für diese Welt.
Meine Aufgabe habe ich vollbracht, ich stehe jetzt vor meinem Sarg.
Ich sehe, dass Karel, Erica, Anna, Marja und René an meinem Bett stehen; ich war soeben weit von ihren Leben fort, ich weilte bereits auf der „Wiese“.
Dennoch kehrte ich zurück, weil ich mich für das bewusste Ende bereit machen muss.
Ich gebe meine Gedanken nun an René weiter ... er ist in der Lage, sie aufzufangen, und er wird sie nach meinem Dahingehen verstofflichen.
Fühlst du dies, dann sind wir dieser beiden Welten sicher und dein Leben kann auch diese Gnade akzeptieren.
René lässt mich wissen, dass alles gut ist, er macht Notizen ...!
Karel gab mir soeben seine Spritze, weil er will, dass ich bis zum allerletzten Augenblick bewusst bleibe.
Und ich sandte ihm durch René zu, dass ich einverstanden war.
Kein Nerv ist auf Kraft, ich habe all meine stofflichen Kräfte verbraucht, den Würmern wird mein Körper nichts nützen ... und so muss es sein, sehe ich jetzt, wir Menschen müssen uns selbst leerschütteln, erst dann erleben wir etwas und kommen zum Wachstum.
Jedem Gedanken gab ich Leben, Licht und Liebe!
Mein Bewusstsein wird bereits schwächer.
Hände brauche ich nicht mehr zu schütteln, das haben wir schon getan, doch damals war ich noch kerngesund.
Ich muss dir sagen, ich war nie krank.
Ich erlebe auch jetzt ein natürliches Dahingehen, langsam, aber sicher macht sich mein „Ich“ vom Schloss los und ich bin frei von sämtlichen stofflichen Behinderungen.
So muss es sein!
Ich bekomme jetzt meine räumlichen Schwingen ... René, sende ich zu seinem Leben! ...
Hast du alles aufgezeichnet?
Ich bekomme, ja, mein lieber Oteb ... ja.
Geh ruhig weiter!
Ich schickte zu ihm ... dann will mein Leben dir danken ...!
Ich danke Euch!
Dann ... plötzlich kam es zu mir und man hört dort über meine Lippen kommen ...
„Kinder, Hans ist da ... Hans“ ... und alle weinten vor Glück.
„Hans kommt mich holen!
Hans ist da!“
René erzählt den anderen meine Nachricht.
Hans ist da!
Hans lebt!
Hans ist ein anderer Mensch geworden, auch wenn er sich noch erweitern muss, so sehe ich dennoch, was mich so glücklich macht, dass er schon damit begonnen hat.
Oh, mein Hans, wie bin ich glücklich!
Ich halte Hans’ Hand fest, drücke mich an sein Herz und wir sind wieder vollkommen eins!
Hans hilft mir, das Lösen durchzustehen.
Siehst du, sende ich zu ihm ... dies ist unsere „reine Klarheit“, die deine beginnt schon, zu blühen!
Oh, mein Gott, wie lieb seid Ihr zu uns!
Karel steht dort mit dem Logbuch an seinem Herzen, soeben schenkte ich es ihm und allen, die ihre Leben für das „Absolute“, das Geöffnete einsetzen wollen.
Das Logbuch ist fertig, Karel!
Unsere Augen blieben eins, ich nehme Abschied von Karel!
Wir haben einander nichts mehr zu sagen.
Auf Wiedersehen, mein Karel?
Ich höre ...
„Auf Wiedersehen, mein Frederik!“
„Ich danke dir ...
Ich gehe zu Erica ... „ Auf Wiedersehen, meine Liebe.“
„ Auf Wiedersehen, Frederik ...!“
Ich gehe zu Anna ... unsere Leben sind eins.
Ich gebe ihr ... „Bis bald ... in Kürze also, wenn du es wissen willst“ ... auch das ist bereits zu mir gekommen ...!
Anna flüstert: „ Auf Wiedersehen, Oteb.“
Es folgt noch: „Auf Wiedersehen, Frederik, mein alles!“
Ich gehe zu Marja, nur einige Sekunden, wir wissen.
„Auf Wiedersehen, mein Kind?“
„Auf Wiedersehen, mein Lieber“ ... kommt zu meinem verschwindenden-Ich und nun sehe ich, dass sich der allerletzte Augenblick nähert.
Ich komme zu René, wir kennen einander nun schon so lange.
Ich sende zu ihm:
„Hast du alles?“
„Ich habe alles, Oteb ... ich gebe es an diese Menschheit weiter.
Sag aber, dass ich weiterhin mein Bestes tun werde.
Auf Wiedersehen ... auf Wiedersehen ...
Frederik!“
„Bis bald, meine Geliebten!
Bis bald ...!“
Ich höre Engel singen.
Stoffliche Masken gibt es nicht mehr!
Ich bin gelöst und kann gehen, wohin ich will.
Hans lässt mich wissen, dass wir eine universelle Reise machen werden.
Und gemeinsam!
Gemeinsam, Hans und ich gemeinsam unterwegs, weil wir höher gehen und wissen wollen!
Was dort zurückbleibt ist „tot“, aber einen Tod gibt es nicht!
Ich sehe meine Sandalen, die echten geistigen, ich bin umhüllt von einem prachtvollen Gewand.
Aus meinen Augen kommt Licht und mein Herz ist offen für alles.
Ich sah soeben Gott und „Seinen“ Sohn zu mir kommen!
Alle Heiligen lachen mir zu, sie leben und waren einst, wie ich war – Mensch!
Und über all diesen sehe ich denn „Göttlichen Lotus“ ...
Ich sehe mich selbst, mit Anna, ach, noch so klein, aber aus diesem Leben steigen wir hinauf, durch „Seinen“ Willen, weil wir so sind, wie „Er“ ist, Leben, Licht, aber in allem „Liebe“!
Das bekam ich, dieser kleine Frederik!
René war es!
Auf Wiedersehen, meine Kinder, bis bald!
Ich wurde dort siebenundneunzig Jahre alt ... wie ist das möglich!
Und jetzt kurz in die Zwanzig ... was auch für dein eigenes Leben geschaffen wurde!
Ich werde vollkommen frei, ich sehe in meine Welt und die Eure!
Ich bin dort, wo alle Eure Geliebten leben, wenn auch sie das Gute gewollt haben.
Baut, reißt nicht mehr nieder, wofür so viel Göttliches Blut strömte ... habt lieb!
Ich sage ... und ich liege auf den Knien, mit Hans neben mir ...
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ...“ auch jetzt kommt das „Amen“ noch nicht über meine Lippen ... denn ich habe es noch nicht geschafft!
Erst später, sehe ich, weiß ich nun, kommt es!
Ich werde auch jenes „ Wort“ verdienen müssen!
Doch dann schweben wir höher und höher, Mutter Erde löst sich vor uns auf ... wir sind eins mit „ Ihm“ und „ Seinen“ für uns geschaffenen Räumen.
Vater ...
Mutter ... wir kommen!
Ruhe kommt in mich ... noch schweben wir weiter, mit Hans, Hand in Hand!
Wenn aller Stoff Sandalen bekommt, die Gewänder vor Glück und Liebe funkeln, weiß ich, dass ich für ewig während von der Erde und ihren Gesetzen gelöst bin ...
Ich sehe jetzt, dies war mein letztes Leben dort, aber ich komme bald zurück, um ihr, meiner Mutter Erde, meine Herzensblumen zu schenken.
Ach, pfui ... tu ihr nicht mehr weh, brülle nicht mehr so, dass ihr mütterliches Herz bricht, sie ist Leben!
Sie besitzt Blutströmung ...!
Wisse es!
Ein neues, Ehrfurcht gebietend schönes Leben hat begonnen!
Ich habe alle meine Steine selbst herbeigetragen, ich sehe nun, dass dir keine einzige Seele helfen kann, oder es hat hier keine Bedeutung.
Und ich sah zugleich, dass René mir in allem folgte, so dass auch diese Wahrheit rein von der „reinen Klarheit“ zu dir kommt!
Ich mache mich nun los, meine Freunde, meine Schwester und mein Bruder ... ich gehe, und auch für Euer Leben (ist) es ... „bis bald“!
Euer kleiner Frederik!
Vergesst Hans nicht!
Euch allen dort ein segensreiches Leben ...
Bis hierher!“
 
Ende