Die Göttliche Gerechtigkeit für den Menschen - I

Guten Morgen, meine Schwestern und Brüder.
Ich habe Euch versprochen, dass wir bald – sagte ich immer wieder mal – zurückkehren würden aus dem Universum und die philosophischen Systeme für den Menschen, für Seele, Geist, Persönlichkeit, Gesellschaft, astrale Welt, ein wenig analysieren würden.
Dadurch, dass wir eine Reise durch das Universum gemacht haben und Gott als Licht, Leben, Vater und Mutter kennengelernt haben, kommen wir selbstverständlich zur Göttlichen Gerechtigkeit.
Wie ist diese Göttliche Gerechtigkeit zu erleben?
Der Pastor, der Gottesgelehrte spricht über Göttliche Gerechtigkeit.
Und wenn Ihr tief in Euch selbst hinabsteigt, könnt Ihr diese Göttliche Gerechtigkeit für Eure Gesellschaft weder sehen noch erleben; und trotzdem ist das in nur wenigen Sekunden zu analysieren.
Aber was wisst Ihr dann noch?
Die Göttliche Gerechtigkeit ist in der Gesellschaft, ist dieser Menschheit abhandengekommen.
Zweitausend Jahre lang wird gesprochen, und wenn der Geistliche, Euer Pastor, vor die Gerechtigkeit kommt und er sagt: „Und Gott ist gerecht und wird die und die Menschen strafen“, dann stolpert er bereits über das Göttliche Gerechtigkeitsgesetz, denn Gott straft nicht – seht Ihr? –, und er kann neu anfangen.
Er muss erst den Gott allen Lebens kennenlernen, und der ist – das haben wir erlebt und das könnt Ihr akzeptieren –, der ist Licht, Leben, Liebe!
Ein Gott des Glaubens, der existiert nicht.
Es ist der Gott der Verdichtungs- und der Erhärtungsgesetze, der Gott, der sich ausdehnt, der Gott, der alles besitzt und auch gerecht ist, denn bald lernen wir Ihn als den Gott der Harmonie kennen, den Gott, schließlich den Gott der Liebe.
Selbstverständlich gelangen wir nun vor die philosophischen Systeme, nicht nur für Mutter Natur, für das Tier, sondern auch für das Universum.
Für die Seele, für Euren Geist, Euer menschliches Ich.
Diese ganze Welt sucht nach einem Gott, der gerecht ist.
Der Osten und der Westen lehnen sich auf, weil keine Gerechtigkeitsgesetze erlebt werden können.
Und dennoch ist es einfach.
Ich werde Euch bald fragen: „Was habt Ihr von dieser Gerechtigkeit?“, und dann dürft Ihr nicht erschrecken, ich habe nicht vor, Euch Angst zu machen.
Ich werde Euch jenes kleine Ich nicht wegnehmen, aber ich korrigiere es.
Und dann könnt Ihr innerlich mit Euren Schultern zucken – ich meine die Menschheit, von der Ihr ein Teil seid –, und wie Ihr dann diese Gerechtigkeit erleben wollt, das müsst Ihr selbst wissen, das hat jeder für sich selbst herauszufinden.
André hat es Euch bereits erzählt.
Wir halten hier keine Vorträge, wir bauen keine Vorträge auf, um Euch zu zwingen, das und jenes zu tun, das habt Ihr selbst in den Händen.
Wir bringen Euch geistige Wissenschaft.
Das Höchste, was die Menschheit in diesem Augenblick auf der Erde empfangen hat.
Ihr könnt es sonst nirgends auf der Welt erleben, Ihr habt es, und wer dafür offen ist, wer dürstet, wer sich erweitern will, der nimmt das Wort und beginnt, zu denken, der beginnt, zu fühlen, der beginnt, zu akzeptieren, der beginnt, sich zu beugen.
Und dann durch Euer gesamtes Wörterbuch hindurch und davon das Gute, steht der Mensch eines Tages vor dem Gott, der gerecht ist, und dann habt Ihr bloß zu beweisen, was Ihr wollt: nach links oder nach rechts.
Die Gerechtigkeit Gottes ist – hatte ich in „Jeus II“ und „Jeus III“ erzählen können, aber in „Jeus II“ bekommt Ihr es bald zu akzeptieren –, wie das Grab für Euch tief ist und hoch, und nieder; es gibt ein Links, es gibt ein Rechts darin, ein Rückwärts und es gibt nur ein einziges Vorwärts.
Und dann war der Meister von Jeus verschwunden und das Kind schrie: „He, wartet mal, was tuschelt Ihr dort zusammen?“
Da sprach Meister Alcar zu Jeus: „Wir haben doch vereinbart, dass ich gehe, und wenn wir ein Gespräch beenden, dann komme ich nicht mehr wieder.“
„Aber was, was, was hat das alles zu bedeuten?“
Seht Ihr?
„Die Gerechtigkeit Gottes“, hätte Meister Alcar zu Jeus sagen können, aber das konnte das Kind noch nicht verarbeiten, „ist wie ein philosophisches System, das von Sokrates und Platon und jetzt von Euren eigenen Universitäten erlebt wird, aber nicht befühlt wird.“
Der Mensch spricht über Gerechtigkeit, der Mensch will (der) Gerechtigkeit dienen und vor allem für Eure Gesellschaft zu Markte tragen.
Wir kommen also bald zur Gesellschaft und dann könnt Ihr Euch fragen: „Was haben wir für Millionen von Dingen, Eigenschaften, für die Gerechtigkeit an Besitz bekommen?“
Wir legen ein Fundament für diese universelle Gerechtigkeit.
Wir geraten in der menschlichen Gerechtigkeit natürlich vor Tausende von Gedanken, vor die Bibel, vor eine Universität, vor Euer Reden, Euer Denken, Euer Essen, Euer Trinken, Eure Vater-, Eure Mutterschaft.
Denn Ihr fühlt es gewiss, der eine Mensch bekommt von diesem gerechten Gott alles und ein anderer wird dort lebendig und bewusst zerbrochen, ermordet.
Den Scheiterhaufen gibt es heute nicht mehr, aber wenn Ihr zu anderen Völkern zurückschaut, dann seht Ihr Probleme, Elend, Niederreißen, Geißelung, Verseuchung, Krankheiten.
Und kann das ein Gott, der gerecht ist, dem Menschen geben und kann der das repräsentieren?
Das gibt es nicht!
Wir bekommen schon zu sehen, dass der Mensch für sich selbst Fundamente für eine Gerechtigkeit gelegt hat, die er besitzt und die nichts für Eure Seele zu bedeuten hat, für Euren Geist, für Euer astrales Leben, für den Raum.
Aber worin leben nun diese Göttlichen Fundamente, die die Gerechtigkeit von Gott repräsentieren kann?
Denn hierdurch könnt Ihr lernen: Diese Blume besitzt die Göttliche räumliche Gerechtigkeit, denn jenes Kind hat Leben; habt Ihr auch.
Ein Tier hat auch Gerechtigkeit, das sehen wir bald, aber wir werden erst zum Raum schauen.
Wir müssen zurück, wir gehen zurück zum Raum, zum Mond, zu Sonne, Sternen und Planeten, denn die haben ihre Göttliche Gerechtigkeit bekommen.
Und jetzt hat alles in Gott Licht, Leben, Liebe, aber das Leben gab Gott jeder Zelle, jedem Funken.
Und dieser Funken ...
Ihr lasst jenes Licht und jenes Leben, und diese Seele und diesen Geist, und jene Vater- und Mutterschaft, lassen wir heute Morgen ruhig dort in dieser Welt, wo sie sind.
Wir sprechen ausschließlich über die Göttliche Gerechtigkeit, aber das denkt Ihr Euch dazu, denn dafür haben wir diesen Raum erlebt.
Wir gingen zu Sternen und Planeten, wir kamen in die astrale Welt, wir kamen in die Welt für Euren Geist, „hinter den Sarg“.
Wir kamen auf den vierten, den fünften, den sechsten, den siebten kosmischen Grad.
Wir betraten das All, gingen zurück und weiter zur Allmutter ins Unsichtbare, als der Gott allen Lebens noch beginnen musste.
Wir haben dort wiederum diese Dunkelheit erlebt.
Ich habe Euch erneut mit Petrus, mit Johannes, mit den Aposteln mitgenommen, als sie nach ihrem Streit die Sphären erlebten.
Dann kamen die Meister und sprachen: „Kommt, wir gehen nun und werden Euch überzeugen, erst natürlich auf der Erde, was Ihr dort getan habt.
Und seid Ihr frei, dann werdet Ihr Gott kennenlernen, den gerechten Gott.“
Und dann kam Petrus schon: „Aber warum bin ich geschlachtet worden?“
„Hat Gott nicht getan, Petrus, das habt Ihr selbst getan.
Das hat der Mensch getan.
Mich auch“, sprach der Messias.
Seht Ihr?
Wie könnt Ihr jetzt schon – Ihr fühlt wohl, welche Fundamente plötzlich unter unseren Füßen wegschmelzen, wegsinken –, wie könnt Ihr akzeptieren, dass sich der Christus selbst hat ermorden lassen?
„Jerusalem, Jerusalem, was habt Ihr getan, Kaiphas, Pilatus?
Seid Ihr gerecht?“, frage ich Euch, fragen die Sterne und die Planeten, fragt das Licht des Lebensraumes.
„Seid Ihr gerecht, wenn Ihr sagt: „Ja, ich habe nichts damit zu tun, ich wasche meine Hände in Unschuld“?“
Denn wir stehen bald, wir kommen demnächst wieder vor Pilatus, wieder vor Kaiphas.
Denn ich spreche nicht über Kaiphas, ich rede weder über Gethsemane noch über Golgatha, wenn ich nicht darauf zurückkomme, denn das sind die Fundamente.
Vor Millionen von Problemen werden wir stehen, und doch, die Göttliche Gerechtigkeit wandelt uns voraus.
Das ist die Göttliche Schnur, der Kontakt, die Abstimmung, der Teil von Seinem Leben, von all dem, was Er ist.
Darin finden und sehen wir die Göttliche Abstimmung als Gerechtigkeit wieder.
Dadurch, dass Gott sich im Unendlichen in diesem Raum teilte, Er sich durch Myriaden von Teilchen aufteilte, bekam jedes Leben, jeder Funken auf makrokosmischer Abstimmung, die eigene Persönlichkeit in die Hände.
Und das war nun und das ist nun die Gerechtigkeit Gottes.
Jetzt hat Gott nichts mehr zu schenken.
Und jetzt können wir bloß nachvollziehen: Was haben wir als Mensch daraus gemacht?, und da sitzt Ihr nun.
Jetzt kann ich sofort anfangen, die Gesellschaft, Eure Persönlichkeit zu analysieren und dann geht Ihr natürlich wieder mit hängenden Schultern nach Hause, und das habe ich nicht vor.
Denn der Mensch erschrickt, der Mensch sagt: „Ho, wie bin ich dort geschlagen worden.“
Aber Ihr habt das Leben, Ihr habt Euer Denken bekommen, und Euer Fühlen.
Schaut zurück zum Urwald, was haben diese Menschen?
Aber seht: Dadurch, dass der Mond anfangen konnte und jedes Leben eine Zelle von Seinem Ich wurde, mit dem Licht, mit der Seele, mit dem Geist, mit dieser Abstimmung.
Jenes Denken und Fühlen muss noch kommen, denn wir werden uns evolutionär entwickeln, wir werden uns selbst als Zelle verstofflichen und vergeistigen.
Aber es geht nun um die Gerechtigkeitsgesetze.
Ihr werdet sehen, was sich Eure Gesellschaft davon angeeignet hat.
Es bleibt nichts mehr übrig, und trotzdem, es ist alles im Menschen und das wird das Königreich Gottes, oder das tausendjährige, ewig währende Reich für die Menschheit – für jeden ist das – dadurch, dass Gott die Planeten – das haben wir gesehen und erlebt – zur Wirkung gebracht hat, diese Wirkung zum Bewusstsein führte.
Das ging von alleine durch Sonne und Mond, das wurde Er, und das wurde Er als Mutter.
Der Mond begann, zu gebären, der Mond begann, Sein Leben zu verstofflichen, wir haben diese embryonalen Stadien bis zum Fischstadium erlebt.
Wir gingen von Planet zu Planet, wir erlebten andere Räume und alles war vorhanden.
Und dann hatte Er und konnte Er wahrhaftig sagen – nicht so, wie die Bibel das tut –: „Es ist gut so.“
Er konnte wahrhaftig sagen: „Dies ist zu hundert Prozent in Ordnung.
Ich lebe darin.
Ich bin es selbst, Ich habe Meine Seele geteilt, Ich habe Meine Seele verstofflicht, Ich habe Raum bekommen, Ich habe zu denken begonnen, Ich habe das Gebären und Ich habe die Schöpfung.
Ich gehe in die Mutterschaft und Ich gehe in die Vaterschaft.“
Und das ist die Gerechtigkeit Gottes!
Aber je mehr wir zum bewussten Denken und Fühlen kommen, umso schlimmer wird es, wenn die menschliche Existenz zu sprechen beginnt, und jetzt wird es ein Chaos, ein Durcheinander wird es.
Jetzt könnt Ihr in den Tempeln ein- und ausgehen und überall findet Ihr jetzt Ungerechtigkeit, die Eure Bibel heißt und die das Wörterbuch zum Ausdruck bringt und repräsentiert, die könnt Ihr hinauswerfen, denn für Gott sind keine Unsichtbarkeiten und kein Nichtwohlwollen und keine Ungerechtigkeiten, Unfreundlichkeiten geschaffen worden.
Gott gab einem Funken das Leben und dieser Funken bekam Selbstständigkeit.
Der hatte Vaterschaft, Mutterschaft.
Der hat Licht, hat Erweiterung, hat Ausdehnung, bis das Erschaffende sich offenbarte.
Und nichts konnte dieses Leben aufhalten.
Diese Gerechtigkeit für dieses Leben ist in allem anwesend.
Das haben die Sonnen, das haben die Planeten bekommen, und sie sollten das wiederum dem Menschen schenken, dem Leben, das aus dieser Quelle zustande kam.
Ich habe es Euch hier vorgezeichnet, Ihr habt es in „Das Entstehen des Weltalls“ gelesen, in den anderen Büchern.
Also, wir werden nun mit den philosophischen Systemen beginnen.
Wir wollen wissen: Was ist Gerechtigkeit?
Wie kann Gott gutheißen, dass das eine Kind dort ermordet wird und das andere eine Krone auf den Kopf bekommt, auf das eigene-Ich?
Wie kann Er den Menschen durch Krankheit und Aussatz, Pest und Cholera schlagen?
Und der eine geht dort und schlägt nach links und nach rechts aus.
Steckt den Menschen ins Gefängnis und enthauptet ihn, erschießt ihn?
Ja, jetzt kommen wir zu Problemen.
Ihr habt durch „Ein Blick ins Jenseits“ gelernt, dass sich der Mensch dort selbst niedergesetzt hat.
Ihr habt sie dort gesehen in diesen Teilen, die Reisen, die Meister Alcar mit André gemacht hat – und die erfahrt Ihr auch bald, die könnt Ihr erleben –, dass der Mensch dort wie eine Qualle am Strand liegt.
Warum?
Hat Gott nicht geschaffen.
Dort seht Ihr die Krankenhäuser, die Irrenanstalten, den Aussatz, die Psychopathie, die Geisteskrankheit, die die Häuser gefüllt hat.
Das hat Gott nicht getan, davon weiß Gott nichts, Er hat nichts damit zu tun.
Alles nun, was Eure Gesellschaft besitzt, besitzt noch keine geistige, räumliche, Göttliche Gerechtigkeit.
Diese Harmonie, diese Liebe – seht Ihr?, wir gehen immer höher –, die muss sich die Menschheit, die muss sich die Bibel, die muss sich ein Glaube, die muss sich eine Kirche, die muss sich ein Tempel, eine Universität noch aneignen.
Die Gesellschaft, die Universitäten, die Fakultäten, die Psychologie, stehen dann auch vor einem toten Punkt.
Sie müssen noch mit dem Legen dieser Fundamente beginnen.
Ihr könnt nun hier als Mensch denken: „Ja, was geht mich das an?“, aber Ihr steht jeden Tag vor eben diesen Gesetzen.
Wollt Ihr Liebe, wollt Ihr Glück?
Das habt Ihr in den Händen, das gehört Euch, das lebt in Euch, weil Ihr die Göttliche Abstimmung besitzt, das könnt Ihr akzeptieren, denn Ihr geht unwiderruflich bald in „den Sarg“ hinein.
Ja, dieses (Stoffkleid), nicht dieses, nicht, was aus Euren Augen strahlt, wodurch Ihr sprecht, wodurch Ihr Eure Herzlichkeit erleben könnt, das nicht, das steht daneben, das geht weiter, das hat die Finsternis, ist psychopathisch, ist geisteskrank, ist krank, ist weder Mutter noch Vater, aber es geht weiter.
Und wer das nicht will, der muss das selbst wissen, muss das selbst wollen.
„Hinter dem Sarg“ steht Ihr vor Eurem Inneren Ich und auch vor der geistigen Gerechtigkeit!
Was ist Göttliche Gerechtigkeit?
Ihr seht es, ich brauche nicht mehr durch jenes Universum zu fliegen, aber jeder Planet ...
Die Nacht, das Licht, die Abkühlung ...
Dadurch, dass die Erde Nacht machte, kam Abkühlung in den Raum.
Wenn die Erde das nicht getan hätte, wäre sie, und ihr Leben, lebendig verbrannt.
Aber dadurch, dass Licht kam, kam mehr Wirkung, und so hat Gott diese Schweregesetze, diese Verdichtungsgesetze, diese Ausdehnungsgesetze geschaffen; indem Licht kam.
Das ist die Sonne.
Die Planeten, die Mutterplaneten, konnten beginnen.
Sie haben ihr Leben fortgesetzt, sie haben ihr Leben zu Ende gebracht.
Die Erde noch nicht, wir sind noch nicht so weit.
Ja, für den Stoff, für den Körper, für die Natur, aber das wird schöner, das wird ätherischer.
Die geistige Persönlichkeit wird bald, in der Zukunft, in zehn und fünf Millionen Jahren, Jehovakind, mit diesen Gesetzen für die Ausdehnung, für das Leben, für die Liebe, für Vater-, für Mutterschaft beginnen.
Was Ihr jetzt erfühlen müsst und werdet verstehen müssen, ist, dass Gott dem Leben den Raum für Gebären und Schöpfung gegeben hat, und darin liegt nun die Göttliche Gerechtigkeit.
Es gibt nichts anderes mehr zu erleben.
Die Göttliche Gerechtigkeit, die habt Ihr, denn Ihr besitzt das Leben.
Der Mensch spricht nun noch von: „Habt Ihr einen eigenen Willen?“
Der Gelehrte sagt: „Hat der Mensch einen eigenen Willen?
Warum macht Ihr dann nicht das?“
André sagt: „Gebt mir das nur, wenn Ihr doch keinen Willen habt, kommt, gebt mir das.“
Erzählt mal ...
Der Psychologe, der hat das Leben, Mann und Frau, getestet.
Er hat den Menschen hypnotisiert, er hatte keinen Willen mehr; und trotzdem, im tiefen Inneren kam noch der Wille im Unbewussten nach oben und weigerte sich!
Weigerte sich entschieden.
Ein anderer Mensch, der diesen Willen, der jenes Gefühl für Glauben, für Gerechtigkeit, für Liebe, für Vater-, für Mutterschaft, für Liebe noch nicht besitzt, diese reine Liebe, dieser Mensch kleidet sich vollkommen aus und stellt sich hier in die Gesellschaft und weiß nichts, fühlt nichts.
Jenes Tierhafte, was ist es? Ist nicht wichtig, das wird noch erwachen.
Aber einst sagt der Mensch: „Ich mache das nicht!“, auch wenn Ihr hier totgeschlagen worden seid, auch wenn Ihr im Unbewussten seid, Ihr weigert Euch entschieden.
Und dann kommt die Gerechtigkeit.
Dann kommt das Sein, das eigentliche Sein, zur Bewusstwerdung und dann hat der Mensch seine Persönlichkeit in den Händen.
Indem Gott also den Raum schuf, den Planeten Mutterschaft gab, den Sonnen die Vaterschaft, und weil der Mensch und nichts und nichts auf der Erde und in diesem Raum eben diese Kraft, diese Selbstständigkeit, diese Persönlichkeit dem Leben entziehen kann, wegnehmen kann, das ist die Göttliche Gerechtigkeit für das Leben.
Jenes Leben ist nicht zu besudeln, jenes Leben ist nicht zu verschandeln.
Im Raum ist jetzt noch immer und wird ewig während Harmonie sein.
Deutlich?
Das ist das Göttliche Fundament für Gerechtigkeit.
Gott gab dem Menschen das Leben.
Jetzt haben wir gelernt, dass wir keine Menschen sind.
Seht Ihr, was für ein Wahnsinn, es gibt keine Menschen auf der Erde.
Wer hat das Wort Mensch erfunden?
Als sich der Mensch als Mensch zu fühlen begann, da lief er in der Welt herum und sie kam ihm hinterher.
„Wie sehen wir aus?“
Als der Mensch sich selbst zu erleben begann, als der Mensch sich selbst zu fühlen begann, dann nahm er das alles, jenes Universum, in Besitz.
Dann begann der Mensch auf der Erde, die Welt zu erkunden, und selbstverständlich den Glauben, die Wissenschaft, die Systeme.
Er ging im Tempel ein und aus.
Ich kann also dadurch, dass der Raum diese Sichtbarkeit bekam, diese Verstofflichung, kann ich nun, dem Menschen in dieser Gesellschaft auf Mutter Erde ... können wir folgen und ihn analysieren und schauen, welche Gerechtigkeit er davon verdichtet hat.
Wie ich sage, für Hunderte, tausende von Systemen haben wir nun unser Lebenslicht, unser Fühlen und Denken zu betrachten.
Wir werden bald sehen, was der Mensch davon hat, was der Mensch für sich selbst, Vater-, Mutterschaft, die Kinder, hinaufgezogen hat; eine Sicherheit, die wir aus dem Universum holen und durch die der Gott allen Lebens sich selbst geschaffen hat.
Ich habe Euch deutlich gemacht – und das müsst Ihr auch fühlen, das werdet Ihr verstehen können –, dass der Mensch, der Lebensgrad, ein Funken von all dem, dabei ist, sich zu erweitern, sich zu vergeistigen.
Aber das weiß Eure Gesellschaft, das wissen die Universitäten noch nicht, das weiß Eure Bibel auch nicht.
Und das ist nun das Bewusstsein dieses Raumes und der großen Masse: Es ist unbewusst.
Der Mensch weiß noch nicht, wo diese Göttlichen Systeme liegen, der Mensch kennt diese Fundamente noch nicht.
Wir werden sie nun also heute Morgen zur Offenbarung führen.
Wir werden diese Fundamente öffnen und dann holen wir sie aus der Göttlichen Schöpfung weg.
Das macht Ihr doch?
Das will der Mensch, das will die Gesellschaft, das will diese ganze Welt.
Jetzt landet Ihr vor dem Pastor.
Ich lasse jene Seite nun einen Moment los, wir kommen kurz wieder dort hinein, denn was ist Gerechtigkeit auf jener Seite?
Hier auf der Erde habt Ihr diese Gerechtigkeit nun zu erleben, Ihr habt das Leben.
Das haben wir auf jener Seite auch, das hat jeder Funken, das Tier und das Leben von Mutter Natur, seht Ihr?
Jenes Leben habt Ihr, Ihr habt die Vater- und Mutterschaft, Ihr habt Licht, Leben und Liebe.
Aber wie ist nun diese Liebe, Euer Denken und Fühlen im Hinblick auf jenes Leben, das Tier, aber vor allem Eure Gesellschaft?
Jetzt haben wir stoffliche Gerechtigkeit, daneben lebt die geistige Gerechtigkeit, dann bekommt Ihr die räumliche Gerechtigkeit und über dem steht die Göttliche, lebt die Göttliche.
Wie handelt Ihr jetzt?
Was macht Ihr jetzt?
Was wollt Ihr mit Eurem Leben hier anfangen?
Worüber, Pastor, sprecht Ihr, wenn Ihr sagt: „Gott ist gerecht und Gott wird uns beschützen“?
Ihr redet immer, immer wieder über Beschützen.
Ihr redet über das Beten, Ihr singt, Ihr stimmt Euch wahrhaftig auf höheres Denken und Fühlen ab.
Ihr wollt zum Gott allen Lebens, Ihr wollt zum Raum, aber wohin geht Ihr?
Es gibt keine Sicherheit.
Ich habe Euch letztens kurz die Bibel gezeigt.
In „Die Völker der Erde“, dem Buch, könnt Ihr dem Anfang der Schöpfungen folgen.
Wir gehen durch die Höllen hindurch, wir kommen zu Moses, Gott hat dort nicht gesprochen.
Wir gehen weiter, wir bekommen endlich Licht in uns, aber wir haben erlebt, dass es im Menschen, in diesem Funken von Gott, erwachen muss, wir haben etwas dafür zu tun.
Alles Leben nun von Mutter Natur, das das Leben besitzt, ein Baum, eine Blume, Wasser, und darin das Tier, besitzt Göttliche Gerechtigkeit, weil jenes Tier, dieser Funken, das Leben Gottes repräsentiert.
Das ist unfehlbar gegeben und geschenkt worden, daran ist nichts zu verändern.
Diese Wasser existieren, ein Berg existiert, Stoff existiert auch, der hat sich erhärtet, es ist ätherischer und heller, erhärteter Stoff.
Nehmt Ihr den Berg, nehmt Ihr Granit, nehmt Ihr Stahl, dann sind das verschiedene Verdichtungs- und Erhärtungsgesetze, aber die Selbstständigkeit lebt darin.
Und so hat nun Sokrates angefangen.
Er sprach „Was bin ich nun?
Wenn ich mich fühle, wenn ich Schmerz habe, dann ist da etwas hier, das nicht in Harmonie ist, im Normalen.
Etwas, was normal funktioniert, kann nicht krank sein, kann mir keinen Schmerz geben.“
So gibt es viele, und vor allem die Schüler von Sokrates haben angefangen, die ersten Fundamente für Tausende von Gedanken zu legen.
Und das wurden die philosophischen Systeme.
Das erscheint tief, meine Schwestern und Brüder, das erscheint sehr, sehr (tief), aber das könnt Ihr auch.
Dafür braucht Ihr absolut keine Universität.
Ihr habt dem bloß zu folgen, Ihr habt das bloß zu erleben, und Ihr werdet Gerechtigkeit als ein System; jetzt ist Gerechtigkeit ein Gesetz.
Ein Lebensgesetz, das alles besitzt, alles!
Ihr könnt handeln, Ihr könnt denken, Ihr seid so weit.
Ihr habt diesen Besitz, Ihr habt Raum bekommen.
Ihr könnt gehen, wohin Ihr wollt.
Und jetzt sehen wir – das haben wir erlebt, das habe ich Euch irgendwie zu erklären versucht und das lest Ihr und bekommt Ihr bald in „Die Kosmologie“ – dies ist Kosmologie, Ihr habt dieses Universum in Eurem Gefühl eigentlich bereits überwunden.
Denn wir haben gelernt: Wir gingen von Planet zu Planet, von der einen Gerechtigkeit zur anderen.
Wir gingen aus der tierhaften Gerechtigkeit zur stofflichen und bald, demnächst „hinter dem Sarg“, zur geistigen.
Dann kommt jenes kosmische Bewusstsein – nicht wahr? –, dann kennt Ihr jedes Gesetz in diesem Raum, Ihr wisst, wie Mars ist, wie der Mond ist, was der Mond für Euch getan hat.
Ihr wisst – das habt Ihr erlebt, das seht Ihr, das lebt dort –, wie die Erde sich für Eure Seele, Euren Geist, Eure Persönlichkeit, selbst hingab.
Durch diese kosmische Göttliche Gerechtigkeit habt Ihr immer wieder einen Körper nach dem anderen bekommen.
Und das wurde die Wiedergeburt, das ist die Reinkarnation, unfehlbar geht das weiter, daran ist nichts zu vernichten.
Mehr ist nicht dabei.
Darin lebt die Göttliche Gerechtigkeit und sie ist darin zu sehen.
Dass Ihr hier als ein Mensch sitzt – Ihr seid für den Kosmos und für Gott ein Lebensgrad –, das ist Euer Gerechtigkeitsbesitz.
Hier sitzt für mich nichts anderes als Gerechtigkeit und jenes Leben kommt mir wohlwollend entgegen.
Wir – jetzt kann ich Euch das Bild geben – auf jener Seite akzeptieren nun, dass der Mensch absolut, unwiderruflich die Harmonie besitzt, der Gerechtigkeit folgen will, und das ist lediglich so zu leben, wie Gott sich selbst offenbart hat.
Ich habe Euch letztens erzählt, dass das Leben sehr einfach ist.
Dem Menschen in Eurer Gesellschaft, Euren Universitäten, sagen die Schreiber: „Wie ist das Leben schwierig.“
Und das Leben ist ganz einfach, sofern Ihr es versteht, sofern Ihr das Leben fühlt, sofern Ihr etwas tragen werdet.
Ja, es gibt andere Aspekte, die wir sehen, sofern Ihr etwas von dem zu tragen beginnt, für das Er kam, Er, der Christus.
Seht Ihr?
Zu Gethsemane, zu Pilatus, zu Kaiphas, Golgatha, und dann stand der Christus vor der Ungerechtigkeit.
Er hatte zu akzeptieren, dass man Ihn nicht verstand, das wusste der Christus.
Die Apostel wussten das noch nicht, die sollten es noch erleben.
Aber wenn Ihr Bewusstsein bekommt, wenn Ihr den Göttlichen Besitz und diese Gerechtigkeit repräsentiert, dann geht Ihr gar nicht mehr auf einen Gedanken des Menschen ein; ja, Ihr stellt den Menschen vor Tatsachen.
Wenn der Mensch schreit und er hat unrecht, der verdammt sich selbst für zehn Sekunden, für eine Stunde, für Welten, für Epochen, sofern er diese Probleme, diese Ungerechtigkeit nicht für sich selbst auflöst.
Jetzt können wir anfangen.
Dies sind nun die Seminare für das Leben, für das Licht, für die Vater-, für die Mutterschaft.
Was wollt Ihr anfangen?
Jetzt werdet Ihr etwas – habe ich Euch letztens erzählt –, Ihr werdet aber Geige spielen und Ihr könnt es nicht, Ihr greift immer zu hoch, Ihr erlebt immer, Ihr tastet in diesem Gerechtigkeitsgesetz für die Gesellschaft.
Ihr wollt das besitzen, aber Ihr habt es nicht, jetzt seid Ihr bereits ungerecht, unbewusst, unwohlwollend, und nun brecht, nun sinkt Ihr bereits.
Durch jenes Greifen, durch das Mehr-sein-Wollen-als-Ihr-seid, zerbrecht Ihr nicht nur Euer Gerechtigkeitsgesetz, Euer Normales.
Denn Ihr geht in die Erde, aus Eurem Unterbewusstsein, das ist der Lebensboden, der Mutter Erde dann ist, dort geht die Zelle hinein, dort lebt der Göttliche Funken, Ihr steigt sozusagen durch Eure heutige Persönlichkeit dort hinein hinab, Ihr weckt darin etwas, sofern Ihr so leben wollt, wie Gott dem Leben die Gerechtigkeit gab.
Geradewegs hinauf!
Nichts kann Euch aufhalten.
Wenn Ihr gerecht seid und bleibt – das werdet Ihr heute Morgen von mir bekommen und von den Meistern und von Eurem Christus –, dann kann nichts mit Euch geschehen.
Dann werdet Ihr wie eine strahlende Sonne durch das Leben gehen und durch diese Gesellschaft und der Mensch wird sagen: „He, was haben diese Leute dort?
Was ist da bloß, was dort in diesen Menschen lebt?“
Und Ihr seht sofort die Lüge, den Betrug, das Niederreißen, die Vernichtung, das Zu-hoch-Greifen, das Sein-Wollen.
Zu faul zum Arbeiten und dort dem Menschen lieber das Leben nehmen, seinen Besitz nehmen?
Der Mensch, der nun seine Hände nicht benutzen will, der Mensch, der nun abseits der Gesellschaft trotzdem sein Essen und Trinken verdienen will, das steht im Widerspruch zur natürlichen Gerechtigkeit.
Denn Ihr werdet weinen und Ihr werdet ächzen, sprach Christus.
Was macht Mutter Erde jetzt, was macht die Quelle, die Erde ist, die Persönlichkeit, das Leben von Mutter Erde als Stoff also, dieser Stoff, auf dem Ihr steht – dies ist alles Stoff, dies gehört alles Mutter Erde –, was macht Mutter Erde, wenn sie ihr Leben beseelt?
Sie ist immer offen, sie ist genauso, wie Gott ist, sie ist ein Teil als Stoff, als Planet für Gott.
Dies ist Gott, worauf Ihr geht, worauf Ihr steht.
Und betrügt jenes Leben nun aber?
Ja, das könnt Ihr.
Wenn Ihr, wenn wir zu den kosmischen Gesetzen kommen und zur Kosmologie und die Gerechtigkeit, das Wohlwollen und die Harmonie sprechen werden, was meintet Ihr, dass die Erde dann nicht ächzen würde, wenn Ihr dort ... wenn Ihr sie Eure Kanonen, Eure Explosionen erleben lasst, dass sie die Störungen, diese Eruptionen nicht fühlt?
Das war ja nicht notwendig gewesen.
Gott hat diese Probleme, dieses Elend, das Ihr auf der Erde habt, nicht geschaffen.
Er hat lediglich dem Leben Wirkung gegeben.
Ihr werdet geboren in der Mutter, Ihr kennt das alles.
Jetzt ist es einfach, nach all diesen Jahren diese kosmischen Analysen zu den Offenbarungen für den Menschen zu führen.
Ihr habt das Leben, Ihr werdet geboren.
Ihr könnt an Eurem Kind nichts tun, nichts mehr ändern, wenn jenes Leben es so und so und so will.
Ihr wisst es, als Eltern wisst Ihr das, könnt Ihr jenes Leben nicht verändern.
Jenes Leben ist eine Selbstständigkeit und eine Persönlichkeit für die Finsternis oder für das Licht.
Ihr seht es, jetzt kommen wir höher, höher, höher.
Wir gehen durch die Bücher, durch die Höllen, wir kommen durch die vortierhaften, die tierhaften, die grobstofflichen, stofflichen Grade und dann noch ist der Mensch keine Gerechtigkeit.
Der Mensch kennt dieses Gesetz nicht.
Der Mensch sucht, der Mensch fleht, der Mensch spricht.
„Wie um Himmels willen kann Gott dies alles gutheißen?
Warum erschafft Er Probleme?“
In „Masken und Menschen“ lest Ihr: „Ja“, sagt Hans zu Frederik, „wenn der dort oben nichts anderes auf die Erde zu schicken hat als Verrückte“, seht Ihr?
Was hat Hans?
Nichts.
Was habt Ihr von Hans, wenn Ihr auch so sprecht?
Ja, dann würdet Ihr nicht hier sitzen, dann wärt Ihr nicht hier.
„Wenn der Verrückte dort oben nichts anderes hat“, der dann doch ein Gott der Liebe ist, ein Gott der Gerechtigkeit, „mein Himmel, mein Himmel, Frederik, was sollen wir mit diesen armen Schluckern anfangen?“
Aber hat Hans ebenso recht?
Hans musste mal wissen, dass er diese Seelen dort geisteskrank geschlagen hat.
Er ist es, der keine Gerechtigkeit besitzt.
Denn der Mensch kennt Gott nicht.
Der Mensch kennt Seine Liebe nicht, Seine Harmonie nicht.
Gott ist gerecht in allem.
Gott gab dem Menschen das Licht, das Leben und Seine Liebe.
Gott gab dem Menschen die Macht und die Kraft, um ...
Fühlt doch einmal diese Geburt, fühlt doch einmal diese Ausdehnung in der Mutter, es ist alles so natürlich und es ist so selbstverständlich.
Aber jetzt habt Ihr Verstand bekommen, Gefühl, Ihr habt Licht in Euren Augen; jener menschliche Organismus ist strahlend vor Reinheit.
Jener menschliche Organismus kommt als ein winziges Fünkchen in die Mutter, es ist nicht zu sehen, und jetzt: Es dehnt sich aus, es hat unfehlbar die Göttliche Gerechtigkeit für das Leben bekommen, nichts ist in der Lage, das aufzuhalten.
Ja, sicher, der Mensch kann es wohl vernichten.
Wer vergreift sich nun an einem Gerechtigkeitsgesetz von Gott?
Jetzt müsst Ihr einmal schauen, dies müsst Ihr einmal befühlen, wie fürchterlich es wird, wenn wir uns nun an dieser Göttlichen Geburt, jenem Ausdehnen, jenem Verdichten, jener Vater-, jener Mutterschaft, diesem Wohlwollen, dieser Herzlichkeit, dieser Harmonie vergreifen, vergreifen.
Habt Ihr Euch niemals an der Göttlichen Gerechtigkeit vergriffen?
Das ist das Leben!
Also Gott als das Leben, ist Gerechtigkeit.
Und daraus kommt nun alles, darin lebt alles.
Er gab uns das Leben?
Nein, wir sind es!
Der Gott lebt in uns.
Ich habe Euch letztens erklärt und gezeigt; aber hat das Euer Leben nicht überrumpelt, hat das gar nichts erzählt, als Ihr weggegangen seid?
Und habt Ihr nicht Tage und Nächte deswegen nicht schlafen können?
Habt Ihr keine Ruhe mehr gekannt, als ich sagte: „Der Mensch kommt ins All“?
Und da war der höchste Meister dabei, da war Christus dabei.
Ja, dieser Christus sollte werden – sagte ich Euch – und der fragte: „Wo ist Gott nun?“
Und sie suchten Gott.
„Und wo lebt nun der Vater, der Schöpfer von all dem?“
Ja ... und der war nicht da.
Und kam Angst?
Nein, unfehlbar haben sie einen Körper nach dem anderen erlebt.
Ihr könnt einen Menschen vernichten, Gesellschaft, Welt, aber dieser Mensch kommt wieder.
Göttliche Gerechtigkeit habt Ihr – Gott sei gedankt – nicht in den Händen, König, Kaiser, General.
Ihr könnt mich wohl ins Gefängnis werfen und ich bin unschuldig, Ihr kommt sowieso selbst einmal hinein.
Denn etwas, was Ihr in diesem Raum nun losmacht und zum Niederreißen führt, müsst Ihr zu dieser Gerechtigkeit zurückführen, jenes Bahnen-Beschreiben und jenes Licht-Aussenden und jenes Nähren, jenes Beseelen und jenes Bewusstwerden.
Trampelt einmal fest mit richtiger Wut in Eurem Herzen auf Mutter Erde, dann werdet Ihr einst wiederkommen, um das, um diese Beule in ihrem Antlitz wieder glatt zu machen.
Ihr werdet dann womöglich Blumen niederlegen und sagen: „Oh, was habe ich getan?“
Der Mensch, der in diesem Raum bewusst wird, der dankt Mutter Erde und küsst sie.
Diese Erde hat eine Seele und einen Geist, eine Persönlichkeit, und besitzt die Göttliche Gerechtigkeit, denn Ihr bekommt ein Leben nach dem anderen.
Sie sorgt für Euren Schlaf, sie sorgt für Euer Essen und Trinken.
Und was machen wir?
Was macht der Mensch?
Und der Gelehrte, der Pastor, steht auf seiner Kanzel und sagt: Und ja, und Ihr werdet verdammt werden und wenn Ihr das und das nicht tut.
Und dann kommt diese armselige Bibel zum Vorschein, dann kommen die Lügen, dann kommt der Betrug.
Och, was heißt das?
Ist das Betrug?
Ist ein Mensch, der unbewusst ist, sofort bloß ein Lügner und ein Betrüger, wenn jenes Kind Euch und Gott und Christus nicht versteht?
Wir müssen nun anfangen, Fundamente für das tägliche Ich zu legen, in dem und für das Ihr lebt.
Akzeptiert jedes Wort, das Gerechtigkeit sein muss und wird.
Fangt an, nichts anderes zu wollen als das Leben gerecht zu sehen.
Gerecht zu sehen!
Wenn Ihr zu André nach Hause kommt, und auch wenn Ihr im Gefängnis gewesen seid, auch wenn Euch die ganze Gesellschaft hinterherläuft, Ihr mit Lügen und Betrug durchs Leben geht, in Eurem eigenen Dreck und Schlamm steht, dann sagt er: „Für mich seid Ihr rein, schön und großartig“, seht Ihr?
Immer wieder sieht er eine einzige Vollkommenheit, der Mensch ist völlig vollkommen für ihn, innerlich und äußerlich.
Dieser Mensch hat keine Lügen und keinen Betrug, dieser Mensch ist in Harmonie, dieser Mensch ist für sein Leben gerecht.
Und wenn Ihr ungerecht, nicht wohlwollend zu ihm kommt und er wird es sehen, dann wird seine Persönlichkeit ... das tun wir auch, dann gehen wir weg.
Dann gehen wir rückwärts: Geht Ihr ruhig vorbei, geht Ihr ruhig weiter.
In den Sphären, in der ersten Sphäre müssen wir gerecht sein.
Und nun für Eure Bibel?
Nun für Eure Gesellschaft, für Euer Wörterbuch?
Ihr wollt ja so gerne zur ersten Sphäre?
Gewiss mit Eurem Automobil?
Ja, ist es nicht so?
Mit Eurer Krone auf Eurem Kopf, mit Eurem schönen Gewand, mit allem, was Ihr auf der Erde besitzt, wollt Ihr zur ersten Sphäre, Euren Palästen und Euren schönen Tempeln.
„Aber sie kommt nicht hinein.“
Es gibt Menschen hier, die sagen: „Sagt, wie könnt Ihr mit diesem Menschen verkehren, das ist nicht Euer Stand.“
Ja, das sagt die Bibel auch.
Das sagen die Pastoren auch, denn in der Bibel ...
Wenn ein richtiger Landstreicher zum Pastor kommt, zum Geistlichen ...
Vor einiger Zeit ist ein großer Bewusster in Rom gewesen und hat dort wie ein Landstreicher – das wissen wir, das weiß Eure Welt gar nicht –, hat dort geklopft und sagt: „Darf ich den Vater kurz sprechen?“
Dieser Kardinal und dieser Bischof und dieser Soldat wussten überhaupt nicht, wer das war.
Und dieser Mann geht dort und die ganze jene Seite, die ganze jene Seite, Millionen Seelen, Männer und Frauen und Kinder, sahen, wer dieser Landstreicher dort war.
Und wir waren da.
„Warum darf ich nicht hereinkommen?
Ja, ich sehe schmutzig aus.
Aber Eure Gesellschaft ist auch schmutzig.
Ich bin in einer heiligen Stadt, aber ist hier jeder heilig?
Was ist Heiligsein?“, fragte dieser Mann.
Da haben sie jenes Kind erst einmal zwei Tage ins Gefängnis gesteckt.
Er fragte überall, jeden Menschen: „Was ist nun Heiligsein?“, und dann dachte er, dass er den Heiligen Vater verspotten würde.
Jetzt sitzt jenes Kind noch?
Nein, er ist durch die Wände geflogen, in seinen Raum zurückgekehrt, er ist höher und höher gegangen.
Ja, Welt, ich werde Euch nun ein Wunder erzählen: Vor drei Monaten stand der Christus vor Rom und sie haben Ihn weggeschickt; sie erkannten Ihn nicht.
Immer wieder steht der Messias in Eurer Gesellschaft, Er zeigt sich nun jede Sekunde, wenn über Gerechtigkeit und über Liebe und Glück, Erwachen gesprochen wird.
Und dann seht Ihr eine alte Frau oder einen alten Menschen und der geht möglicherweise an Euch vorüber und dann sagt jenes Kind: „Der Christus hört zu.“
André hat letztens zu Ihm gesandt: „Und habt Ihr denn nichts mehr mit Jerusalem zu tun, und interessiert Euch der Kaiphas, Pilatus nicht mehr, das Judentum ... die Menschheit, diese Welt, der wirkliche Aufbau, die Vernichtung all dieser großartigen, schönen Rassen (siehe rulof.de/Es-gibt-keine-Rassen).
Wofür habt Ihr gelebt?“
André wurde böse?
Nein, er sagt: „Wenn der Christus, wenn Ihr dort gelebt habt und wenn der Christus keine Wirklichkeit besitzt, dann können wir ja aufhören?
Aber ich habe Euch gesehen!
Aber kommt dann doch einmal zu dieser Welt.
Ihr sitzt doch nicht immer auf Eurem Thron, Ihr werdet doch wohl etwas von dieser armen, geschlagenen Menschheit des zwanzigsten Jahrhunderts in Euch aufnehmen?
Oder spricht man diese Sprache aus Jerusalem nicht?“
Wenn der Christus in der Lage ist – versteht richtig, was vor zweitausend Jahren geschehen ist –, wenn der Christus, und wenn ein Meister in der Lage ist, durch die Dematerialisationen, sich niederzulegen und sich zu entstofflichen – also das will heißen: seinen Stoff und seinen Geist zu erhöhen und verschwinden zu lassen und irgendwo da draußen niederzusetzen, was ein Lamapriester im Osten kann, ein Eingeweihter dort – was kann der Christus dann nicht?
Der Christus ist im All.
Er repräsentiert all die Räume, in denen Ihr lebt und die von der Allmutter, der Allquelle, geschaffen wurden.
Hat Er die Göttliche Macht und diese Repräsentanz für dieses Jahrhundert, für diese Zeit, auf der Erde einmal wieder für sich selbst und für den Menschen testen wollen?
Was ist, wie ist der Mensch, wenn der Mensch sagen kann: „Ich bin heilig“?
Was ist Gerechtigkeit?
Was geschieht in Eurem Leben, wenn diese Gerechtigkeit in Euch, unter Eurem Herzen erwacht?
In der ersten Sphäre müsst Ihr alles lieb haben: das winzige Insekt, die Blumen, die Menschen, die Natur, den Gott.
Ihr müsst in Harmonie mit jedem Gedanken sein.
Ja, was sind Gedanken?
Ihr kennt nur die stofflichen Gedanken.
Aber dem Meister ... dem Menschen davon sage ich: „Wollt Ihr die erste Sphäre mit Eurem Automobil befahren und erleben?
Wollt Ihr „hinter den Sarg“, denkt Ihr dort noch, dass dort etwas zu kaufen ist, wofür Ihr diese Schätze empfangen habt?“
Hinter all dem ist Licht, ist Leben, ist eine Unendlichkeit.
Dort sind Tempel, darin lebt der Mensch in Kunst, in Weisheit, denn er hat all diese Gesetze als Planeten und Sonnen erlebt.
Er hat diese Räume in sich aufgenommen und er repräsentiert nun geistig die Quelle, zu der der Mensch als Grad, als Funken, als Vater, als Mutter, als Seele und Geist gehört.
In der Erde, durch das Leben, eine Evolution machen, eine Wiedergeburt, und wiederum weiter.
Unsere Gedanken sind erweitert, unsere Gedanken sind vergeistigt.
Wir müssen dem Leben dienen, wir müssen das Leben in unsere Arme aufnehmen und jetzt gehen wir kurz schauen: Was ist jetzt auf der Erde geschehen?
Was hat die Bibel, was haben die Kirchen, die Sekten dort sich zu eigen gemacht?
Nun, da großartige Dinge für diese Menschheit geschehen werden, da die Menschheit fragen wird, jedes Kind sich fragt: „Wie kann Gott dies gutheißen?“
Jetzt ist der Christus, jetzt sind die Meister, aber vor allem der Christus, jetzt könnt Ihr Ihm jeden Tag möglicherweise in Eurer Straße, in Eurer Umgebung, in diesem Raum, auf der Erde begegnen.
Und dies ist kein Märchen.
Er hat geklopft, man hat Ihn empfangen.
Aber als der Christus sagte: „Bin Ich hier bei den Heiligen?
Ich will die Heiligen sehen.
Ich will die Heiligen erleben.
Ich will die Harmonie sehen“, da wurde Er an Seinem Schlafittchen gepackt und aus dem Heiligtum hinausbefördert.
Man kannte Ihn nicht.
Die Apostel Unseres Lieben Herrgottes wandeln jetzt auf der Erde.
Um Euch zu beschützen?
Nein, um zu schauen, wie Ihr es nun für Euch selbst macht.
Die Meister aus den Lichtsphären sind auf der Erde, um Euch zu helfen?
Nein, um Euch doch irgendwie zu helfen, neue Fundamente zu legen, aber um diesen Göttlichen Raum als Gerechtigkeit in Euch erwachen zu lassen.
Ja, sicher, sie sprechen.
Aber sie schauen, was Ihr für Euch selbst daraus macht.
Der Anschnauzer, das Gebrumme, das Niederreißen.
Geht Ihr nun ruhig in der Gesellschaft schauen.
Wie ist nun das Bewusstsein Eurer Gesellschaft?
Wollt Ihr noch länger akzeptieren, dass die Bibel mit Wahrheit, mit Göttlichen Gesetzen anfängt, als der Gott des Hasses im Alten Testament einen nach dem anderen vernichtet und jenem Kind alles schenkt, was Er hat, was Er besitzt, seht Ihr?
Ist es so schrecklich, wenn Ihr die Bibel betretet und diese Unwahrheiten offenlegt?
Ist das nun so beängstigend?
Müsst Ihr noch länger in diesem Jahrhundert, muss die Menschheit noch weiter durch diese Lügen und jenen Betrug?
Weiter, weiter, weiter?
Kommt nie und nimmer ein anderes Wort in diesen Raum?
Gibt es nichts anderes zu erleben?
Was wollt Ihr, was habt Ihr, was habt Ihr gesehen?
Ihr fühlt es sicher, ich muss mindestens hundert Vorträge, hundert Stunden haben, wenn ich die Göttliche Gerechtigkeit für jedes System, für jeden Gedanken, für Eure Universität, für die Psychologie, für die Psychopathie, die Geisteskrankheit, für Krankheiten, Vater-, Mutterschaft, Schwester- und Bruderliebe offenlegen will.
Wann legt Ihr dann für Euch selbst das erste Fundament: Ich will gerecht sein, denn dann habt Ihr alles.
Wenn Ihr gerecht seid gegenüber Eurem Bruder, Eurem Arbeiter, dem Menschen, der für Euch arbeitet, der Euch dient, für die Aufgabe, die Ihr besitzt ... dort muss der Wille hinein.
Ihr müsst zu hundert Prozent dienen wollen.
Ich sagte Euch letztens: Wollt Ihr die Menschen beeinflussen?
Wollt Ihr die Menschen zum Erwachen bringen?
Wollt Ihr den Menschen stützen, die Kranken heilen?
So werdet Heilung.
So werdet Wahrheit, und die Beseelung, die Abstimmung des Raumes, weil Gott unendlich ist, weil Ihr immer noch bloß Mensch seid in einem Grad des Bewusstseins, der zu dieser Erde gehört ...
Wenn Ihr dann höher und höher werdet und all diese Charakterzüge nach unten gehen und überwunden werden, dann spricht die räumliche, geistige, universelle Inspiration zu Eurer Seele, Eurem Geist, Eurer Vater-, Eurer Mutterschaft und Eurer Kunst.
Wenn Ihr Euch dann im Hause niedersetzt, dann seid Ihr wahr und diese Wahrheit – will Euch sagen –, das ist Ruhe.
Wahrheit ist Herzlichkeit.
Wahrheit ist Verstehen.
Wenn Ihr in die Sphären kommt und Ihr sagt: „Ich habe ausschließlich Probleme erlebt.
Ich habe kein Leben, ich habe es so miserabel, denn mein Mann versteht mich nicht“, und, „meine Frau, die will nicht mit mir mit.“
Wenn noch keine Ruhe ist und Ihr mit Euch selbst noch nicht fertig seid, Ihr habt diese Fundamente unter Eurem Herzen noch nicht zu dieser Ausdehnung gebracht, dann seid Ihr noch immer nicht gerecht.
Denn der Mensch, der gerecht ist, hat Ruhe, ist stark, ist großartig.
Der wird nicht beseelt, sondern der ist Beseelung, der ist Kunst, der ist philosophisch, der holt aus allem die Unwahrheit, die Ungerechtigkeit heraus.
Der sieht, der hört, der ist universell zu dieser räumlichen Einheit gekommen.
Das habt Ihr selbst in den Händen.
Aber wenn Ihr zu hoch greift, wenn Ihr mehr besitzen wollt, als Ihr könnt, als Ihr an Gefühl habt, an Bewusstsein habt, dann wird es Lüge und Betrug.
Und jetzt wollt Ihr noch Essen und Trinken?
Und jetzt fragt Ihr, warum die Menschen Euch nicht wollen, nicht mögen?
Seid Ihr: „Oh, ich bin so unglücklich und ich kann nicht vorwärts, und das Leben sagt mir nichts mehr.
Was kümmert mich das alles?“, und da ist die Gerechtigkeit dort hingefallen.
Die Göttliche Abstimmung leidet jetzt an Verwesung.
Hart?
Lauft Ihr immer noch nicht fort?
Wir bekommen immer noch Blumen.
„Die Menschen bekommen eine Tracht Prügel“, sagt der Raum, „und sie bringen Unserem Lieben Herrgott immer noch schöne Blumen mit.“
Trotzdem sind Bewusstsein und Gefühl gekommen, der Mensch, der beginnt zu fühlen und zu erleben.
Kinder Unseres Lieben Herrgottes, was seid Ihr glücklich, dass man Euch heute Morgen hierher brachte.
Jetzt werdet Ihr zu etwas anderem dienen, nicht zu Niederreißen und Vernichtung.
Abschaum gibt sich gegenseitig, gibt sich Blumen.
Dafür muss die Göttliche Orchidee, welche ein universeller Kuss ist, dienen.
Lüge und Betrug, Niederreißen und Vernichtung, Ungerechtigkeiten, das schenkt sich Orchideen, und auf jener Seite könnt Ihr ihr Leben gar nicht betreten, wenn Ihr nicht auch fühlt und seid, (wie sie) an Farbe, an Licht, an Raum besitzt, denn sie schließt sich vor Euch.
Habt Ihr das nicht in den Büchern gelesen?
Habt Ihr nicht gelesen, wenn Ihr in die erste Sphäre kommt und Ihr schaut die Blumen an und Ihr wollt: „Oh, wie ist das schön“, und diese Blume, die schließt sich, dann habt Ihr diese feine, diese ätherische, diese natürliche, diese gerechte Abstimmung nicht.
„Ihr sitzt neben- und voreinander am Tisch und Ihr betrügt Euch jeden Tag“, sagt der Raum.
Der Mensch bereitet das Essen für den anderen Menschen zu und denkt: „Hol dich der Teufel.“
Ich kann noch mehr sagen, aber dann bin ich hart?
Dann werden wir grob?
Nein, das sind die Worte; das ist es, das ist das Niederreißen, die Vernichtung.
Wie könnt Ihr gerecht sein, wenn Eure Liebe nicht darin lebt?
Vernachlässigt bloß etwas ... vernachlässigt bloß etwas.
Ihr habt Gaben vom Raum empfangen, und was macht Ihr damit?
Sie lediglich verkaufen?
Eure Taschen vollstopfen?
Ist das alles Berufung?
Ist das alles Ausdehnung?
Ist das allein, um das Leben, welches hier für Euch lebt, zu jenem räumlichen Glück zu führen, zu bringen, sodass Ihr die erste Sphäre, die zweite und die dritte, das Jenseits für Eure Seele und Euren Geist erleben könnt?
Warum lebt Ihr eigentlich?
Ja ...
Da sitzen meine Kinder, Unser Lieber Herrgott ist auch da.
Wenn wir nun plötzlich jenes alte Mütterlein, jenes Väterchen, hier wie einen Landstreicher – ja, in den Augen lag das Licht –, wie eine Verschandelung durch die Welt wandeln sähen ...
Seht Ihr, der arme Mensch, Christus, steigt immer bis in das Niedrigste der Gesellschaft hinab, bis zur Armut.
Wir können Euch natürlich auch dafür etwas anderes erzählen: Er kann sich auch ... Er zeigt sich plötzlich als ein Mensch, in ein schönes Gewand gekleidet, aber dann kennt man Ihn auch nicht.
Aber wenn Er plötzlich hier erscheinen würde, was möglich ist, sofern Ihr alle die Gerechtigkeit besäßet und wenn kein einziger Mensch hier wäre, der diese Gerechtigkeitsgesetze nicht erleben kann, dann verschwimmen hier das Bild vom Messias und Eure Sphäre und Euer Raum; und dann ist es nicht möglich.
Aber wenn ja, dann werdet Ihr die Sphären sehen, dann werdet Ihr Euch selbst fühlen und dann steigt Ihr über Euch selbst hinaus; dann ist die Nacht Tag, der immer ist, dann gibt es keine Ausdehnung mehr, keine Entfernungen gibt es, nun seid Ihr von Gefühl zu Gefühl zur räumlichen Einheit gekommen.
Und jetzt sagt die Orchidee: „Gebt mir etwas von Eurer Persönlichkeit.
Ich bin einst aus Eurem Leben geboren worden.“
Aber auf jener Seite wollen sie nichts mehr mit dem Niederreißen zu tun haben.
Sie wollen auf jener Seite dem Leben Gottes dienen, denn sie sind aus Seinem Farbenreich entstanden.
Aber sie haben Vater- und Mutterschaft, sie haben eine Seele und einen Geist, und dies ist die schöne, großartige, kleine, liebliche Persönlichkeit dieses Blümleins.
Schaut, sprecht Ihr wohl mal zum Leben Gottes?
Wenn Ihr trotzdem hart seid, wenn Ihr den Menschen nicht akzeptieren könnt, Ihr fühlt bereits: Ich bin nicht wahrhaftig, ich tue etwas, das ist verkehrt, ich komme nicht zu dieser Klarheit!
Der Mensch sagt: „Was fummelt jenes Leben wieder mit dem Raum herum?“
Woran knabbert Ihr, Mensch in dieser Gesellschaft?
Seid Ihr wahrhaftig mit dem Gott allen Lebens zur Einheit gekommen?
Ihr wisst es wohl, aber Ihr macht bloß weiter.
Aber was macht Ihr hier doch noch?
Ihr bittet Gott: „Und gebt mir Weisheit“, aber wo dachtet Ihr, dass diese Weisheit zu erleben und zu sehen ist?
Ich komme selbstverständlich bald auf die Bibel zurück und dann muss ich wieder etwas von Eurer Kirche zerbrechen – Eure Kirche nicht, natürlich nicht –, denn dann werden wir fragen: „Heiliger Vater, warum habt Ihr den Christus dort nicht gefühlt?
Er steht da wieder, morgen klopft Er wieder an die Tür, denn Er will Euch aus jenem Palast herausziehen, Er will Euch fragen: „Wer ist nun heilig?
Was ist Gerechtigkeit?
Was ist Dienen?
Was ist Gefühl?
Wo geht Ihr hin?
Habt Ihr die allein selig machende Kirche, Mensch?
Ihr seid doch ein Mensch?
Entkleidet Euch mal.
Hahaha, seht Ihr.
Wo ist Eure Frau?
Wo ist Eure Seele?
Ihr müsst doch zur Erde zurück, und Ihr könnt ... Ihr habt nicht einmal, Ihr habt keine Kinder?“
„Hinaus!“
Vor zweihundert Jahren, Mensch dieser Gesellschaft, da warf man Christus, den Funken Gottes, der Christus repräsentierte – und das könnt Ihr, sofern Ihr diese Gerechtigkeit erlebt –, auf den Scheiterhaufen.
So hat man das Licht dieses Raumes verfinstert.
Und dann saß Galilei im Gefängnis dieses mächtigen Vatikans.
„Ja, und das stimmt alles nicht.
Und das ist nicht wahr“, sagen die Kirche, der Pfarrer, der Bischof, der Kardinal.
„Wir haben bloß zehn auf den Scheiterhaufen geworfen.“
Wie könnt Ihr Euch am Leben vergreifen, heilig machende Kirche, Bibel, wenn die Göttliche Gerechtigkeit sagt: „Dies ist mein Leben, Ihr vernichtet nicht den Menschen – denn das weiß der Mensch noch nicht –, sondern Ihr vernichtet mich.
Diese Millionen Menschen auf der Erde repräsentieren meine Gerechtigkeit, und wenn dann noch etwas, ein Funken von meinem Leben, unbewusst ist, dann bekommt jenes Leben ja die Gelegenheit, zu erwachen, bald zu den Sphären zu kommen.“
Ist das nicht so?
Ich habe ja nicht die Zeit, nun heute Morgen – aber ich komme zurück –, heute Morgen einmal kurz hören zu lassen, was Ihr bekommt, was Ihr schon jahrein, jahraus erlebt durch die Universitäten, durch Euren Pastor, die Gottesgelehrten.
Wir werden diese Leben in das reine Licht setzen von Gott, in die Gerechtigkeit.
Wie könnt Ihr das Wort ‘Gerechtigkeit’ über Eure Lippen bekommen, wenn Ihr wisst, dass Ihr selbst die Geisteskrankheit, die Verschandelung, die Besudelung lieb habt?
Wenn Ihr einen Gott der Gerechtigkeit erleben wollt, warum schickt Ihr dann Eure Kinder in einen Krieg, um ein anderes Kind eines anderen Volkes zu töten?
Seht Ihr?
Stimmt das vielleicht auch nicht?
Wenn Ihr dies beibehaltet, wenn Ihr arbeitet, behaltet dieses Gefühl nun mal bei Euch, wenn Ihr arbeitet; es ist egal, was Ihr macht, wofür Ihr dient, Ihr müsst alle essen, trinken, aber in Gerechtigkeit.
Ist es nicht wahr, wenn Ihr mit diesen Menschen sprecht und Ihr gebt ehrlich und brav Euren Preis an – dies ist von den Himmeln aus ein minderwertiges Gefühl, eine Analyse, aber es gehört zu Eurer Gesellschaft und Eurem Leben – und Ihr gebt die Gerechtigkeit in Euer Geschäft, in Eure Aufgabe, in das, was Ihr verkaufen wollt, dann könnt Ihr wiederkommen, oder ansonsten ist diese Tür dort verschlossen.
Die Gerechtigkeit ist das allergroßartigste Fundament für Eure Seele, Euren Geist, Eure Gesellschaft, Eure Persönlichkeit.
Diese Gerechtigkeit lebt im Menschen, weil Ihr das Leben habt.
Und durch die Gerechtigkeit bekommt Ihr das Kopfbeugen, das Verstehen, das Akzeptieren, das Sprechen, das Analysieren der Dinge.
Aber verschließt Euch nicht, wenn Ihr nicht recht bekommt und der andere Mensch sagen kann: „Was Sie sagen, ist unwahr!“
Denn wisst Ihr, wie Euer Leben, Eure Persönlichkeit „hinter dem Sarg“ ist?
Und Ihr wollt dem Menschen, Ihr wollt dem Leben, Ihr wollt Christus, Ihr wollt der Seele, Eurem Geist, Eurer Vater- und Mutterschaft keine Gerechtigkeit geben, wisst Ihr, wie dann Eure Sphäre ist?
Seht Ihr?
Wir Menschen müssen alles verdienen?
Nein, das geht von alleine, Ihr habt Eure Geburt bekommen.
Wir haben nun den Raum.
In diesem Jahrhundert sprechen die Meister.
Christus war da, Christus hatte Gerechtigkeit.
Er hat Tausende von Gesetzen analysiert, durch Seine großartige, natürliche, räumliche und Göttliche Bildsprache.
Er hat Euch die Fundamente in die Hände gegeben und gezeigt: Schaut, wenn die Göttliche Gerechtigkeit spricht ...
Mein Himmel, Mensch der Erde, nehmt Euch ein Beispiel an Pilatus und wascht Eure Hände nicht in Unschuld oder sagt (nicht): „Ich habe mit diesem Menschen nichts zu schaffen, ich habe nichts damit zu tun, macht mit ihm, was Ihr wollt“, und gebt die Göttliche Gerechtigkeit (nicht) dem Schlamm dieser Gesellschaft, dem tierhaften, menschlichen, Hyäneninstinkt.
Dann wisst Ihr zu hundert Prozent sehr sicher, dass dieser Instinkt den Menschen, die Göttliche, geistige Gerechtigkeit zerreißen wird und das Göttliche Lebensblut strömt erneut.
Ihr werdet einst, einst beweisen müssen, dass Ihr vor der Gerechtigkeit stehen werdet, und die Gerechtigkeit hat nun, um diese zu verdienen, hat die Einfachheit, das Beugen.
Und dann kommt nicht mehr ‘Papst’ über Eure Lippen.
Ihr seid der Papst.
Denn dann schlägt Euch der Raum aus diesem Joch?
Nein, aus diesem Lebensgesetz.
Und mit dem wolltet Ihr nichts zu schaffen haben, denn wenn Ihr die Gerechtigkeit für alle Lebensgrade und Epochen besitzt, für Nacht, Licht, Vater- und Mutterschaft, für das Leben auf jener Seite, dann kommt von Zerbrechen nichts mehr über Eure Lippen.
Ihr seid Salbung.
Ihr seid Akzeptanz.
Ihr seid Verstehen.
Ihr seid liebevoll wohlwollend.
Ihr habt alles in Euch, denn immer wieder ist dieser Mensch für Euch rein.
Es gibt kein Nichtverstehen, es gibt ausschließlich ein einziges Akzeptieren und das eignet Ihr Euch an.
Immer wieder werdet Ihr den Menschen, werdet Ihr das Leben akzeptieren müssen, weil der Mensch Teil von Euch ist.
Weil Ihr alle ein und denselben Grad repräsentiert, ein und derselbe Raum seid, nicht wahr?
Denn die erste Sphäre hat Millionen Seelen, und die zweite und die dritte auch, und all diese Seelen in der ersten Sphäre besitzen ein und dieselbe Selbstständigkeit, ist ein einziger Mann, eine einzige Frau bloß, weil auch Gott Mann, mütterlich und väterlich ist.
Ihr habt ein einziges Gefühl, Ihr habt ein einziges Verstehen, ein einziges Akzeptieren, Euer Dienenwollen ist wie ein einziger Wille, eine einzige Kraft.
All diese Menschen leben unter Eurem Herzen.
Aber wenn Ihr als Vater und Mutter, als Zwillingsseelen, zwei Leben ein und derselben Farbe, diese Sphäre repräsentieren müsst – ich habe Euch das einmal erklärt –, dann ist der andere Mensch Teil Eurer Stimmorgane und die wollen nicht sprechen, die können nicht sprechen, denn dann greifen sie zu hoch.
Aber ich und Ihr werdet es sein, die die Gesetze zum Ausdruck bringen werden.
In den Sphären haben wir das nicht, was Ihr habt und was Ihr besitzt.
Wir laufen einander nicht mehr über den Haufen.
Wenn dieses Kind es eilig damit hat, zur Erde zu gehen, dann gehen wir zur Seite und dann sagen wir: „Nur zu, unsere Gefühle verfolgen Euch.“
Sie geht vor mir und vor Euch.
Und nun ist es wahr, wenn Ihr all Euren Eigenschaften die Gerechtigkeit geben könnt, dann, fühlt Ihr doch wohl, dann wird das Leben einfach.
Dann trägt das Leben die Persönlichkeit, weil Mutter Erde wiederum Euch mit diesem Raum verbindet.
Denn lebt Ihr nicht in diesem Raum, in diesem Universum, durch Mutter Erde?
Ihr schwebt durch dieses Universum hindurch, Ihr beschreibt eine Bahn um die Sonne.
So macht Euch dann doch endlich einmal von Eurem stofflichen Gefühl frei und lernt die Gesetze kennen.
Den Tod.
Was sind nun die Gesetze?
Einen Tod gibt es nicht.
„Hinter dem Sarg“, hinter diesem Organismus, bin ich ich selbst, das lest Ihr jetzt.
Denkt nun einmal, fangt nun an, zu denken.
Fangt an, philosophische Systeme aufzubauen.
Fangt an.
„Ich muss zurück?
Gut, dann werde ich mich bereit machen.
Aber ich werde anfangen, jedem Charakterzug von mir die Gerechtigkeitsgesetze zu schenken.
Ich werde diese Charakterzüge durch die Gerechtigkeit und danach durch die Harmonie zur Liebe führen.
Denn alles in diesem Raum, jedes Insekt, durch Gott entstanden, ist Liebe, weil es Leben ist.“
Ihr könnt, jetzt, da Ihr dies zu fühlen und zu verstehen beginnt, könnt Ihr sehen, was Eure Bibel, was ein Pastor, Euer Gottesgelehrter jetzt von der universellen Gerechtigkeit besitzt.
Wer und was und wie ist Gott nun als das Gerechtigkeitsgesetz?
Ihr sorgt dafür, dass Euer Leben in der Gesellschaft nicht ...
Seid Ihr Mann, seid Ihr erschaffend, dann werdet Ihr für Eure Mutter sorgen müssen.
Seid Ihr krank – fühlt Ihr wohl? – seid Ihr krank, dann wird die Gesellschaft für Euch sorgen.
Das ist noch nicht so weit, dass jeder Kranke aufgefangen werden kann, aber Eure Gesellschaft fängt an.
Das ist noch alles Unbewusstsein, aber wenn das geistige Bewusstsein – und vor allem für die Persönlichkeit, die Menschheit heißt – erwacht, dann erwachen wieder die Fakultät, die Psychologie, das innere Leben.
Und erst dann kann Euer Psychologe, kann Euer Pastor, kann Euer Gottesgelehrter, dann kann die katholische Kirche sagen: „Ja, jetzt sind wir alle selig machend.“
Aber ... erschreckt bloß nicht, denn ich gebe Euch den Beweis.
Ihr bekommt von mir sowieso nie und nimmer recht.
Wie könnt Ihr gerecht sein, wenn Ihr dem einen Kind Gott schenkt und das andere verdammt?
Für die Kirche gibt es noch einen Gott, der den Menschen ewig während brennen lässt.
Fühlt Ihr, wie prähistorisch dieses Gefühlsleben, diese Persönlichkeit, dieses Bewusstsein, diese Liebe ist im Hinblick auf die Göttliche Gerechtigkeit?
Erschreckt Euch, dass wir Euch von der Bibel losschlagen?
Später seid Ihr Euch und Eurem Sphärenglück dankbar, dass ein Mensch, dass ein Leben geboren ist, das damit begonnen hat.
Aber Ihr werdet auch so denken lernen müssen.
Erfasst Ihr nicht, der Mensch sagt auf der Erde: „Ich werde alles für meine Kinder tun, ich werde alles für jenes Leben tun“?
Aber was sollen Eure Kinder dann machen?
Wenn Ihr die geistige, die Göttliche Gerechtigkeit erlebt, dann sagt das Gerechtigkeitsgesetz: jenes Kind muss dann mal beweisen, was es will.
Wie wird nun der Besitz der Gesellschaft verbraucht?
Dem begegne ich auch bald, das steht praktisch vor uns.
Wofür dient nun der Besitz?
Um dem Leben dies und das und jenes zu schenken, um es niederzureißen, um das Leben einfach zu machen?
Ihr müsst Euch selbst zur Ausdehnung bringen.
Was macht Ihr?
Lebt Ihr von einem anderen?
Lasst Ihr einen anderen für Euch arbeiten?
Was macht Ihr selbst?
Es gibt Menschen, Leben gehen vorüber, Vater und Mutter haben alles, die Kinder sind durch jenes Alles vollkommen körperlich, geistig verpfuscht.
Ihr werdet von alleine hart; nein, streng, weil Ihr seht, dass das Leben, welches sich nicht selbst beseelt, stillsteht.
Ihr schafft es niemals, wenn Ihr nicht zu dienen beginnt, wenn Ihr diese Wissenschaft nicht aussendet.
„Mir fehlt der Raum, mir fehlt mein gutes Buch“, und sie sind zu faul, zu unbewusst, um es in Euch aufzunehmen.
Ich sage Euch: Dort liegen Bücher in diesem und jenem Geschäft und der Mensch geht an ihnen vorüber.
Als Christus sich da und dort zeigte ...
Er wird sich in einem Monat wieder irgendwo zeigen und möglicherweise wirft und tut der Messias etwas dazu, sodass man sagt: „Es ist ein Prophet in Stille geboren.“
Aber vielleicht sieht man das Licht in seinen Göttlichen Augen.
Ja, wer ist es, der das wahrnimmt, der das akzeptieren kann, der das bewusst aufnimmt?
Wer wird dann sagen: „Ich habe den Christus gesehen und Er stand dort wie ein Bettler vor diesen Räumen, schaute und sprach: „Mein Himmel, dort liegt Mein Leben, Meine Seele, Mein Geist, Mein Raum, und niemand will es.“
Seid Ihr okkult?
Der Mensch in Eurer Gesellschaft hat Angst vor dem Okkultismus?
Euer Leben ist von einem mystischen Lebensgesetz geschaffen worden?
Nein, meine Schwestern und Brüder, Okkultismus existiert gar nicht.
Diesen Namen habt Ihr wieder an den Lebensgesetzen von Gott geschaffen.
Ist es so seltsam, ist es so leidig, ist es so schrecklich abscheulich, das, wenn Ihr wissen wollt, wie eine Blume in der Erde erwacht und bald sichtbar wird?
Ist doch Euer eigenes Leben, Eure eigene Existenz.
Ist das Okkultismus?
Ist das tierhaftes Getue?
Ist das ein mystisches Gesetz?
Wodurch ist das Wort mystisch entstanden?
Wodurch habt Ihr dem Menschen, der nun Fakir, Magier heißt, den Namen gegeben?
Das ist das Böse auf der Erde.
Wir haben mit Magiern und Fakiren und mit Eingeweihten nichts zu schaffen.
Es gibt keinen einzigen Eingeweihten auf jener Seite.
Es gibt lediglich einen Bewussten.
Es gibt lediglich bewusste Vater- und Mutterschaft.
Wenn Ihr vor der Welt etwas für jene Seite repräsentieren wollt und Ihr sagt: „Ich bin gerecht“, dann seid Ihr viel mehr, als wenn Ihr der Menschheit sagen wollt: „Ich bin ein Prophet.“
Diese Menschheit will mit Propheten nichts mehr zu schaffen haben.
Wisst Ihr das nicht?
Warum?
Weil der eigentliche Prophet auf Golgatha ermordet wurde!
Ein zweiter kommt nicht mehr!
Auch wir sprechen Ihm nach.
Auch wir lassen lediglich Sein Leben zum Ausdruck bringen, weil wir gesehen haben: Er war es!
Wenn Ihr Prophet sein wollt – „ich bin ein Prophet“ –, dann seid Ihr sofort bereits ein Scharlatan.
Auf jener Seite lebt der Paulus und leben die Propheten.
Aber auf der Erde könnt Ihr sie nicht mehr finden.
Ich habe letztes Jahr, zu Anfang, als Meister Alcar mit den Sitzungen begann, da hat der Meister gesagt: „Der Paulus von diesem Jahrhundert ist entstanden.“
Ja, sicher, aber das ist weder Jozef Rulof noch André-Dectar; das will er nicht sein, das schmeißt er von sich weg.
Er will die Meisterschaft gar nicht besitzen.
Aber kommt mal ...
Und trotzdem fordert er die Welt heraus.
Wir sind es, weil wir den Messias, weil wir die Gerechtigkeit, die Göttliche Gerechtigkeit kennengelernt haben.
Wir wenden diese Gerechtigkeit an.
Akzeptiert für dieses Leben, für diese Stunden und für die Wochen, die kommen: Alles in Eurer Gesellschaft ist gerecht.
Und wenn Ihr vor die Ungerechtigkeit geratet, so geht ein wenig nach links, geht drum herum, und wenn Ihr mit jenem Samenkorn trotzdem eine Lebensaufgabe auszuführen habt, so seid dann Ihr die Blume und es der Stock.
Seid Ihr dann der innere Antrieb und geht zurück, gebt ihm Beseelung.
Gebt jenem Leben alles, bis jenes Leben zerbricht, bis jenes Leben von Eurer Güte, Eurer Gerechtigkeit, Eurer Harmonie und Eurer Liebe zusammenbricht.
Denn endlich, endlich wird diese Zelle erwachen und dann muss der Mensch sagen: „Wahrhaftig, ich schäme mich.
Dieses Leben, dieser Mann, diese Frau, war wahr.“
Was ich Euch heute Morgen habe geben wollen, ist nichts anderes als ein kleines Fundament, zu legen für die Gerechtigkeit.
Bald sprechen wir über die Göttliche Harmonie.
Wir sprechen über Gott als Wahrheit.
Denn Ihr könnt gerecht sein, aber was besitzt die Gerechtigkeit nun von diesem und jenem Lebensgesetz, das wahrhaftig geboren ist?
Jetzt kommen wir nicht ... jetzt kommen wir vor die Kunst, dann hört Ihr es wohl, dann sagt der Kritiker: „Geht ruhig, Ihr müsst noch ... in fünfundzwanzig Jahren kommt Ihr erst zurück.“
Am Maler seht Ihr, was dort hängt.
Jenes Kind weint innerlich, aber bekennt es nur: Ihr seid kein Rembrandt.
Aber jetzt kommen wir zur Seele, zum Geist.
Jetzt steht Ihr voreinander und jetzt ist das nicht mehr zu ergründen oder zu befühlen und dann gebt Ihr dem Menschen Euren eigenen Betrug, Euer Geschwätz.
Dort steckt der Wurm in der Erde, er erzählt, dass er Äpfel an einem Baum gesehen hat und dass dieser Baum mal irgendwo auf dieser Welt gestanden hat, darunter saßen Menschen mit einer Schlange in ihrer Mitte.
Und dann sagt die Schlange: „Geh aus meinem endgültigen Ich heraus, aus meinen Verwesungsprozessen.
Daraus seid Ihr geboren; Ihr habt kein Licht, kein Bewusstsein, kein Gefühl.
Was wisst Ihr von den Göttlichen Äpfeln?“
Haltet nun mal Eurer Schälchen hin und bittet um ein Almosen.
Wir nehmen für diese Gerechtigkeit kein Almosen.
Wir fordern, dass der Mensch, die Persönlichkeit, dass die Vater- und Mutterschaft, dass die Harmonie, die Gerechtigkeit, sich vor Euch selbst beugen wird und dann fahren wir fort.
Ich werde Euch – um aufzuhören und zu enden – ein großartiges Bild geben.
Es sind Menschen als Touristen nach Jerusalem gekommen, aber es kamen auch welche als Pilger nach Gethsemane und diese erlebten Jerusalem.
Es gab welche, die mit ihrem Automobil nach Golgatha hinauffahren und den Christus erleben wollten.
Sie haben ihr Auto angehalten, sie haben es abgeschlossen und dann sprachen sie: „So, hier war es.“
Seht Ihr?
„Hier ist Er gestorben.
Denn ich bin von der Kirche, ich habe lieb.
Ich mache alles.“
Aber mit seinem Automobil ging er hinauf, mit seinem Besitz, mit seinem Stiefelgetrampel, aber der eigentliche, räumliche, geistige Mensch geht barfuß hinauf, und wenn es sein muss, nackt.
So erscheint die reine Klarheit im Menschen vor dem Messias und dann erlebt er das gerechte Gefühlsleben von ihm und ihr, der Mutter und dem Vater dieses Universums, wodurch dieses Leben geboren ist.
Habe ich Euch wieder etwas Neues erzählt?
Und wollt Ihr dann, wenn Ihr Euch dort niederlegt, dies noch dazu nehmen, denn wenn Ihr dort seid, Ihr müsst sowieso einmal dahin.
Denn Jerusalem liegt nicht in Jerusalem im Osten, es ist hier.
Ihr steht in Eurer Küche, in Eurem Haus, in Eurem Zimmer, wenn Ihr in Eurem Bett schlaft, herrlich in den Federn liegt, dann steht Ihr und liegt Ihr vor Jerusalem, denn das steckt in Euch!
Es spricht, es redet, es gibt eine Hand.
Es gibt Euch einen Gutenachtkuss, mit was?
Es setzt sich nieder, es wandelt, es kann sprechen, es kann sich ausdehnen, es kann Euch tragen.
Jenes Ding von Unserem Lieben Herrgott besitzt alles und ist universell, räumlich, Göttlich, sofern Ihr – als letztes Wort also – das alles für Eure Vater- und Mutterschaft, für Eure Brüder und Schwestern, zur Ausdehnung, zur Beseelung führen wollt.
Werdet dann und bleibt dann in allem, für alles, für Euer Wörterbuch, für Eure Bibel, für Euren Gott, für Euren Christus, gerecht.
Denn der Mensch ist ein Funken von Gott?
Nein, der Mensch repräsentiert die Göttliche Gerechtigkeit, ist aber dabei, ihr universelles Licht zu schenken, und das bekommt Ihr sofort von den Meistern und von Christus und von Eurem Gott.
Eure Abstimmung ist nicht so einfach und doch wiederum sehr natürlich.
Aber das erlebt Ihr mit mir auf der nächsten Reise, wenn in uns die heilige Liebe für alles Leben erwacht.
Ja, bis hierher.
Und jetzt bekommt Ihr kein einziges Wort mehr.
Ich danke Euch für Euer Interesse.