Der Mensch und Golgatha

Guten Morgen, meine Schwestern und Brüder.
Ihr bekommt heute Morgen „Der Mensch und Golgatha“.
Wir gehen – wir haben das erlebt – aus Gethsemane zu Pilatus, wir standen vor Kaiphas, vor dem Recht, der Gerechtigkeit dieser Welt, und werden jetzt Golgatha erklimmen.
Aber was hat jenes Golgatha eigentlich für den Menschen zu bedeuten?
Was will das heißen?
Ihr müsst eigentlich erst „hinter dem Sarg“ sein, Ihr müsst Eure astrale Persönlichkeit in den Händen haben.
Ihr müsst den Stoff loslassen können, Ihr müsst durch ihn hindurchschauen können.
Ihr müsst all diese Schleier, durch die hindurch die Seele als die astrale Persönlichkeit ihre Welt erkundet hat, durch die sie bewusst wurde, das müsst Ihr auf der Erde sehen können, das müsst Ihr in diesem Organismus erleben können, wenn Ihr erleben wollt, wenn Ihr akzeptieren wollt, wenn Ihr eine Bewusstwerdung bekommen wollt, die vom Messias auf die Erde gebracht worden ist.
Warum kam Er als ein Göttlich Bewusster auf die Erde?
Wir haben erlebt, durch die vorigen Vorträge, dass die Bibel mit Unwahrheit beginnt.
Ihr braucht nicht sofort zu sagen: Das waren Lügen und Unsinn.
Es ist natürliche, räumliche, geistige Unwahrheit.
Und warum?
Das habe ich Euch erklärt.
Ich habe Euch gezeigt, wie Moses seinen ersten Gedanken bekam, um mit einem höheren Leben ... um den Menschen auf der Erde zu überzeugen.
Um seinem Vater und seiner Mutter jenes höhere Leben zu schenken, seinen Schwestern und Brüdern, die zurückblieben, denn er ging durch „den Sarg“.
Ich habe Euch erklärt, wir gingen ab dem Mond durch das Universum, von Grad zu Grad, und bekamen ein Bild zu sehen, wie die Schöpfungen entstanden sind.
Wenn die Welt dies akzeptieren kann, wenn wir die Welt überzeugen können, der Mensch für sich selbst den Gott allen Lebens in sich fühlt, dann bekommt Ihr Glück.
Ihr bekommt Zufriedenheit, Ihr bekommt ein universelles Bewusstsein als Mann und Frau, worum es doch eigentlich geht.
Womöglich klingt es hart, wenn Ihr sagt: „Die Bibel beginnt mit Unsinn“, und das ist für die Welt das heilige Wort.
Dann erschrickt der Mensch, weil der Mensch akzeptiert, was das andere Leben Euch gibt.
Könnt Ihr das immer?
Könnt Ihr immer akzeptieren, was der andere Mensch zu besitzen meint?
Wir haben Fundamente gelegt.
Was Ihr nun empfangt, das ist nicht einfach so aus dem Raum gegriffen; im Gegenteil, die Wissenschaft kann Euch überzeugen, dass die Schöpfungen anders angefangen haben als die Bibel es erklärt.
Und damit könnt Ihr ruhig sein.
Ihr könnt das in Euch aufnehmen, denn der Gelehrte ist bereits so weit, dass er sagt: „In den Wassern sind wir geboren.
In den Wassern ist alles Leben entstanden.“
Die Bibel begann in einer Zeit, als der Mensch seine Gesellschaft eigentlich geschaffen hatte.
Im Alten Ägypten waren bereits Königreiche entstanden.
Die Masse auf der Erde sollte einen Glauben empfangen.
Die Masse auf der Erde kannte keinen Gott und keinen Christus.
Damit würde man anfangen und das waren die Menschen – das habe ich Euch erklärt, Ihr könnt es akzeptieren –, die ihren Kreislauf der Erde vollendet hatten.
Das sind Eure und meine – und von einem jeden – Väter und Mütter, das sind Schwestern und Brüder.
Wir kommen zur universellen Liebe, Einheit, Gefühl, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Bewusstsein.
Wir werden einst Gott repräsentieren als Mann und Frau, denn Gott ist Vater und Mutter!
Diese lange Reise durch das Universum gab Euch ein Bild davon, warum das Allerhöchste auf die Erde kommen würde; um diesem Menschen wieder eine neue, nächste Evolution zu schenken.
Das habt Ihr akzeptieren können.
Gott schuf schließlich keinen Menschen durch etwas Lehm und Lebensatem, das ist ... das ist eine kindliche Geschichte.
Das Paradies, in dem die ersten Menschen lebten, das ist eine kindliche Geschichte.
Man musste damit anfangen, den Menschen an irgendetwas zu binden.
Man kannte also das Anfangsstadium der Schöpfungen nicht.
Man wusste nicht, wie Gott Seine Verstofflichung begonnen hatte, das kannte man auf der Erde nicht.
Der Mensch, wenn Ihr das protestantische Kind ... nehmt das katholische Kind, jenes Kind akzeptiert noch, was der Pfarrer, der Kaplan, was der Orden sagt.
Das Kind bekommt keine Erweiterung.
Geht Ihr zur Universität, dann kommt Ihr noch (un)bewusst von dieser Universität weg.
Und so geht es mit dem Protestantismus, so ist es mit anderen Sekten, die westliches Bewusstsein bekommen haben.
Das östliche Kind denkt anders.
Warum sind die – das haben wir erlebt, Ihr habt diese Vorträge empfangen – warum ist das Alte Ägypten entstanden?
Warum sind dort Priester und Menschen gekommen, die die Natur kennenlernen wollten, die den „Tod“ akzeptieren wollten?
Die sich fragten, wie Sokrates das gekonnt hat: „Warum bin ich Mensch?
Warum bin ich Mutter und warum seid Ihr Vater?
Warum seid Ihr anders?“
Das wusste der Mensch, aber er kannte sich selbst nicht.
Er wusste nicht, warum er Vater und Mutter sein sollte.
Und im Universum – das haben wir Euch gezeigt – ist alles Leben durch die Vater- und Mutterschaft geboren.
Das sind die Göttlichen Fundamente.
Wir kamen aus dem Raum nach Gethsemane, wir begannen, zu meditieren, und jetzt stehen wir vor dem Augenblick, in dem wir uns bereit machen, diese unbewusste Masse zu betreten.
Wir haben gedacht, wir wussten, wofür, wir legten uns nieder.
Bald werden wir dieses Fleckchen Erde verlassen, bald gehen wir aus dem Paradies hinaus.
Wir werden uns vor Pilatus, das Recht dieser Welt, stellen müssen.
Wir werden weitergehen und dann können wir uns anheimgeben und sagen: „Macht mit mir, was Ihr wollt.“
Das Problem Golgatha, das kennt Ihr, aber das Golgatha in dem Menschen, das kennt der Mensch nicht.
Und dann werden wir vor diesen universellen Gesetzen stehen, dann gehen wir wieder von Planet zu Planet, wovon Christus nicht gesprochen hat, worüber Er aber sagte: „Es wird welche geben, die die Gesetze Meines Vaters erklären werden, und erst dann bekommt Ihr universelles Bewusstsein, Glück, einen Weitblick, der Euch die Sphären auf jener Seite erklärt und Euch mit ihnen verbindet.
Den Ernst dieser Situation, vor der Ihr steht, könnt Ihr zur menschlichen Gesellschaft zurückführen, Eurem eigenen Besitz.
Ihr steht tatsächlich vor Golgatha und Gethsemane, wenn Ihr mit Mann und Frau, Eurer Ehe, Euren Kindern zu schaffen habt.
Es geht täglich um die kleinsten Dinge, in denen Ihr Golgatha erleben könnt, und dann sagt Golgatha: „Ich verbiete Euch, dass Ihr eins meiner Kinder beleidigt.
Geschweige denn, dass Ihr ein Gewehr in die Hände nehmt und jenes Kind niederschießt.
Dass Ihr das Leben Gottes vernichtet, dass Ihr das Leben verschließt und dem Leben die eigene Evolution nehmt, wodurch Hemmnisse entstehen, disharmonische Welten.
Und wir bekommen eine Anhäufung von Seelen, die in einer Welt irgendwo in diesem Raum zu leben haben und zu akzeptieren haben, dass sie nicht einfach so wieder zur Erde zurückkehren können.“
Nun warten – das habt Ihr in den Büchern gelesen – Tausende und Hunderttausende Menschen auf einen neuen Körper, um zurückzukehren, um wieder Vater und Mutter zu sein.
Kindsein auf der Erde hat keine Bedeutung, aber das Kind des Raumes akzeptiert die Gesetze, die von Gott verstofflicht worden sind.
Und in diesen Gesetzen werdet Ihr Euch selbst kennenlernen, in diesen Gesetzen werdet Ihr erleben, wohin das Leben geht und was die Bedeutung davon ist, hier zu sein.
Das Golgathaer Problem, das stellt Euch sofort mit beiden Füßen auf den Boden.
Ja, sicher, dann fragt der Raum: „Was habt Ihr zu repräsentieren?
Wofür lebt Ihr und wofür wollt Ihr sterben?“
Wenn Ihr die Sicherheit haben wollt, bald „hinter dem Sarg“ sehen zu können, sprechen zu können, lieb haben zu können, dann gebe ich Euch ein Bild, das wir von diesem Raum aus erfuhren, um uns dafür bereit zu machen, das Golgathaer Problem in uns, unter unseren Herzen, zum Erwachen zu führen.
Und dann steht Ihr anders davor.
Dann könnt Ihr möglicherweise Euren Kopf beugen.
Und dann habt Ihr das Verstehen, dann habt Ihr das Fühlen, das Wissen, die Sicherheit: Mit mir kann nichts geschehen.
In der Zeit, als Jerusalem spricht und das Gefühlsleben aus dieser Stadt die Sphären des Lichts erreicht, dann kommt der Mensch im astralen Bewusstsein zur eigenen Meditation.
Wir beginnen, zu denken, wir werden still, denn es geht um unser eigenes-Ich.
Ja, dieses kleine Ich.
„Der Mensch ist nichts“, sagt man, aber der Mensch – haben wir kennengelernt – ist ein universelles, großartiges, Göttliches Wunder!
Der Mensch ist Seele, der Mensch ist Geist, der Mensch ist Raum, Sphäre, Liebe, Gerechtigkeit.
Glauben braucht Ihr nicht mehr; wenn Ihr „hinter dem Sarg“ lebt, dann seid Ihr ein Allwissender!
Und dieses Gesetz, jenes Glück, dieser Persönlichkeit könnt Ihr Euch nur zu eigen machen, wenn Ihr durch diese Welten geht und Ihm folgt, wovon das Göttliche-Ich über allem in Mutter Natur, durch den Raum, durch Eure Gesellschaft strahlt und der Mensch seine eigene räumliche Persönlichkeit bekam.
Das will heißen: Nun werden wir vor der Wahrhaftigkeit stehen und brauchen nicht mehr beim Anfang, den die Bibel Euch sagte, stehenzubleiben.
Dass die Bibel sagt: „Gott, der machte den Menschen; und lasst uns Menschen machen aus ein wenig Stoff, und blast diesen Menschen Kraft ein und Beseelung.“
Ihr lacht über diese Worte, über diese kindliche Erzählung, denn Ihr geht Billionen von Epochen zurück, wo Ihr über Eurem ersten eigenen Anfang stehen werdet.
Und dann erlebt Ihr Euer embryonales Leben, das ist in den Wassern.
Dieser lange Weg ...
Wenn Ihr „hinter den Sarg“ kommt, die Sphären betretet ... wenn Hass, Niederreißen, Vernichtung, Falschheit, Lüge und Betrug in Euch ist, man braucht Euch nicht aufzufangen, um zu Eurem Leben zu sprechen.
Wenn Ihr so lange noch die Verdammnis akzeptiert und keinen Raum seht – das ewige Brennen in einer Hölle, in einer Finsternis, in einem Feuer –, dann kann der Raum, dann kann Gott, dann kann der kosmisch Bewusste, die Engel – das sind Meister, das sind Menschen – Euch nicht erreichen.
Ihr müsst zuerst das alles über Bord werfen, Ihr müsst das loswerden.
Ihr müsst anfangen, die Wahrheit zu sehen, die Wahrhaftigkeit zu erleben, jedes Ding durch Euch selbst gemäß den stofflichen Gesetzen, der geistigen Wahrhaftigkeit zu analysieren.
Und das haben wir tun müssen.
Ihr könnt nicht plötzlich einfach so, wenn Ihr „hinter den Sarg“ kommt und Ihr habt Glück, einfach so Golgatha erstürmen.
Ihr seid nicht bereit, ans Kreuz geschlagen zu werden, seid Ihr nicht bereit für.
Ihr wollt das nicht.
Ihr müsst das wollen?
Ja, sicher, es gibt Menschen, die schreien es heraus: „Schlagt mich doch und schlagt mich doch!“
Wenn der Göttliche Funken zu Eurem Leben und Tagesbewusstsein spricht, bekommt Ihr schöne, großartige, beseelende Gefühle – aber das ist noch nicht genug!
Das sind noch keine Fundamente.
Wir haben Menschen, wir haben Millionen Wesen, kräftige Persönlichkeiten zusammenbrechen sehen, wenn Golgatha zu sprechen begann.
Es geht mir darum, Euch heute Morgen ein Bild zu geben, geradewegs in Kontakt, in die Richtung von Golgatha – irdisch besehen und geistig erlebt –, sodass Ihr von hinter Eurem „Sarg“ und aus ihm heraus Euer astrales Bewusstsein fühlen werdet, um das es eigentlich geht, für das Ihr lebt, für das Ihr dient.
Und nun könnt Ihr sagen: Was habe ich damit zu schaffen?
Und nun könnt Ihr wieder den Katholizismus verfluchen, den Protestantismus von Euch fortwerfen; wir sagen wieder: Ja, wenn es das nicht gäbe, hätten wir Golgatha niemals gesehen.
Es muss einen Anfang für das räumliche Erwachen geben.
Wir haben erst stoffliche Fundamente legen müssen, sprachen die Meister.
Aber jetzt werdet Ihr andere Fundamente sehen und die sind kosmisch bewusst, die sind universell gerecht, die sind selbstständig.
Die sind vom Gott allen Lebens auf die Erde gelegt worden für Mann, Frau, Vater und Mutter!
Dies sind die einzigen Probleme für Eure Gesellschaft, die Ihr zu akzeptieren habt und in Euch aufnehmen müsst.
Dann geht Ihr von der Wahrhaftigkeit zum Menschen und dann steht Ihr geistig vor Eurer Vater- und Eurer Mutterschaft.
Dann steht Ihr freundlich und gerecht vor Eurer Aufgabe und dann werdet Ihr sagen: „Schlagt ruhig, macht mit mir, was Ihr wollt.“
Was haben wir vom Christus gelernt?
Dass Er als ein Göttlich Bewusster auf die Erde kam?
Konnten wir das?
Wenn Ihr die erste, die zweite, die dritte, die vierte, die fünfte, die sechste und die siebte Sphäre erlebt, könnt Ihr dann einen Göttlich Bewussten akzeptieren und in Euch aufnehmen?
Das kann kein Mensch.
Aber wir werden fühlen: Auch Er hat Grade erlebt.
Durch das Buch „Die Völker der Erde“ gaben die Meister Euch ein Bild davon, wo Christus entstanden ist.
Das „Gottes Sohn“, „Gott als Geist“ und „Gott als Vater“ lernt Ihr kennen, weil Ihr selbst der Göttliche Sohn seid.
In allem repräsentiert die erschaffende Kraft das mütterliche Fluidum.
Das will heißen: Sie folgt nach dem Gebären dem neuen Evolutionsprozess.
Und das sind wir als Mensch geworden.
Denn das war Gott, als Er mit Seiner Verstofflichung, Seiner räumlichen, universellen, makrokosmischen Bewusstwerdung noch beginnen musste.
Wenn Ihr dieses Bild fühlt, dann versteht Ihr, wenn Ihr einmal die Wahrheit erlebt habt, dass Ihr durch alles hindurchschaut.
Dann werdet Ihr die Einfachheit erleben, die Wirklichkeit von jedem Schritt, den der Christus erlitt.
Und dann ist Er auch in der Lage, das Kreuz zu akzeptieren, das der Mensch auf Seine Schultern gelegt hat.
Wir haben – das habt Ihr mehrmals erlebt –, um Golgatha zu erleben, haben wir zuallererst die Geburt des Messias, dieses Lebens, dieser Bewusstwerdung zu akzeptieren und ihr zu folgen.
Meister Alcar gab Euch eines Morgens sogar ein Bild davon, wie wir den Christus dort als zwei Jahre altes Kind gesehen haben, Sein Erwachen erlebt haben, bis das Räumliche, Göttliche zur Wirkung kam.
Wir konnten dadurch sehen und fühlen und erleben und akzeptieren, dass wir Menschen genau dieselben Gedanken haben.
Nur ... uns fehlt jenes räumliche, Göttliche Bewusstsein, jenes Gefühl!
Und nun, wenn Ihr vor den eigentlichen Gesetzen stehen wollt, liegenbleiben wollt, meditieren wollt – fühlt Ihr wohl? –, kommt Ihr auch durch den Christus zu den philosophischen Systemen für jeden Gedanken.
Denn ein Gedanke ist eine Welt, repräsentiert eine Welt von Licht und Finsternis, womit Sokrates und Platon und die anderen begonnen haben und hierdurch eine Universität geschaffen haben.
Aber nunmehr die Universität des Christus, die dieses gesamte Universum umfasst: Werdet einfach, werdet sehr einfach und menschlich, sofern Ihr die Liebe, den Kern, die Harmonie von jedem Gedanken, für jedes Gesetz erfahrt und erlebt und aussendet.
Denn auf das Aussenden kommt es an.
Denn das Aussenden ...
Das innere Erleben und Ihr macht nichts, Ihr gebt nichts, Ihr sagt nichts, dann seid Ihr ein lebendiger Toter!
Es geht um das Wort, das Ihr aussendet.
Und nun haben wir gesehen, dass jedes Wort entweder den Raum besteigt und dort Licht ist, Leben ist, ein Weg ist, ein Schritt ist, ein begehbarer Pfad ... ein Paradies sein kann.
Das Leben könnt Ihr wiederfinden, diesen Gedanken, in einer Blume, in einem Vogel, im Licht, Leben, Liebe!
Wovon aber die Mutter das eigentliche Gesetz erlebte, weil sie gebar und einem neuen Leben Raum schenkte, sonst wäre von der Erde nichts mehr übrig geblieben; es gäbe keine Menschen mehr, es gäbe keine Gedanken, die die räumlichen Gesetze repräsentieren könnten, diese Evolutionsprozesse würden erstickt, Gott hätte sie nicht in unsere Hände gelegt und wir hätten dieses Gesetz.
Dieses widersprüchliche Geschehen, von dem die Bibel spricht, von dem Ihr in der Bibel Tausende und Abertausende von Passagen nachvollziehen könnt, nachlesen könnt, die führen Euch zur Verschandelung des Menschlichen und vor das menschliche Denken.
Es ist das Gebrochensein vor dieser Gesellschaft.
Es ist die Tracht Prügel, die der Christus dort bei Pilatus erlitt.
Es ist das Henken, die Folter, die Er vom Unbewussten der Welt zu akzeptieren hatte, dem Menschen, der sich selbst, der seinen Gott, der seinen Christus nicht gekannt hat.
Wir gehen von der astralen Welt aus bewusst in diesen Pilatus und dann stehen wir vor diesem menschlichen Wesen und fragen es sofort: Warum streckt Ihr die Hand aus?
Warum vergreift Ihr Euch – habe ich Euch letztens gefragt – an einem Menschen?
Warum meint Ihr, urteilen zu können?
Warum macht Ihr das?
Er hätte sich sofort weigern müssen.
Ihr habt nicht das Recht ...
Ihr könnt Euch in der Gesellschaft als Richter ausgeben, aber wer sagt Euch, dass Ihr recht habt?
Wer sagt Euch, dass Ihr dem Menschen die Wahrhaftigkeit gebt, wenn der Mensch dort steht und sagt: „Ja, Herr Richter, und ich habe das und das getan“?
Wenn die Fehler da sind, die widersprüchlich die harmonischen Gesetze für Eure Gesellschaft töten, dann hat der Mensch das Recht, Euch zu belehren.
Aber Ihr habt nicht das Recht, diese Menschen zu töten!
Hier stehen wir nicht nur vor Ungerechtigkeit, vor Lüge und Betrug, biblischem Wahnsinn, Unkenntnis, Unbewusstsein.
Euer ganzes Wörterbuch könnt Ihr herbeiholen und dann werdet Ihr jedes Wort gemäß den Gesetzen analysieren können, durch die Ihr geboren seid, durch die sich Gott manifestiert hat.
Und das sind Planeten, Sterne, Menschen, Tiere, Blumen, Vögel, Mutter Natur, das ist das gesamte Leben Gottes.
Bald seht Ihr, dass Kunst, Wissenschaft ...
Ich habe Euch das letztens erzählt, wir verbinden nun heute Morgen alles miteinander, ich habe Euch diese Kunst gezeigt, ich habe Euch die Wissenschaft gezeigt.
Ich habe Euch einen Psychologen dargestellt, ich habe Euch gezeigt, wie sein Bewusstsein ist; er kennt keine Seele, er kennt kein Leben, er kennt keinen Geist, er kennt sich selbst nicht.
Nun stehen wir vor dem Erfühlen des Raumes.
Wir haben etwas für die Erde getan und wir können es loslassen, denn es hat für die eigentliche astrale, geistige Persönlichkeit keine Bedeutung.
Ich habe Euch Pilatus gezeigt, wie dieser Mensch in Bezug auf das bessere-Ich gehandelt hat.
Ich habe Euch vor die Situation gestellt, zu erfühlen, denn das geschieht immer noch in Eurer eigenen Zeit.
Ihr steht immer wieder vor Gerechtigkeit und dann könnt Ihr eine Entscheidung treffen.
Und ob diese nun Pilatus heißt und ob diese nun nach Golgatha geht, ob er zu Kaiphas geht oder er geht zu einem großen, bewussten Menschen, das kleinste Insekt in der Natur hat hier den Kopf zu beugen.
„Ihr habt nicht zu richten“, sprach die Göttliche Macht.
Und dies ist nun die Gefahr; dies ist nun das Brechen und das Fallen.
Ich kann nicht stehenbleiben, Wochen und Wochen und Monate und Jahre – und wir tun das dann auch –, um diesen Pilatus zu ergründen, um unseren eigenen Fluch zu erfühlen, zu erleben und ihn dann fertigzumachen.
Ich habe Euch bewiesen, dass der Mensch wird Denken lernen müssen, in die Richtung von Golgatha, in die Richtung von Christus.
Und jetzt könnt Ihr die Gesellschaft bewandeln.
Ihr könnt den Menschen erleben und dann könnt Ihr Euren Mann, Eure Mutter, Euren Vater erleben und Ihr werdet jedem Wort folgen, bis Ihr die reine Farbe bekommt, ein Fundament, auf dem Ihr steht, das mit dem harmonischen Gesetz „hinter dem Sarg“ Abstimmung hat, im Leben nach dem Tod.
Bereitet Euch vor, denn jeden Augenblick werdet Ihr nun bald geschlagen werden.
Ist das eine Tracht Prügel, wenn Ihr die Wahrheit anstelle der Unwahrheit bekommt, die Ihr besitzt?
Die Meister sagen in den Sphären: „Warum habt Ihr Angst?
Wir tun Euch nichts!
Habt Ihr nun bereits Angst, weil ich Euch Wahrheit berichten werde?“
Der Mensch erschrickt: „Was habe ich wieder getan?“
„Nichts habt Ihr getan.
Ihr habt gemordet, wart Brandstifter, Ihr habt Lügen und Betrug und Betrug weisgemacht.
Ihr habt einen Mord nach dem anderen begangen und es ist nichts geschehen, nichts, nichts, nichts!
Ihr seid so schlecht wie das tierhafteste Wesen in der Finsternis – und es ist nichts geschehen, nichts.“
„Aber Meister, ich habe mich selbst vergessen, ich habe dies getan, ich habe das getan ...“
„Ihr seid momentan im Licht, Ihr steht in Wahrhaftigkeit, Ihr habt begonnen, Denken zu lernen.
Das hat Er uns gelehrt, fühlt Ihr?“
Jetzt stehen wir ...
Was muss Golgatha uns in Bezug auf die menschliche Gesellschaft erzählen?
Jetzt stehen wir vor dem Niederreißen, vor der Tracht Prügel, die Ihr mitten in Euer Gesicht bekommt.
Und dann habt Ihr nur zu sagen: Hier ist noch eine Stelle, hier ist noch ein Fleckchen, das Ihr vernichten könnt.
Denn das ist das dienende Gefühl.
Das ist der Mensch – das müsst Ihr lernen –, das ist der Mensch, der nicht Böses mit Bösem vergelten wird, nicht mehr böse wird, nicht mehr verärgert sein kann, denn dann verliert Ihr das geistige Fundament, dann seid Ihr Betrug, dann werdet Ihr Lüge, dann werdet Ihr Niederreißen, dann werdet Ihr Leidenschaft und Gewalt.
Das hat der Christus bewiesen.
Das hat Er vor Pilatus gekonnt.
Das hat Er vor dem König der Erde und später zu Kaiphas gekonnt, direkt vor der räumlichen, gesellschaftlichen Macht.
Danach wieder vor der Gesellschaft und dann zum Glauben, einem höheren Grad für Fühlen und Denken.
Und dann stand Er vor Seinen Schwestern und Brüdern und dann tötete ein Bruder den anderen.
Dann sagte man: „Geht und zerschmettert diesen Rabbi.“
Was dort in diesen Augenblicken geschehen ist, Ihr wisst es nicht, man sagt zu wenig davon.
Die Vorstadien, die der Christus in den letzten Tagen vor Seinem Kreuzestod hat akzeptieren müssen, die sind Ehrfurcht gebietend.
Denn dort hat Er bewiesen, indem – das haben die Apostel akzeptieren müssen – Er sich vor dem Kleinsten und Verkehrtesten beugte.
Dass Petrus gesagt hat: „Ich kenne diesen Menschen nicht“, da wäre Petrus beinahe erstickt an der Armut – des Christus –, im Seelenlosen, im schrecklichen Menschlichen, das die Apostel zu akzeptieren hatten.
Sie erstickten an dieser Armut.
Und vor ihnen steht ein Göttlich Bewusster, der Messias, der Christus!
Ist es nicht wahr, wie ...
Ich will Euch zeigen – und das tat der Messias, das haben wir gelernt, das mussten wir akzeptieren –, durch diese Tracht Prügel, diese Erniedrigung, diese Besudelung, diese Begeisterung, das Bespucken eines Göttlichen Kindes wurde Er der Göttliche.
Wenn der Christus zurückgeschlagen hätte, dann wäre Er ein Mensch gewesen, ein tierhaftes Ungeheuer.
Aber Er geht ...
Dieses sanfte Lamm, dieses Kind lässt sich schlagen, dieses Kind lässt sich zertreten, bespucken, misshandeln.
Es setzte eine Krone auf den Kopf, eine Dornenkrone, die durch Sein Gehirn ging.
Er findet es richtig und Er akzeptiert es.
Und da sprach Johannes zu Petrus: „Verstehst du das noch?
Wir sind einem Irren gefolgt, einem Wahnsinnigen.
Der Mann hat keinen Willen mehr, keine Persönlichkeit, dies ist ein Lamm, dies kann man schlachten und ermorden.“
Dort stehen die Apostel.
Die Apostel, die bekamen es nicht umsonst.
Es waren kleine Kinder, das habe ich Euch erzählt – waren sie auch.
Sie wussten nicht, dass dort der Göttlich Bewusste lief.
Alles also, was der Messias dort, bevor Er nach Golgatha hinaufging, erlebte und erlitt, das habt Ihr in der Gesellschaft.
Werdet ruhig etwas, werdet ruhig viel und werdet ruhig Pilatus und werdet Richter, betreibt Kunst und wollet die Welt besitzen.
Wo bleiben die menschliche, Göttliche, räumliche Einfachheit, Herzlichkeit, das Wohlwollen, die Gerechtigkeit?
Angeberei und alles gibt es nicht.
Geistiger Besitz ist die Zierde einer Göttlichen Krone.
Es sind die Perlen, die Ihr bekommt, die Diamanten, die ausstrahlen.
Und nun ist jeder Diamant und jede Perle ein Charakterzug und das haben die Apostel gar nicht verstanden.
Darum dachte der Christus: Schlagt Mich ruhig ans Kreuz.
Sie verstanden gar nicht, wo die Einfachheit lebt.
Sie verstanden gar nicht, wo das erste Fundament gelegt werden muss, um diesen Charakterzug zu bekommen.
Denn wir gehen geradewegs durch die Vater- und Mutterschaft, durch Bewusstseinsgrade, und dann haben wir nur zu beweisen, was wir können.
Stellt Euch hier nur einmal hin und lasst Euch verprügeln, lasst Euch geißeln.
Wofür?
„Wofür?“, fragt Ihr.
Ihr müsst erst wissen, ob Ihr wohl geschlagen werden könnt.
Ihr müsst erst in Euch selbst fragen: Bin ich es wert, diese Geißelung zu empfangen?
Das haben wir aus dem Christus geholt.
Ich bin nicht bereit, geschlagen zu werden, Sein Leben zu repräsentieren, Seinen Charakter, Sein Bewusstsein zu tragen, bin ich nicht bereit für.
Pilatus und Petrus, Johannes, Andreas mussten akzeptieren, dass sie noch nicht bereit waren, geschlagen werden zu dürfen, niedergerissen werden zu dürfen.
Eine Geißelung, die der Christus erlebt, bedeutete nicht eine Tracht Prügel für Euer stoffliches Kleid, sondern es war die Geißelung gegen Seine Persönlichkeit.
Man zertrampelte hier Seine Weisheit, Sein Bewusstsein und Seine Liebe und das hat Ihn wahrhaftig geschlagen.
Wenn Ihr auf der Straße eine Tracht Prügel bekommt, Ihr geht da und Ihr schlagt zurück, heißt es nichts, heißt es nichts.
Ihr müsst lediglich wissen, von welchem Bewusstsein Ihr geschlagen werdet.
Welches Bewusstsein von der Erde will Euch zertrampeln, will Euch geißeln?
Wenn das eine große, mächtige Persönlichkeit ist, lohnt es sich.
Dafür setzte der Christus sich ein.
Weder für einen Menschen noch für die Natur, sondern für das Bewusstsein dieser Welt setzte Er sich ein und ließ Er sich schlagen, ließ Er sich bespucken und mit Dreck bewerfen, weil Er wusste: Ich bin harmonisch und Ich werde es bleiben.
Ich habe, indem ich ein Fundament nach dem anderen, ein Leben nach dem anderen erlebte, ich habe, indem Ich Vater und Mutter wurde, habe Ich den Raum Gottes im All erreichen dürfen.
Ein einziger verkehrter Fingerzug und Ich bin draußen.
Wenn Ihr die vier, fünf Tage, die Woche, vor der Christus stand, bevor Er nach Golgatha hinaufging, erleben könnt, dann steht Ihr hier vor sechs Millionen Jahrhunderten, um dies alles zu erleben, so enorm viel ist es.
Ihr bekommt kein Ende, Ihr könnt kein Ende erleben, denn jeder Gedanke in Bezug auf Ihn, geschlagen und getreten, ein Verschandeln, eine Besudelung, hat räumliche, universelle, makrokosmische Bedeutung.
Denn jeder Gedanke verbindet Euch mit einem neuen Organ, neuem Denken, neuem Fühlen, Leben, Licht, Finsternis!
Das bekommt der Mensch in die Hände.
Warum lebt Ihr?
Wofür seid Ihr auf der Erde?
Wenn Ihr etwas davon fühlt, dann werdet Ihr verstehen müssen, dass alles auf der Erde, wo Ihr auch seid, trotzdem Göttliche Liebe ist.
Ihr könnt dem nicht entkommen.
Ihr habt in allem gemäß der Harmonie zu handeln, durch die sich Gott manifestiert hat, durch die Sterne und Planeten entstanden sind.
Es wird schwierig?
Es wird sehr einfach.
Es ist oh, so Ehrfurcht gebietend schwierig und dennoch wieder einfach.
Wenn Ihr Euch hier hinstellt ... wenn Ihr Euch hier hinstellt und den Menschen urteilen lasst, so lasst ihn ruhig über Euer innerliches-Ich entscheiden, wenn dieses sich nur weigert, das Verkehrte zu tun.
Und dann sagt Gott, dann sagt Christus: „Geht weiter und nehmt Euer Kreuz auf Euch und wandelt geradewegs zu dieser Höhe dort, dem Kalvarienberg, und lasst ... lassen wir diese Henker nun ruhig zuschlagen.“
Die Meister aus der siebten Sphäre, nein, die vom vierten kosmischen Grad, dem fünften und dem sechsten kosmischen Grad, direkt aus dem Göttlichen All, waren in dieser Zeit auf der Erde.
Wir wachen noch mit Millionen Wesen, Menschen, über Golgatha, denn es gibt nun nichts mehr zu besudeln.
Jenes geistige Geschehen, diesen Göttlichen Höhepunkt gibt es noch.
Und es geschieht mitten in der Gesellschaft.
Der Mensch sieht sich nicht.
Er steht vor Pilatus, er geht ein wenig auf die Geißelung zu, aber er schüttelt es gleich wieder von sich weg.
Er bekommt eine Tracht Prügel; nicht vom Henker dort in Jerusalem, sondern von Eurer Gesellschaft und er versteht es nicht.
Er fühlt es nicht, er beachtet es nicht.
Völker der Erde haben nun bewiesen, wie (sie) die Tracht Prügel, die wie das Jerusalemer Geschehen ist, nicht verstanden haben, nicht gefühlt haben.
Die Völker der Erde, zwischen (19)39 und (19)45, bekamen wahrhaftig eine Tracht Prügel verabreicht.
Nun hätte man wissen müssen, welcher Weg zu beschreiten ist.
Ja, sicher.
Ihr könnt es nicht, weil es noch niedere Eigenschaften gibt, die von den Völkern der Erde repräsentiert werden.
Und nun will das eine Kind hoch hinaus und das andere Kind geht hinunter, beschreitet einen tierhaften Weg und nun seid Ihr machtlos.
Ja, sicher, Ihr seid machtlos.
Petrus war bereits machtlos, als er sprach: „Wo ist nun der Göttliche Messias in diesem Leben?“
Andreas sprach ...
Der heilige Johannes, der wie ein Kind ist, begann, zu zweifeln.
Denn ist dies Göttliche Macht, wenn Ihr geschlagen werdet, wenn Ihr getreten werdet und gegeißelt?
„Ihr lebt schließlich“, hätte Christus sagen können, „Johannes“, aber das hätten sie nicht verstanden.
„Dass es Euch gibt, Johannes, Andreas, Petrus, das ist alles.
Dadurch repräsentiert Ihr Gott als Vater, als Mutter, als Raum, als Sphäre, als Licht, als Leben, als Seele, Geist!
Aber für und durch alles in der Liebe.
Und was diese Liebe ist, Petrus?
Schaut, was Ich mache, Ich liebe dieses Kind.“
Dachtet Ihr, dass der Messias einen einzigen Augenblick gedacht hat: Pilatus, Pilatus ... wenn Ich kurz winke, dann seid Ihr weg.
Dann hätte Er (dieses) Leben durch Konzentration und Bewusstsein ermordet.
Was ein anderes Leben tun muss durch einen Dolch, durch diese Geißelung, das hätte der Christus durch Seine Gedanken gekonnt.
Er tat es nicht.
Rein und unbefleckt steht Er dort und akzeptiert diese Besudelung.
Und dann ist der Augenblick gekommen, dass man sagt: „Und jetzt hinauf.“
Jetzt ist der Mensch Mensch!
Jetzt ist der Göttlich Bewusste bereit.
Es kommt nun bloß noch darauf an: Wie erlebe Ich Mein Ende?
Wie werde Ich sein, wenn diese Dinge durch Mein Fleisch geschlagen werden?
Was ist das?
Was heißt es für einen kosmisch Bewussten, für den Christus sterben zu dürfen?
Für einen Menschen sterben zu dürfen?
Wie viele Gelehrte haben kein Christusbewusstsein in sich gehabt?
Haben sie (das) nicht dargestellt, indem sie sich selbst spritzten und den Tod zu akzeptieren hatten?
Das war auch das Christusbewusstsein.
Aber das alles, dieser eine Weg ...
Golgatha wird besungen, wird beweint, wird bebetet.
Aber es wird sehr einfach, menschlich kinderleicht, wenn Ihr die Gesetze in die Hände nehmt und zu Eurem Mann, Eurer Frau, Eurem Kind sagt: „So wird es geschehen, und wenn Ihr mich nicht akzeptiert, von mir niemals mehr ein Wort.“
Ihr könnt das Leben erfühlen und verstehen, sofern Ihr die Liebe von Ihm in Euch aufnehmt.
Sicher ...
Kommt, wir gehen hinauf, wir nehmen dieses Kreuz, aber frei!
Er ist frei, Er hat nichts mehr zu geben.
Er schleift auch nichts hinter sich her, Er kann sterben.
Er kann sich hingeben, wie Er will.
Für Ihn ist der Kreuzestod eine Gnade.
Was habt Ihr daraus gemacht?
Seht diese abscheulichen Bildnisse, die man vom Messias gemalt hat.
Man hat das Nackte, Finstere, Geschundene, hat man an die Wände gehängt, aber Sein Göttliches Bewusstsein, das hat noch niemand gepinselt.
Das sieht kein Mensch.
Hätte ein Raum, hätte ein Himmel, hätte das gemalt und hätte Ihn dort skizziert, mit zwei Worten darunter: „Ich habe lieb alles, was lebt“, und Ihr hättet ein Göttliches Gemälde, eine Göttliche, räumliche Szene empfangen, die Ihr immer anschauen könnt, immer.
In den Sphären des Lichts könnt Ihr das erleben.
Wahnsinnig sind wir geworden, jetzt, da wir jeden Schritt von Ihm erlitten.
Wir laufen Ihm hinterher.
Wir gehen zuerst durch die Straßen von Jerusalem.
Wir begegnen den Menschen, dem schönen, fröhlichen Gelächter, dem Kind, das weint, dem Kind, das fühlt, worum es geht.
Und dem Kind mit einer wilden Ausstrahlung in den Augen; wie Satanen folgt man uns.
Und dort geht Er ...
Unterwegs begegnen wir jemandem, der uns tragen helfen wird, der Christus hat Mitleid mit diesem Kind.
„Lasst mich Euch tragen helfen.
Ihr brecht zusammen, Ihr seid bereits zusammengebrochen.“
„Ich will zusammenbrechen“, sprach Er.
Bleibt weg davon – machte Er gar nicht.
Jenes arme Kind, dieser Josef, der dort das Kreuz aufnimmt und dem Christus tragen hilft.
Ich kann Euch über seine nächsten Leben, deren Armut er gefühlt hat, zehn Vorträge halten.
Ein Christus, ein Mensch, der bewusst ist, lässt das andere Leben gar nicht tragen, denn Ihr wollt diese Qualen, diese Schmerzen, die will die Mutter selbst erleben.
Die kann der Mann gar nicht empfangen, dafür ist er auch zu unempfindsam.
Man dachte, dass man dem Christus helfen konnte.
Es geht hier nicht um den Christus, es geht um ein Leben, das kosmisch, Göttlich bewusst ist.
Das lässt sich nicht mehr tragen, das Kind, welches akzeptiert, jenes Leben versteht.
Das lässt sich keine Fundamente wegnehmen, wenn es darauf ankommt.
Denn hier standen wir vor Göttlichem Gericht.
Als jenes Kind in die Lichtsphären kam, da lag es und weinte.
„Ich habe mich am Bewusstsein Gottes vergriffen.
Ich wollte Gott tragen helfen.“
Christus hätte sagen können: Tragt Euch selbst, bleibt von diesem Kreuz weg.
Der Göttlich Bewusste, der Mensch in den Sphären, in jenem Paradies, in das Ihr bald kommt, der lässt sich nicht mehr tragen, der hat in allem Liebe.
Denn wenn ich mich tragen lasse, dann luchst Ihr mir die Liebe aus meinem Herzen ab und dann habe ich sie verloren.
„Ich werde leben, dienen, tragen, immer für Mich selbst“, das sagte Christus.
Der Mensch in der Gesellschaft, der will getragen sein.
Hier bekommen wir das Bild von der Wahrhaftigkeit, hier stehen wir vor allem oder nichts: Was wollt Ihr, wohin geht Ihr?
Was wollte dieser Simon, was wollte dieser Jozef?
„Darf ich Euch helfen?“
Der Christus schaute sich um, Er spricht: „Kind, akzeptiert.“
Innerlich bekommt Er einen Schmerz, einen Schmerz, der Ihn überfällt.
Und woraufhin Er wiederum zusammenbrach durch diesen Schmerz, dass der Mensch Ihm tragen helfen wollte.
Dass der Mensch dachte, einen Göttlichen Raum erleben zu können.
Dass dieser Mensch ...
Jenes Kreuz ist ein Göttlicher Raum, das sind die Gesetze, das sind die Planeten, Sonnen und Sterne.
Dort kommt ein Mensch und will Sonnen und Planeten auf seine Schultern nehmen, um diesem Göttlich Bewussten tragen zu helfen.
Man schaut diesem Göttlich Bewussten in die Augen.
Der Mensch erwartet vom Göttlich Bewussten, dem Messias, ein kleines Lächeln.
Er spricht: „Oh, seid Ihr nicht glücklich?“
Ja, Ich bin glücklich, denn Ihr schlagt hier Mein Bewusstsein kaputt.
Ich habe Fundamente für Millionen Jahrhunderte gelegt und jetzt macht Ihr aus Mir wieder einen Schwächling.
Das hätte Christus zu dem Mann sagen können, der Ihm tragen half.
Eine Frau steht am Wege und legt ein Tuch auf Sein Antlitz.
Er hat Mitleid, Er hat Liebe für dieses Mütterchen.
Er schenkt ihr Sein Antlitz, Sein Gefühl.
Aber was hat man daraus gemacht?
Die Armut, der Schmerz, den Ihr bekommt – das werdet Ihr bald erleben –, wenn man Euer Dienen, Eure Liebe verflucht und verschandelt, weil ein anderer denkt: Das werde ich mal eben für Euch tun, das ist Euer Fall, das ist der Schmerz, den Ihr bekommt, wenn Ihr das Bewusstsein empfangt, dass Ihr endlich in einer Lichtsphäre dem Gott allen Lebens tragen helft, ihm helft und ihn repräsentieren werdet.
Was tut Ihr als Mann und Frau?
Ich hoffe, dass Ihr dies versteht, dass Ihr hieraus lernt, dass Ihr alles selbst tun müsst.
Dass Ihr niemals einem anderen, auch wenn es Eure Frau ist, auch wenn es Euer Mann ist, das von Euch selbst auferlegen müsst und sie auf Euch, weil Ihr nun nichts mehr besitzt.
Ihr müsst für jeden Charakterzug beweisen, dass Ihr das seid.
Das haben wir gelernt, mussten wir akzeptieren und dann begannen wir, zu verstehen, was der Christus damit gemeint hat, Golgatha zu akzeptieren, Golgatha in uns sterben zu lassen.
Dort kommt ein unglückliches Kind und denkt, dass es richtig tut, den Messias, diesen Rabbi dort ...
Ja, ein Mensch, ein Rabbi hätte Euch helfen können, aber kein Christus.
Er weiß, dass es der Messias ist.
In diesem Leben wird akzeptiert: Das ist der Messias, wahrlich, Er wird es sein.
Der Zweifel tut es, die Armut, dem Lebenslicht von Gott tragen zu helfen.
Christus akzeptiert es.
Er schaut diesem Kind in die Augen, Er ist natürlich dankbar für die schönen Gefühle.
Dieses Kind hat Gefühl, einem anderen Leben tragen zu helfen, dieses Leben in diesen Schmerzen, in diesen Beleidigungen aufzufangen.
Christus akzeptiert es.
Die Meister sind neben Ihm, die Meister sehen und wissen.
Die Sphären sind leer; Millionen von Wesen, Männer und Frauen, sind auf der Erde.
Die wissen nun, dass diese Welt nicht den stofflichen Schlag bekommt, nicht die stoffliche Besudelung und Verunreinigung erleidet, im Gegenteil, Er bekommt hier die geistige Besudelung, das sehen wir.
Denn der bewusste Mensch will nicht getragen sein, denn dann dienen wir nicht mehr.
Dann löst sich alles auf, haben wir nichts mehr.
Dann können wir kein Göttliches Bewusstsein akzeptieren und entwickeln, dann sind wir armselig, menschlich und nichtig.
Und das war Gott, das war Christus, das ist der Messias.
Nun, wir fahren fort.
Wir dürfen nicht an Ihn denken, die Meister, die dürfen Ihm nicht helfen.
Ja, sicher, es gibt welche: „Lasst mich das doch eben tun.
Ihr habt so viele Millionen Gesetze erlebt.
Ihr habt den Raum geschaffen, in dem wir sind.
Ihr habt einen Fußpfad ... Fußpfad für uns gemacht, habt die Lichtsphären aufgebaut, die Blumen und die Natur, die Vögel.
Licht, Leben und Liebe gabt Ihr uns, Vater- und Mutterschaft, und nun lasst Ihr Euch schlagen ...
Nun, wofür?
Für das da, dieses Chaos, das Jerusalemer Judentum, das fürchterliche Getue dort?
Warum ließet Ihr nicht ein Kind aus der ersten Sphäre dafür dienen?
Ein Kind aus der ersten Sphäre hätte es gekonnt.“
„Nein“, spricht der Messias, „das mache Ich.
Ich lasse mich vernichten und schlagen, Ich lasse mich umbringen.
Warum?
Weil Ich Gott bin!
Ich kann Mein Kind, Meine Brüder und Schwestern dieses Werk nicht tun lassen.
Das mache Ich!
Ich habe jenes Kind lieb und Ich gehe zuerst durch diese Qual.
Ich lasse mich ans Kreuz schlagen.
Ich gebe Mein Blut, Mein Leben, Mein Licht.
Ich mache das, weil Ich Licht bin, Wahrheit bin, Gerechtigkeit besitze.
Ich gebe Mein Leben und Ich werde sterben ... für Mein Kind, für Meine Mutter, für Meine Liebe, für Mein Göttliches-Ich.“
Das Drama dort nun, wenn wir hinaufkommen ...
Ihr werdet nervös, Ihr verliert Euch, Ihr fühlt Euch gereizt, Ihr lauft drum herum.
Ihr seht es, dort liegt ein Kreuz und da liegt noch eins und dort noch eins ..
Aber hier in der Mitte, da liegt ein großes Kreuz.
Ihr steht dort.
Ihr seid nur mit einem Lendentuch bekleidet ...
Ihr schaut Euren Henkern in die Augen und Ihr habt sie lieb!
Kommt kein einziger Gedanke in Euch, zu denken: Mein Gott, ich wollte, dass Ihr hier vor meinen Augen verschwinden würdet?
Kommt in ein menschliches Gehirn nicht das Gefühl, zu denken: Geht von mir weg?
„Nein“, spricht der Messias, „Ihr seid notwendig, Ihr seid heilig in dieser Tat.
Wenn Ihr Mich schlagt, dann habe Ich Euch lieb, denn Ihr werdet eine Aufgabe vollbringen, die Ihr Tausende und Tausende Jahrhunderte erleben werdet, durch Vaterschaft, Mutterschaft, Freundschaft, Schwester- und Bruderliebe.
Denn hierdurch werdet Ihr Eure eigene Verschandelung sehen.
Schlagt Mich ruhig, jenes Sterben ist nichts, denn Ich schaue geradewegs in Meinen Göttlichen Himmel, in Meine anderen Augen, Ich sehe Meine andere Persönlichkeit.
Ihr seht hier nur Stoff, aber Meine Handlungen sind Göttlich und durch ... an Meinen Handlungen, Meinen Taten und Meinen Worten werdet Ihr Mich erkennen.
An Meinem Licht nicht, denn das seht Ihr sowieso nicht.“
Friedvoll legt Er sich nieder.
Die Blumen singen um Ihn herum, diese wundervollen Naturkinder bitten: „Lasst es mich tun“, und singen Ihm zu: „Ihr seid es.“
Wenn die Natur es sagt, dann könnt Ihr es auch akzeptieren.
Wenn die Natur zu Eurem Leben spricht und Ihr diese Liebe, diese Herzlichkeit, diese Harmonie fühlt, so akzeptiert es dann, denn ein glückliches Lachen, ein Kuss, der geradewegs vom Herzen die Bewusstwerdung bekam und erlebte, wird es Euch sagen.
Wo ist die Mutter von Christus?
Wo sind sie?
Petrus weiß es nun.
Judas ist bereits verschwunden, der sagt: „Was habe ich getan, was habe ich getan ...?“
Das ist nun der kosmisch Bewusste, der unmittelbar nach seinem Fall Farbe bekennt, seinen Kopf beugen kann und im Nichts verschwindet.
Davor haben die Himmel, die Räume, Ehrfurcht, vor Judas Iskariot.
Das ist nun ein Himmelsbewohner geworden im Vergleich zu Petrus, Johannes und Andreas und den anderen.
Wo seid Ihr, Pilatus, Kaiphas, im Vergleich mit diesem Kind, das Ihr über die Erde schleifen werdet, aber das weiß und fühlt: Ich habe mich (an Ihm) vergriffen.
Die einzige, die einzige Seele von all den Millionen, die dem dort gefolgt sind, es haben erleben können, jenes Kind hängt sich auf, setzt seinem Leben ein Ende.
Dieses einzige Kind wusste, dass Er der Messias war.
Nicht dieser Petrus, nicht Johannes, das waren Unbewusste im Geist.
Sie haben Kirchen gemacht.
Der heilige Petrus, ja, er liegt immer noch in seinem Grab und bettelt und zittert und bebt und wünschte, dass er doch das Bild von Judas hätte darstellen können, aber das konnte er nicht.
Judas ist nun der Verschandelte.
Der Christus hat Ihn lieb und trägt ihn in Seinen Armen und spricht: „Judas, du warst es!“
Warum ergreift diese verfluchte Gesellschaft, dieses unbewusste menschliche Denken, immer das Verkehrte und niemals das Gute, das Reine, das Erlebte, das harmonische Gesetz eines Gedankens, eines Gefühls, einer Tat – ja, macht ruhig weiter – Mutterschaft, Vaterschaft, Licht, Leben, Liebe?
Judas hatte seinen Messias lieb, er erkannte Ihn auch.
In dem Augenblick, in dem er die Himmel sah, erwachte in ihm der Lebensgrad, der Gefühlsgrad und Bewusstseinsgrad, und schlug ihn nieder.
Die heilige Aufgabe von Judas, dass er sich aufhängte, hatte für den Raum Bedeutung, denn er wusste: Wir haben Ihn ermordet.
Ich habe Ihn verraten, spornt mich ruhig an.
Er hat Ihn nicht durch einen Kuss verraten; er wollte Ihm nur sagen, wie es auch mit Euch und jedem Menschen, all diesen Großen auf der Erde, geschehen ist: Nun beweist einmal, was Ihr könnt.
Es ist immer dasselbe Lied, dasselbe Drama spielt sich ab.
Wenn die „Großen“ vor Euch stehen, dann müssen sie beweisen, was sie können, dann müssen sie drauflos schlagen, dann müssen sie Verrat üben.
Das können sie nicht!
Darum brach sich Buddha den Hals, darum wurde Sokrates vergiftet.
Darum habt Ihr den Tempel von Rudolf Steiner und Pythagoras in Brand gesteckt.
Aber für Euch selbst habt Ihr gesorgt; Diamanten und Perlen, Gold, Smaragde, das habt Ihr Euch selbst umgehängt ...
Und das ist auf der Erde durch Golgatha, durch Christus, durch Judas gelehrt worden.
Petrus ist es?
Hätte er wohl gern!
Im Raum ist er es nicht, dort ist es Judas.
Verratet alles, was Ihr könnt, wenn Ihr fühlt, dass es den Göttlich Bewussten verschandelt, das ist Verrat.
Zweitausend Jahre lang ist Er verraten und verkauft worden, hat man Sein Blut getrunken.
Macht Judas nicht, Judas begann mit seinem eigenen Blut, das wegfloss, schlammartig konnte er es wieder zurücknehmen, es ging über die Erde durch den Schlamm hin, und er sog es wieder in sich auf, weil er neues Leben bekam.
Wüst und wild wird der Mensch von Bewusstsein, aber es ist heilige Inspiration fühlen, denken, verstehen, erfühlen, das Dienenwollen in Harmonie und Gerechtigkeit, Wohlwollen wird es, sterben zu dürfen für den eigenen Augenblick, eine einzige Tat, einen einzigen Charakterzug.
So legt das nur auf Euer Kreuz.
Tötet alles in Euch, wenn es den Kopf erhebt und das andere Leben zerbrechen will.
Gesegnet ist der Augenblick, wenn Ihr dies seht, aber Göttlich bewusst wird es, wenn Ihr das akzeptieren könnt und erleben wollt ... am Kreuz.
Dort, nun herrlich, Nägel durch Eure Hände.
Was ist das, was will das heißen, sich niederzulegen und einen Nagel durch jenes Fleisch zu schlagen?
Nagelt mich hier ruhig an dieses Fundament, wenn Ihr meint, dass Ihr dadurch Himmel verdient.
Christus hat es verdient; nicht durch diesen Kreuzestod, sondern hier zu stehen neben Pilatus, von Kaiphas verraten zu werden, dadurch hatte Er Sein Göttliches Bewusstsein.
Aber nicht durch diesen Kreuzestod!
Nagelt Euch selbst ruhig daran fest und Ihr wisst es sofort.
Meintet Ihr, dass Ihr Euch innerlich verändertet?
Meintet Ihr wahrhaftig, dass Franziskus von Assisi, als er in einen Dornenstrauch sprang, sich geißelte ...?
Das hat André auch erlebt, er hat sich schlagen lassen, geißeln lassen.
Lief hier auf der Erde mit der Materialisation, mit den Manifestationen umher, sein Körper ist blutig.
Er sagt: „Aber ich habe mich nicht verändert.“
Lasst Euch ruhig von diesen Menschen dort geißeln, von dem Henker und der Gesellschaft; Ihr verändert Euch trotzdem nicht.
Wenn ein einziger Charakterzug in Euch lebt, der einen eigenen Kopf und eine eigene Persönlichkeit in Bezug auf das reine geistige Erwachen besitzt und dieses Erwachen zur Erde zurückführen will, habt Ihr es verloren.
Dann geht Eure Waage so.
Aber Ihr seid hier und dort liegt das andere Gegengewicht und hat keine Bedeutung.
Die Welt besingt diesen Moment, aber Ihr könnt diesen Moment bejubeln, dies ist kein Besingen mehr.
Darum hat Bach sich leer geweint, als er wieder auf jene Seite kam.
Er sprach: „Ich habe Ihn ermordet.
Ich habe ein bedauernswertes Produkt aus Ihm gemacht.
Ich hätte etwas ganz anderes daraus machen müssen.
Ich habe Seine Schmerzen besungen, aber Sein Göttliches Bewusstsein sah und fühlte ich nicht.“
Bach, der wimmert noch durch seinen Gesang, den Ihr jährlich und nun wieder hinaufsendet.
Dort stehen wir, weinend, weinend um Ihn dort, was nichts zu bedeuten hat.
Das war ein kleines Gesetz, das war eine Ursache und Wirkung, das war – ja, sicher – das Akzeptieren.
Ich erzählte Euch letztens, als wir in Gethsemane waren: Während Eures Krieges wurden die Menschen mit Euren Zigaretten verbrannt, vergast, erfrieren gelassen, gefoltert, gegeißelt.
Für den inneren Menschen ist das alles nichts.
Nichts bedeutet es, wenn Ihr Krebs habt und Tbc und vor Qualen verrückt werdet.
Wenn Ihr diese Qualen versteht, dann fliegt Ihr diesen Qualen hinterher und dann sagt Ihr: Ich bin es, der leben will, und nicht dies!
„Ihr habt Euch selbst krank gemacht“, sprach der Christus, und das ist Wahrheit!
Bach steht dort, kommt zurück auf Golgatha und sagt: „Mein Gott, mein Gott, mein Gott, hättet (Ihr) meinen Mund bloß geschlossen.
Hättet (Ihr) mein Herz bloß umgedreht, hättet (Ihr) mein Blut bloß aufgesogen, hättet (Ihr) mich bloß wahnsinnig gemacht.
Ich habe einen Aussätzigen besungen, ich habe die Schmerzen der Erde und der Räume erlebt, aber von der Göttlichen Macht hatte ich nichts.
Es ist das Krähen aus dem Urwald, was eine Schlange, ein Krokodil, ein wildes Tier, eine Hyäne besser konnte als ich.“
Heilig ist das, aber betrachtet es einmal Göttlich bewusst.
Betrachtet es mal vom Gefühlsleben des Messias aus, von dem Golgatha aus, das wir kennen, das Er gewollt hat.
Es geht nicht um diese äußerlichen Darstellungen, diese Szenen, das ist nichts, das ist nur Nebensache.
Aber Seine Handlung, das war es!
Bach ... armer Bach ...
Der Meister ...
André hat mit Meister Alcar die Situation in dem Augenblick erlebt, in dem Bach sich dort auf Golgatha niederlegt.
Er wird von einem Meister aus der dritten Sphäre beseelt.
Der will das Leben von Christus darstellen, sodass der Mensch diese Situation in jedem Jahr erleben wird, um zu erwachen.
Sodass der Mensch fühlen wird.
Fühlt Ihr?
Sicher, die Klänge gibt es, aber der Kreuzestod geht voran.
Das ist nur von Seiner Tat übriggeblieben.
Denn Er hat Euch alles geschenkt.
Dieser Kreuzestod, der hat nichts zu bedeuten.
Denn die katholische Kirche, das protestantische Kind spricht: „Er schenkte ...
Er schenkte Euch alles, Er hat Euch alles vergeben.
Los, nun bete wohl fünf Vaterunser und du bist alles los.“
Einen Fluch haben sie aus Seinem Bewusstsein gemacht.
Bach sagt: „Ich habe die Klänge, die ausgesandt werden, mit dem Urwald verbunden, denn das ist das Seelenlose, das Armselige dort, was da liegt und am Kreuz hängt.“
Nun sitzen wir, nun schreien wir, hängen wir, brechen unter dem Kreuz vor Schmerz zusammen, vor Qual, vor Berührung.
Wir werden eins mit diesen Wunden.
Aber ein Mensch, vor einigen Jahrhunderten, gab sich selbst einem Löwen und einem Tiger anheim und wurde zerrissen.
Ist das nicht mit dem Geschehen zu vergleichen, das der Messias erlitt?
Ist Sein stofflicher Tod so viel, nun, da wir wissen, dass der Mensch mit Pech eingeschmiert worden ist, von Ameisen aufgefressen wurde?
Sie haben den Menschen herrlich gehäutet, seine Haut abgezogen; in Eurem Krieg wurden Lampen daraus gemacht.
Wissen wir auch, natürlich.
Sie haben den Menschen wegen seiner Haut gehäutet, das ist mehr als ein Kreuzestod.
Der Mensch, der das erleiden konnte und sagt: „Mein Gott, mein Gott, was habe ich getan, dass mir dies widerfährt?“, das ist ein Bewusster!
Ich akzeptiere es, natürlich, Hunger und Elend heißen nichts.
Es heißt lediglich, dass ich denkend bin, dass ich fühlend bin.
Ich will der Christus sein, in Seinen Gedanken, als Mensch.
Und hierdurch legt Ihr geistige Fundamente und könnt „hinter dem Sarg“ die Lichtsphären betreten.
Habt das Tier nur lieb.
Ihr könnt Judas erleben, aber keinen Petrus, keinen Johannes, keinen Andreas.
Diese neun anderen, die hatten nichts für das Göttliche Firmament zu bedeuten, aber Judas ist eine Sonne, Mond und Sterne und Planeten zugleich.
Das ist Judas, weil er seinen Kopf gebeugt hat.
Und Bach?
Das hat Bach nicht gewollt.
Glaubt das doch, das hat er nicht gewollt.
Er hat die Göttliche Auferstehung zeigen wollen und man hat einen Kreuzestod davon übrig behalten.
Das Nichts, das eigentliche Nichts, das man ins Grab legt, wenn man das auch noch hätte kriegen können, dann hätten sie das auch wieder erneut geschlachtet und besudelt und verschandelt.
Aber es war weg!
Christus dematerialisierte sich und sagt: „Davon bleibt Ihr weg, das gehört „hinter den Sarg“.
Jetzt greife Ich ein, dies sind Meine Gesetze.“
Jetzt kommen wir ans Kreuz, wir hängen dort, Ihr hängt dort, wenn Ihr es erleben wollt.
Ihr hängt nun am Kreuz, Ihr seid ans Kreuz geschlagen worden.
Ihr öffnet Eure Augen, Ihr seid dankbar, Ihr sagt: „Schlagt nur, macht mit mir nur, was Ihr wollt.“
Ihr fühlt es, herrlich ist das, herrlich diese Nägel durch Euer Herz.
Gebt mir ein Messer und ich durchbohre mich, wenn André es gutheißt; auch er heißt es gut.
Er hat das tausendmal erlebt, werdet Ihr bald sehen.
Wenn Jeus Teil drei von Mutter Crisje in Euren Händen liegt, dann werdet Ihr sehen, dass er das hat akzeptieren wollen.
Er will jeden Tag geschlagen und gekreuzigt werden und das ist die Kunst in Eurer Gesellschaft.
Ihr könnt ihn als alles Mögliche beschimpfen, mich auch, Christus auch – wir tun Euch niemals etwas.
Wenn Ihr das könnt, wenn Ihr die Analyse eines einzigen Gedankens, Eurer Vaterschaft, Eurer Herrenschaft, ja, Eures Herr-Seins, erleben könnt, wenn Ihr das zum eigentlichen Kind zurückführen könnt – denn Ihr bleibt Kind in Bezug auf Gott und Christus –, dann seid Ihr ein universell Bewusster.
Dann seid Ihr ein schöner Mensch.
Wenn Ihr das Schöne bewahren wollt und halten wollt, dann wisst Ihr auch, was Ihr hier auf der Erde für Euch selbst einsetzen könnt.
Und dann ist Euer Gesang lange nicht so falsch und so stofflich und armselig, wie das, was der große Bach gebracht und gewollt hat.
Jetzt wird Euer Gesang ...
Ein einziger Charakterzug singt, bekommt räumliche Abstimmung, die Geigen fangen an, die Harfen hört Ihr und jetzt bekommt Ihr den Klang des Raumes zu erleben, durch Eure Charakterzüge.
Ihr macht selbst einen universellen Gesang aus fünf, sechs, sieben Klängen.
Und ein Charakterzug ist ein Klang.
Vaterschaft ist Klang, Mutterschaft ... Klang.
Gerechtigkeit ist ein prächtiger Klang, das fühlt Ihr.
Aber wenn Ihr die Liebe betretet wie einen Klang und Ihr wollt diese Liebe besingen, dann küsst man Euch von allen Räumen, aus jeder Umgebung.
Dann sagt der Mensch auf der Erde: „Das ist schön und wahrhaftig.“
Das könnt Ihr lieb haben, das heißt auch etwas, wenn Ihr damit wandelt, wenn Ihr damit am Tisch sitzt.
Wenn Ihr damit sprecht, dann ist jede Minute, jede Sekunde ein Paradies.
Haben wir das nicht in Gethsemane erlebt?
Sagte ich Euch nicht, dass wir dort meditierten, sagte ich Euch nicht, dass Ihr, wenn Ihr die erste Sphäre erlebt, dass Ihr dort zu tragen beginnt?
So tragt dann die Charakterzüge, tragt dann Eure Persönlichkeit.
Nagelt jeden Charakterzug an das tote Kreuz hier, schlagt nur die Nägel hinein.
Das wagt Ihr nicht, macht Ihr nicht.
„Ihr denkt gar nicht daran“, sagt man auf der Erde.
Ich bin nicht böse ...
Bach hatte das Leben dieser Blume zum Ausdruck bringen wollen, er hatte die Sphären des Lichts in seinem Gesang festhalten wollen.
Ihr könnt ihn in der ersten Sphäre noch finden, wimmernd, weinend.
Wenn es Ostern wird, dann bebt er.
„Oh“, sagt er, „sie fangen wieder an.
Halleluja ...
Ja, so spielt doch diese Platte.
Sie ist wunderbar, sie ist schön.“
Er sagt: „Man sieht dort den Kreuzestod.
Man hat das Licht, man hat den Raum, man hat die Göttliche Bewusstwerdung nicht festgehalten, man erlebt lediglich meine Vernichtung.
Ich gehe mit Ihm mit.
Lasst Bachs Werk doch los und seid froh und glücklich und gebt ihm die räumliche Strahlung.
Meine Aufgabe ist umsonst gewesen.“
Ja, Bach, zweitausend Jahre, fünfhundert Jahre kannst du warten, um glücklich zu sein.
Erst dann wird man seine Kunst verstehen.
Ihr kennt ja Rembrandt noch nicht, Beethoven auch nicht.
Mozart kennt Ihr nicht.
Das ist stoffliches Verständnis.
Stofflich habt Ihr Euer Osterfest erlebt.
Was davon übrig ist, ist lediglich sich hinsetzen und beten.
Mit Beten schafft Ihr es nicht, Ihr könnt nicht beten, um ... Ihr könnt Euer Golgatha nicht bebeten.
Ihr könnt nicht drum herum wandeln; so, schön nett nach Nazareth, Euch hinter einen Strauch setzen und schauen, wie spät es ist.
„Oh, da ist er, da sind sie ... ohne mich.“
Versteckt Euch bloß.
Nein, hier werdet Ihr sein, hier könnt Ihr Farbe bekennen.
„Farbe bekennen“, sagt Christus, „alles, was Ihr wollt, für alles, was Ihr seid.“
Eure Gesellschaft ... werdet ruhig reich, sehnt Euch ruhig nach diesem, sehnt Euch ruhig nach jenem.
Aber sehnt Euch danach, leben zu bleiben!
Ich kann hier Tausende von Jahrhunderten stehenbleiben, jede kleine Kunst der Erde, jeden Gedanken, die Städte, die Völker, die Natur, den Affenmenschen, ein Tier erleben in Bezug auf Golgatha, Bach und seine Kunst.
Die Gesellschaft, der Psychologe, der Psychiater, der Pastor, Euer Geistlicher, das liegt hier und fällt und bricht sich den kostbaren Hals.
Es gibt keinen Besitz mehr, denn nichts, kein geistiges Bewusstsein gibt es.
Ihr habt es einfach so aufzunehmen, auf einen Wagen zu schaufeln und zum anderen Ruin zu legen.
Das ist Niederreißen!
„Aber“, sagt Christus ...
Und das ist der Kern, das ist das Fundament, was eigentlich davon übrig bleibt.
Wenn Ihr das bereits könnt, seid Ihr ohnehin dabei, das erste kleine Fundament für Euch selbst zu legen.
Das erste kleine Fundament zu legen, Euch nicht mehr am Leben eines anderen zu vergreifen.
Wenn ein Mensch sagt: „Dieb!“, dann sagt Ihr: „Herrlich.“
Alles, was Euch nur fertigmacht, ist die heilige Versicherung für das Leben „hinter dem Sarg“.
Alles, was Euch nur besudelt, ist die Akzeptanz jenes Kreuzes.
Denn wenn Euch ... wenn ein Mensch zu Euch sagt: „Das ist ein gemeines Biest“, müsst Ihr froh sein, denn der, der es sagt, ist es.
Christus sagte nichts.
Er, der sagt: „Da schau, dieser Dieb“, ja, sicher, Ihr habt es leicht.
Ich sagte Euch, vergleicht es immer wieder mit Eurer Gesellschaft.
Wenn Ihr den wahrhaftigen Dieb seht, könnt Ihr nicht sagen, dass es ein geistig Bewusster ist, dann ist es ein Dieb.
Aber wenn sie zu Euch, zum Bewusstsein der ersten Sphäre sagen und das nicht verstehen – und dann kommen die Worte: Ihr habt Euren Propheten gesehen, aber Ihr habt ihn nicht erkannt –, dann ist das für Euch.
Dann lacht Ihr über dieses Niederreißen, dann lacht Ihr, wenn man Euch ans Kreuz schlägt, denn der Mensch auf der Erde versteht Euch nicht, kennt Euch nicht, fühlt Euch nicht.
Ihr seid es allein.
Und dann lacht Ihr über dieses.
Wenn Euer Freund sagt: „Warum hast du mich beleidigt?
Warum hast du mir so viel angetan?“
Das fragt Ihr schon gar nicht mehr.
Wenn Ihr für tausend, für zweitausend und für zehn betrogen seid, dann denkt Ihr: Diesen Schlag habe ich sicher gebraucht, um aufzuwachen, um zu wissen und zu verstehen, wie es nicht sein darf.
Aber Ihr folgt diesen Menschen nicht.
Ihr wollt diesen Menschen gar nicht hassen, Ihr sagt lediglich: „Mein Gott, mein Gott, Mensch, warum habt Ihr Euch selbst durch mich betrogen?
Warum schlagt Ihr Euch selbst wieder?
Nicht ans Kreuz, aber warum schlagt und verbindet Ihr Euch selbst wieder mit dieser Finsternis, mit dem Satanischen, dem Betrug von dieser Welt, der Armut, dem Elend?“
Hier werdet Ihr leben und sterben.
Ihr werdet hier wohl ans Kreuz geschlagen, aber Ihr seid noch nicht tot, Ihr lebt noch immer.
In diesen Stunden nun, in diesen anderthalb Stunden, zwischen halb elf am Morgen und nachmittags um halb vier muss es geschehen, dann werdet Ihr auf jeden Gedanken die Krone setzen.
Nun müsst Ihr beweisen, ob Ihr trotzdem noch nicht böse werdet.
Hier, sieben Stunden könnt Ihr vom Messias, von Eurem Gott empfangen, um zu beweisen, dass Ihr nicht böse werdet, um zu beweisen, was Ihr wollt.
Sieben Stunden werdet Ihr nun gefoltert und bis zum letzten Augenblick könnt Ihr sagen: „Jetzt ist es vorbei.
Nun habe ich bewiesen, was ich will.“
Und erst dann ist das das Gesetz, der Weg, das Licht in der ersten Sphäre.
Ihr geht hier mit all Euren Charaktereigenschaften, mit Eurer Persönlichkeit durch das Böse, also das Verkehrte in Euch, denn wenn Ihr nicht verkehrt seid, dann geschieht das nicht.
Wenn Ihr eine Aufgabe habt – versteht es richtig – für die Welt, Ihr tretet hervor, dann greift man Euch.
Aber in Eurer Stille, in der Euch niemand kennt, geschehen diese Gesetze, habt Ihr diese Welten zu repräsentieren.
Denn das ist von Christus, das ist der Gott in Euch!
Seht Ihr?
In diesen kurzen Stunden, in denen es geschehen muss, habt Ihr zu beweisen, ob Ihr Freund seid, Bruder seid, Vater seid, Mutter.
Hierin müsst Ihr beweisen, ob Ihr lieb habt, Licht habt, was Ihr wollt.
Hierin könnt Ihr beweisen, ob Ihr der Erde mit all diesem Schlamm folgen wollt und sie akzeptieren könnt oder dem Besseren in Euch, dem Dienenden.
Darin, in diesen allerletzten Augenblicken, dann beengt Ihr das eigene-Ich und womöglich sagt es: „Äh ...“
Und von jenem Gekreische hat der Christus nichts, dann seid Ihr schon schwach.
Dann sagt Er: „Also trotzdem kam noch ein Wimmern über Eure Lippen.
Trotzdem wart Ihr noch nicht bewusst, um diese Schmerzen, jene Tracht Prügel, diese Geißelung ... – die doch nur für Euch selbst war, nicht für Mich, nicht für die Gesellschaft, sondern für Euch selbst –, trotzdem seid Ihr gerade noch zusammengebrochen.“
Das war Petrus!
„Ehe der Hahn kräht, wirst du Mich dreimal verleugnen.“
Das kann Euch das kleinste Insekt aus Mutter Natur erzählen, denn Ihr verleugnet es sowieso wieder.
Kommt denn ... kommt denn niemals ein Gedanke in Euch auf, dass Ihr sagen könnt: „Dieser ist fertig.
Diesen kann ich mit Golgatha vergleichen, jetzt habe ich Besitz“?
Sicher, Ihr habt es bereits bewiesen; Ihr seid als Adepten der Meister akzeptiert, die Guten, die Bewussten, die Durstigen.
Beweist jetzt, was Ihr könnt.
Dies geht nicht weiter, dies wird sich nicht weiter fortsetzen, das Kreuzigen hier, bloß immer wieder Golgatha erklimmen.
Einst müsst Ihr anfangen.
Jetzt!
Denn die Sekunde ist eine Ewigkeit, eine Sekunde ist ewig während, wenn diese Sekunde geistiges Licht besitzt, fühlt Ihr?
Wenn diese Sekunde Bach akzeptiert, Judas fühlt, Petrus versteht.
Was hat man nun von Petrus?
Dachtet Ihr wahrhaftig, dass Petrus das als einfacher Fischer gemeint hat, dass man ihn so beweihräuchern würde, dass die Türme seines Schlosses fast die Wolken und den Messias im All erreichten?
Wo wollte Petrus hin?
War es solch ein Wunder, dass Adolf einige wegführte und dem Erdboden gleich machte, um ihnen zu zeigen, wie getan werden muss, was Petrus will?
Geht lieber zur Natur.
Was hat Christus getan?
Schmuck, ja, was heißt es?
Legt einen neuen Weg für die katholische Kirche, den Protestantismus an.
Lernt nun Eure Bibel kennen.
Lehrt nun Euren Pastor, Euren Pfarrer, Euren Kardinal, Euren Papst sehen und Ihr kennt die Armut im Geiste.
Aber wenn der Mensch für seinen Gott kämpft und streitet und er streitet, er besitzt die Wahrheit, dann ist es ein Wunder.
Dann habt Ihr ... könnt Ihr Ehrfurcht vor diesem menschlichen Schloss haben, diesem Bewusstsein.
Aber der Mensch kämpft in diesem Augenblick noch für Verdammnis und ewig währende Verbrennung und darin werden sie Kardinäle und Päpste, wird es ein Pastor, ein Gottesgelehrter.
Also sie bekommen Gottesgelehrtheit durch Niederreißen.
Wie ist das möglich?
Sollen sie sich doch erstmal kreuzigen lassen, und wenn sie sagen: „Kommt nur, kommt nur, kommt nur“, dann haben wir zumindest das Göttliche Fundament, um zu sagen: Ich opfere mich für die Erde und die Menschheit auf, für meine Universität, für meinen Titel, für meine Fakultät, für meine Mutter, für meinen Vater.
Sprechen und denken: Und ich mache dies und ich mache das.
Was macht Ihr?
Fühlen sollt Ihr, was Ihr tut!
Wenn Ihr noch immer von der Gesellschaft essen und trinken müsst und Ihr seid ein glücklicher Mensch, so dankt dann Gott auf Euren bloßen Knien, dass Ihr das noch besitzt.
Und fangt langsam an, diese Dinge zu vergeistigen, sodass man in Eurer Umgebung sagen kann: Das ist ein Mensch.
Der Mensch sagt Euch, ob Ihr ans Kreuz geschlagen werden wollt.
Ihr „schmollt“ nicht mehr, Ihr zuckt nicht mehr mit Euren Schultern und Ihr grinst nicht mehr.
Über nichts mehr, weil Ihr wisst: Über Euch wird doch selbst gegrinst.
So ...
Das Leben wird einfach, das Leben wird schön, wenn Ihr es versteht.
Das Leben ist wunderbar, ist universell, ist Göttlich, wenn Ihr den Gott in Euch zum Erwachen bringt.
Und dann ist es nicht wichtig, was Ihr seid, was Ihr macht.
Kunst hat keine Bedeutung mehr, wir haben es an Bach gesehen.
Er kräht, er schreit es heraus, er sagt: „Ja, was habe ich nun erreicht?
Sie liegen da und weinen sich leer, während sie glücklich sein sollten.“
Aber durch Blutverkauf bekommt Ihr es nicht.
Bach hatte etwas ganz anderes gewollt, natürlich.
Und Ihr sagt das auch wieder.
Es ist selbstverständlich, dass die Aufgabe, die er verrichtet hat, direkt zum Messias geht.
Auch er wurde nicht verstanden.
Aber was hat man, was hat die Erde ... was hat die Erde davon verstanden?
Gebt mir die Gelegenheit, Eure Konzerthäuser zu erstürmen, um dort die Musiker aufzuführen.
Gebt mir Euer Stöckchen in die Hand und ich werde sie zum geistigen Erwachen bringen.
Und dann werdet Ihr die Klänge des Raumes hören, jedoch jetzt als kosmisch Bewusste, als tragende Wesen, als Väter und Mütter.
Und von dem Gejammer von Golgatha haben wir nichts mehr.
Wir haben nichts mehr von diesem Sägen, dies ist uralt, denn dies ist Stoff.
Weil der Christus geschlagen worden ist, weil Er gefoltert worden ist, weil Er sich vollkommen hingab, will der Mensch nun auch noch Sein Blut saugen, eine Gnade empfangen.
Durch Ihn?
Könnt Ihr dadurch, dass Ihr Mein Kind abschlachtet, die Gnade erleben, sagt Gott?
Wollt Ihr um Sein Leben herumwandeln, um Sein Leben zu besingen, zu bebeten, wollt Ihr Ihn erreichen?
Das ist kein Golgatha.
Das habt Ihr selbst daraus gemacht, das ist Euer Besitz.
Das ist stofflich irdischer Pfusch.
Und das ist hier der Messias?
Ja, sicher.
Christus ist der Göttlich Bewusste, der Mentor im Göttlichen All.
Er hat Planeten und Sterne erlebt.
Er wusste, wofür Er kam.
Er brachte das heilige, Göttliche Bewusstsein, dass Ihr Evangelium genannt habt, das jedoch sein will: Liebe, Erwachen, Evolution, Verstehen und Erfühlen alles, was lebt, in Bezug auf die räumliche Vergeistigung.
Und das heißt wiederum: In einer Welt zu sein, wo Harmonie ist, in einer Welt zu sein inmitten von Millionen Schwestern und Brüdern, um ewig während weiterzugehen.
Immer weiter und höher, um den Gott allen Lebens zu erreichen, in der Allquelle, und Ihn dort ewig während zu repräsentieren, als Vater und Mutter, in der tatsächlichen Bedeutung, die nur sein kann: Liebe zu fühlen für alles, was lebt!
Lasst den Christus in Euch selbst erwachen.
Ich danke Euch für Eure dankbaren Gefühle an diesem Morgen.