Harmonie -- Quellen

Quellen zum Artikel „Harmonie“ aus den Büchern von Jozef Rulof.
Nach den Büchern von Jozef Rulof.
Die Lektüre des Artikels „Harmonie“ wird für diese Quellen vorausgesetzt.

Unsere harmonische Seele

Die Meister haben festgestellt, dass wir als Persönlichkeit dabei sind, uns die Harmonie unserer Seele zu erwerben:
Im Kosmos ist alles in Harmonie geschaffen, geboren, vergeistigt und verstofflicht worden und das hat sich als Wirkung, als Fortsetzung des Lebens und des Ausdehnens des Lebens ... hat der Mensch sich das angeeignet.
Vorträge Teil 2, 1951
Die Meister fühlen, dass diese Harmonie bereits in der Allquelle und in der Allseele gegenwärtig war:
Sie gehen durch diese Allquelle, denn hinter diesem Leben ist immer noch die Allmutter anwesend als Seele, als Geist, als Persönlichkeit.
In jenem Nichts, in dieser Finsternis ist alles.
Und jenes Alles waren sie selbst.
Sie fühlten es: Es ist – wodurch das Wörterbuch entstanden ist – Harmonie, Gerechtigkeit, Wohlwollen, Herzlichkeit.
All diese höheren Gedanken, die Euch zu dieser Harmonie führen, haben sie sich zu eigen machen können.
Vorträge Teil 2, 1951
Auch die Allquelle ist Harmonie, ist Ruhe und will sein: Göttliche Liebe.
Nichts konnte diesen Prozess aufhalten, mein Meister, weil dies durch harmonisches Fühlen und Denken“, hört Ihr das, Mensch, „zum Leben kam, zur Wirkung überging.
Vorträge Teil 3, 1952
Als embryonales Leben waren wir in vollkommener Harmonie mit uns selbst und mit allem Leben um uns herum:
All diese Gesetze sind Göttlich bewusst und Göttlich beseelt, sie wollen gemäß der Göttlichen Harmonie erlebt werden.
Ich frage Euch schon jetzt:
Wäre die Seele dazu fähig, Meister Zelanus?“
„Ja, Meister.“
„Ist die Seele, Meister André, noch immer in Harmonie mit diesen Gesetzen?“
„Sie ist in nichts disharmonisch.“
„Wie kann dies festgestellt werden?“
„Anhand der von Euch genannten Offenbarungen, Meister.“
„Dies ist selbstverständlich und wir haben es erleben können.
Die menschliche Seele wäre hier also nicht fähig, diese von Gott geschaffenen Gesetze zu besudeln, Meister Zelanus?“
„Nein, mein Meister, sie wäre nicht dazu fähig.“
„Warum nicht, André?“
„Weil die Harmonie diesen ganzen Gesetzen von den Göttlichen Offenbarungen geschenkt wurde.“
„Könnt Ihr mir hierfür eine Erklärung geben?“
„Auch das ist möglich, denn ich bin eins mit der Göttlichen Harmonie.
Diese Gesetze folgten einander.
Dadurch, dass Gott Harmonie für alles Leben geschaffen hat, war die menschliche Seele nicht in der Lage, dieses Gesetz als embryonales Dasein zu besudeln.
Archives, 1945
In unseren ersten Leben als Zelle haben wir unsere erste Liebe in Harmonie erlebt:
Wie hat die menschliche Seele die Göttliche Liebe kennengelernt?
Auf dem Mond haben wir die erste Liebe erlebt.
Das embryonale Leben schenkte uns diese Liebe.
Viele Eigenschaften, die aus der Liebe heraus das Licht bekamen, erschufen wir, indem wir mit dem Leben begonnen hatten.
Die Vater- und Mutterliebe, zum Beispiel, dominierte schon bald unser Leben und Dasein und (so) lernten wir das allerhöchste Göttliche Gesetz kennen, das wir uns aneignen mussten.
Archives, 1945
Gemeinsam mit unserer Zwillingsseele erlebten wir unsere Lebensharmonie:
Und wodurch sind wir Zwillingsseelen?
Wie hätte ich meine Lebensharmonie erleben wollen?
Häte ich Jahre später geboren werden müssen?
Auf dem Mond sind niemals diese Gesetze geboren, denn wir waren in Harmonie, ein Leben zog das andere zu sich.
Archives, 1945
Die Vater- und Mutterschaft repräsentiert in allen Lebensgraden diese Harmonie:
Wo wir uns auch befinden, in welchem Grad auch, sind die Göttlichen Harmonischen Gesetze zu erleben.
Ob wir auf dem Mond sind oder auf der Erde oder auf dem „Vierten Kosmischen Lebensgrad“, die geschaffenen Gesetze Gottes haben sich während der Millionen Jahrhunderte nicht verändert.
Schließlich erlebt die Seele auch hier die Wiedergeburt.
Auch hier ist sie Vater und Mutter.
Auch auf der Erde ist sie Schwester und Bruder und erlebte die Wiedergeburt.
Diese Gesetze haben sich nicht verändert, weil Leben und Tod, die Vater- und die Mutterschaft gemäß der Göttlichen Offenbarungen Gesetze sind, durch die die Seele zu Gott zurückkehren sollte.
Gott hat keine anderen Gesetze geschaffen!
Für alle Räume Gottes sind dies die gesetzgebenden Bestimmungen, die Realitätsgesetze, und (hier)durch bekam das Leben Gottes das Dasein zugesichert.
Keine einzige Welt ist anders geschaffen.
Archives, 1945
Diese Harmonie drückte sich unter anderem in unserer Lebenserwartung aus:
Die harmonischen Gesetze sind für sie wie Gesetze von Leben und Tod, die die Stunde der Geburt und die Stunde des Hinübergehens festgesetzt haben.
Archives, 1945
Ein Leben ging auf harmonische Weise zu Ende:
„Folglich, Meister Zelanus, gab es auf dem Mond niemals Disharmonie für die menschliche Seele als stoffliches Wesen?“
„Sehr richtig, Meister Alcar.
Ich habe dort keine stofflichen Störungen erleben dürfen, denn es gab dort keine.“
„Dies besagt unwiderruflich, dass die Seele ihr Ende gemäß den Göttlichen Gesetzen erlebte?“
„Genau, diese Gesetze haften fest an ihrem Leben und sie sollte sie erleben, sonst wären kosmische Störungen entstanden.“
Archives, 1945
Harmonisch gingen wir vom einen Leben ins nächste über:
Die Lebensgrade folgten aufeinander, die Seele geht durch die Vater- und die Mutterschaft weiter, zur Wiedergeburt, und (so) betritt sie die astrale Welt.
Auch darin erlebt sie das Gesetz für Harmonie, das Zurückkehren zum embryonalen Stadium, wenn sie die Geburt erleben will, in nichts sind Störungen entstanden.
Archives, 1945
Auch in der Natur der Erde sehen wir in stofflicher Form die Harmonie des Lebens:
Betrachtet nun einmal eine unschuldige, reine, zarte Blume.
Das ist ja nicht möglich, dass eine Blume, dass die Natur, Mutter Natur, die großartige Mutter Natur, die Quelle, welche allem Leben Seele, Geist, Stoff gab, dass diese sich hat besudeln können.
Und wenn Ihr nun wissen wollt, wann Ihr in Harmonie mit den Lichtsphären und dem Raum sein könnt, dann müsst Ihr die Harmonie ausschließlich von Mutter Natur, des Bodens, der Wasser, eines Baumes, einer Blume – nicht des Tierlebens also, darin sehen wir wiederum Disharmonie, denn das eine Tier macht das andere kaputt –, sondern lediglich und ausschließlich (von) Mutter Natur (erleben), und dann kommt Ihr zur reinen Klarheit, worüber Frederik in „Masken und die Menschen“ sprach.
Vorträge Teil 3, 1952

Unsere Bewusstwerdung

Wir lebten in harmonischer Liebe, doch dies war uns nicht bewusst:
In Liebe gingen wir weiter.
Auch wenn wir uns dort nicht dessen bewusst waren, was die Liebe brachte und bedeuten sollte, trotzdem trieb unser Gefühlsleben unsere Persönlichkeit zum anderen Leben und wir erschufen einen neuen Organismus.
Darin hatten wir kein Bewusstsein.
Archives, 1945
Auch auf dem Mars konnten wir unseren Bewusstseinsgrad noch nicht ergründen:
Auch hier ist die menschliche Seele nicht fähig, ihre Bewusstseinsgrade zu analysieren, zu durchfühlen, denn sie ist nicht dafür erwacht.
Archives, 1945
Sogar auf der Erde weiß der Mensch noch nichts von Liebesgraden:
Auch dort ist sich die Seele ihrer Liebe noch unbewusst.
Sie kann mir keine Antwort geben auf die Frage: Besitzt die Liebe Grade?
Kennt Ihr Eure Liebe, die Ihr allem Leben Gottes schenkt?
Archives, 1945
Liebe steht für Harmonie:
„Wenn Liebe das höchste Göttliche Gesetz ist, müssen wir akzeptieren, dass sie auch die Göttliche Harmonie repräsentieren muss, wir sie aber als Mensch erleben werden, gemäß den Lebensgesetzen, die von Gott geschaffen sind.
Ist dies richtig, Meister Zelanus?“
„Ich bin damit verbunden, Meister.
Liebe ist alles!
Aber was ist dieses alles!
Ihr könnt Euch alles vom Raum, von der Natur, vom Licht und (von der) Nacht, von den Sternen- und Planetensystemen, Räumen als astralen Welten vorstellen und ausdenken, dann berührt Ihr das Wort Liebe.
Dann betreten wir die Liebe!
Dann erleben wir die Liebe!
Und (dann) entwickeln wir uns evoutionär, um uns diese Liebe als Lebensgrade und als Gesetze anzueignen.
Und das ist Gott!
Berühren wir ein Gesetz, berühren wir das Leben einer einzigen Blume, gleich welcher Lebensgrad, dann betreten wir das harmonische Gesetz für die Liebe.
Und sind wir in Harmonie für jenes Leben, dann ist auch die Liebe in Harmonie für Gottes Schöpfung gekommen, sodass wir weitergehen können.
Archives, 1945
Harmonische Liebe ist dienende Liebe, doch auf dem Mond und auf dem Mars war uns noch nicht bewusst, was Liebe, Harmonie und Dienen bedeutet:
„Auf dem Mond haben wir die erste menschliche Liebe kennengelernt.
Liebe bedeutet: dem Leben Gottes zu dienen.
Das Gefühl Liebe ist durch mein Einssein mit dem anderen Leben zur Bewusstwerdung gekommen.
Es umfasst alles.
Es ist Raum, Licht und Finsternis, es ist der Besitz all meiner Sinne, Liebe will erlebt werden durch die Phänomene, aber diese Phänomene sind die Gesetze, durch die Liebe sich als Gefühl offenbaren kann.
Ich müsste sämtliche Göttlichen Welten erklären und für Euch analysieren, wenn ich Euch das Göttliche Gefühl als Liebe analysieren will, doch ich bin hierzu nicht in der Lage.“
Archives, 1945
Letztendlich werden wir mit allen Lebensgraden in Harmonie kommen und dann die allerhöchste Liebe kennenlernen:
Und jetzt ist Liebe alles!
Sind wir jetzt in Harmonie mit den Millionen von Gott geschaffenen Lebensgraden, dann machen wir uns das allerhöchste Gesetz, welches die Liebe ist, zu eigen.
Sind wir nicht dazu in der Lage, dann haben wir uns außerhalb des Göttlichen harmonischen Gesetzes gestellt.
Archives, 1945
Das harmonische Einssein nennt man Liebe:
Wenn Ihr in Harmonie seid und die Gerechtigkeit erlebt, dann geht Ihr zu dieser Harmonie und das nennt man Liebe.
Das ist das Einssein mit dem Leben, mit der Quelle, zu der Ihr gehört.
Vorträge Teil 2, 1951
Harmonisch zu leben – wisst Ihr nun –, harmonisch mit dem Menschen auf der Erde und vor allem den Künsten und Wissenschaften eins zu sein ist nichts anderes als das Glück und die Ruhe, die Harmonie zu erleben; und das habt Ihr nun Liebe genannt.
Ihr.
Vorträge Teil 3, 1952
Auf dem Mars lernte die Seele disharmonische Gesetze kennen, doch ihre Persönlichkeit verstand diese nicht, weil die Persönlichkeit noch im vortierlichen Gefühlsgrad lebte:
Wir haben hierüber gesprochen, auf dem Mars kamen all diese geschaffenen, aber disharmonischen Gesetze zum Licht und die Seele lernte sie kennen, auch wenn sie sie in ihrem vortierhaften Zustand nicht verstanden hat.
Sogar der stoffliche Mensch von der Erde weiß davon nichts, auch der sucht nach seiner Göttlichkeit und steht oben darauf.
Archives, 1945
Auf dem Mars hatte der Mensch dann die Möglichkeiten, aufgrund seines höher gewordenen Bewusstseinsgrades sein Leben in Disharmonie zu bringen:
Auf dem Mond haben wir unser Leben nicht besudeln können, Meister Alcar, aber auf diesem Planeten, durch die Bewusstseinsgrade unseres Lebens, bekamen wir diese Möglichkeiten in die Hände.
Archives, 1945
Auf der Erde ist das noch viel schlimmer geworden:
Und dann sind disharmonische Gesetze entstanden, die auf der Erde die vollen hundert Prozent empfangen konnten, weil dort die Seele ihre Lebensrechte gemäß dem erworbenen Bewusstsein erleben wollte.
Archives, 1945

Die erste Disharmonie

Die Meister sahen, dass die ersten Menschen übereinander herfielen:
Ich sehe jetzt, dass diese Wesen einander angreifen.
Archives, 1945
Der Hunger war Auslöser der ersten Disharmonie:
Dieses Leben suchte Nahrung und es fand Nahrung, wurde aber vom anderen Leben angegriffen.
Durch Hunger dazu getrieben bringt ein Leben das andere um.
Archives, 1945
Hier wurde zum ersten Mal getötet:
Auf der Erde, meine Meister, bekam die menschliche Seele die Zehn Gebote, von Moses wurden sie der Menschheit geschenkt.
Du sollst nicht töten.
Hier wird getötet.
Steht dieses Leben mit den Harmonischen Gesetzen Gottes und für das eigene Dasein im Widerspruch?
Tausende Probleme drängen sich meinem Bewusstsein auf, alle verlangen danach, analysiert zu werden.
Archives, 1945
Und dann hieß es schon: Geh weg!
Aber, aber, aber wir haben uns als Vater und Mutter aus der Göttlichen Harmonie geprügelt, geprügelt.
Nicht geschlagen, sondern wirklich geprügelt.
Wir zerbrachen dort das Leben.
Wir konnten nicht ertragen, dass noch mehr Leben in unserer Umgebung war, und sprachen: „Geht fort!“
Und dann begannen wir mit Mord.
Vorträge Teil 2, 1951
So fing es für die Seele auf dem zweiten kosmischen Lebensgrad mit der Disharmonie an:
Aber wo haben wir mit Disharmonie begonnen?
Auf dem Mars, als „Zweiter Komischer Lebensgrad“, haben wir bereits Disharmonie erschaffen.
Wodurch ist dieses Elend entstanden, Meister Zelanus?“
„Dadurch, dass sich der Mensch dort zu früh am Leben vergriffen hat.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Meister Zelanus folgt zwei Menschen, die gemeinschaftlich einen anderen Menschen getötet haben, aber in diesem Kampf auch selbst den Tod fanden:
Das Böse führte sie zur anderen Welt.
Sie gingen auch zum astralen Raum, der Welt des Unbewussten.
Was sie dort erlebten?
Das Zurückkehren zur Erde.
Aber sie haben das Leben eines anderen Lebensgrades umgebracht.
Archives, 1945
Die beiden Mörder mussten länger auf ihre Wiedergeburt warten, denn die Mordopfer gehen vor:
Was sehen wir jetzt?
Beide Seelen mussten auf die Wiedergeburt warten.
Das Leben, das von ihnen berührt wurde, ging ihrem Lebensgrad jetzt voraus.
Es wurde vor ihnen angezogen und erlebte dann die Zeit, die es im stofflichen Zustand gemäß den harmonischen Gesetzen und denen für die eigene Göttlichkeit erleben musste.
Archives, 1945
Mit dem Mord hat sich der Mensch aus der Harmonie der eigenen Seele herausbegeben:
Mord und Vernichtung stellen Euch außerhalb der harmonischen Gesetze Eures Göttlichen Daseins.
Archives, 1945
Mord ist eine unbewusste Tat, die vom Menschen wieder in Ordnung gebracht werden muss:
Eine unbewusste Tat!
Diese Tat wird von Euch (danach) gesundend und erlebend gerechtfertigt.
Archives, 1945
Die harmonischen Gesetze unserer Seele zwingen uns dazu, jeden Fehler zu berichtigen:
Macht keine Fehler, denn Ihr steht sowieso vor Eurer eigenen Tat.
Die harmonischen Gesetze Eures Göttlichen Daseins zwingen Euch dazu, sie zu korrigieren.
Archives, 1945
Wenn wir in Harmonie sind, erschaffen wir durch Mutterschaft und Vaterschaft zwei Kinder, die ihrerseits mit ihrer Liebe für den Körper sorgen werden, in den wir reinkarnieren können.
Auf diese Weise sorgen wir für unsere eigene Evolution.
Der Mörder bricht mit der Harmonie und wird zuerst einen neuen Körper für eine andere Seele gebären müssen, bevor er wieder seine eigene Evolution fortsetzen kann:
Tötet das Leben Eures Nächsten und Ihr seid nicht in der Lage, Euren nächsten Körper für Eure Göttliche Evolution zu erschaffen, Ihr werdet zuerst diesem Leben neue Beseelung schenken.
Ein neuer Körper, aber Ihr werdet ihn gebären müssen.
Unterdessen steht Euer eigenes Leben still!
Archives, 1945
Ein männlicher Mörder hat dafür noch einen langen Weg zu gehen:
Der männliche Organismus kann nicht gebären und diese Seele muss also erst die sieben Lebensgesetze für die Mutterschaft erleben, wenn sie gebären können will.
Und jetzt steht sie vor dieser Göttlichen Gerechtigkeit.
Sie schenkt einer Seele das Leben und (schenkt) dieser Seele ein stoffliches Kleid.
Archives, 1945
Dann kann der Täter wieder weiter:
Aber die Tat gebietet unserem Leben Göttlichen Einhalt.
Ist diese Tat Göttlich und gemäß dem erworbenen Lebensgrad korrigiert, (dann) gehen wir weiter!
Archives, 1945
Bevor es Disharmonie gab, kam es innerhalb von ein paar Stunden zur Reinkarnation:
Die kosmische harmonische Zeit für die „Wiedergeburt“ löste sich auf, wurde besudelt.
Was für die räumliche Harmonie nur ein paar Stunden Zeit bedeutet, sodass die Seele in nur kurzer Zeit wieder einen neuen Körper besitzt und also reinkarniert, wurde hier bereits besudelt.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Durch die harmonisierende Wirkung der Seele hat der Mensch die vortierliche Umgebung verlassen können:
Denn wären diese Harmonischen Gesetze nicht von der „Allseele“ geschaffen worden, (dann) hätte die menschliche Seele niemals einen Raum überwinden können und sie wäre weiterhin in ihrer kleinen, vortierhaften Umgebung weitergegangen.
Archives, 1945
Man kann einen Menschen ermorden, aber keine Seele:
Ihr könnt nicht eine einzige Seele ermorden!
Ihr steht immer wieder vor Eurer eigenen disharmonischen Tat.
Die gebietet Eurem Leben den Göttlichen Einhalt Eures Lebens!
Archives, 1945

Persönlichkeit

Auf dem zweiten Lebensgrad ist sich die Persönlichkeit noch nicht der Disharmonie durch Mord bewusst, das Bewusstsein dafür wird erst auf der Erde erwachen:
Erst auf der Erde lernen wir das bewusste disharmonische Lebensgesetz kennen.
Für diese Welten sind diese Gesetze noch unbewusst, sie sind unwissend, unbegreifend erlebt worden.
Wie lebt die Seele auf der Erde?
Da ist es, meine Meister, wo wir diese Gesetze analysieren müssen.
Hierfür muss die Göttliche Seele noch erwachen.
Trotzdem kann sie dem nicht entkommen, aber es wird ihren Lebensweg bestimmen.
Archives, 1945
Der Totschlag war lediglich eine Handlung, es war noch keine bewusste Tat einer entwickelten Persönlichkeit:
Jede Handlung, wie André dies hat empfangen dürfen, ist ein Lebensgesetz in vortierhaftem Zustand.
Millionen Handlungen machen zusammen ein Gesetz aus und (dies) ist für die Seele das eigentliche Wesen, das Entstehen der Persönlichkeit.
Archives, 1945
Gott hat keine Disharmonie geschaffen, es war der Mensch, der auf dem zweiten kosmischen Lebensgrad mit der Disharmonie angefangen hat, weil er erst noch für eine höhere Harmonie erwachen muss:
Doch dann stehen wir wieder vor den Göttlichen Offenbarungen, die uns davon überzeugen, dass in allem Harmonie ist!
Nur – die Seele hat sich und ihr Leben nicht verstanden.
Ist dies möglich, Meister Zelanus?“
„Nein!“
„Warum nicht, André?“
„Weil keine Verständnislosigkeit geschaffen worden ist.“
„Ihr stellt uns plötzlich vor die ewige Verdammnis.
Ich würde Euch gern antworten, aber wir sind noch nicht so weit, und dennoch, Euer Fühlen und Denken ist kosmisch fundiert.
Wahrlich, Gott hat keine Veständnislosigkeit geschaffen.
Denn Gott ist in allem harmonisch, Gott ist gerecht.
Wie ist es dann möglich, dass die Seele als Mensch dies nicht verstanden hat, mein André?“
„Weil sie noch erwachen sollte, sich evolutionär entwickeln sollte.“
„Ist dies die Wahrheit, Meister Zelanus?“
„Es ist vollkommen richtig, mein Meister.“
„Also, meine Brüder, das Ende ist von diesem Lebensgrad, dass die Seele dabei ist, sich evolutionär zu entwickeln.
Wir können nicht sagen, dies ist ein anormaler Zustand, alles in der Göttlichen Schöpfung ist normal und Göttlich fertig.
Soweit wir die Gesetze davon kennen, nicht wahr, denn viele Lebensgrade führen unser Leben in eine andere Richtung und wir irren durch die ungerechte Finsternis, die durch uns geboren ist oder von Gott geschaffen wurde.
Immer wieder stehen wir vor Gott und vor der menschlichen Seele mit all ihren verkehrten, unnatürlichen und unmenschlichen Eigenschaften und Gesetzen, für die jedoch kein Platz ist, die keine Möglichkeit haben, zu existieren, weil Gott in allem Liebe und gerecht geblieben ist.
Dies müssen wir nachvollziehen und andere Gesetze, wenn wir bald auf der Erde das Leben ergründen können wollen.
Und es ist dort, dass wir Hunderte Probleme erleben müssen, wenn wir das Endgültige, die geistige Persönlichkeit und den astralen Lebensgrad, vor uns sehen wollen.
Archives, 1945

Zunahme der Disharmonie

Das wachsende Bewusstsein führte zunächst zu mehr Disharmonie:
Und das will uns sagen, je mehr Bewusstsein der Mensch bekommt, so will er darüber hinaus mehr besitzen und erleben, doch jetzt vergreift er sich en einem anderen Lebensgrad und besudelt schließlich sich selbst, erschafft Disharmonie.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Der Mensch, der mehr Bewusstsein hatte, wollte nun alles besitzen und beherrschen:
Geht nun rasch zum Zwanzigsten Jahrhundert, meine Brüder, und stellt Eure Vergleiche an.
Vor welcher Ursache und Wirkung stehen wir nun?
Sie ist schrecklich.
Nicht nur, dass sich die Seele selbst tötet, Selbstmord begeht, sondern durch die Kriege fallen Millionen Menschen.
Und dann durch den ganzen geistigen Betrug, durch den bewussten Hass, Lüge und Betrug, (die) Vergewaltigung der Göttlichen Lebensgesetze für Güte und (die) Liebe, hat sich die Seele vergessen und (hat) misshandelt.
Das ist ihr erworbenes Bewusstsein, ihr heutiges Stadium.
Sagt nun, dass diese Menschen mehr besitzen als der Mensch von diesen Epochen?
Durch den menschlichen Besitz ist die Seele untergegangen, sie hat ihren Besitz nicht verstanden.
Und dennoch, die Seele für das Zwanzigste Jahrhundert besitzt die „Zehn Gebote“!
Sie besitzt „Gott“!
Sie besitzt „Christus“!
Sie hat eine Religion empfangen!
Sie besitzt Künste und Wissenschaften!
Sie betreibt Psychologie, doch all diese Lebenswahrheiten haben ihr Leben weder vergeistigt noch glücklich machen können, sie will auch jetzt alles besitzen und geht weiter, indem sie dominiert.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Die technischen Entwicklungen des zwanzigsten Jahrhunderts haben die Menschen in die Lage versetzt, Millionen Menschen zu töten:
Die Seele als Mensch des Zwanzigsten Jahrhunderts weiß, dass sie nicht töten darf, doch sie tut es!
Aber sie weiß es schon.
Diese Menschen wussten das nicht!
Und dennoch wird auch dieser Mensch mit dem Wiedergutmachen beginnen.
Wir sehen also, meine Brüder, bewusst ist hervorragend, großartig ist das, trotzdem bekommen wir kein einziges Lebensgesetz geschenkt!
Und darum sehen wir auch keine Ungerechtigkeit!
Die Seele, frage ich Euch, aus dem Zwanzigsten Jahrhundert, erlebt dieselben Gesetze?
Ja, denn die Göttlichen Lebensgesetze haben sich nicht verändert.
Aber schaut nun mal auf ihre Macht, ihren Besitz.
Für das heutige Stadium ist ein einziger Mensch in der Lage, Millionen zu töten.
Das führt uns also zu Macht und Bewusstsein und das haben wir zu akzeptieren, doch diese Menschen haben diese Macht nicht gekannt und das ist nun für die Seele ihr Eigenschutz gewesen.
Was wollen wir nun?
Macht besitzen?
Geld und Gewinn erleben?
Je mehr Macht der Mensch auf der Erde, für das heutige Stadium, besitzt, (desto mehr) kann (das) außerdem seinen tiefen Fall bedeuten.
Und jetzt sind Macht und Besitz Untergang!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Auf dem Mars reichten ein paar Leben aus, um das verursachte Karma auszugleichen, hingegen hat auf der Erde die Seele dafür viel mehr Leben nötig, weil die Entwicklung von Waffen das Karma so sehr hat anwachsen lassen:
Auf dem Mars mit ihrem Niederreißen begonnen, auf der Erde wird sie das Endgültige erleben und erst jetzt mit dem Aufbau beginnen, wofür sie bald hinter dem Stoff erwachen wird.
Aber, meine Brüder, was sehen wir nun?
Für das heutige Stadium braucht die Seele mehr Leben, um wiedergutzumachen, so fürchterlich ist ihr Elend.
Hier waren einige Leben genug, um jenes Stadium „wieder“ zu betreten, weil sie jenes erhöhte Bewusstsein noch nicht besitzt und sich von alleine nichts Böses hat ausdenken können.
Ist das wahr, Meister Zelanus?“
„Ja, mein Meister.
Dadurch, dass die Seele sich selbst Erweiterung gab, traten diese Lebensgesetze zutage.
Jetzt bekam sie Möglichkeiten in die Hände, das Böse zu erleben.
Und das heutige Stadium ist so weit, dass ein einziger Mensch Millionen Menschen vernichten kann, eine „Ursache und Wirkung“, von der ich zittere und bebe, weil ich mich selbst kennenlernen durfte und das Bewusstsein von diesen Schwierigkeiten bekam.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944

Evolution

Der Mensch als Persönlichkeit versinkt immer tiefer in seinem Chaos, je größer sein stoffliches Bewusstsein wird, doch die Seele wird Licht schaffen:
Je mehr Bewusstsein sie bekommt, desto tiefer versinkt sie in diesem ihrem Chaos.
Je mehr Bewusstsein, desto tiefer wird ihr Elend.
Ist das bedauerlich?
Wir können nichts anderes erleben.
Hat die „Allmutter“ das gewusst?
Ja, denn dies ist die menschliche und die tierhafte Evolution.
Wir gehen durch die Finsternis zum Licht.
Und diese Finsternis haben wir auch für die „Allmutter“ erleben müssen, darin waren keine anderen Gesetze zu erleben.
Und dann wurde es Licht.
Auch der Mensch als Seele wird sich Licht schaffen und dadurch mit dem geistigen Leben beginnen!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Die Allseele selbst geht durch die Finsternis ins Licht:
Die „Allmutter“ hat nicht sagen können: „Was habe „Ich“ bloß angefangen!“, dies ist ihr eigenes Leben, „Sie“ selbst ist es!
Sie repräsentiert sich hierdurch für „Ihre“ Welten.
Und was dieses Leben erwartet, das haben wir bereits gesehen, wir waren im bewussten Göttlichen „All“!
Die „Allquelle“ wusste also, dass das Leben durch Finsternisse zum Licht gehen musste.
Die „Allmutter“ wusste, dass ihr Leben sich vergessen würde, dass sich das Seelenleben verstofflichen würde durch diese Finsternis, es waren keinerlei andere Gesetze zu erleben.
Dies ist also kein Vergessen mehr, sondern Evolution!
Und das ist etwas anderes!
Dies ist Evolution!
Dies ist Erwachen!
Dies ist Weitergehen!
Die Seele schenkt dem ermordeten Leben einen neuen Organismus und geht nun weiter.
Sie wird sich von ihrer „Ursache und Wirkung“ freimachen, und von den disharmonischen Gesetzen.
Und dann wird sie ihren Kreislauf beenden!
Dann ist das stoffliche Leben vollendet und sie steht vor ihrer geistigen Welt.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Von ihrem allerersten Leben als Zelle an war die menschliche Seele die lenkende Kraft für alle ihre stofflichen Leben:
Kein Organismus hat uns dazu gezwungen, andere Gesetze zu erleben, denn das ist nicht möglich.
Die Seele als Mensch hingegen sollte einst dominieren.
Wo hat dieses Dominieren des stofflichen Daseins begonnen, Meister André?“
„Im allerersten Augenblick, Meister, dem embryonalen Lebensgesetz.
Als ich darin lebte, zog ich das stoffliche Zellchen vorwärts.
Jener Organismus muss auf mich hören.
Ich lebte und nicht der Organismus.
Archives, 1945
Auch in den folgenden Leben herrschte die Seele über ihren Körper:
Wohin ging ich?
Zur astralen Welt, der Welt des Unbewussten.
Ich machte mich für die nächste, neue Geburt bereit.
Und wieder kam ich zum embryonalen Bewusstsein und dominierte dieses kleine Leben, das Dasein, das mir geschenkt worden war, (das) aber mir allein gehörte.
Wer würde es mir nehmen wollen?
Niemand wäre dazu fähig.“
Archives, 1945
Erst im geistigen Gefühlsgrad wird der Mensch sich der Harmonie der eigenen Seele bewusst:
Während des tierhaften Stadiums fühlt sie nichts von dieser Bewusstwerdung, sodass wir akzeptieren können, dass erst die geistige Bewusstwerdung ihr diese Gefühle zu erleben gibt.
Und auch das sind Gesetze, die wir in den Lichtsphären kennenlernen.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Letztlich wird es keine Disharmonie mehr geben und es wird sich zeigen, dass die Disharmonie nur Evolution bewirkt hat:
Sie leben allein unter Ihrem verkehrten Denken, doch dieses Denken werden Sie verändern, und zwar gerichtet auf die Göttlichen harmonischen Lebensgesetze für die Vater- und Mutterschaft, für (die) Wiedergeburt also, für unser harmonisches Leben in der Gesellschaft, bis wir wissen und akzeptiert haben: Ihr sollt nicht töten, Ihr sollt lieb haben, wie Christus es gesagt und gemeint hat.
So ist es!
Sie hören es nun: Jede verkehrte Tat werden wir wiedergutmachen und jeden verkehrten Gedanken korrigieren und dann ist von Disharmonie keine Rede mehr, denn nun erleben wir unsere eigene Evolution, wir kehren durch das Leben zu Gott zurück!!!
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Erst nachdem das Karma ausgeglichen sein wird, kann der Mensch die Lichtsphären im Jenseits betreten:
Erst als Ihr diese Gesetze wieder in Harmonie mit Eurer Gottheit brachtet, seid Ihr weiter gegangen und betratet die Lichtsphären, den astralen Raum, Euren Göttlichen Geist!
Archives, 1945
Dann hat die Seele ihre eigene Harmonie wiederhergestellt und ihre Persönlichkeit ist sich dieser Harmonie bewusst geworden:
Dann trat die menschliche Persönlichkeit zutage, die bewusste und die unbewusste, die vortierhafte ... die tierhafte, grobstoffliche, stoffliche und später die geistige Persönlichkeit, also der Mensch, der sich wieder zur Göttlichen Harmonie gebracht hat und letztendlich sagen konnte: Ich bin so weit, jetzt gehe ich in reiner Liebe weiter, und er betrat das Leben auf Jener Seite!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Wir sind unterwegs zum göttlichen Bewusstsein unserer Allseele:
Uns evolutionär entwickelnd gehen wir weiter.
Ist Gott für unsere Räume berührt worden?
Besudelt?
Nein!
In nichts, denn Gott lebt als „Allseele“ hier hinter!
Dorthin gehen wir!
Und erst dann haben wir unser Göttliches Bewusstsein sichtbar verstofflicht.
Archives, 1945