Mediales Schreiben

Das mediale Schreiben kann in Trance, in Halbtrance und in den verschiedenen Inspirationsgraden geschehen, aber auch hier treten viele Schwierigkeiten auf, die überwunden werden müssen, wenn Sie abseits Ihres eigenen Bewusstseins von unserer Welt aus Weisheit empfangen wollen.
Ist das Gefühl dafür in Ihnen vorhanden, dann sind Sie erreichbar.
Aber es gibt sehr wenige Menschen, die beruhigende Beseelung empfangen und die Kräfte besitzen, um mit unserer Welt zu geistiger Kommunikation zu kommen, mit anderen Worten, es gibt wenig schreibende Medien.
Ist der Gefühlsgrad nicht in Ihrem Besitz, dann sind es meistens Ihre eigenen Gedanken, die Sie niederschreiben.
Meistens wurde es durch Inspiration empfangen, weil die Trance nicht angewendet werden kann.
Aber was ist Inspiration?
Ich will es für Sie auf verschiedene Art und Weise beleuchten und mit Ihnen Ihren irdischen Künstlern folgen, denn hierdurch empfangen Sie eine Vorstellung davon, wie all diese Menschen ihre Kunst erschaffen, und zugleich sehen Sie das Medium klar vor sich.
Das mediale Schreiben besitzt sieben Grade, drei Grade für die Inspiration, während die vier anderen zur psychischen Trance übergehen, in der Sie unbewusst sind.
Sie wissen nun nichts mehr von Ihrem eigenen Leben, aber trotzdem schreiben Sie.
Aber dann hat eine andere Persönlichkeit von Ihrem Leben Besitz ergriffen, Ihr Gefühlsleben benutzt und Sie mit sich eins werden lassen.
Sie empfangen nun Lebensweisheit aus dem Leben nach dem Tod.
Um das zu erreichen, steigen wir in Ihr Leben hinab und schreiben dann auf, was wir zu sagen haben und Ihnen weitergeben wollen.
Wie einfach ist es wiederum, aber Sie werden schnell das Gefährliche daran einsehen.
Nicht nur mit der Trance, sondern auch mit der Inspiration ist Gefahr verbunden.
Nun strömt die Intuition des Geistes durch Ihr eigenes Leben, bewusst und unbewusst, je nachdem, wie tief Ihre Trance ist.
Unter Inspiration erleben Sie Folgendes.
Durch Sie strömen meine Gedanken und meine Willenskonzentration, aber ich werde von Ihnen dadurch beeinflusst, dass Sie selbst denken und Ihr Bewusstsein behalten haben.
Dies ist nicht immer so, denn wenn Sie die Grade der Inspiration erleben und den höchsten Grad betreten haben, löst sich Ihr Bewusstsein wieder vollkommen auf und Sie wissen nicht mal mehr, dass Sie schreiben.
Dies ist das Höchste, was Sie unter Inspiration erreichen können.
Das Gefährliche an diesem Zustand ist für Sie, dass Sie mich um Beweise bitten.
Diese Beweise könnte ich Ihnen geben, sehr einfach ist das, aber Sie denken selbst.
Und hierin liegt die Gefahr; Sie können meine Gedanken beeinflussen.
Beispielsweise: Sie fragen mich um Rat wegen eines Kranken, wie wir es bereits erlebt haben.
Wir stehen nun vor großen Problemen, die Sie selbst geschaffen haben, und Sie erleben die okkulte Gefahr, von Ihnen selbst ins Leben gerufen.
Es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten, durch die Sie die spiritistische Gefahr erleben können, aber das geht von Ihnen selbst aus.
Sie reißen dadurch Ihr eigenes Leben nieder und schaffen Elend für den geistigen Kontakt.
In diesem Zustand können Sie Fragen stellen, wenn diese Fragen auf das Abstimmung haben, was Ihnen von unserer Welt gegeben wird.
Fragen zu stellen, die auf Ihr eigenes Leben ausgerichtet sind, geht nicht, Sie stören hierdurch das Einssein.
Können Sie dies betrachten, dann besteht keine Gefahr, zumindest, sofern Sie bereit sind und vollkommen das abgeschlossene mediale Gefühl besitzen, denn auch nun leben Sie im Raum und andere Kräfte können zu Ihnen kommen, die wie wir durch Sie schreiben wollen.
Aber diese Kräfte kommen meistens mit anderen Gedanken und Absichten; auch nun können Sie von Spottgeistern gestört werden, und zwar von welchen mit bösartigem Charakter.
Es ist also noch nicht so sicher, dass Sie für andere Gefühlsgrade abgeschlossen sind, hiervon müssen Sie beim Schreiben Beweise ablegen.
Während dieser Entwicklung treten all diese Eigenschaften zutage.
Wenn es möglich ist, dass andere Kräfte Sie während des Schreibens angreifen, ist es besser, das Schreiben lieber zu lassen, zumindest, sofern Sie fühlen, dass diese Kräfte die Ihren nun dominieren, denn Sie können sie sowieso nicht besiegen.
Nun steht Ihnen die Irrenanstalt offen.
Und das ist doch nicht der Sinn der Sache.
Aber sehr viele Menschen schreiben trotzdem weiter und sehen nun das eigene Leben vergeudet.
Sie stehen auch jetzt vor Tausenden von Schwierigkeiten, die Sie überwinden müssen, und zwar allein, weil Sie jetzt selbst schreiben.
Von dieser Seite tun wir alles, um Sie vor Elend zu beschützen, aber meistens können wir Sie nicht mal erreichen, wovon Sie jedoch nichts fühlen, weil Ihre eigene Konzentration und Willenskraft eingestellt sind.
Nun beherrschen Sie uns und wir haben nichts mehr zu wollen!
Schreiben Sie unter Inspiration, dann kommen Sie nicht über Ihr eigenes Leben hinaus, nun müssen Sie wie Ihr irdischer Künstler Ihre eigene Machtlosigkeit akzeptieren.
Auch Ihr irdischer Künstler arbeitet unter Inspiration.
Die Seine und die Ihre bilden im Grunde ein und denselben Zustand.
Sie empfangen Ihre Kunst aus der astralen Welt und der Künstler im höchsten Grad der Inspiration von einem Meister im Geist, zumindest, sofern diese Kunst für Ihre Welt etwas zu bedeuten hat, sonst wird es eigenes Schaffen.
Sie empfangen nun, aber wie ist das Empfangen Ihres Künstlers?
Es ist deshalb so merkwürdig, weil viele Künstler nicht mal wissen, was die Inspiration eigentlich ist, durch die sie erschaffen und ihre Kunst erleben.
Sie können sie danach fragen, aber Sie werden akzeptieren müssen, dass sie Ihnen die Antwort schuldig bleiben.
Sie wissen es selbst nicht.
Auch wenn sie ein geistiges Gesetz erleben, viele begreifen nicht, wie ihr Zustand beispielsweise während des Malens ist, und tappen im Dunkeln.
Der eine sagt, er sei Expressionist, was möglich ist und mit seiner Persönlichkeit zu tun hat, denn er hält fest, was er vor sich sieht.
Ein anderer sucht das Höhere und wird nun inspiriert.
Aber wer repräsentiert die Inspiration?
Wie ist jenes Inspirieren zustande gekommen?
Sie sprechen ja über: Ich bin inspiriert.
Trotzdem wissen sie nicht, was während ihrer Kunst passiert, weil die geistige Bewusstwerdung der Masse hierfür noch erwachen muss.
Dem irdischen Künstler kann von unserer Welt geholfen werden und erst dann tritt die geistige Inspiration zutage.
Aber dann hat – wie ich bereits anmerkte – diese Kunst für die Erde Bedeutung.
Sollte das nicht der Fall sein, dann arbeitet er gar nicht unter Inspiration.
Diese kann er nicht empfangen, denn Inspiration ist ein geistiges Geschenk.
Und hierfür ist dieser Künstler nicht offen, denn seine Kunst hat für diese Seite und für Sie auf der Erde keine Bedeutung.
Das Leben dieses Künstlers kann nicht in unser Bewusstsein hinaufgezogen werden.
Und das muss möglich sein, wenn er inspiriert werden will und das Wort Inspiration Bedeutung für ihn bekommen soll.
Hieraus geht hervor, dass der irdische Künstler sich selbst nicht kennt, seine eigene Kunst nicht versteht, sonst spräche er nicht über Inspiration.
Denn Inspiration bedeutet Einhauchen, Beseelen, und dieser Zustand weist auf Empfangen hin.
Aber von wem bekommt er seine Beseelung?
Vielleicht von der astralen Welt?
Wir werden meistens nicht von ihnen akzeptiert, sie wollen selbst malen.
Ein einziger Künstler stellt sich auf die geistige Inspiration ein und dann hat seine Kunst für die Menschheit eine eigene Aufgabe zu vollbringen und besitzt zugleich geistige Bedeutung.
All diese anderen werden nicht inspiriert, sie sind dafür nicht offen, diese Männer und Frauen sind nicht von uns zu erreichen.
Unsere Seite hilft erst dann, wenn die Kunst für die Menschheit ist, nun wird die Inspiration von unserem Leben aus empfangen.
Dies kann ausschließlich die astrale Persönlichkeit, denn Einhauchen kommt von außen her, abseits Ihres eigenen Lebens, in Sie hinein.
Das ist das Leben nach dem Tod, in dem wir verweilen, die das irdische Leben abgestreift haben, wir, die Inspiration geworden sind.
Ich sagte Ihnen schon, dass wir erst dann zu Ihnen kommen, wenn die Kunst geistige Bedeutung bekommen hat.
Bekommt sie diese nicht, dann kommen wir auch nicht!
Unsere Hilfe ist dann nicht nötig.
In Ihrer eigenen Zeit leben keine geistigen Künstler auf der Erde, denn diese Kunst ist der Erde bereits geschenkt worden, auf die Erde gebracht worden, in einem Jahrhundert, das zur Vergangenheit gehört.
Damals wurden die irdischen Meister von Jener Seite inspiriert, was niemand von Ihnen mehr erleben kann, weil diese Höhe nicht mehr zu erreichen ist.
Und doch denken viele Künstler, dass sie inspiriert werden.
Diese Menschen können sich beseelt fühlen, das ist möglich, und dann wird es eigenes Schaffen, Schaffen aus dem erworbenen Gefühlsgrad.
Aber hierüber kommen sie nicht hinaus, es ist der geistige Stopp für ihre Kunst.
Geistige Kunst steht also höher und ist für sie nicht erreichbar.
Es ist für sie nun das Gestalten des Stoffes, aber die meisten gestalten nicht, sie schmieren!
Das Leben des Stoffes wird nicht mehr berührt, sie erleben nur die stoffliche Gestalt, das leere, nichtssagende stoffliche Ding, das meistens noch vergewaltigt wiedergegeben wird.
Und das nennt man bei Ihnen Kunst?
Sie wandeln durch ihr Modell hindurch, erleben dessen Gefühlsgrad nicht, zeichnen jedoch die äußeren Linien auf und geben die Formen entstellt wieder.
Diese Künstler sehen und fühlen nur die Teilung von sich selbst, das Verhunzen ihres eigenen Gefühlsgrades, geteilt für ihre Kunst, was nichts mit Inspiration zu schaffen hat.
Ihr Gebastel ist kein Erschaffen.
Diese Künstler können die wahrhaftige Beseelung nicht erleben.
Was sie für ihre Kunst fühlen, ist das Erleben von einigen Prozent Gefühl von sich selbst, an die Kunst abgetreten, und dann denken sie noch, dass Himmel und Erde sie inspiriert haben.
Erst beim Erleben mit den vollen hundert Prozent kann von Inspiration gesprochen werden.
Sofern die hundert Prozent erlebt werden, betreten sie die Halbtrance, die für sie das Auflösen der Persönlichkeit in der Kunst bedeutet.
Wenn unsere Welt in der Kunst hilft, dann steht diese Kunst über der von Millionen Künstlern und hat astrale Bedeutung.
Aber wo leben diese Künstler?
Ich sagte Ihnen auch, nun ist Kunst ein geistiges Geschenk und eine große Seltenheit, was wenige Menschen erleben, weil Mutter Erde ihren Teil bereits empfangen hat.
Wenn dies geschieht, steht die Kunst über dem Gefühlsleben des Künstlers und dieser weiß, dass man ihn in ein höheres Bewusstsein für die Kunst hinaufgezogen hat.
Oder dachten Sie, dass ein Meister des Lichts auf die Erde käme, ihn, einen Unbewussten, in seiner Schweinerei zu unterstützen?
Die meisten Ihrer Expressionisten schmieren mit Farbe, sie sind in keinem Fall von ihrer Aufgabe durchdrungen, sie gestalten nicht mehr, dringen nicht zum Gefühlsleben des Modells durch, sie sind machtlos und wissen nichts vom meisterlichen Schaffen, das die alten Meister erlebt haben.
Denken diese Künstler wahrhaftig, dass sie inspiriert sind?
Das Unwissen strahlt von ihren Leben, ihre finstere Kunst hat mit wahrhafter Beseelung oder Inspiration nichts und wieder nichts zu schaffen.
Auf dieser Seite können Sie durch ihre Leben hindurchschauen.
Wir wissen, dass all diese Künstler durch ihre Kunst einen eigenen Lebensgrad repräsentieren, und diese Kunst ist stofflich und halb stofflich bewusst, ist ganz gewöhnlich irdisch und außerhalb jeder Beseelung entstanden.
Diese Kunst berührt und vertritt das eigene erworbene Bewusstsein.
Wenn Sie ihre Kunst sehen, kennen Sie zugleich ihr innerliches Leben.
Sie haben sich selbst an den Wänden aufgehängt.
Aber die Masse kennt diese Grade nicht und schaut nur auf die Inspiration.
Wie tief ist diese Kunst?
Kennt der Lehrmeister diese Schöpfungen?
Kann er die Kunst und den eigenen Lebensgrad davon ergründen?
Wir wissen, dass niemand auf der Erde in der Lage ist, an diesem Kunstgebilde dessen geistige Abstimmung für unser Leben zu bestimmen, und trotzdem ist das möglich.
Seine Lebensabstimmung, sein Lebensgrad, das eigene erworbene Bewusstsein, haften dieser Kunst an.
Diese Kunst repräsentiert die Persönlichkeit, die Ihre Kritiker lediglich irdisch, stofflich sehen, weil sie den geistigen Grad nicht beurteilen können.
Auch sie müssen hierfür noch erwachen.
Doch das haben die alten Meister gekannt und erlebt!
Es ist darum sehr natürlich, für die Kunst hat Mutter Erde ihre gesegneten Produkte empfangen, das Zeitalter der Meister ist vorbei.
Aber sie brachten beseelende Kunst zur Erde und standen während ihres Lebens unter der geistigen Inspiration.
Diese Kunst hat nun geistige Bedeutung bekommen und wird wie das erworbene göttliche Geschenk bewahrt.
Diese Kunst steht über dem Bewusstsein Ihrer heutigen Meister und kann nicht mehr erreicht werden, weil Jene Seite nicht mehr inspiriert.
Herauszuschreien, man sei inspiriert, ist nun kindlich naiv.
All Ihre Künstler können die vollen hundert Prozent ihrer Persönlichkeit erleben, aber mehr auch nicht.
Dies ist das Höchste, was sie durch ihre Kunst erleben können, nur wenige erfahren es.
Der Rest von all diesen Künstlern kommt nicht von sich selbst los und erlebt Kunst mit höchstens fünfzig Prozent Willenskraft, fünfzig Prozent geben sie von sich selbst für das Schaffen, aber niemals verlieren sie sich darin.
Sie fühlen sich weiterhin, was bestimmt, dass sie keine stoffliche Höhe erreichen können.
Die anderen müssen auch hierfür erwachen und sich das Gefühl, zu malen und zu musizieren, noch aneignen.
Hierdurch ist ihre Kunst unbewusst, von vielen lebendig tot!
So sie diese normale Höhe erreichen wollen, muss das Gefühl dafür in ihnen leben, sonst erreichen sie nichts.
Sie bleiben dann unter dem normalen Weitergehen.
Die diese Höhe besitzen, setzen zugleich ihr eigenes-Ich vollkommen für ihre Kunst ein und erleben nun die vollen hundert Prozent ihrer Persönlichkeit, ihren Grad, für das Gefühlsleben und die Lebensabstimmung.
Höher, als sie an Gefühl besitzen, können sie nicht gehen, dies ist ihre Grenze für die Kunst und sie fühlen sich geistig Stopp zugerufen.
Diese Künstler sind niemals beseelt, können nicht beseelt werden, weil diese Menschen für diese heiligende Inspiration nicht offen sind, sie kommen nun nicht von ihrer eigenen Unfähigkeit los.
Ihr Denken und Fühlen sind zu langsam, zu kindlich unnachdenkend, zu unempfindsam, sie geben dem Modell Form, aber das entstellen sie und schmieren es tot, weil sie innerlich nichts von dem heiligen Feuer besitzen.
Es ist Farbe aufbringen, aber diese Farben verlieren die eigene Kraft und es bleibt das Schattenbild davon übrig, das dadurch, dass die Bewusstwerdung in ihrem innerlichen Leben nicht vorhanden ist, auch noch fettig ist.
Ihr Bewusstsein für die Kunst ist arm.
Sie besudeln mehr, als sie sich vorstellen können, und denken, dass sie erschaffen!
Und ist Ihr irdisches Bewusstsein so arm, dass Sie dies nicht sehen?
Haben Sie nicht die Kunst der alten Meister empfangen?
Sind Sie nicht in der Lage, Vergleiche anzustellen?
Ist das menschliche Bewusstsein so tief hinabgestiegen?
Die Antwort ist: Diese Kunst wurde der Erde von Jener Seite geschenkt.
Die Kunst der alten Meister ist geistig beseelt!
Der Ihren fehlt jedes Gefühl im Hinblick auf geistige Inspiration, Ihre Kunst kann diese Beseelung nicht mehr empfangen.
Und die der Meister wird erst in fünftausend Jahren übertroffen.
Wie will jetzt ein Geist des Lichtes das unerwachsene Gefühlsleben Ihrer Künstler, das sein Studium nicht abgeschlossen hat, in sein Leben hinaufziehen?
Warum sollten wir Künstlern helfen, nun, da wir wissen, dass sie sowieso nicht zu erreichen sind, kein Bewusstsein besitzen?
Ich sage Ihnen, wir steigen nicht hinab in Schlamm und Matsch.
Diese Gesetze gelten sowohl für Kreuz-und-Brett als auch für die Gabe der Inspiration, auch hierin müssen wir die okkulten Gesetze erleben, die jetzt stofflich empfangen werden können.
All Ihre irdischen Künstler in diesem Stadium, in diesem Gefühlsgrad, sind dann auch nicht zu erreichen.
Sie erschaffen nicht, bringen nichts Neues, sie haften an ihrem unbewussten-Ich und kommen niemals zum Höchsten für ihren eigenen Gefühlsgrad.
Große Kunst ist daher geistiger Besitz, der von ihnen ist geistige Armut.
Sie erleben sich selbst und zudem bloß teilweise, denn die dominierenden Charakterzüge weigern sich, an ihrer Kunst teilzunehmen, weil sie niemals zu Bewusstsein gekommen sind.
Diese Gefühlskraft muss für die Kunst noch erwachen!
Ich komme später noch hierauf zurück.
Für das Medium ist alles wieder anders, das kann allein empfangen.
Das Medium und die alten Meister erleben also einen einzigen Zustand, alle anderen Lebensgrade erschaffen selbst.
Durch die Inspiration sind Sie zu erreichen, sofern das Gefühl dafür anwesend ist, denn meistens ist ein Geist des Lichtes nicht in der Lage, etwas zu erreichen, weil das Medium nicht von seinem eigenen Bewusstsein loskommt und selbst fühlt und denkt.
Nur im dritten Grad für die Inspiration kommen unsere Gefühlswelten zur Einheit, der erste und der zweite Grad sind nicht in unser Bewusstsein hinaufzuziehen.
Nun kann allein die psychische Trance Ihnen geistige Kunst schenken.
Die ersten Grade für die Inspiration können also keine Kunst empfangen, weil das irdische Bewusstsein nicht ausgeschaltet ist.
Jenes Gefühl hindert uns daran, zum Wirken zu kommen, und ist nicht zu überwinden.
Hierdurch sehen Sie, wie deutlich die Lebensgrade für die Gaben und für die Kunst sprechen, für Ihre und unsere Welt, in nichts besteht irgendein Unterschied.
Beide Grade kommen nicht über das eigene Denken und Fühlen hinaus.
Ich rede nun über Ihren irdischen Künstler und den Menschen, der denkt, durch Inspiration Kunst aus unserer Welt zu empfangen.
Für das mediale Schreiben gibt es sieben Grade.
Die Gabe des Schreibens repräsentiert durch diese Grade einen einzigen Zustand, der wieder mit Ihrem Gefühlsleben zu tun hat und aus dem wir schöpfen, um zu geistiger Einheit zu kommen.
Die ersten zwei Grade repräsentieren noch immer die Inspiration, der dritte Grad ist die Halbtrance, der vierte, fünfte, sechste und siebte Grad gehören zu unserem Leben, wovon nur der vierte vom Medium erlebt werden kann, weil die übrigen drei zu den höheren Sphären gehören und darauf Abstimmung haben.
Diese Grade sind dadurch, dass sie zu weit von Ihrem eigenen Bewusstsein weg liegen und zu ätherisch sind, um als bewusstes Gefühl in Kunst umgesetzt zu werden, von keinem einzigen Menschen ohne Hilfe übernatürlicher Kräfte zu erleben.
Diese Grade haben Abstimmung auf die Himmel und Sie sehen daraus, dass eine geistige Gabe zugleich eine Sphäre repräsentiert und Sie sich diesen Bewusstseinsgrad noch aneignen müssen.
Sogar die Apostel haben diese Höhe nicht erleben können und diese Anhänger, diese Jünger von Christus, erlebten trotzdem wahrhaft mediale Gaben, und zwar in einer Sphäre, die hoch erhaben über der eines jeden Menschen war.
Es ist sehr natürlich, die Kunst aus den Himmeln ist kosmisch bewusst, die Ihre auf der Erde irdisch und kann vortierhaft, tierhaft, grobstofflich, stofflich und manchmal geistig sein.
Hierin leben die Künstler, aber all diese Grade werden vom Menschen repräsentiert.
Der eine besitzt die tierhafte Abstimmung, ein anderer die grobstoffliche, beide Künstler malen dadurch, zeichnen durch ihren eigenen Gefühlsgrad ihre Kunst auf, kommen aber nun nicht über das eigene Fühlen und Denken hinaus.
Es ist für sie also nicht möglich, die höheren Grade zu erleben; diese Himmel müssen sie noch erreichen.
Auch die Apostel konnten nicht in jenes Stadium, in diesen astralen Bewusstseinsgrad, hinaufgezogen werden, diese kosmische Beseelung kann das irdische Gefühlsleben nicht verarbeiten.
Jeder Künstler der Erde lebt unter diesen Graden und unterhalb der Kunstgrenze für die Erde und für unser Leben.
Wenn wir die Inspiration für das Schreiben anwenden, sind Sie immer noch Sie selbst und voller Bewusstsein.
Sie wissen genau, was Sie tun; die Trance jedoch versetzt Sie in Schlaf und es wird abseits Ihres eigenen Bewusstseins geschrieben.
Sogar im dritten Grad für die Inspiration, der Halbtrance, wissen Sie noch, was Sie schreiben, aber nun löst sich Ihr Gefühlsleben völlig in dem auf, was Sie empfangen.
Diesen Zustand erlebt Ihr Künstler auch, mit diesem Unterschied, dass er selbst erschafft und dass Sie empfangen.
Wenn er zu hundert Prozent erschafft, löst auch er sich in seiner Kunst auf.
Das Schreiben fordert Ihre ganze Persönlichkeit ein und Sie sehen, dass im Wesentlichen unsere Welt die Ihre berührt und mit ihr verbunden ist.
Das Seelenleben hat diese Grade zu erleben und die Seele gibt sie an die Persönlichkeit weiter, Sie als Mensch repräsentieren Ihren eigenen Grad.
Gehen wir etwas höher, dann betreten wir die psychische Trance.
Nun geschieht das Schreiben abseits Ihres eigenen Bewusstseins, Ihre Persönlichkeit ist ausgeschaltet und vom astralen Wesen übernommen, das weitergibt, was es aufzeichnen und der Erde durch Sie schenken will.
In Trance ist sehr viel zu erreichen.
Hierin leben die großen Medien.
Einige dieser Auserwählten leben auf der Erde, was Ihnen bald deutlich werden wird.
In diesem Zustand kommt die zu empfangende Schrift unverfälscht durch.
In den Graden der Inspiration erlebt das Medium zahlreiche Störungen, die wir auffangen müssen, wenn beim Schreiben etwas herauskommen soll.
Auch nun müssen wir das eigene Denken und Fühlen verhindern.
Wir müssen versuchen, all die Fußangeln und Fangeisen hochzuheben, was sowieso nicht möglich ist, da uns das Gefühlsleben geistig Stopp zuruft.
Das Medium fühlt und denkt, stellt sich nun über unser eigenes Leben, und die Schrift ist bereits verfälscht, denn das eigene Gedankenleben wird nun aufgezeichnet, was Ihnen bereits beim Séancehalten mit Kreuz-und-Brett erklärt wurde.
Die ersten beiden Grade für die Inspiration sind unterschiedlich, werden anders erlebt als der Dritte, denn im Dritten erleben wir als astrale Wesen das Hinabsteigen in Ihr Leben, was die ersten beiden Grade nicht zulassen.
Wenige Menschen können ihre eigene Persönlichkeit hierin überwinden, sodass sie sich nicht für die Mediumschaft eignen.
Im dritten Grad für diese Gabe leben die guten Kräfte, die allergrößten Medien befinden sich im vierten Grad des Gefühlslebens.
Für die ersten beiden Grade der Inspiration geschieht nun alles von Ihrem eigenen Bewusstsein aus.
Wir benutzen nun Ihr eigenes Gefühlsleben, denn eine tiefere Verbindung ist nicht möglich.
Ihr Intellekt dient jetzt als Kontakt.
Nun kann ich Sie nicht in mein eigenes Leben hinaufziehen und muss dies berücksichtigen.
Wir schreiben jetzt durch Ihren eigenen Besitz, durch das, was Sie erlernt haben, zumindest, sofern Ihr Stoff Bedeutung für unser Leben hat, andernfalls fangen wir nicht damit an.
Wenn Jene Seite inspiriert, dann dient es dazu, andere Menschen dadurch zu erreichen, wachzurütteln für das höhere Leben.
An Ihrer irdischen Romantik haben wir kein Interesse mehr, jene Schreiberei und jenes Denken haben wir bereits vor vielen Jahrhunderten abgestreift.
Der geistige Wert muss gefühlt und erlebt werden können, sonst steht unser Leben schon wieder still!
Ist das jedoch Ihr Ziel, dann kann Jene Seite Sie inspirieren und Sie werden von einem Geist des Lichtes beseelt und Ihr Schreiben bekommt geistige Bedeutung.
Ich steige nun in Sie hinab und strebe an, mich mit Ihnen zu vereinigen.
Das geschieht an der Stelle über Ihrem Magen, dem Lebenszentrum, von Ihnen Sonnengeflecht genannt.
Von dort aus konzentriere ich mich auf Ihr Gefühlsleben und nun nimmt das Schreiben einen Anfang, zumindest, wenn keine Störungen da sind und Sie nicht wieder selbst denken, sonst schalten Sie mich aus.
Sie schleudern mich einfach aus Ihrem Leben hinaus.
Dies ist eine höhere Gewalt, gegen die ich nichts ausrichten kann.
Ihre Persönlichkeit ist nun dominierend und ich kann wieder neu anfangen.
Meine Konzentration muss Sie nun dauerhaft beherrschen können, erst dann schreiben Sie unter Inspiration.
Ich verlange natürlich das völlige Anheimgeben Ihrerseits, das Passivsein in diesem Zustand.
Seelenstörungen, weder stoffliche, noch körperliche, dürfen nun gefühlt werden, da Ihr Geist sie übernimmt.
Diese schaffen eine Kluft zwischen Ihnen und mir, zwischen Ihrem Denken und Fühlen, und beanspruchen Sie vollkommen.
Sie verdrängen mich aus Ihrem Leben.
Stoffliche Schmerzen halten die Inspiration auf, stören diese Kommunikation, sie zerbrechen unser Einssein.
Auch Ihre Sorgen treten störend auf.
Sie können sich nun nicht von sich selbst lösen, sodass die Einheit nicht zustande kommt.
Wurde all dem jedoch vorgebeugt und ist die Einheit perfekt, dann erleben Sie Folgendes.
Ich sagte Ihnen bereits, ich lebe dann an der Stelle des Sonnengeflechts, es ist die Herzkammer für Ihr Seelenleben, die Empfangsstelle, denn von hier aus strömen meine Gedanken durch Ihr eigenes Leben zum Gehirn, das sie auffängt und registriert, zu anderen Organen weitersendet und die Persönlichkeit zur Wirkung bringt.
Diese Persönlichkeit ist auf die Aufgabe eingestellt, den Empfang, und Sie schreiben auf, was in Ihnen aufkommt.
Das Gehirn arbeitet furchtbar schnell und das Nervensystem muss sich nun anpassen können, sonst treten Störungen auf.
All diese Systeme kommen auf volle Kraft, was durch meine Konzentration geschieht.
Wenn unser Einssein vollkommen ist, strömen Wellen von Sätzen durch Sie hindurch zum Gefühlszentrum und Sie zeichnen sie sofort auf.
All diese Gedanken sind nun von mir, zumindest, sofern Sie sich völlig ausgeschaltet haben und Sie den von mir empfangenen Stoff nicht beeinflussen.
Ich ziehe Sie jetzt höher in diese Kunst hinauf, also in das, was wir festhalten wollen, und strebe nun an, die vollen hundert Prozent zu erreichen.
Sie schreiben Bögen voll und es geht stundenlang weiter, keine Sekunde dürfen Sie denken, alles geht von allein.
Endlich haben Sie sich leer geschrieben, Sie fühlen, dass Ihre Kräfte weniger werden, und ich finde, dass es so genug ist.
Ihre stofflichen Kräfte sind nun wahrhaftig erschöpft.
Machen Sie trotzdem weiter, dann schreiben Sie aus eigener Kraft, denn ich kann Sie nicht mehr beeinflussen.
Dies können Sie sofort am Geschriebenen feststellen.
Das stoffliche System ist ermüdet, das Gehirn verweigert den Dienst mit voller Kraft und Ihr Gefühlsleben weiß sich jetzt Stopp zuzurufen.
Dies ist der perfekte Zustand.
Wenn Sie noch nicht so weit sind und ich mit dieser Entwicklung anfangen muss, dann mache ich Folgendes.
Schreiben Sie selbst leicht, dann hilft mir das natürlich, da ich Sie sonst erst für das Schreiben vorbereiten muss.
Ich lasse Sie nun Bögen vollschreiben und konzentriere mich auf Sie, damit Sie sich an mein Denken und Fühlen gewöhnen.
Jeder Nerv kann mich nun stören, denn Ihr Nervensystem ist nicht an meine Konzentration gewöhnt.
Ihr eigenes Denken und Fühlen sprechen also für das Schreiben unter Inspiration enorm mit, weil Sie mit Ihrem Nervensystem zusammengewachsen sind und nicht ich.
Dies hat großartige Bedeutung, denn Ihr Nervensystem kann mir Stopp zurufen.
Ich beginne also vor dem Schreiben, Sie erst von sich selbst zu lösen, damit Sie gleich die Inspiration auffangen können.
Ihr innerliches Leben und Ihre stofflichen Systeme sind zusammengeschmolzen.
Sie hiervon zu lösen kostet Zeit und Berechnung, aber es ist notwendig, so Sie die Inspiration unfehlbar erleben wollen.
Es ist auch sehr natürlich, dass jeder Mensch wieder anders reagiert, weil das Gefühlsleben die stofflichen Systeme dominiert oder dadurch beeinflusst wird.
Wenn Letzteres der Fall ist, eignen Sie sich nicht zum Schreiben, denn Sie stehen dann unter Einfluss jenes Organismus.
Ich mache mich nun jedoch eins mit dem stofflichen Leben, bringe etwas Geschmeidigkeit hinein und lasse Sie jetzt schreiben – danach wird Ihr innerliches Leben reagieren – und führe Sie langsam in meine Richtung.
Wenn wir so weit sind, können wir anfangen.
Meine Absicht ist, Sie in die Halbtrance zu führen, darin leben für mich all die Möglichkeiten, die beseelende Schrift an Sie durchzugeben.
Erst dann erreichen wir die Menschen, und die anderen Lebensgrade haben nun keine Bedeutung mehr für uns, diese haben wir dann überwunden.
Einem irdischen Schreiber kann also nicht geholfen werden, wenn seine Arbeit für unsere Welt keine Bedeutung hat.
Er schreibt selbst.
Indem er sein irdisches Leben durch seine Kunst repräsentiert, stellt er sich außerhalb der geistigen Inspiration.
Es ist möglich, dass er dies nicht akzeptieren wird.
Ich verdeutlichte Ihnen jedoch die Grade hierfür und sie bedeuten ein astrales Gesetz für Ihr und unser Leben, denn der Schreiber kommt nicht über sein eigenes Gefühlsleben hinaus, sogar, wenn seine Kunst Bedeutung für die Erde bekommen hat.
Auch darin kann er eine Höhe erreichen und sogar Grade erleben, denn jeder Gefühlsgrad besitzt sieben Grade.
Trotzdem sind es die Gesetze für die Inspiration und für alle Kunst.
Niemand kann ihnen entkommen!
Ich mache Sie dafür bereit, den dritten Grad für die Inspiration zu betreten, was für Sie auf der Erde das Höchste ist, was Sie erreichen können.
Der irdische Schreiber kann seine eigene Höhe erreichen wie ein Maler, er kann sich selbst in seiner Kunst, dem Schreiben, vollkommen verlieren, und dann strömen Sätze und Bilder zu ihm, so, dass er sogar einen Grad der Hellsichtigkeit besitzt.
So scharf zeichnet sich das Schreiben selbst ab, fährt die Beseelung durch sein Leben hindurch, dass diese zu einem gewaltigen Feuer gesteigert wird, in dem er sich vollkommen auflöst.
Schreiber erleben dies mehr als Maler, weil sie das Leben schärfer analysieren, tiefer in die Leidenschaften und in die Liebe hinabsteigen, in all die Charaktereigenschaften des Menschen, in die Personen also, die analysiert werden.
In diesem Zustand hat Ihr irdischer Schreiber die hundert Prozent für sich selbst erreicht, was das höchste Stadium für ihn als Schreiber ist; höher kann er nicht gehen!
Nun steht er vor der geistigen Inspiration und diese kann nur durch unsere Welt empfangen werden.
Aber ich sagte Ihnen schon, für Romantik geben wir uns nicht her, täten wir das, dann stünde unser Leben still.
Für den Maler und den Bildhauer ist diese Inspiration exakt identisch, auch diese Menschen erschaffen und erringen darin das Höchste oder bleiben unterhalb der normalen Kunst, was dann mit Kunst nichts mehr zu tun hat.
Sie kommen niemals über ihren eigenen Lebensgrad hinaus.
Und das gilt zugleich für Sie als mediale(n) Schreiber(in).
In den ersten beiden Graden der Inspiration sind Sie nicht zu erreichen, weil Ihr Gefühlsleben sich weigert.
Der dritte Grad steht Ihnen offen, aber dann sind Ihr Fühlen und Denken anders.
Die ersten beiden Grade für den irdischen Künstler sagen uns also, dass sie niemals Kunst erschaffen werden.
Der dritte Grad repräsentiert den Künstler, er kann Ihnen etwas schenken.
Und sofern Sie als Mensch für die geistige Inspiration geeignet sind, sind Sie auch für uns offen, mit diesem Unterschied, dass Sie empfangen, und er, der Künstler, selbst erschafft.
Wenn Sie dies fühlen, kann ich fortfahren und Sie verstehen alle anderen Grade Ihres Gefühlslebens.
Der Grad Ihres Gefühlslebens hält mich also zurück, täte er das nicht, dann kämen wir zu geistiger Einheit.
Im dritten Grad der Inspiration steht die erhaltene Schrift über Ihrem eigenen Bewusstsein und Sie fühlen, dass Sie während Ihres Schreibens wahrhaftig hinaufgezogen waren.
In dem, was ich nun behandelte, berührte ich Ihr eigenes Gefühlsleben.
Wenn jedoch die geistigen medialen Gaben zum Ausdruck kommen, dann ist Ihr eigenes Wissen für mich eine Störung und Sie wissen zu viel von sich selbst, weil Sie jetzt abseits Ihres eigenen Lebens Schrift bekommen.
In diesem Zustand stört mich Ihr Intellekt und Sie können sich nicht leer machen.
Wie präzise die Grade sich selbst repräsentieren, wird nun wohl offenkundig.
Niemand kann ihnen entgehen, über seine eigenen Fähigkeiten hinaus leben, die Gesetze Ihres Lebensgrades rufen Ihnen Stopp zu.
Und das ist für den irdischen Künstler und für Sie als Medium ein und dasselbe Gesetz!
Die Sensitivität und das vollkommene Leersein sind Möglichkeiten, für das Schreiben zur Einheit zu kommen.
Aber wenn in Ihnen keine geistige Sehnsucht vorhanden ist, Sie die Sehnsucht, für die unbewusste Masse dienen zu wollen, nicht kennen, müssen Sie selbst noch für diese Gesetze erwachen und von Einheit ist keine Rede.
Ich brauche nun nicht damit anzufangen.
Wer nun jedoch geistige Schrift empfängt, besitzt alles, was nötig ist, und lebt im dritten Grad der Inspiration.
In früheren Zeiten haben sehr viele Menschen das erlebt und das waren meistens die Philosophen, die mit der höheren Welt in Verbindung standen.
Meistens waren sie sich dessen nicht mal bewusst, zeichneten hierin aber dennoch ihre Inspirationen auf oder teilten diese anderen mit, die sie für sie in die Welt sandten.
Sokrates und viele vor ihm standen unter geistiger Inspiration und erlebten durch ihren eigenen Gefühlsgrad den dritten Grad der Inspiration.
Auch sie wurden beseelt, bewusst und unbewusst, um Mutter Erde Weisheit zu schenken und all ihre Kinder wachzurütteln, was allein hierdurch erreicht werden konnte.
Ihr Leben berührt wiederum das der alten Meister, auch sie wurden beseelt und dienten höheren Mächten und Kräften, was die bewussten kosmischen Meister auf unserer Seite in den Händen haben.
Sie brachten der Menschheit geistige Schönheit, in Bild und Ton, Tausende von Menschen dienten auf diese Art und Weise, und zwar durch den dritten Grad der Inspiration.
Die geistig Einfachen und die Intellektuellen haben die geistige Beseelung erleben dürfen, beide Gefühlsgrade repräsentieren Jene Seite.
Und dies bewusst und unbewusst, denn der eine wusste, dass eine höhere Macht auf ihn einwirkte, und der andere wollte nichts davon wissen, bekam aber trotzdem die astrale Weisheit weitergegeben.
Dies bedeutet für das Empfangen keinen Unterschied, wohl hingegen für die Persönlichkeit.
An seinem irdischen und geistigen Gefühlsleben können wir seine stoffliche und geistige Sensitivität feststellen.
Ihr Intellekt gehört zur stofflichen Welt, der Unsrige hat sich von der Erde gelöst und bekam geistige Bedeutung.
Diese Gefühlsgrade können aufeinanderprallen und dann ist keine Rede von geistigem Empfangen.
Nun dominiert der irdische Intellekt.
Die Trance ist also das Einzige, auf das wir uns einstellen, wenn wir etwas zustande bringen wollen, und sie ist die Möglichkeit, unfehlbar zu Ihrem Bewusstsein durchzudringen und es vollkommen auszuschalten.
Derartige Medien leben jetzt auf der Erde.
Warum sollten wir nun all diese Schwierigkeiten aufspüren, wenn wir wissen, dass Sie das Höchste sowieso nicht erreichen können?
Wie viel Mühe und Sorgen können wir uns ersparen?
Jene Seite sucht dann die Medien auch nur wegen der geistigen Nachrichten auf, die der Erde zu geben sind, nur diese Medien, die für ihre Aufgabe auf der Erde geboren sind.
Das Trancemedium gibt alles weiter; mit diesem Gefühlsleben können wir arbeiten und das, was wir zu bringen haben, der Menschheit unfehlbar weitergeben.
Nun schreiben wir abseits des Gefühlslebens des Mediums und das Schreiben wird nun direkt aus der höchsten Quelle empfangen.
Ich will Ihnen nun auch nicht länger Hoffnung machen und Ihnen nur die volle Wahrheit mitteilen: Ein Geist des Lichtes kommt in den ersten drei Graden der Inspiration nicht zu Ihnen, weil Sie das Gegebene nicht verarbeiten können und weil Ihr Gefühlsleben ihm Stopp zuruft!
Es ist vollkommen ausgeschlossen, unserer Welt zu dienen, Sie kommen nicht von Ihrem eigenen-Ich los.
Schreiben Sie daher doch Ihr eigenes Buch und winden Sie sich selbst in das Allerhöchste, Sie wissen dann sicher, dass es Ihnen gehört.
Die Trance ist nicht für Sie, die gehört zu unserem Leben.
Trotzdem gibt es sehr viele Menschen, die durch die astrale Welt denken und schreiben.
Meistens ist ihre Schreiberei das Suchen nach dem geistigen Gold, dessen goldene Strahlung sie jedoch niemals sehen werden, weil es ihnen an der wahrhaften Intuition mangelt.
Trotzdem fühlen sie sich bereit und geöffnet für unsere Welt und setzen sich mit ihrem bisschen Sensitivität nieder.
Am liebsten würden sie ein Buch schreiben, denn das bedeutet etwas und gibt ihrer Persönlichkeit Bedeutung.
Wie einen Vogel mit gestutzten Flügeln halten ihr Gefühlsleben und ihr Lebensgrad sie gefangen, denn auch sie können nicht höher greifen als ihr eigener Lebensgrad und ihr eigenes Bewusstsein es zulassen.
Dass dies okkulte Gesetze sind, brauche ich Ihnen jetzt sicher nicht mehr zu sagen.
Nun können Sie akzeptieren, dass man Ihnen auf der Erde geistig Stopp zuruft!
Jene Seite will die Menschheit mit geistiger Nahrung versorgen, den Völkern das Erwachen schenken, aber diese Menschen sind für diese schwere Aufgabe ungeeignet.
Hierfür – erzählte ich Ihnen soeben – suchen wir unsere Kräfte selbst aus.
Dass wir jetzt arbeiten können, versteht sich von selbst, denn unsere Medien sind bereit für ihre Aufgabe.
Für geistige Arbeit mit kosmischer Bedeutung muss das Medium alle Lebensgrade besitzen und Abstimmung auf unser Leben haben, auf die Sphären des Lichts, sonst sehen wir mit unserem ganzen großen und großartigen Werk machtlos zu und fühlen unsere eigene Leere.
Doch die Meister auf dieser Seite überschauen alles, sie wissen, wo dieses Gefühlsleben auf der Erde lebt, und bringen die astrale Verbindung zustande.
Wir wissen hierdurch, dass wir in den ersten drei Graden niemals über das Gefühlsleben hinauskommen, denn das Gefühlsleben macht für uns die Gabe aus und die Gabe weist uns wiederum den Weg zur geistigen und kosmischen Weisheit, ja, zu den allerhöchsten Sphären des Lichts, sofern die Meister selbst sprechen wollen.
Ein Medium in diesem Zustand kann nun das Unmöglichste empfangen, das Allerletzte für die Erde und für unser Leben, und ist dann der Masse auf der Erde sicher fünf Jahrhunderte voraus.
Jene Seite stellt sich auf die menschliche Evolution ein und wir als Kinder Gottes dienen Ihnen auf der Erde, dienen der Masse und der Menschheit, denn wir bringen Ihnen die Weisheit von unserem Leben aus.
Hierfür haben wir uns von allem Irdischen lösen müssen, von Ihrem grobstofflichen Bewusstsein.
Weil wir wissen, wo unsere Medien auf der Erde leben und ob sie diese Empfindsamkeit besitzen, können Sie akzeptieren, dass nur wenige gute Kräfte in Ihrer Mitte sind, sonst erlebten Sie auch auf diesem Gebiet keine Evolution, sondern eine Revolution.
Nun ist dem vorgebeugt!
Tausende von Medien leben auf der Erde, aber wenn Sie darunter zwei finden, die das Sphärenglück kennen und in den Händen der astralen Meister sind, brauchen Sie nicht länger zu suchen, denn mehr werden Sie nicht finden.
Die anderen suchen sich selbst!
Diese Menschen kommen niemals von ihrem eigenen Gefühlsleben los.
Sie repräsentieren einen stofflichen Grad und müssen noch für das höhere Existenzleben erwachen.
Dass sie höher greifen wollen als ihr eigenes Bewusstsein an Gefühlskraft und geistiger oder stofflicher, ja selbst tierhafter Sensitivität besitzt, geschieht nur allzu oft, und dann spielen sie ihr eigenes Spiel, mit Leben und Tod, wie auch sie es tun, die die Kreuz-und-Brett-Séance akzeptiert haben.
Viele greifen nach diesen höheren Schätzen, erleben aber, dass etwas ihnen Stopp zuruft, auch wenn sie nicht verstehen, aus welcher Richtung dieser okkulte Wind weht.
Manchmal kann es für sie stürmen, sodass sie links und rechts von Kräften und Mächten, die wir auf diesem Weg kennenlernen werden, niedergeschlagen werden.
Neben dem irdischen Schreiber in stofflichem Zustand unter Inspiration lernen wir jetzt zugleich das angeborene Talent kennen.
Wenige Menschen können Ihnen eine Erklärung hiervon geben, aber auch diesen Zustand, der ein Gesetz ist, haben wir in unserem Leben kennengelernt und akzeptieren müssen.
Das angeborene Talent hat mit Ihrem Unterbewusstsein zu tun.
Will ein Geist des Lichtes Ihnen auf der Erde helfen, durch Sie schreiben, um etwas für Sie und für andere zu tun, dann schöpft er aus Ihrer eigenen Vergangenheit.
Dass wir als Mensch Tausende Male auf der Erde gelebt haben, müssen Sie nun akzeptieren.
In einem Leben und womöglich in vielen anderen Leben haben Sie sehr sicher Kunst betrieben.
Ist die Sehnsucht nach der Kunst in einem Leben zum Bewusstsein gekommen, sodass wir dadurch dominiert werden – Gefühle also, die die anderen Charaktereigenschaften unterdrücken –, dann wird jenes Leben der Kunst geweiht, weil die Seele sich nicht davon lösen kann.
Als Kind bereits kommen diese Gefühlskräfte zum Ausdruck und in späterem Alter zur vollen Entfaltung, was für Sie auf der Erde als Talent gilt.
Ein Geist des Lichtes schöpft nun aus diesem Unterbewusstsein, er weckt diese Gefühle und bestimmt, was er Ihnen weitergeben will.
Er zieht dieses Gefühl in sein eigenes Leben hinauf und zurück zum Tagesbewusstsein, und nun denken Sie, dass dies abseits Ihres eigenen Lebens empfangen wurde.
Es ist Ihr Parapsychologe, der sich hieran festklammert und immer wieder nicht akzeptieren kann, dass Jene Seite dieses Unterbewusstsein dennoch meistens völlig ausschaltet, weil die Sicherheit des Tagesbewusstseins das Temperament für die Beseelung ist.
Wenn wir gleich dem Schlaf folgen, wird Ihnen auch dies deutlich.
Und hieraus schöpft jedes Kind, und das ist das angeborene Talent.
Für unsere Welt ist dies Talent jedoch angelernt.
Auch hierauf komme ich zurück.
Dieses angeborene Talent wird für alle Künste und Wissenschaften erlebt.
Wer Talent hat, kann auf der Erde etwas erreichen.
Aber hiermit betreten wir die Grade für die irdische Kunst.
Schließlich erreicht der eine etwas, ein anderer tut sein Bestes und scheitert an der Kunst.
Wir lernen nun die geringeren Brüder und Schwestern kennen, die für sich selbst einen eigenen Grad in der Kunst repräsentieren, den niederen und höheren Orden, welche für Sie als Mensch die Gefühlsgrade sind.
Es dürfte für Sie nun nicht so schwierig sein, zu begreifen, warum der eine etwas erreicht und es eigentlich umsonst bekommt, wofür ein anderer sich totschuften muss, um letztlich dennoch zusammenzubrechen und akzeptieren zu müssen, dass das Gefühl dafür noch nicht erreicht ist.
Der eine wird Künstler, ein anderer wird es nie!
Das Gefühl zeigt an, wie weit Sie für die Kunst gekommen sind.
Hierfür hat die Seele möglicherweise Hunderte von Leben absolvieren müssen, also erleben, um auf diese Höhe im Gefühl zu kommen.
Und erst nun, in diesem Leben, offenbart sich das Gefühl für Kunst; die Priester im Osten erlebten dies in der Mystik, in den okkulten Gesetzen.
So hat sich der eine Mensch auf den Okkultismus eingestellt, der andere auf Wissenschaft oder Kunst oder gesellschaftliche Funktionen, jede Möglichkeit ist Ihnen als Mensch beschieden, weil Sie das neue Leben empfangen können.
Das Schreiben unter Inspiration zum Aufzeichnen einer rein irdischen Information – also Stoff, der Sie nicht von Ihrem eigenen Leben löst, wobei Sie den Boden unter Ihren Füßen behalten – kann nicht gefährlich für Sie sein.
Dies wird allerdings anders, wenn die okkulten Gesetze Ihr Leben von den stofflichen Gesetzen lösen und Sie zwischen Leben und Tod kommen.
Nun müssen Sie Widerstand und vor allem den eigenen Schutz, die Kraft für Ihre eigene Persönlichkeit besitzen, die das, was empfangen und erlebt wird, vollkommen auffängt.
Diese Kraft lebt in Ihrem eigenen Bewusstsein, Sie sind dann so weit und so hoch gekommen und fühlen nun keine Störungen; alles geht von allein, aber andere besitzen das nicht und verlieren sich selbst.
Die schrecklichsten Dinge können nun geschehen, von denen man auf der Erde noch keine Vorstellung hat, weil die Masse die enorme Gefahr der okkulten Gesetze noch nicht erfasst.
Nun, da sich viele zusammenfinden und sich nach dem okkulten Schreiben sehnen, treten all diese Gefahren in den Vordergrund, die verarbeitet werden müssen oder aber Ihr Leben völlig vernichten!
Wenn wir nun schreiben, erleben Sie die geistige Kommunikation in diesem Zustand und Sie sind sich Ihres eigenen Lebens bewusst.
Sie leben in den ersten beiden Graden für die Inspiration, kommen aber nun mit den okkulten Gesetzen in Berührung.
Und diese können durch dieses Schreiben bestimmend auftreten und Sie beherrschen.
Wenn nun kein Widerstand in Ihnen ist, kommen auch Spottgeister durch Sie, die sich mit Ihrem Leben vereinigen wollen.
Es kommt nun darauf an, wie Ihr innerliches Leben ist.
Sind Sie nicht frei von stofflichen Sehnsüchten, dann sind Sie durch Ihr eigenes Leben bereits in Kontakt mit ihnen, denn diese Sehnsüchte sind stoffliche, wodurch sie sich verbinden können.
Eine einzige Eigenschaft in Ihnen, die nicht geistig ist, stimmt Sie auf ihr Leben ab und es kommen Probleme in Ihr Leben.
Nun fühlen Sie ihre Gewalt jedoch anders, sie zerbrechen Ihren eigenen Schutz und streben danach, Ihr Bewusstsein in Besitz zu nehmen, worin Sie sich auflösen können.
Sehr viele Menschen haben ihren okkulten Zoll bezahlen müssen, diese Empfindsamen verstanden nicht, wofür sie sich öffneten, mit der Folge, dass manche das tagesbewusste-Ich verloren und die Geisteskrankheit zu akzeptieren hatten.
Sofern Ihr Leben für diese astrale Gefahr nicht vollkommen verschlossen ist und Sie Ihren eigenen Schutz nicht besitzen, ist das einfache Schreiben unter Inspiration durch unsere Welt Ihr Untergang.
Auf dieser Seite haben wir die Gesetze kennengelernt und die Grade für das Gefühlsleben, in dem Sie als stofflicher Mensch leben.
Wir wissen, dass die ersten beiden Grade für die Inspiration der geistigen Kommunikation gegenüber tierhaft gemein sind, und dies ist dadurch bewiesen, dass zahlreiche Menschen sogar in ihrem eigenen Leben zusammenbrachen und man sie einsperren musste.
Nicht nur, dass der bewusst suchende Typ in diesen Graden zusammenbricht, sogar die unbewusste Seele, der nichts ahnende Mensch, der von Okkultismus nichts weiß, bricht zusammen, weil diese Gefühlsgrade noch keinen Widerstand besitzen.
Es steht jedoch fest, dass all diese Menschen sich von den vortierhaften, tierhaften und grobstofflichen Graden losgemacht haben und jetzt in ein höheres Stadium gekommen sind, dessen Gesetze sie sich zu eigen machen müssen.
Ist der Kontakt mit der astralen Welt einmal zustande gekommen und hat das niedere Individuum Ihr Leben hinaufgezogen, dann ist das davon Freikommen unglaublich schwierig, weil dieser Geist mit Ihrem Leben zur Einheit gekommen ist.
In kurzer Zeit verwachsen diese niederen Geister mit Ihnen zu einem einzigen Zustand, so fest und natürlich, dass Sie dem nichts entgegenzuhalten haben und kein Psychologe in der Lage ist, Sie davon zu erlösen.
Psychopathen werden es, Sie kennen sie auf der Erde wohl, diese Menschen, die manchmal plötzlich wirres Zeug reden, sich anders fühlen als zuvor und bei denen sich herausstellt, dass sie schreckliche Allüren besitzen, und andere wiederum, die an Größenwahn oder religiösem Wahn leiden, und all diese Menschen, die sich den bewussten Gefühlsgrad noch aneignen müssen, jetzt jedoch vom niederen Bewusstsein, den spiritistischen Spottgeistern, angegriffen werden.
Dieser bösartige Kern lebt im Raum und auch auf der Erde und sucht nach dem Gefühlsleben, das auf ihn Abstimmung hat und dann vom irdischen Leben erneut erlebt werden kann.
Nun muss Ihr Wille sie beherrschen, Sie müssen all diesen Gefahren widerstehen können.
Sie müssen in Tausenden von okkulten Problemen Sie selbst bleiben können, wenn ein Geist des Lichtes zu Ihnen kommen will, um durch Sie zu schreiben.
Er sieht Ihr Bewusstsein und weiß nun, ob Sie zusammenbrechen werden.
In jenem Fall ist er nicht in der Lage, zu schreiben, und fängt nicht damit an.
Empfindsame, sich nach geistigem Kontakt sehnende Menschen öffnen sich für unsere Welt, aber früher oder später brechen fast alle zusammen, weil sie die astralen Gesetze und Grade für die geistigen Gaben nicht kennen.
Andere, die von der geistigen Kommunikation nichts wissen wollen, sind dadurch, dass sie unter dem Einfluss finsterer Mächte stehen, trotzdem zusammengebrochen und erleben denselben Zustand wie das bewusste, unter Inspiration schreibende Medium; auch die Dämonen schöpfen aus dem Unterbewusstsein und zwängen sich in das Gefühlsleben.
Dies ist auch der Grund, warum diese Kranken so unnachgiebig bewacht werden und ihre Krankheiten von Ihrem Arzt fast nicht zu besiegen sind; das Unterbewusstsein kann nicht geheilt werden!
Das frühere Leben ist meistens schuld an diesem Untergang, an all diesem Elend.
Weil Ursache und Wirkung von Ihnen als Mensch während des stofflichen Lebens erlebt werden, bekommt das unbewusste, tierhafte Leben die Möglichkeit, sich mit dem höherstehenden Leben zu verbinden.
Was es im Tagesbewusstsein für sie nicht zu erleben gibt, spüren diese niederen Lebensgrade im Unterbewusstsein auf, sodass sie auch damit zu vollkommener Einheit kommen.
Teilen Sie diese Seelen einmal, lösen Sie das irdische Leben einmal vom astralen dominierenden Gefühlsleben, und Sie sind ein großer Heiler.
Ihr Arzt und Ihr Psychologe sind jedoch machtlos, denn dies ist der auf der Erde am allerschwierigsten zu besiegende Lebensgrad.
Die Seele ist unbewusst und kann diesem Seelenleben kein Bewusstsein geben.
Das ist nicht möglich, denn die Gesetze Gottes müssen erlebt werden, sonst würde sich jeder etwas Gefühl kaufen und zugleich Künstler werden und das Leben auf der Erde und im Raum wäre ein großes Chaos.
Auf der Erde ist das noch so, im Raum nicht, denn Gottes Schöpfung ist Göttlich vollkommen.
Dass viele Menschen in ihrem Tagesbewusstsein keine Tiefe besitzen, will noch nicht heißen, dass auch das Unterbewusstsein diese nicht hat, denn Sie sehen nun, was so alles möglich ist.
Hierin lebt die Empfindsamkeit für unseren Kontakt, das Schreiben unter Inspiration.
So tief geht dieses kinderleichte Empfangen einiger Worte, die manchmal nichts bedeuten und doch ein solches Elend repräsentieren können.
Um den Wahnsinn geht es dabei!
Aber die psychische Trance schaltet all diese Gefahren völlig aus.
Das Gefühlsleben steht nun den höheren Graden offen, die zu den Sphären des Lichts gehören und die ersten vier Sphären sind, deren Welten ich Ihnen erklärte.
Jenes Medium ist in den Händen eines Meisters.
Die gegebene Schrift ist nun übernatürlich und kann sogar von den höchsten Himmeln aus zur Erde gebracht werden; hierzu ist das Instrument in der Lage, weil es sich einer höheren Macht anheimgegeben hat.
Und jenes Bewusstsein ist kosmisch tief, hat die Gesetze Gottes kennengelernt und wird jetzt eine Aufgabe auf der Erde vollbringen.
Nun beherrscht Jene Seite dieses Leben, sorgt jedoch für das Zustandekommen dieser Kommunikation.
Wenn dieses Schreiben einen Anfang nimmt, ist Ihr Bewusstsein zu fünfundsiebzig Prozent ausgeschaltet, weil Sie selbst fünfundzwanzig brauchen, um Ihren Körper zu ernähren und in Betrieb zu halten.
Durch Ihren Organismus wird nun geschrieben, aber Sie sind noch immer eins mit Ihrem Kleid und bleiben bei Kraft, weil wir eigentlich außerhalb Ihrer irdischen Verbindung stehen.
Trotzdem müssen wir all diese stofflichen Systeme von Ihnen übernehmen und beherrschen, durch sie arbeiten; wir denken und wir fühlen durch Ihren Organismus und zeichnen auf, was wir Ihnen weitergeben wollen.
In diesem Zustand kommen wir zu großen Höhen und können nun alles erreichen.
Und um Medium sein zu können, müssen Sie einfach leben, sogar Ihre Nahrung kann uns stören.
Wollen wir zu großer Höhe kommen, dann ist tierische Nahrung für viele Medien destruktiv, weil sie andere Einflüsse aus dem eigenen Lebensgrad anzieht.
Aber es gibt auch Medien, die gerade herzhafte Nahrung brauchen, weil das Nervensystem enorm viel Arbeit verrichten muss und stets eine körperliche Reserve vorhanden sein muss.
Will sich das Medium für die alles dominierende astrale Nahrung, welche die Weisheit ist, auf den Beinen halten, dann muss der Organismus diese unglaubliche Beseelung verarbeiten können, sonst kommt früher oder später trotzdem das Einstürzen und ein derartiges Instrument geht uns verloren.
Das Nervensystem ist darum wesentlich, es ist Ihr stofflicher Untergrund für die geistigen Gaben und die Arbeit, die verrichtet wird.
Medien, die das Höchste empfangen, was für unsere Welt erlebt werden kann, müssen auf voller Kraft bleiben, sonst können wir diese enorme Beseelung in jenem Stadium nicht weiterhin anwenden.
Das normale Gleichgewicht für den Organismus dürfen wir nicht überschreiten, denn dies kann dann entsetzliche Folgen haben.
Tierische Nahrung hat keine Bedeutung mehr, sofern das Medium vollkommen in unseren Händen ist, wir fangen die stofflichen Störungen für das Medium dann auf.
Wer jedoch unter diesen Graden Arbeit verrichtet, hat es schwerer, weil die Ausstrahlung der Nahrung nicht zu überwinden ist, aber dennoch verhindert werden muss, sonst schafft das Medium ein Elend nach dem anderen für sich selbst.
Das östliche Medium lebt darum vegetarisch und dies muss es für sein Studium wohl tun, denn die tierische Nahrung behindert es im Erleben der okkulten Gesetze.
Ein Yogi und Eingeweihte folgen diesem Weg, Magier und Fakire kümmern sich manchmal wenig darum, obwohl der gute Fakir, der wissenschaftlich Bewusste, sich selbst nicht zu infizieren wagt, weil diese Nahrung verhängnisvoll für ihn sein kann.
Sie haben all diese Gesetze selbst zu überwinden, wir tun das für das Medium, weil Jene Seite das Instrument repräsentieren muss.
Der östliche Mensch erlebt selbst, das Medium in unseren Händen kann nur empfangen und gibt sich in allem seinem Meister anheim.
Für die psychischen Phänomene ist tierische Nahrung fatal, die physischen erfordern Kraft und körperliche Bewusstwerdung.
Nun wird der Organismus des Lebensfluidums entledigt, was Kraftverlust bedeutet.
Diese Kraft muss durch deftige Nahrung das Gleichgewicht wiederherstellen, sonst folgt das stoffliche Versinken.
Eigentlich ist jeder Mensch offen für geistigen Einfluss, für niedrig und hoch, und es gibt immer Charaktereigenschaften in Ihnen, die auf unsere Welt Abstimmung haben und das astrale Wesen anziehen.
Als westliches Bewusstsein können Sie all diese Störungen nicht beherrschen, denn Ihr Leben ist geteilt.
Der östliche Mensch hat jedoch ein Studium daraus gemacht und er ist bestrebt, diese zu besiegen, wenn er jedoch nichts erreicht, besiegen sie ihn.
Will Jene Seite durch das westliche Gefühlsleben arbeiten, dann darf das Medium sich in nichts fühlen, nichts sein oder bedeuten.
Sie als Medium besitzen nur das Gefühl, aus dem wir schöpfen und durch das wir arbeiten.
Wenn Sie sich vollständig anheimgeben können, stehen Ihnen die astralen Welten offen.
Nur einer unter Tausenden erreicht etwas, Tausende von Menschen verunglücken durch die astralen Gesetze, weil sie unter dieser Last des Raumes zusammenbrechen.
Jahre gehen vorüber, bevor das Medium bereit ist, unser Schreiben empfangen zu können.
Wir verhindern jetzt, dass die Dämonen von diesem Leben Besitz ergreifen.
Das Medium muss sich in all seinem Denken und Fühlen für uns offen machen; wenn wir auf jenes Leben einwirken wollen, sind wir Tag und Nacht mit diesem Instrument in Verbindung.
Einer unter Tausenden - sagte ich Ihnen - erreicht das Übernatürliche, der Rest bricht zusammen.
Auch nun geht dieses Leben in die Hände des Bösen über und wir sind machtlos.
Diese Wesen verlangen, das Leben leer zu saugen, und das tun sie auf ihre eigene teuflische Art und Weise.
Sie kommen zu diesem Leben und sprechen über Gott und den Glauben, sie zeigen leuchtende Kreuze, wenn sie es für nötig halten, damit Sie nicht misstrauisch werden oder Ihr Interesse abnimmt.
In der Zwischenzeit aber fahren sie fort und betreten Ihre Sehnsüchte, sie wollen von Ihrer Liebe umsorgt werden, wonach das Einssein folgt.
Sie bekommen nur durch Sie Verbindung, Ihre eigenen Sehnsüchte rufen sie zu Ihnen und dann finden sie zugleich ihren Hunger und Lebensdurst gestillt, aber nun erleben Sie deren schmachtende Sehnsucht, für die Ihr Organismus dann dienen muss!
Auch sie steigen in Sie hinab, gehen durch Ihr Gefühlsleben hin, verschmelzen mit Ihnen zu einem einzigen Gefühlsgrad und haben Sie dann besiegt.
Bis in die tiefsten Gewebe Ihres Seelenlebens und Ihres Stofflichseins infizieren sie Sie mit ihrer tierhaften Wollust, sie nisten sich in Ihrer Aura ein, sie schlafen ruhig ein, um mit Ihnen zu erwachen und aufzustehen und Ihren Trank, Ihre Speise, Ihr Tageslicht zu genießen - kurzum, alles, wofür Ihre Blutsauger keine Kraft besitzen.
Das Medium, das für das Höchste dienen muss und wie selbstverständlich für diese Aufgabe geboren ist, kann dieses Elend nicht erleben, weil der Meister dieses Mediums das Instrument immer in sein Leben hinaufgezogen hält.
Dadurch, dass das Medium dieses höhere Bewusstsein fortwährend erleben kann, hat ein Dämon nicht den Hauch einer Chance.
Aber der Mensch, der seinen Geliebten verloren hat, allein zurückgeblieben ist, der wegen der schrecklichen Sehnsucht nach dieser verlorenen Liebe, nach Herzlichkeit und Verstehen, leidet, öffnet sich der astralen Welt nur allzu gern.
Wenn Sensitivität vorhanden ist und das Schreiben probiert wird, steht dieses Leben vor all diesen Problemen.
Dieser Mensch will wissen, wie es den Lieben geht, aber dies wird ihm zum Verhängnis.
Auch hierin sind wieder Grade vorhanden, Empfindsame und Unempfindsame erleben dasselbe Schreiben.
Der eine erlebt Verdruss, der andere denkt, dass alles von allein geht, und fühlt nichts von all diesen Störungen.
Aber diese Menschen besitzen die Sensitivität nicht, durch sie kann kein astraler Gedanke kommen, dieser Gefühlsgrad ist noch zu grob, um die ätherischen Gedanken und Gefühle auffangen zu können.
Die Empfindsamen erleben genau diesen ganzen Verdruss.
Unempfindsame nichts!
Ich versichere Ihnen jetzt, dass diese sich als Medium fühlenden Menschen keinen wahrhaftigen Kontakt erleben können, weil sie von unserer Welt nicht zu erreichen sind.
Ihnen fehlt nun dasjenige, durch das wir schreiben, aber die anderen gehen dadurch kaputt.
Nun, da diese Leben für Jene Seite offen sind, sie durch Christus so weit gekommen sind, das Heilige Evangelium zu ihren Leben gesprochen hat, suchen all diese Menschen nach dem ewig währenden Kontakt und wollen sich durch die geistigen Gaben vom stofflichen Leben lösen.
Besteht Kontakt, dann kommen sie zwischen Leben und Tod, wovon sie nun die okkulten Gesetze erleben müssen und worin sie sich behaupten müssen, so sie der Irrenanstalt entkommen wollen.
Wer auf dieser Seite zur unbewussten Art gehört – zu denen, die noch erwachen müssen –, die aber nach dieser stofflichen Einheit sucht, kommt auf diese Sensitivität zu und zieht sie in das eigene Leben hinauf, wodurch ihre Opfer vor dem geistigen Wahnsinn stehen.
Ich sagte Ihnen, Ihre Irrenanstalten sind voll von diesen Menschen.
Aber was für Sie auf der Erde Krankheit ist und bedeutet, ist für unsere Welt geistige Sensitivität.
Was Sie bei sich Geisteskrankheit nennen, ist für unsere Welt das Einssein von astralem und stofflichem Geist, von zwei Persönlichkeiten, die dadurch, dass beide ewig während sind, zum Seelenleben gehören.
Nun dominiert jedoch das astrale Leben, mit der Folge, dass die irdische Seele eine Gefangene im eigenen Organismus ist.
Forschen Sie in sich selbst nach, ob in Ihnen Gefühle sind, die auf das Niedere Abstimmung finden, und beugen Sie dann all diesen astralen Schwierigkeiten für sich selbst vor.
Setzen Sie sich nicht zum Schriftempfangen nieder, denn es kann Ihr eigenes Unglück bedeuten.
Lebt das Unbedeutende in Ihnen, ein geringes Gefühl für Leidenschaft, so seien Sie versichert, dass dies alle Wolllust zu sich zieht, wenn Sie einmal mit dieser Welt in Verbindung gekommen sind.
Und diese Kraft als Leidenschaft wird Ihr innerliches Leben zersetzen, Sie leersaugen, denn Sie besitzen keinen eigenen Schutz!
Diesen Graden des Gefühlslebens steht die Irrenanstalt offen, sie gestatten, dass man sie von den irdischen Banden befreit.
Und die Sehnsucht hiernach besitzen all diese Menschen, weil ihre Lieben dahingingen.
Hier folgt ein Beispiel dafür aus der Wirklichkeit.
Ein Bruder auf dieser Seite kam und rief mich zu Hilfe, denn er sah sich auf der Erde vor ein großes Problem gestellt.
Er erzählte mir, dass seine Tochter von finsteren Kräften beeinflusst werde und bereits in diese Hände übergegangen sei.
Sie werde zusammenbrechen, wenn ihr keine geistige Hilfe geboten werde.
Diese Seele wollte durch die mediale Schrift mit ihrem Vater in Verbindung kommen, aber sie besaß keinen ausreichenden Selbstschutz.
Sie fühlte sich trotzdem dazu in der Lage und hatte sich nun hingesetzt, aber durch sie schrieb ein Dämon.
Und ihr Vater war machtlos, er konnte ihr nicht helfen.
Um sie in sein Leben hinaufzuziehen, dafür besaß sie nicht genug Kraft, sodass ihr die Irrenanstalt offenstand.
Zusammen gingen wir zu ihr und ich sah, wie ihr Zustand war.
Ihre Schwester suchte es im Zeichnen und auch sie wäre in die Hände des Bösen gekommen, wenn sie diese Empfindsamkeit gekannt hätte, aber sie war nicht zu erreichen.
In ihrem Bewusstsein war dieser Selbstschutz vorhanden und sie erlebte nun nichts.
Die Erste sehnte sich danach, mit ihrem Vater in Kontakt zu kommen, bekam Schreiben aus dieser Welt und dachte nun, dass dies von ihrem Vater stammte.
Ein finsteres Wesen hatte jedoch von ihrem innerlichen Leben Besitz ergriffen und wollte sie beherrschen.
Als wir eintraten, empfing sie gerade Schrift.
Ihr Leben stand dieser Seite offen.
Was halten Sie von diesem Verslein, das sie empfing?
„Schwebt, schwebt wie ich
Seht wie ich
Seht mich und Ihr habt Euer Leben in den Händen
Aber bittet Euren Gott darum.“
Dieses traurige geschriebene Wort wurde ihr gegeben und ist astral rein, aber ein Irrer schenkte es ihr.
Dieses Gehirn ist verwirrt, ist von jeder menschlichen Einstellung losgelöst, vom Denkvermögen und stofflichen Fühlen, dieses Bewusstsein ist nur vollkommen dazu bereit, das irdische Bewusstsein zu vernichten und wahnsinnig zu machen.
Dieses fünfundvierzig Jahre alte Kind fragte nicht nach der Bedeutung dessen, was es bekam, sie fand es wunderbar, denn es kam nicht aus ihr selbst.
Sie dachte: In jenem Leben ist alles möglich, Vater hat Dichten gelernt, Vater ist in jenem Leben erwacht!
Denn auf der Erde hatte ihr Vater keine Ahnung von all diesen Dingen.
Dieser Dämon konnte schweben.
Auch wir schweben zur Erde zurück, um zu dienen, und tun das durch die Kraft unserer entwickelten Konzentration und unseres starken Willens.
Wir schweben durch den stofflichen Raum, denn wir haben uns diese Grade des Bewusstseins angeeignet.
Ein Dämon kann das wie wir, aber er lebt in einer Finsternis.
Wir sehen durch allen Stoff hindurch, können uns auf Ihr eigenes stoffliches Licht einstellen und nehmen es wahr, was ein finsterer Geist wieder nicht kann.
Und der Kontakt mit der Erde kommt nun durch Sie selbst zustande.
Seht mich und Ihr habt mich in Eurem Leben – dies hätte der Dämon niederschreiben müssen – aber hierzu kam es nicht!
Gott brauchte sie darum nicht zu bitten.
Aber für diese finstere Person war diese Fahne wie das leuchtende Kreuz, das er ihr vorhielt, um danach zu schauen.
Das Wort „Gott“ verändert plötzlich alles für diese Gutgläubigen, aber sie stürzen dadurch sofort in Schwierigkeiten.
Monatelang schrieb sie bereits durch dieses Ungeheuer, nun jedoch zahllose Male an einem Tag.
Zu den unglaublichsten Zeiten setzte sie sich nieder, um Schrift zu empfangen.
Durch einen von innen ausgehenden Drang zwang sie sich selbst in diese Richtung und gab sich dann vollkommen anheim.
Dem Dämon ging es darum, sie vollständig in seine Macht zu bekommen, sie in sein Leben hinaufzuziehen und sich dann an ihrem Bewusstsein und irdischem Leben gütlich zu tun.
Seine tierhaften Begierden wollte er ausleben, koste es, was es wolle.
Das In-Besitz-Nehmen von ihr gelang ihm vollkommen, weil in ihr Eigenschaften lebten, die sein Leben berührten und durch dieses Beisammensitzen darauf Abstimmung bekommen hatten.
Ihre Sehnsucht nach Liebe, die nicht beantwortet wurde, trieb sie in die Arme dieser astralen Persönlichkeit und in diesen Zustand.
Nun, da sie sich geöffnet hatte, musste sie die Folgen akzeptieren.
Sie kannte sich selbst nicht und noch weniger die astralen-okkulten Gesetze und dies wurde ihr Unglück.
Der Tiermensch schrieb:
„Besser beten
Als ohnmächtig sein.
Wo ist das Ende
Jesus mein
Liebe siegt.“
Sie fand es fabelhaft.
Sie verstand nichts von diesem Unsinn, die Erkenntnis dafür war noch nicht in ihr erwacht, sonst hätte sie unverzüglich aufgehört, wenn sie noch dazu in der Lage gewesen wäre, denn ihr Wille war bereits ausgeschaltet.
Aber diese nichts bedeutenden Worte führten sie zum Wahnsinn.
Es folgte:
„Wenn wir eins sind, losgelöst von der Erde
Denn ich sehe in Euer Leben
Wacht Gott.“
Ich las im Leben dieses Dämons und konnte feststellen, was die eigentliche Absicht war.
Das Mädchen las die Schrift laut, dachte, sie zu verstehen, und fand sie wiederum prächtig, wundersam tief.
Und ihre Schwester dachte: Darin steckt wohl etwas, das kann etwas werden, alle Entwicklung ist schwierig.
Sie würde dann auch fortfahren, aber sie gab sich dadurch ihrem eigenen Unglück anheim.
Manchmal stellte sie ihrem Vater Fragen und wollte dann wissen, wie er zu diesen schönen Worten kam.
Und dann machte der Dämon ihr etwas weis, oder sie schrieb durch die sanfte innere Berührung, die trotzdem antreibend auf ihr Denken und Fühlen einwirkte, selbst etwas nieder.
Aber der Dämon ging seinen eigenen Weg und saugte sie langsam leer, er genoss mit ihr das irdische Leben und würde bald so weit sein, dass er bewusst stofflich auftreten konnte.
Immer tiefer stieg er in ihr Leben hinab, gab ab und zu ihrer Sehnsucht nach, etwas von ihrem Vater zu hören, aber genoss in der Zwischenzeit sein eigenes Vergnügen, genoss die Wärme und stoffliche Zuwendung und vor allem ihre sehnsuchtsvolle Liebe, was für ihn das eigentliche Erleben wurde.
Er lebte vollständig in ihrem Leben, machte mit ihr Wanderungen durch die Natur, aß und trank und ging mit ihr schlafen, was noch immer astral geschah, aber stoffliches Bewusstsein empfangen würde.
Keine Sekunde fühlte sie sich mehr allein, aber sie fand dies herrlich, im Wissen, dass ihr Vater ihr Schutzgeist war.
Aber ein Geist des Lichtes schreibt nicht jede Sekunde Ihres Tages, geht nicht auf Ihre Sehnsüchte ein, sonst würde unser Leben stillstehen, nicht nur das, aber es ist zu überreichlich.
Für diese Kommunikation ist eine bestimmte Zeit erforderlich.
Ein-, höchstens zwei Mal pro Woche Schreiben ist ausreichend, danach müssen Sie vollkommen Ihr eigenes Leben erleben, sodass Sie sich von jedem astralen Gedanken lösen können, sonst werden Sie gelebt.
Wenn Sie fühlen, dass ein Drang in Ihnen lebt, der Sie immer wieder anspornt, sich niederzusetzen, dann haben Sie es mit finsteren Kräften zu tun.
Sie sind dabei, geisteskrank zu werden, oder eine astrale Persönlichkeit hat Sie in ihr Leben hinaufgezogen und Sie bereits unter ihre finstere Macht gestellt.
Die meisten dieser Menschen, die medial sein wollen, besitzen nicht mal den erforderlichen Kontakt und schreiben selbst.
Die Empfindsamen jedoch gehen dadurch zugrunde.
Meistens machen die anderen die Séance selbst, denn diese Menschen erleben nichts, kennen diese Gefahr nicht, aber haben trotzdem – wie sie sagen – jeden Augenblick des Tages Kontakt mit ihrem Meister, ihrem Schutzengel oder geistigen Arzt, der ihnen für alle Dinge und jedes Übel einen Rat gibt.
Wie ihre Hunde und Katzen haben sie diesen geistigen Begleitern Halsbänder angelegt, damit sie jeden Augenblick an den Leinen ziehen können, woraufhin wir bloß zu kommen haben.
Die allerbilligsten Gedanken werden uns zugetraut; kurz den Meister fragen, der Meister wird einen Rat geben.
Und dann kommt das Geschwätz.
Solche Menschen machen die Séance selbst, indem sie aufschreiben, was in ihre Gedanken kommt.
Sie sehnen sich danach, zu besitzen.
Sie benutzen unsere Welt für ihr eigenes Lebensvergnügen, aber wir sind nicht zur Scharlatanerie zurückzuführen, wie herrlich und sicher sie das auch finden würden.
Ich konzentrierte mich auf das Ungeheuer und wollte es schreiben lassen, sie dadurch aber zugleich vor diesem Kontakt warnen, und stieg nun in sein Gefühlsleben hinab.
Ich schrieb durch sein eigenes Gefühlsleben nieder:
„Höre auf, oder es geschehen Unglücke!“
Sie fühlen sicher, nun waren wir zu dritt eins im Gefühl und miteinander verbunden.
Doch ihr Reagieren taugte nichts, zumindest nicht in meinem Sinne.
Sie erschraken alle beide sehr, vor allem das astrale Wesen.
Dies fühlte es und verstand, dass höhere Einwirkung anwesend war.
Die Dame zerriss das Papier und dachte:
„Dies sind Spottgeister.
Natürlich, das ist möglich.
Ein Geist will schreiben, aber es ist ein Spottgeist.
Sie wollen Vater wieder verdrängen, aber das wird nicht geschehen.
Ich muss das unbedingt verhindern.“
Sie verstand nun, dass sie nicht ausreichend entwickelt war.
Aber der Dämon reagierte anders.
Der konzentrierte sich blitzschnell und schrieb:
„Besser, als ich es bin, kannst du nicht sein
Erst immer zu Jesus zu gehen
Tagein, tagaus, bis an mein Ende
Jesus mein
Einmal werden wir einander sehen.“
Er ließ darauf folgen: „Siehst du nicht, liebes Kind, was dies zu bedeuten hat?
Lies es nur von oben nach unten, nur die Anfangsbuchstaben.“
Und die Frau, deren Name Betje war, las „Betje“.
„Mein Himmel, was für ein wundervoller Beweis, was für ein wundervolles Gedicht habe ich nun empfangen“, sagt sie zu ihrer Schwester.
Einen geistigen Beweis hatte sie bekommen und es war wahrhaftig medial!
Und so war es auch.
Ich konzentrierte mich auf den Dämon und Vergewaltiger ihres Lebens und schrieb wiederum:
„Betje, du bist in Gefahr, höre auf!
Höre um Himmels willen auf!“
Aber Betje wollte vom Aufhören nichts wissen, sie verstand es schlichtweg nicht.
Dass sie nach solch einem Beweis wieder mit Spottgeistern zu tun bekam, konnte sie nicht verstehen.
Sie fragte ihren Vater:
„Kannst du nicht dafür sorgen, Vater, dass wir nicht gestört werden?“
Der Dämon schrieb: „Andere neiden uns unseren Kontakt, Liebling.“
Und Betje musste diese Störung überwinden.
Sie hätte jedoch fühlen müssen, dass es an allem haperte, aber ihren Willen und ihren Glauben konnten wir nicht überbrücken.
Hierin lebte sie bewusst.
Sie besaß die Empfindsamkeit für die mediale Gabe, auch wenn wir sie für den höheren Kontakt nicht erreichen konnten, sie schwebte weiter zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod, und das sollte ihr zum Verhängnis werden!
Der Quälgeist schrieb:
„Für mein Kind tue ich alles und ich beschütze dich weiterhin, Betje.
Geh nun ruhig schlafen, mein Kind.“
Aber Betje fragte: „Kannst du diese Spottgeister nicht vertreiben, Vater?“
„Ich werde dafür sorgen, mein Kind“, schrieb sie nun selbst, denn ich hatte den Dämon inzwischen für ihr Gefühlsleben verschlossen.
Er lebte jetzt in einem dichten Schleier aus Kraft, einer Aura, die ich schnell hinaufzog, um sie vor dem Schlafengehen von seinem Dreck zu befreien, obschon ich wusste, dass sie ihn wieder zu sich ziehen würde.
Dann schrieb wieder ihr Vater und auch das waren ihre eigenen Gedanken:
„Was ist unser Leben doch schön, nicht wahr, Kind?“
Sie fragte: „Bist du ganz doll glücklich, Vater?“
„Ja, mein Kind.“
Und sie antwortet sich nun selbst:
„Wo wird Mutter ihren Platz finden, Vater?“
Nun zweifelte der Stift.
Ihre Hand bleibt liegen und ist unbeseelt.
Ich wusste bereits, dass die Mutter sie und die Schwester verlassen hatte, ein eigenes Leben begonnen hatte, sodass Betje hierauf nicht selbst antworten konnte.
Wir stellen nun fest, dass dieses Schreiben dasselbe ist wie mit Kreuz-und-Brett, denn sie gibt ihrer Hand keine Beseelung.
Der menschliche Wille ist nun völlig ausgeschaltet.
In diesem Zustand wollte dieses Kind nun geistige Schrift empfangen ...
Trotzdem war die Sehnsucht, die Antwort zu empfangen, so groß, dass sie noch schrieb:
„Sie wird es schon sehen.“
Sie fand es nun selbst genug, unterbrach den Kontakt, ging zu Bett und fiel an diesem Abend direkt in den Schlaf.
Aber der Dämon mit ihr!
Sie werden denken, warum habt Ihr ihr nicht geholfen, Ihr habt doch Kontakt?
Aber fühlen Sie denn nicht, verehrter Leser, dass wir machtlos sind?
Soll ich ihrem Leben weiterhin folgen?
Unser Leben steht unwiderruflich still, wir könnten nichts anderes mehr tun, als sie zu beschützen.
Und wenn sie noch dreißig Jahre zu leben hat, gehen diese Jahre für uns in Leere vorüber, und trotzdem erreichen wir nichts.
Das ist nicht Gottes Absicht, die Gesetze Gottes müssen erlebt werden.
Betje hat zu lernen, dass sie sich die Finger verbrennt, denn die okkulten Gesetze fordern ihr Zollgeld.
Betje fühlte sich beim Schlafengehen fortan nicht mehr allein, es war, als ob ihr jemand folgte, in ihrer Nähe lebte, der sie heimlich beobachtete, sie eigentlich anfasste, ja, besitzen wollte!
Und diese Gefühle wurden immer stärker, ja, beherrschten letztlich ihr Leben.
Ihre Schwester merkte nichts davon, aber Betje dachte, dass es ihr Vater wäre, der über sie wachte, ihr in allem folgte und sie unterstützte, und der dafür sorgte, dass sie herrlich schlafen konnte.
Aber heute Abend?
Fasste Vater ihren Körper an?
Die Geschlechtsteile wurden befühlt, gedrückt, und zwar von einer feuchtkalten, schrecklichen Hand, sodass sie es hätte herausschreien können.
Trotzdem beherrschte sie sich, möglicherweise bildete sie sich nur etwas ein.
Aber?
Dies ist doch kein Unsinn, keine geistige Hilfe mehr?
Dies ist ...?
Sogar ihre Gedanken wurden gestört, sie konnte nun nicht mehr richtig denken, wenn sie wissen wollte, was in und um sie lebte.
Sie beherrschte sich, aber das schreckliche Gefühl wurde immer schlimmer.
Als das Licht ausging und sie sich unter die Decken hinstrecken wollte, sie sich zurechtlegte, lag jemand neben ihr.
Sie fühlte wieder diese eiskalte Hand und den feuchtkalten Schweiß über ihren Körper kommen, und danach ging das beängstigende Anfassen wieder los.
In ihr Leben war etwas Schreckliches gekommen.
Aber vielleicht musste sie hier hindurch und bald würde alles anders.
Nun ist der Dämon ruhiger und mehr auf alles vorbereitet, und trotzdem musste dies ein Ende haben, sonst würde er sie vollkommen wahnsinnig machen.
Wie ein Geist sah Betje aus, ihre tiefen Augen sind verschleiert, sie schauen in die Welt, sehen aber nichts.
Sie lebt außerhalb ihres Tagesbewusstseins, hat für uns die Schwelle zur astralen Welt bereits überschritten und muss nun alles erleben, was nur irgend möglich ist, wenn wir sie für dieses Elend wachrütteln wollen.
Wir sehen ihre Kräfte schwinden, trotzdem kann sie das Schreiben nicht lassen, sie ist davon besessen.
Betje schleppt sich weiter und sackt in sich zusammen.
Sie lebt zwischen ihrem Zweifel und der Liebe zu ihrem Vater.
Ist es wohl Vater?
Natürlich ist es Vater!
Vater hat schließlich geschrieben und sie empfängt immer noch regelmäßig diese schönen Gedichte.
Ihre Schwester findet, dass sie schlecht aussieht und besser daran täte, aufzuhören.
Keine Nacht kann sie mehr schlafen, in der Nacht fühlt sie das Kitzeln an ihrem Körper, aber denkt nun, dass es die Nerven sind, umso mehr, nachdem ihr Vater es ihr hat sagen wollen.
Aber das andere?
Was ist das?
„Ich fühle doch genau, Vater, dass ...!“
Aber sie will ihren Vater nicht warten lassen, sie will dienen, dieser Welt dienen und andere Menschen vom ewig währenden Weitergehen überzeugen.
Diese Gefühle halten sie wach, aber halten sie zugleich davon ab, das Schreiben zu unterlassen.
In diesem Körper leben zwei Persönlichkeiten, die Eigentliche ist der Schatten des Nebenbildes, das nun dominiert.
Jenes Leben sieht, während Betje sehend blind ist.
Mit Betje geht es bergab.
Dieses Einssein kann das astrale Wesen erleben, denn ihr Leben ist der Kontakt für dieses Wesen.
Aber Betje erlebt die Sehnsüchte der astralen Persönlichkeit und die Gesetze ihrer Mediumschaft.
Sie ist kerngesund und zugleich todkrank.
Betje kommt zu dem Wesen und das Wesen zu ihr, auf diesem Weg, der sie zwischen Leben und Tod führt, sind sie einander begegnet.
Sie muss nun akzeptieren, dass ihr Bett bewohnt ist und dass dies einstweilen so bleiben wird.
Hiergegen kann sie nichts tun, denn sie hat ihr Leben mit dem Ungeheuer geteilt.
Endlich fängt sie an, zu rebellieren, sie erschrickt plötzlich vor sich selbst, denn sie tut seltsame Dinge.
Ist sie wahnsinnig geworden?
Sie ekelt sich vor ihrem Leben, kennt sich selbst nicht mehr und beginnt, zu denken.
Und nun können wir ihr helfen, die tiefsten Grade in ihrem Elend hat sie jetzt erlebt, der Selbstschutz wurde vom Dämon wachgerüttelt.
Sie beginnt zu fühlen, dass es nicht ihr Vater ist und dass ein Spottgeist sie erleben will.
Das ist es, es kann nicht anders sein.
Und wir verstärken diese Gefühle in ihr.
Aber dieses Spiel hat nun bereits vier Monate gedauert.
Es ist ein Wunder, dass Betje nun bereits weiß, dass sie betrogen wurde, denn andere erfahren es erst viel später, dann aber ist es gerade zu spät.
Diese Nacht wird sie in ihrem ganzen Leben nicht mehr vergessen.
Ihr Kampf mit dem Ungeheuer ist losgegangen, aber wir werden ihr nun helfen.
Wie eine vollkommen Wahnsinnige stürzt sie eines Nachts aus dem Bett, sie kann es nicht mehr aushalten.
Ihre Schwester macht das Licht an, aber Betje sieht im Finstern, sie läuft nirgends gegen.
Sie wird von etwas verfolgt, denkt ihre Schwester, als sie das Licht anmacht.
Betje fühlt sich ratlos, aber sie kann noch denken, sie ist noch immer sie selbst.
Sie muss sich unbedingt beherrschen!
„Was hast du bloß, Kind“, fragt ihre Schwester.
„Ich?“, sagt sie betroffen, da sie nun fühlt, dass ihre Schwester nichts davon begreift.
„Ich spiele Nachtfalter.“
Ihre Schwester wird wach, reibt sich den Schlaf aus den Augen und sagt:
„Du solltest dich schämen, mitten in der Nacht einfach so herumzuschreien, das ist skandalös.
Du musst dich ruhig schlafen legen.“
„Ich traue mich nicht.“
„Dann schläfst du lieber in meinem Bett.“
Betje macht das, aber sie ist nicht allein, auch in jenem Bett wird sie angefasst und man macht sich daran, sie leer zu saugen.
Es ist schrecklich, was sie erleben muss, ein unsichtbares Etwas, wie eine Hand, greift sie, macht etwas, wovon sie niemals gewusst hat.
Fürchterlich ist es.
Die Hände des astralen Ungeheuers werden derber, sie erlebt bereits eine stoffliche Umarmung und wieder stürzt sie aus dem Bett.
Aber im selben Augenblick sieht ihre Schwester etwas, was sie wachrüttelt und wodurch sie begreift, dass es ernst ist.
Der Dämon rüttelt das Bett hin und her.
Betje, die bereits geflohen war, fühlt sich gegen die Wand geschlagen und bleibt einen Moment liegen.
Sie ruft um Hilfe, das Tier hat sie umarmt und sie erlebt die fürchterliche Liebkosung.
Ihre Schwester sieht und fühlt es und denkt: Hiergegen kann nur ein einziges Mittel helfen, und das ist Beten.
Gott muss helfen.
Sie wirft sich zu Boden und fleht um Hilfe.
Nun können wir Betje vor dem totalen Untergang beschützen, weil ihr innerliches Leben reagiert.
Ihre Schwester muss jedoch wissen, was sie tun muss.
Wir zeigen ihr jemanden, von dem sie gehört hat.
Als sie begreift, was man von ihr verlangt, denkt sie, dass Gott oder ihr eigener Schutzengel ihr das Bild gegeben haben.
Wir vereinigen uns in der Zwischenzeit mit Betje.
Ihr Vater schließt sich in ihrem Leben ein und wird über sein Kind wachen.
Ich werde es bald von ihm übernehmen.
Betje kommt zur Ruhe, legt sich nieder, zittert und bebt noch vor Angst, doch kommt dadurch zur Ruhe, dass sie sieht, dass ihre Schwester sich ihrer annimmt.
Mein Meister ist auf der Erde und im Besitz eines Instrumentes.
Dieses Medium muss hier helfen.
An demselben Tag kommt man, um dessen Hilfe zu erbitten, und wir können mit dem Werk, Betje zu befreien, beginnen.
Als wir mit dem Medium eintreten, sieht sie aus wie eine Scheintote.
Ihre Augen liegen tief in den Höhlen.
Wie Kuhaugen, aber noch erstaunter, sehen sie uns an, schauen aber überall hindurch.
Völlig betäubt und todmüde von dem schrecklichen Kampf, fühlt sie sich körperlich und geistig kaputt und gibt sich nun willig anheim.
Dieser Kampf des Bösen mit dem Guten wird in kurzer Zeit von meinem Meister gewonnen.
Dann wurde Betje ein halbes Jahr lang wegen ihres ruinierten Nervensystems behandelt und fühlte, wie sie gesund wurde.
Ich wand mich in ihre Aura, ich blieb mit ihr verbunden wie damals, als sie schrieb.
Ich nahm auf mich, ihr eigenes Leben zu erleben, das Mittel, wenn wir sie von unserer Welt aus gänzlich von diesem astralen Elend befreien wollen.
Wenn Sie dies gut fühlen, verstehen Sie meinen Zustand.
Von ihrem Leben konnte ich allem folgen und sie vor den Eindringlingen beschützen.
Ich fing all ihre Gedanken auf, und die des astralen Ungeheuers.
Mein Meister und sein Instrument bauten ihr Nervensystem auf, aber erst musste der Dämon aus ihrem Leben verbannt werden.
Im Leben dieses erwachsenen Kindes lebten zwei astrale Wesen, eines, um sie zu ruinieren und ein anderes, um sie aufzubauen.
Über die Art und Weise, wie ich dies tat, wäre ein Buchband zu schreiben, denn ich erlebte zwei andere Leben und mein eigenes.
In diesem Elend offenbarten sich mir alle astralen Gesetze, so ich diese noch nicht gekannt hatte.
Es wurde eine Schule für mich und für ihren Vater, der mir in allem folgte, für diese Arbeit jedoch noch nicht die Kräfte besaß, da er es ansonsten selbst gekonnt hätte.
Betje durfte nicht mehr schreiben, dies wurde ihr sofort verboten.
Das Medium bestrahlte sie und durch dieses geistige Fluidum baute mein Meister eine geistige Mauer auf und entfernte zugleich den Dämon aus ihrer Lebensaura.
Langsam fühlt sich dieser vom irdischen Leben ausgeschlossen.
Die Erde und Betje verschwammen vor ihm, wie dieses Kind es durch den Dämon erlebt hatte.
Betje kehrte wieder zur Erde zurück und er zu seiner eigenen Welt, der Hölle in unserem Leben.
Nach vier Behandlungen konnte Betje wieder schlafen.
Der Dämon machte es ihr noch schwer, aber sie war vollkommen bewusst und der Teufel sah sich des Kontakts beraubt.
Er lebte nun bereits in einem dichten Nebel, der von meinem Meister hinaufgezogen wurde, langsam, denn Eile wäre wieder verkehrt.
Und Betje war bereits in der Lage, Widerstand zu bieten.
Sie legte sich dort völlig erschöpft nieder, um auszuruhen, doch sie konnte wieder atmen und ihre Schwester verstand, dass die große Gefahr vorüber war.
Als der Dämon so weit aus ihrem Körper verbannt war, fuhren wir fort.
Wir verschlossen nun ihr Bett, danach das Zimmer, danach das ganze Haus, woraufhin diese finstere Kraft sie nicht mehr erreichen konnte.
Betje fühlte sich bereits besser, aber wir sahen von unserer Welt aus, dass das Ungeheuer auf der Lauer lag, um sich, wenn es die Gelegenheit sah, erneut auf sie zu stürzen.
Ihre Schwester wurde gewarnt.
Sie musste mit ihr hinausgehen, aber nicht weiter als zur Straße hinaus.
Dort würde Betje wieder angegriffen.
Sie macht es, Betje weiß von nichts, kommt zur Ecke, wo es die Gelegenheit sieht, sich erneut auf sie zu stürzen.
Ihre Schwester zieht sie aus der Gefahr und kehrt nach Hause zurück.
Als sie Betje fragt, warum sie so schrie, sagt diese:
„Na, dort steht es wieder.“
„Wo?“, fragt ihre Schwester.
„Dort, an dieser Ecke.
Ich wurde plötzlich angegriffen.
Es wollte mir die Kehle zudrücken.“
Ihre Schwester musste akzeptieren, dass Jene Seite die Straße verschlossen hatte, aber Betje musste ihre ganze Freiheit wiederbekommen.
Erst dann konnte sie sich geheilt fühlen.
Im Haus fühlte sie sich wieder normal, aber sie wagte nicht, die Straße zu verlassen, der Dämon wartete weiterhin auf sie.
Wie ein katzenartiges Tier lag er auf der Lauer und wartete weiter, bis der Raum ihn zwang, seine Begierden aufzugeben oder zu versuchen, sie anderswo zu realisieren.
Als mein Meister damit fertig war, fühlte Betje sich gesund und wir gingen weg.
Ein in die astralen Gesetze Uneingeweihter denkt womöglich: Warum habt Ihr sie nicht gleich verschlossen?
Der Eingeweihte, der mehr von diesen Gesetzen weiß, liest weiter und fühlt, dass die okkulten Gesetze auf natürliche Art und Weise erlebt sind.
Der Uneingeweihte muss jedoch wissen, dass Betje ihre Lebenslektion zu erleben bekam, weil dies sie vor noch schlimmerer Qual behüten würde.
Sie stand auf der Schwelle der okkulten Gesetze, des geistigen Lebens, und wer das erlebt hat, wird das Gefühl niemals mehr vergessen.
Früher oder später wäre Betje wiederum vom Dämon überfallen worden.
Nun bedeutete es für Betje Erfahrung!
Ich erzählte Ihnen hiervon, jetzt habe ich es Ihnen zeigen können.
Erfahrung ist Besitz, Sie bauen sich dadurch das höhere Bewusstsein auf, Ihre Lebenserfahrung wird Ihre Lebensweisheit.
Hierdurch wird ihr Leben gedeihen und blühen.
Erst musste das okkulte Wasser bis zu ihren Lippen steigen und erst dann durften wir eingreifen.
Jene Seite greift auch niemals früher ein, der allerletzte Augenblick muss entscheidend sein.
Für Betje wurde dieses Erleben Bewusstwerdung.
Niemals mehr ist ein Dämon in der Lage, sie zu umarmen, sie lernte dadurch, sie verstand nun, dass die okkulten Gesetze ihr die Türen der Irrenanstalt geöffnet hatten.
Die okkulten Gesetze trommelten an die Türen ihres eigenen Gefängnisses und wären diese Türen aufgegangen, so hätten sie das stoffliche Leben ausgeschlossen.
Das lernte Betje und sie fühlte die Wirklichkeit dessen.
Wir führten sie zur Wirklichkeit zurück, zu dem Zustand, in dem sie lebte, bevor sie anfing, zu schreiben.
Hierin lebte sie, als der Dämon sie in sein Leben hinaufgezogen hatte.
Und dies erlebt jeder Geisteskranke!
Jeder Geisteskranke erlebt durch eine astrale magnetische Behandlung dieselben Phänomene wie zuvor, bevor die Phänomene begannen.
Es ist das Zurückkehren des Bewusstseins zum normalen menschlichen Stadium.
Stein auf Stein wird niedergelegt, so baut der Meister des heilenden Mediums an einer geistigen Mauer rund um den Kranken und zieht jenes Leben nun zum tagesbewussten-Ich zurück.
Aber jeder verkehrte Gedanke von Betje riss diese Mauer wieder ein.
Aber sie betete Tag und Nacht um Schutz und jetzt sollte sie diesen von ihrem Vater empfangen.
Betje veränderte ihre Liebe, sie sehnte sich nicht mehr und verstand, dass sie dadurch besessen geworden war.
Ihre astrale Liebe war aus ihrem Leben gerissen worden.
Tausende von Frauen gehen durch diese Sehnsüchte ihrem eigenen Untergang entgegen.
Diese Sehnsüchte sind jedoch vollkommen natürlich, aber wenn sie die geistige-mediale Sensitivität besitzen, kommen das astrale-Ich und die Liebe zu ihnen und sie erleben die geistige Einheit.
Ihre Irrenanstalten sind voll davon.
All diese Menschen, Männer und Frauen, müssen noch für das stoffliche Leben erwachen und sich den stofflichen Schutz aneignen, der also ein Lebensgrad ist.
Diese Leben werden gelebt.
In ihrem Körper lebt ein anderer, der das tagesbewusste-Ich des Kranken dominiert.
Diese Persönlichkeit schaut hinaus, der (die) Eigentümer(in) sitzt in der Finsternis eingesperrt und sieht kein Tageslicht mehr, ist ein(e) Gefangene(r) im eigenen Hause.
Die geistigen Gaben führen uns durch die Geisteskrankheit!
All Ihre Geisteskranken leben also zwischen zwei Welten, auch die Medien erleben diese Gesetze, sonst kommen sie niemals von ihrem eigenen Leben frei und von Kommunikation ist keine Rede.
Die unbewusst Empfindsamen – denn ein Medium ist bewusst empfindsam – müssen sich das irdische Bewusstsein noch aneignen, versinken aber nun in diesem Leben.
Sie betreten hierdurch die krankhafte Mediumschaft und sind abnorm.
Das Medium muss diese krankhaften-unbewussten Welten besiegen und all diese Gesetze erleben und hierin es selbst bleiben.
All Ihre Geisteskranken sind also medial, aber diese Empfindsamkeit ist Unbewusstsein!
Es ist also sehr deutlich, dass all diese Menschen sich die stoffliche Daseinswelt noch erobern müssen.
Im normalen tagesbewussten Leben wissen diese Menschen nichts von Hellsichtigkeit oder Hellhörigkeit, aber wenn sie das Tagesbewusstsein ablegen und die Geistesstörungen ans Licht kommen, treten auch die geistigen Gaben zutage.
Nun sehen sie und sind meistens hellhörig, in ihrem Leben wird gesprochen, man erzählt ihnen alles Mögliche, manchmal sehen sie in die Zukunft, doch für die Bewussten sprechen sie wirres Zeug.
Diese Seelen sind noch nicht ergründbar, trotzdem sind diese Leben nicht tief, wenn Sie die okkulten Phänomene kennen und den Lebensgrad dieser Menschen bestimmen können.
Betje war durch ihre Krankheit hellsichtig geworden, durch diese astrale Verbindung, und nun sehen Sie, dass Jene Seite die Gaben in eigenen Händen hat.
Wie hoch und tief können Sie in diesen Zustand sehen, aber das eine führt Sie aufwärts, das andere, was das Niedere ist, führt Sie in die Irrenanstalt.
Die gesunde Hellsichtigkeit ist das bewusste Erleben der geistigen Gaben, die andere bedeutet Schwäche, Unbewusstsein, denn wären diese Menschen bewusst, sie würden nicht wegsinken, sondern ihr tagesbewusstes-Ich behalten.
Nun löst es sich vollkommen auf!
Sie sehen jetzt, wie all diese Grade trotzdem miteinander in Verbindung sind und dass das eine das andere anzieht, was jedoch durch Ihre Charaktereigenschaften zustande kommt.
Dieses Séancehalten ist für diejenigen, die ein wenig mediale Empfindsamkeit besitzen, gefährlich; andere schreiben auch, aber erleben nichts und schreiben selbst.
Sicher, es gibt Menschen, die mit ihren Angehörigen einen geistigen Kontakt besitzen, aber dann geht die astrale Weisheit nicht über das eigene Bewusstsein hinaus, weil sie den höheren Kontakt nicht verarbeiten können und diese andere Empfindsamkeit nicht besitzen.
Nur eines unter Tausenden von Medien hat Ihnen etwas zu erzählen, der Rest erlebt sich selbst!
Für sie ist die geistige Gabe wie Ihre Nadel im Heuhaufen, wie ein Tropfen Wasser des Lebensmeeres.
Jene Seite muss Ihr Leben beherrschen können und nicht Sie uns!
Erst dann kommen wir auch für diese Gabe zur geistigen Einheit.
Gehen Sie nicht darauf ein, wenn Sie denken, Sie fühlen etwas, was Sie nicht kennen und was für Sie unsichtbar ist, Ihr Gefühlsleben berührt und in Schwingungen versetzt, denn es kann Ihren Untergang bedeuten.
Die Mediumschaft ist heilig, wie der geistige Kontakt der Apostel heilig war, aber dann müssen Sie die geistigen Gaben durch einen Geist des Lichtes erleben können, oder es führt Sie ins Elend.
Das mediale Schreiben ist eine der schönsten Gaben, weil Jene Seite nun das eigene Leben weitergeben kann, was Glück für Sie und andere bedeutet.
Wenn die Empfindsamkeit in Ihnen ist, kommen wir zu Ihnen und Sie werden die geistigen Wunder erleben.
Das männliche Medium, durch das ich dies alles aufzeichne, besitzt diese Empfindsamkeit.
Er lebt im vierten Grad für die Gaben, durch ihn können wir alles erreichen, was wir uns vor Augen gestellt haben.
Dieses Schreiben erfolgt direkt auf der Maschine und läuft abseits des eigenen Bewusstseins des Mediums.
Nun lebt er in unserer Welt und ist aus seinem Körper herausgetreten, er ist dort mit Meister Alcar, während ich damit beschäftigt bin, dieses Buch durch seinen Organismus aufzuzeichnen.
Ist das nicht einfach?
Aber wie viele Gesetze haben wir hierfür überwinden müssen?
Er musste die Gesetze für die Gaben, die okkulten Gesetze überwinden und sie sich aneignen, wenn wir verhindern wollten, dass er unter seiner Arbeit zusammenbricht.
Er hat die Höllen und die Himmel durch seine Empfindsamkeit kennengelernt und sogar die Entstehung der Schöpfung, all die Grade in diesem Raum – dadurch, dass er die Großen Schwingen besitzt.
Und nun gibt es keine Störungen mehr, wir haben diese überwunden.
Nun kann ich an diesem Buch arbeiten und alles von unserem Leben über die geistigen Gaben weitergeben, während mein Meister mit ihm in den Sphären lebt und ihm dort wieder andere Weisheit gibt.
Ich schreibe schnell, weil ich in kurzer Zeit fertig sein will und überflüssige Strapazen vermeiden will.
Jene Seite schrieb durch ihn drei Bücher in acht Wochen und jedes Buch ist ein Lebenswerk für sich.
Und wenn Sie dann wissen, dass er für die Gesellschaft dumm ist, keine Schule wie die Ihre gekannt hat, in einem kleinen Dorf geboren wurde, müssen Sie doch wohl Ehrfurcht vor diesem Geschehen empfinden, vor der Reinheit dieses Schreibens, denn es kommt direkt aus den Lichtsphären.
Darum ist jedes Buch ein geistiges Dokument für Sie und für uns!
Ob er dies aus eigener Kraft gekonnt hätte, auf diese Weise unser Leben hätte repräsentieren können?
Ich versichere Ihnen, dass dies nicht möglich ist, er wäre unter seiner kosmischen Last zusammengebrochen, aber wir helfen ihm tragen.
Durch uns bekam er dieses enorme Bewusstsein, nun kann er die astralen Gesetze erleben und sich während des irdischen Lebens behaupten.
Mein Meister ist mit ihm zu den Sphären des Lichts gegangen und bei seiner Wiederkehr auf die Erde liest er, was ich während seiner geistigen Reise geschrieben habe.
Ich habe die mir zugedachten Stunden genutzt, und zwar mit voller Kraft, sodass keine Sekunde Zeit verloren ging.
Wir schalten sein Bewusstsein dann auch vollkommen aus, was der höchste Grad für dieses Schreiben ist und was nur das Alte Ägypten gekannt hat.
Mein Meister führt ihn in der Zwischenzeit zu den Lichtsphären oder zu dem, was er lernen muss, denn seine Entwicklung geht weiter.
Alle Tempel auf dieser Seite stehen ihm offen, denn er dient Jener Seite, den Meistern aus den höchsten Sphären.
Die allergrößten Medien aus dem Alten Ägypten haben diese Mediumschaft gekannt und empfangen, weil auch sie dienten und eine Aufgabe für die Menschheit zu vollbringen hatten.
Auch sie traten durch die Meister auf dieser Seite aus ihrem stofflichen Kleid heraus und brachten die geistige Weisheit zur Erde.
Ihre Hieroglyphen beweisen Ihnen, wie weit sie gekommen sind.
Das Instrument, durch das ich schreibe, erlebt diese Gnade, auch wenn wir auch jetzt die Gaben selbst in den Händen halten.
Aber dieser Mann erlebt die astralen Gesetze, wie man sie im Osten nicht erleben kann, weil dies vollkommen abseits seines eigenen Bewusstseins geschieht.
Meister Alcar hat sein Instrument für mich und andere entwickelt und nun können wir auf dieses innerliche und stoffliche Leben einwirken.
Ich bin wieder ein Schüler von Meister Alcar, und Sie entnehmen dem, dass sich unsere Leben aneinander anpassen müssen.
Unser Instrument lebt auf der Erde, wir auf dieser Seite, und doch sind wir geistig eins.
Wir haben hierdurch die Kluft, die zwischen Leben und Tod liegt, überbrückt.
Sein Gefühlsleben ist nun zu fünfundsiebzig Prozent ausgeschaltet, nur fünfundzwanzig besitzt er noch, um seinen eigenen Körper zu nähren, sonst würde dieser stofflich einschlafen.
Der Fluidumfaden, der beide Körper verbindet, sorgt hierfür und hält ihn mit seinem Körper verbunden.
Wenn dieser bricht, kehrt die Seele nicht mehr zur Erde zurück.
Ich bleibe jedoch mit meinem Meister verbunden und das ist wiederum notwendig, um eventuelle Störungen auffangen zu können.
Eine geistige Mauer wurde von uns um das Medium hochgezogen und nun kann keine astrale Persönlichkeit uns wahrnehmen.
Hierin bleibe ich, bis das Medium den Organismus von mir übernimmt.
Aber unterdessen kommen Kranke, denn er ist zugleich ein heilendes Medium.
Und das sind Störungen, die real sind, aber dennoch überwunden werden müssen.
Nun muss das Instrument eigentlich die Kranken behandeln, aber er lebt nicht in seinem Körper, er ist nicht auf der Erde.
Hierin hat sich Meister Alcar selbst übertroffen und eine Verbindung zustande gebracht, die kosmisch tief ist.
Wenn die Kranken kommen, stelle ich mich auf meinen Meister ein und wir beschützen den Organismus mit dem Medium.
Der Kranke tritt bei uns ein.
Ich verlasse meine Ecke und das Medium kehrt zu fünfzig Prozent in seinen Organismus zurück, aber bleibt trotzdem mit seinem Meister in den Sphären.
Meister Alcar lehrte ihn, sich die Teilung der Persönlichkeit anzueignen, wie es die östlichen Medien lernen und wofür sie einem Studium folgen.
Von dort aus stellt sich das Medium nun auf seinen Körper ein und sendet mir seine eigenen Kräfte, sodass ich nun bewusst für das Medium handeln und die Kranken notfalls heilen kann.
Die Kranken denken ganz gewiss, dass sie mit dem Medium sprechen, in nichts ist Veränderung gekommen, auch wenn das Medium zu halber Kraft in meinem Leben lebt.
Wir leben jetzt im halbwachen stofflichen und geistigen Stadium.
Ich gehe durch seine Hilfe zum Behandeln über, bestrahle die Kranken und gebe ihnen meine Aura und die des Mediums, bis ich fertig bin und mit meinem Schreiben fortfahren kann.
Immer wieder werden wir von den Kranken gestört und trotzdem muss ich meine Kapitel aufzeichnen und die Anzahl Seiten schreiben, sonst dauert es zu lange und wir erschöpfen den Organismus zu sehr.
Aber was hierfür nötig ist, können Sie sich möglicherweise vorstellen, dennoch bringen wir es zustande.
Sie werden denken, warum schreibt Ihr unter solchen Störungen, macht es doch in Ruhe.
Aber das Medium findet durch das Heilen sein Auskommen.
An den Büchern verdient er nichts.
Fühlen Sie, wir können nicht anders!
Trotzdem wird eine Zeit kommen, in der wir unsere Weisheit vollkommen in Ruhe weitergeben können, aber dann wird die Gabe für das Heilen stillgelegt.
Wenn Sie dies lesen, sind wir bereits so weit und gehen auch zu anderen Gaben über, wovon Sie wohl hören werden.
Von der Arbeit sind wir nicht ermüdet und auch das Medium fühlt nichts, wenn er in seinen Körper zurückkehrt, im Gegenteil, er wird frisch und heiter sein, weil die Lichtsphären sein Leben gesegnet haben.
Hierin kennen wir im Grunde keine Grenzen, und dies alles durch den von Meister Alcar erhaltenen Besitz.
Alle Bücher meines Meisters wurden auf diese Art und Weise geschrieben.
Nicht ein einziger irdischer Schreiber könnte dies, er lässt nicht zu, dass man ihn während des Schreibens derartig stört, wir haben uns anpassen müssen.
Mein Meister musste alle astralen Gesetze überwinden, damit das Medium die Großen Schwingen empfangen konnte.
Und durch das Heilen hat er zeigen können, dass Jene Seite in der Lage ist, den Kranken zu helfen, und vor allem hierdurch gab Meister Alcar Beweise.
Er bewies, dass das ewige Leben auf Sie wartet.
Nicht nur, dass wir zahlreiche Menschen heilen durften, Tausende von Menschen wurden bereits jetzt vom ewigen Weitergehen überzeugt und mit ihren Geliebten verbunden, was ihnen von Jener Seite geschenkt wurde.
Unser Medium gab sich hierfür willig seinem Meister anheim, empfing stattdessen jedoch das kosmische Bewusstsein, was ihm der gesamte Osten neiden wird.
Viele Gesetze haben wir überwinden müssen, aber Sie sehen es, die geistige Schrift kommt unverfälscht zu Ihnen, sie ist durch nichts beeinflusst, es geschieht abseits des Mediums!
Auf klare Weise muss das, was ich aufzeichne, zu Ihrem Leben sprechen.
Das innerliche Leben dieses Mediums ist wie das Ihres Kindes, je kindlicher, desto besser für uns und den geistigen Kontakt.
Wir verwenden nun eine Sprache, die zu seinem Leben gehört und sein Herz erwärmt, die Sprache seines eigenen Gefühlslebens, denn auch hierin gehorchen wir den natürlichen Gesetzen, um zu verhindern, dass er in den Sphären gestört wird, indem ich seine fünfundzwanzig Prozent Lebensgefühl zu stark beeinflusse.
Wir finden keinen Gefallen daran – wie es das Alte Ägypten durchaus tat –, die Sprache stofflich tief zu machen, wir sprechen in einer einfachen Sprache zum ungebildeten Kinde Gottes und zu Ihnen als Intellektuellem, denn der Stoff ist doch bereits tief genug.
Wir sprechen zu allen Graden des Gefühlslebens.
Christus hat zu Ihnen und uns gesagt:
„Lasset die Kindlein zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich“, und das ist, was wir erleben und anwenden.
Hier spricht ein Kind; ein Kind erzählt von Ihrem ewig währenden Weitergehen, von den tiefsten Gesetzen Gottes, und besitzt nun „Universelle“ Weisheit.
Wir behandeln die tiefsten Probleme, die je von Jener Seite behandelt wurden, und das durch ein Kind im Geist, einen im Herzen Einfachen.
Aber diesem Kind stehen die Sphären des Lichts offen.
Christus rief das erwachsene Kind zu sich und dieses diente ihm als Apostel, denn das Kind kann sich vollkommen anheimgeben.
Das Kind denkt nicht selbst!
Unser Medium ist nun im Schlaf und doch wieder bewusst.
Fühlen Sie dies?
Verstehen Sie, was es sagen will?
Können Sie das Großartige dieses Zustands nachempfinden?
Ist es nicht das Höchste für Sie als Mensch auf der Erde, das Höchste, was Gott Ihnen schenken kann?
Im Alten Ägypten lebten die allergrößten Medien in seinem Zustand und auch sie waren für ihre Aufgabe geboren.
Diese Medien brachten Weisheit auf die Erde und auch nun ist Jene Seite damit beschäftigt, Sie in das Leben nach dem Tod hinaufzuziehen.
Wir analysieren die astralen und okkulten Gesetze für Sie; die Ägypter konnten dies nicht mal verarbeiten, auch wenn diese Priester eine enorme Höhe erreicht hatten.
Wir gehen jetzt noch tiefer!
Im Alten Ägypten symbolisierten die Priester die empfangene Schrift, wir machen es jetzt für sie kindlich einfach, Sie finden kein einziges gelehrtes Wort in diesem ganzen Buch.
Wir bestürmen Sie nicht mit stofflicher Weisheit, denn jedes Gesetz spricht zu Ihrem eigenen Gefühlsleben.
Nun sind wir kindlich einfach in Sprache und Stil, aber dennoch übernatürlich empfindsam, die empfangene Schrift stellt Sie vor die Gesetze Gottes!
Endlich ist es so weit, dass wir Ihnen unsere Weisheit durchgeben können.
Es ist nicht lange her, dass unsere Medien lebendig verbrannt wurden.
Diese geistige Armut hat einem höheren Bewusstsein Platz machen müssen.
Für jenes Bewusstsein geben wir Ihnen natürlich und einfach unsere Lebensweisheit weiter.
Der östliche Mensch sucht selbst, dieses Medium empfängt!
Dieser Mann will nichts sein und nichts bedeuten.
Er dient!
Und dafür empfängt er das Höchste für die Erde und unser Leben, das Kosmische Bewusstsein!
Die Ägypter brauchten ihre Zeremonien, um etwas für den geistigen Kontakt zustande zu bringen, der Mond musste ihnen Inspiration geben, bevor sie zum gewünschten Stadium gekommen waren, und all ihr übriges mystisches Treiben, aber wir sind jetzt so weit, dass wir ihn – wodurch wir arbeiten – während seines Wandelns draußen in unser Leben hinaufziehen und völlig ausschalten und vom irdischen Leben lösen.
Ohne Störung werden wir eins mit ihm und kommen zum Handeln, jede Stunde, jede Sekunde können wir eingreifen.
Das Alte Ägypten hat diesen Kontakt nicht gekannt!
Das westliche Medium hat dann auch nichts in eigene Hände bekommen, denn Jene Seite hat damals gelernt.
Das westliche Medium erlebt unser Leben, wir bringen unsere Weisheit auf die Erde, aber sorgen für alles.
Unser Instrument weiß, dass er nichts ist, keine Gaben besitzt, denn die hat sein Meister in den Händen.
Die Ägypter wollten sich die geistigen Gaben aneignen und das wurde zugleich ihr Unglück, ist der Untergang des Alten Ägypten gewesen!
Auf unserem Werk ruht Gottes Segen!
Aber die Götter des Alten Ägypten wurden schemenhaft.
Wir dienten dem „Einzigen“ Gott.
Die Ägypter hatten Tausende von Göttern lieb und waren auch hierin noch unbewusst.
Im allerletzten Augenblick lernten sie dort Ihren Gott kennen, aber dann war es genau zu spät.
Unser Instrument setzt sich hin und sinkt unverzüglich in die psychische Trance.
Diese Trance hat sein Meister erst entwickeln müssen, aber auch dieses Einschlafen des Organismus und das Heraustreten aus dem Körper hat sein Meister in den Händen, das Medium besitzt nur das Gefühl!
Das ägyptische Medium wollte das Heraustreten aus dem Körper besitzen und sich aneignen, was zahlreiche Priester erlebt haben, aber sie sind dadurch verunglückt.
Wir verhindern all dieses Elend nun!
Es ist so klar, wie Ihr Bewusstsein im eigenen Grad ist, dass wir all diese Möglichkeiten in den eigenen Händen gehalten haben, denn die größten Medien des Alten Ägypten verloren sich selbst.
Es ist zugleich wahr, dass nicht Tausende dieser Medien auf der Erde leben, wäre dies so, dann würde dies einen Krieg auf geistigem Gebiet entfesseln und es entstünde ein großes Chaos.
Wir bringen Evolution und keine Revolution!
Und dies sagt ausreichend, dass diese Medien für ihre Aufgabe geboren sind.
Diese Medien dienen für eine geistige Ordnung in unserem Leben.
Und die Meister ermitteln, wer sich dafür eignet und für diese Aufgabe auf der Erde geboren werden wird.
Sie können dies akzeptieren, denn nun ist es eine geistige Sendung!
Mir wurde die Gnade gegeben, für meinen Meister dienen zu dürfen, Ihr Land bekommt diese Weisheit.
Unser Medium dient Ihnen und uns.
Er repräsentiert die höchsten Meister in unserem Leben, denn er dient für das „Zeitalter von Christus“, das jetzt seinen Anfang genommen hat.
Indem wir die Schrift auf der Schreibmaschine aufzeichnen, verhindern wir das eigene Denken und Fühlen des Mediums.
Schließlich kann jeder schreiben, kann mit dem Stift umgehen, aber jenes Bewusstsein haben wir nun vollkommen unschädlich gemacht.
Wir wollen ihn in nichts wecken, denn von diesem Schreiben hat er keine Ahnung.
Und dazu kommt noch etwas, was macht, dass wir durch dieses Instrument unsere Weisheit weitergeben können und was eigentlich die Kraft für sein Gefühlsleben ist.
Dieses Instrument lebte, bevor er mit dieser Aufgabe beginnen konnte, im Alten Ägypten und war dort bereits ein gelehrter Priester, ein Meister für andere.
(Lesen Sie hierüber im Buch: „Zwischen Leben und Tod“.)
In jenem Leben hat er sich die Gesetze und das Gefühl für diese Mediumschaft angeeignet.
Viele Leben gingen vorüber, in denen er andere Aufgaben zu erfüllen hatte.
Nun ist das ägyptische Leben in ihm erwacht, ist jenes Meistersein bewusst und er wird für fähig gehalten, diese Aufgabe für Jene Seite zu erfüllen.
Aber auf dieser Seite lebte er in der ersten Sphäre, hier erlebte er mit seinem Meister erst die astralen Gesetze, zusammen besuchten sie die Höllen und die Himmel und die Planetensysteme, wonach er als Seele zur Erde zurückkehrte und wo sein Meister ihn für ihrer beider Aufgabe öffnete.
Nun sind wir bereits viele Jahre lang tätig.
Sein Meister schrieb der Menschheit zehn Bücher durch das Medium, auf denen Gottes Segen ruht, weil beide dienen.
Wenn Sie all diese Bücher lesen, bekommen Sie ein vollständiges Bild von diesem geistigen Kontakt und davon, wie er entstanden ist.
Sie werden Gott erst dann richtig für diese Heiligkeit danken können und für das Glück, dass all diese Weisheit zu Ihrem Leben gekommen ist.
In diesem Gefühlsleben ist also das mediale Gefühl, die geistige Sensitivität vorhanden, diese Seele hat sie sich durch zahlreiche Leben aneignen müssen.
Im Alten Ägypten hat das Medium seine Aufgabe nicht vollenden können, nun fährt Jene Seite damit fort.
Was für das Gute getan wurde, also für Gott, ist nicht umsonst geschehen, was in Liebe entstanden ist, bleibt, und ist nicht zu vernichten.
Aber nun gehen wir noch weiter, tiefer und bewusster, als wir es dort haben erleben können.
Damals waren wir wie Priester mit einer weißen Kutte mit priesterlichen Ehrenzeichen behängt, meditierten Tag und Nacht und wurden in nichts gestört, jetzt lebt unser Instrument unter den Menschen und ist in allem normal und vollkommen er selbst.
Wir haben nun das Alte Ägypten in allen Graden der okkulten Gesetze und für die geistigen Gaben übertroffen.
Nun sind wir bewusst mit dem Leben nach dem Tod in Verbindung, nun haben wir den Raum kennengelernt und wissen, wie die Planeten ihre Bahnen beschreiben, was einst für uns große Rätsel waren und bedeuteten.
Höher als diese Mediumschaft zu gehen ist nicht möglich, hierin erleben wir und das irdische Medium das Allerhöchste.
Wir wissen daher so sicher, dass nur wenige von diesen Medien auf der Erde leben, die für die höchsten Meister dienen.
Diese wundersamen Mächte und Kräfte hat Gott uns Menschen geschenkt, weil wir Seine Gesetze gelernt haben und allem anderen Leben helfen wollen, um zum geistigen Erwachen zu kommen.
Das Alte Ägypten hat das Erleben der Gesetze gekannt, die Ihre Leben der Erde zwischen Leben und Tod beherrschen; wir bringen Ihnen die geistige Erklärung davon, auf dass Sie gehen, wohin wir gingen, zu dem, wohin Christus Ihnen den Weg wies.
Es ist das ewig währende Weitergehen!
Die Kräfte, durch die wir dies alles aufzeichnen, sind eine große Gnade und ein Göttliches Geschenk, für das Alte Ägypten die „Großen Schwingen“.
Diese Trance – verehrter Leser – berührt Ihren Schlaf, aber ist doch für die Seele das Wachsein.
Der Körper schläft auf halber Kraft und ist doch wieder aktiv.
Verstehen Sie dies?
Wir führen also das Medium durch den stofflichen Schlaf hin zu einem anderen Bewusstsein.
Wenn ich Ihnen bald Ihren Schlaf erklären werde und wir einem Magier in seinem aufbauenden Leben folgen, wird Ihnen dies deutlich.
Durch dieses Wunder ist es für Jene Seite möglich, zur Erde zu kommen.
All diese Mittel leben also im Organismus und im Seelenleben und Sie als Mensch haben sie in den Händen.
Ihr Gefühlsgrad muss nun ausmachen, wie weit Sie im Gefühl gekommen sind, und dieser Lebensgrad ermittelt Ihr eigenes Bewusstsein für unser Leben.
Dies alles lebt in jedem Menschen, und doch, was weiß man im Westen davon?
Der Osten ist Ihnen also weit voraus.
Der Osten hat gefühlt, dass der Mensch ein großes Wunder ist!
Dies ist die psychische Trance, die physische arbeitet anders und wird auch anders erlebt, sie lernen wir später kennen.
Die Physische zwingt das Medium, einzuschlafen, erst dann können die Phänomene zustande kommen, die Psychische schenkt Ihnen das astrale Wissen.
Doch beide Phänomene wie Schlaf, die auferlegt sind, bilden zugleich wieder eine geistige Gabe, wodurch wir als Geister, als astrale Persönlichkeiten arbeiten können, um zur Einheit zu kommen.
Wir leben in den astralen Gesetzen und das Medium erfährt sie.
Es ist Gott, der Ihnen und uns diese Gnade schenkte.